12/12/2020
Sobald man den Wald betritt, begibt man sich auf eine Sinnesreise. Man betritt eine ganz eigenen Welt. Um einen herum ragen hohe Bäume auf, die sich unendlich in den Himmel zu strecken scheinen. Auf eine Art ist es ganz still, aber wenn man genau hinhört, dann erreichen einen aus den verschiedensten Richtungen Geräusche. Es summt, es zwitschert, es raschelt und knackst. Die Hände streichen über eine raue Rinde und über weiches, feuchtes Moos. Ein tiefer Atemzug. Unzählige Gerüche. Es riecht frisch und feucht, etwas holzig und harzig, aber auch irgendwie zitronig und lebendig.
Man kann den Wald sehen, fühlen, man kann ihn hören, man kann ihn riechen und ja man kann ich auch schmecken.
Das Aroma und das Gefühl eines Waldspaziergangs zu konservieren und auf den Teller zu bringen, das funktioniert durch die kulinarische Verarbeitung von essbaren Nadelbäumen.
Eine Möglichkeit: Ein wildes Waldöl mit Fichtennadeln.
Kräuter-Öle lassen sich je nach Struktur und Wasseranteil der Kräuter auf mehrere Arten aromatisieren. Fichtennadeln haben eher einen geringeren Wasseranteil. Daher eignet sich entweder ein Heißauszug oder eine längere Kalt-Infusion. Der Heißauszug ist etwas aufwendiger, konserviert die Farbe und den Geschmack aber besser.
Die genaue Anleitung und das Rezept zu beiden Verfahren, findet ihr bald in dem E-Book: „Essbarer Weihnachtsbaum - Wilde Waldaromen von Fichte, Tanne und Co.“.
Uiuiui ich stecke in den letzten Zügen. Freue mich so unendlich, euch das E-Book bald präsentieren zu können.