Zentrum für Holocaust-Studien

Zentrum für Holocaust-Studien Damit ist es nun als fester Bestandteil des Instituts für Zeitgeschichte und der Leibniz-Gemeinschaft verstetigt.

Das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin / The Center for Holocaust Studies at the Leibniz Institute for Contemporary History Nach einer seit 2013 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Vorlaufphase wurde das Zentrum 2017 in eine Bund-Länder-Finanzierung überführt und dabei personell und materiell erweitert. Das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München ist ein internationales Kompetenz- und Kommunikationszentrum für die Erforschung des Holocaust. Es organisiert Konferenzen und Workshops und führt eigene Forschungs- und Editionsprojekte durch. Seit 2013 sind zahlreiche Veröffentlichungen des Zentrums erschienen, darunter eine vielbeachtete Edition der Tagebücher von Alfred Rosenberg. Intensive Beziehungen bestehen zum Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums tragen ebenso zur universitären Lehre über den Holocaust bei wie der wissenschaftliche Leiter Frank Bajohr, der am Historischen Seminar der LMU als außerplanmäßiger Professor tätig ist. Das Zentrum versteht sich als Forum für die internationale Holocaust-Forschung und hier vor allem als Brücke nach Osteuropa. Um eine attraktive Infrastruktur für Fellows aus aller Welt zu schaffen, schreibt es Stipendien für Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus. Mit dem US Holocaust Memorial Museum hat es überdies ein Joint-Fellowship eingerichtet. Der Standort München bietet durch die renommierte Infrastruktur des Instituts für Zeitgeschichte und dessen weitverzweigtem Forschungsnetzwerk sehr gute Bedingungen für einen ertragreichen Forschungsaufenthalt. Das Zentrum für Holocaust-Studien ist auch am Projekt EHRI (European Holocaust Research Infrastructure) beteiligt. Das von der EU finanzierte Projekt soll die dauerhafte Vernetzung von Forschungs- und Archivressourcen zur Geschichte des Holocausts gewährleisten. Durch EHRI ist das Zentrum mit 24 Einrichtungen in ganz Europa verbunden.

[𝐫𝐞𝐜𝐚𝐩] Andrea Löw at the Uppsala Centre for Holocaust and Genocide Studies Mid-September, our Head of Center Andrea Löw...
28/09/2026

[𝐫𝐞𝐜𝐚𝐩] Andrea Löw at the Uppsala Centre for Holocaust and Genocide Studies

Mid-September, our Head of Center Andrea Löw was invited by the Uppsala Centre for Holocaust and Genocide Studies. During her stay in Sweden, Andrea gave three lectures:

First, she presented on "'Out of that unforgettable hell' – From the Riga Ghetto to Sweden: German Jews after their deportation" at the Sveriges museum om Förintelsen.

At the Uppsala University, Andrea gave the 23rd Hugo Valentin lecture on “Writing as Resistance: Documentation during the Holocaust”. In her presentation, she discussed different forms of writing and documentation during the Holocaust as well as the relationship between these forms of resistance and Jewish resistance movements.

In her third lecture, Andrea introduced “Graphic Presentations of Stories of Survival and Memory” to students and staff of the University followed by a discussion on pedagogical approaches to teaching the Holocaust in class.

Find more about Andrea’s lectures in the post below:

[𝐧𝐞𝐰 𝐟𝐞𝐥𝐥𝐨𝐰] Charlotte GibbsThis month, we are happy to welcome Charlotte Gibbs as a Junior Fellow at our Center!Charlot...
23/09/2026

[𝐧𝐞𝐰 𝐟𝐞𝐥𝐥𝐨𝐰] Charlotte Gibbs

This month, we are happy to welcome Charlotte Gibbs as a Junior Fellow at our Center!Charlotte is a third-year PhD student at the University of Southern California. Her research, supervised by Prof. Wolf Gruner, investigates women's violence in and around concentration camps and killing sites in N**i Germany and its occupied territories.
More specifically, her project analyzes women's violent actions within the context of the National Socialist racialized patriarchy, examining how German women's actions both shaped and were shaped by race, sexuality, and gender in the Third Reich.

During her fellowship at our Center, Charlotte will continue developing her research on women's participation in violence under National Socialism and the intersections of gender, race, sexuality, and perpetration.

Find out more about Charlotte, her research, and our fellowship program here: https://shorturl.at/oyeLr

[𝐄𝐇𝐑𝐈] Spotlight on Ehri-de The latest article in the European Holocaust Research Infrastructure’s “Spotlight on…” serie...
21/09/2026

[𝐄𝐇𝐑𝐈] Spotlight on Ehri-de

The latest article in the European Holocaust Research Infrastructure’s “Spotlight on…” series features the German National Node, EHRI-DE. Among other topics, our colleague Johannes Meerwald outlines how the National Node was established, provides insights into the consortium and its partners, and discusses plans for the current project phase. Johannes particularly highlights the professional and personal value of EHRI’s transnational network and concludes: “We firmly acknowledge Germany’s historical responsibility and its continuing significance for our work today.”

EHRI-DE is coordinated by the Center for Holocaust Studies at the Leibniz Institute for Contemporary History (IfZ). The consortium further includes the German Federal Archives (Bundesarchiv), the Arolsen Archives, the German Exile Archive 1933–1945 at the Deutsche Nationalbibliothek, the Fritz Bauer Institute, and the Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO .

Find the full article here: https://shorturl.at/rHSy7

Find more information on EHRI-DE here: ehri-de.org

[𝐜𝐚𝐥𝐥 𝐟𝐨𝐫 𝐩𝐚𝐩𝐞𝐫𝐬] Tagung "Trauma-informierte Praxis in Archiven, Ausstellungen, Gedenkstätten und Forschungseinrichtunge...
18/09/2026

[𝐜𝐚𝐥𝐥 𝐟𝐨𝐫 𝐩𝐚𝐩𝐞𝐫𝐬] Tagung "Trauma-informierte Praxis in Archiven, Ausstellungen, Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen"
14. - 16. April 2027, Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien
Deadline: 31. Oktober 2026

Die Arolsen Archives, einer unserer Ehri-de-Partner, veranstalten gemeinsam mit Mauthausen Memorial / KZ-Gedenkstätte und dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes eine Tagung zur Trauma-informierten Praxis.

Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Was kann die Arbeit mit Unterlagen, die Gewalt dokumentieren, für Betroffene, Mitarbeitende und Nutzende bedeuten? Welche strukturellen Maßnahmen können Institutionen ergreifen, um einen sensiblen und informierten Umgang mit belastenden Unterlagen zu etablieren? Wie lassen sich mögliche sekundäre Traumatisierungen des Personals oder Re-Traumatisierungen betroffener Nutzer*innen vermeiden?

Die Veranstaltung versteht sich als kollaborative Tagung mit Workshop-Charakter. Neben theoretischem Input wird es Raum für intensiven Austausch zu Fallbeispielen, Erfahrungen und der Entwicklung von Best-Practice-Leitfäden geben. Ein Ziel ist es, voneinander zu lernen, gemeinsam weiterzudenken und über die Tagung hinaus zu wirken.

Sämtliche Informationen zur Tagung und dem Call findet ihr im verlinkten Beitrag und auf der Seite der Arolsen Archives: https://shorturl.at/4qJDJ

Die Arbeit mit historischen Unterlagen kann eine direkte und/oder wiederholte Konfrontation mit extremer Gewalt, systematischer Entmenschlichung und individuellem Leid bedeuten. In Archiven und Ausstellungen, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus oder Kolonialismus beschäftigen, scheint die...

[𝐫𝐞𝐜𝐚𝐩] Juliane Niklas auf der Konferenz „Reckoning and Remembrance“Vom 2. bis 4. September 2026 fand an der Ludwig-Maxi...
16/09/2026

[𝐫𝐞𝐜𝐚𝐩] Juliane Niklas auf der Konferenz „Reckoning and Remembrance“

Vom 2. bis 4. September 2026 fand an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Jahrestagung des Mykola Haievoi Zentrums für Moderne Geschichte statt. Im Mittelpunkt standen die Geschichte und Erinnerung des Zweiten Weltkrieges in den deutsch-ukrainischen Beziehungen.

Unsere Kollegin Juliane Niklas widmete sich in ihrem Vortrag dem Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyiv. Basierend auf ihrer Dissertation konnte sie anhand der Ausstellung zeigen, wie sich die Bedeutung von Objekten und Erinnerungsorten verändert hat: Die einst sowjetische Erzählung vom „Großen Vaterländischen Krieg“ wird zu einer ukrainischen Geschichte von Besatzung, Leid, Überleben und Widerstand. Zugleich entstehen dabei „Zonen des Schweigens“, etwa dort, wo die spezifische jüdische Geschichte der Shoah hinter einer stärker universalisierten Darstellung von Leid und nationaler Opfererfahrung zurücktritt.

Die Konferenz machte damit deutlich, dass Erinnerungskultur kein statisches Abbild der Vergangenheit ist: Sie wird immer wieder neu ausgehandelt, auch im Licht der Gegenwart und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Fotocredit: Mykola-Haievoi-Zentrum für moderne Geschichte

[𝐞𝐯𝐞𝐧𝐭] [𝐟𝐞𝐥𝐥𝐨𝐰 𝐮𝐩𝐝𝐚𝐭𝐞] H-Diaries Webinar with Emanuel-Marius Grec"'I Am Ashamed to Be Sad': Mihail Sebastian’s Journal ...
14/09/2026

[𝐞𝐯𝐞𝐧𝐭] [𝐟𝐞𝐥𝐥𝐨𝐰 𝐮𝐩𝐝𝐚𝐭𝐞] H-Diaries Webinar with Emanuel-Marius Grec
"'I Am Ashamed to Be Sad': Mihail Sebastian’s Journal and the Writing of Lived History"
23 September 2026, 3:30 pm - 5pm (CET)
Registration required

Join the upcoming webinar session hosted by our H-Diaries project and featuring our fellow Emanuel-Marius Grec. This lecture will examine Mihail Sebastian’s Journal (1935–1944) as a form of lived history, situated at the intersection of personal writing, literary technique, and historical testimony. Drawing on his monograph, Emanuel argues that the Journal transcends the boundaries of diary and memoir and functions instead as a sustained moral and historical reflection on antisemitism, persecution, and survival in wartime Romania.

Find further information on the online event in the post below 🔽

Join our webinar with Emanuel-Marius Grec on the 23rd of September from 3.30 pm to 5 pm (CET). The title of his lecture is “I Am Ashamed to Be Sad”: Mihail Sebastian’s Journal and the Writing of Lived History. You can find more information here: https://www.holocaust-diaries.com/webinar.html You can sign up for the free webinar at the following link: https://enquetes.unicaen.fr/index.php/166529?lang=en

[𝐧𝐞𝐰𝐬] Andrea Löw und Markus Roth zum sogenannten Ringelblum-Archiv in DIE ZEIT  Vor 80 Jahren wurde der erste Teil des ...
10/09/2026

[𝐧𝐞𝐰𝐬] Andrea Löw und Markus Roth zum sogenannten Ringelblum-Archiv in DIE ZEIT

Vor 80 Jahren wurde der erste Teil des Untergrundarchivs des Warschauer Ghettos gefunden. Über das Archiv, die Menschen und die Dokumente haben Markus Roth (Fritz Bauer Institut) und unsere Zentrumsleiterin Andrea Löw in der aktuellen Ausgabe der Zeit einen Gastbeitrag geschrieben.

Den Beitrag findet ihr in der aktuellen Printausgabe der Zeit sowie online unter diesem Link: https://shorturl.at/c4mFZ

[𝐜𝐚𝐥𝐥 𝐟𝐨𝐫 𝐚𝐩𝐩𝐥𝐢𝐜𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬] Research Workshop - Jewish Religious Life During the Holocaust 18-20 May 2027, The University of...
09/09/2026

[𝐜𝐚𝐥𝐥 𝐟𝐨𝐫 𝐚𝐩𝐩𝐥𝐢𝐜𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬] Research Workshop - Jewish Religious Life During the Holocaust
18-20 May 2027, The University of Manchester
Deadline for applications: 20 October 2026

This workshop, co-organized by the United States Holocaust Memorial Museum and the University of Manchester, will explore the understudied topic of Jewish religious life during the Holocaust from a variety of perspectives and source bases. The organizers seek to explore a range of topics, including wartime rabbinic responsa on specific religious issues, as well as N**i policies; spiritual resistance; questions of conversion in wartime; Jewish religious life in ghettos and concentration camps (and the limitations and challenges thereof); wartime rabbinical networks; religious identities of those in “mixed marriages”; and postwar questions around required death rituals, to name only a few.

Find more information here:

The workshop “Jewish Religious Life during the Holocaust: An Exploration of Essential Primary" will explore Jewish religious life during the Holocaust from a variety of perspectives and source bases. It will take place at the University of Manchester, May 18-20, 2027.

[𝐜𝐚𝐥𝐥 𝐟𝐨𝐫 𝐚𝐩𝐩𝐥𝐢𝐜𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬] [𝐞𝐯𝐞𝐧𝐭] Webinar on the 2026 International Holocaust Remembrance Alliance - IHRA Grant Program10 ...
02/09/2026

[𝐜𝐚𝐥𝐥 𝐟𝐨𝐫 𝐚𝐩𝐩𝐥𝐢𝐜𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬] [𝐞𝐯𝐞𝐧𝐭] Webinar on the 2026 International Holocaust Remembrance Alliance - IHRA Grant Program
10 September 2026, 1 pm (CET)
via Zoom

The 2026 IHRA Grant Call is now open! To find out more about the program, the application process and to clarify questions related to project proposals and ideas, IHRA's Permanent Office hosts an informational webinar.

The Grant Program supports impactful projects that seek to safeguard the record and counter distortion of the Holocaust and the genocide of the Roma. The first step of the application process is to submit a short abstract, already due on 27 September.

Register here for the Webinar: bit.ly/2026IHRAGrant
More information on the IHRA Grant Program: https://shorturl.at/2qvAf

[𝐟𝐚𝐫𝐞𝐰𝐞𝐥𝐥] Luise Nippert Heute verabschieden wir uns von unserer Praktikantin Luise Nippert. Luise, die Geschichtswissen...
26/08/2026

[𝐟𝐚𝐫𝐞𝐰𝐞𝐥𝐥] Luise Nippert

Heute verabschieden wir uns von unserer Praktikantin Luise Nippert. Luise, die Geschichtswissenschaften mit Schwerpunkt Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und kurz vor ihrer Masterarbeit steht, hat uns in den letzten sechs Wochen am Zentrum vor allem in den H-Diaries- und Mischehen-Projekten unterstützt und dort verschiedene Recherchen und Quellenarbeiten durchgeführt.

Einen ausführlichen Bericht über Luises Recherche zu einer anonymen Tagebuchverfasserin findet ihr auf der Seite des H-Diaries-Projekts: https://www.holocaust-diaries.com/blog8.html

Wir danken dir herzlich für dein Engagement, liebe Luise!

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LeonrodStr. 52
Munich
80636

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