12/08/2025
Selbstverantwortung - Weltgeschehen. Geschehen im eigenen Land
Macht es Sinn, wenn wir lernen, für uns selbst verantwortlich zu sein oder ist es klüger, wenn wir andere, das System, die Politik für uns und die Menschen verantwortlich machen. In Gesprächen, in sozialen Medien anprangern, wie sich andere bereichern, wie wir ausgebeutet werden, usw.
Ich stehe dafür ein, Selbstverantwortung und Selbstfürsorge zu unterstützen. Egal, wo jemand steht. Warum?
Es gibt viele Menschen, die sich für die Erde einsetzen, die Gesellschaft, für andere und es geht anscheinende nie um sie. Wichtig zu sehen: Wenn wir geben, ohne zu nehmen, geraten wir dabei ins Ungleichgewicht. Das geht schief. Im Innersten will genommen werden, durch das eigene Tun. Das ist ein Fahren mit Bremse, aus meiner Sicht. Denn diese Menschen könnten bei weitem effektiver sein – mit guter Selbstfürsorge, mit einer innigen Beziehung zu sich selbst.
Wenn wir uns nur um uns selbst drehen, uns ständig weiter optimieren, geht das auch schief. Weil es ein Geben und Nehmen ist. Und wenn wir nur für uns nehmen/uns selbst geben, dann fehlt auch hier die Mitte. Beziehungen sind mitunter das Wichtigste für uns Menschen. Also kann man überlegen, was man geben kann. Nicht aus Mangel, sondern aus der Mitte seines Seins.
Ich bin seit Jahrzehnten überzeugt, dass gelebte Selbstverantwortung auch dazu führt, andere zu unterstützen. Politische Systeme erodieren, wenn wir uns erinnern, wer wir Menschen sind. Weltordnungen verändern sich durch wache Menschen!
Oder ein anscheinend platter Spruch: Wenn ich für mich sorge, dann ist für andere gesorgt. Wenn ich tue, was mir Freude macht, schenke ich damit der Welt Freude.
Alles zu einfach gedacht?
Vielleicht - nur dass ich davon überzeugt bin: Es ist so einfach. Wir machen es uns Menschen nur kompliziert. Aufgrund von Mangel, Angst, Gier, Neid ... gehen wir Wege, die uns selbst und andere verletzen. Die ein Weltgeschehen erzeugen, wie wir es heute alle sehen. Wir reden über andere, schimpfen auf das System - nichts als heiße Luft und Bla-Bla. Wirkungslos.
Mein Ansatzpunkt: Aus der Selbstvergessenheit hinausgehen und sich an sich selbst erinnern, wer man ist. Das braucht kein ständiges Selbst-Optimieren, kein Helfersyndrom, keine Ignoranz des eigenen oder des anderen.
Wenn ich Politik verändern will, dann muss ich reingehen und so bei mir sein, um den dort erzählten Geschichten nicht zu verfallen. Die gute Absicht und die Bewusstheit zählt. Politisch aktiv und dabei wirkungsvoll werden, braucht immens viel Kraft, die jemand hat, der sich seiner bewusst ist. Wenn ich die Welt verändern will, dann muss ich meinen Weg darin sehen - den Weg auf dem ich etwas bewirken kann. Kennst du deinen Weg? Den Weg auf dem du dich und andere bewegst!
Retreat: DICH ERINNERN
3-5. Oktober 2025
Eine Gelegenheit dich kennenzulernen, deine Kraft zu entdecken und zu spüren, wer zu bist.