mein schützling

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Herzlich Willkommen! 💛 Hier dreht sich alles um (Ver) Bindung, Achtsamkeit, Emotionale Balance und Bewusst SEIN.

Wir kreieren mit Herz und Seele Lösungen für Groß und Klein, die Raum für Freude, Wachstum, Frieden und innere Balance schaffen. Sylvia Schütz ist auf Bindung und Achtsamkeit spezialisiert und gründete 2007 mein schützling . Sie unterstützt Eltern darin, eine starke, sichere Bindung zu ihren Kindern aufzubauen, sie achtsam zu begleiten, Zweifel und Ängste zu verabschieden und dabei eigene Kindheit

19/12/2025

Kennst Du das Gefühl, wenn Dein Kind Dich als sicheren Hafen sucht? 3 Dinge, die Du dazu wissen solltest👇

​Jedes Kind braucht diesen einen sicheren Ort, von dem aus es sich entwickeln und Stück für Stück die Welt erkunden kann. Und zu dem es jederzeit zurückkehren kann, wenn es den Wunsch nach Trost, Nähe, Sicherheit und Geborgenheit verspürt. Wenn es einfach gehört, gesehen und gefühlt werden will.

Auch wenn wir es als Eltern manchmal nicht verstehen, weil die Welt für unser Kind manchmal aus Gründen zusammenbricht, die uns klein und unbedeutend erscheinen.

Ein zerbrochener Keks, ein missglücktes Spiel oder ein schiefer Blick auf dem Spielplatz...

​Ein sicherer Hafen zu sein bedeutet nicht, immer alle Probleme für das Kind zu lösen. Es bedeutet einfach da zu sein – als der Anker im Sturm. ⚓️

Wenn wir lernen, die Gefühle unserer Kinder zuzulassen und den Raum zu halten, schenken wir ihnen, und gleichzeitig uns selbst das Vertrauen, an den Herausforderungen wachsen zu können.

Denn nur wer weiß, dass er sicher landen kann, traut sich, immer höher zu fliegen.

Hier habe ich Dir noch 3 Punkte zusammengeschrieben, die das Ganze noch mehr verdeutlichen:

​✨ Präsenz ohne Bewertung: Wenn sich das Kind zurückhaltend oder vorsichtig zeigt, wenn es weint und von seinen Gefühlen übermannt wird, braucht es niemanden, der die Situation bewertet oder „abstellt“. Es braucht jemand, der das Gefühl vermittelt: „Ich sehe dich und spüre dich. Du darfst genau so sein, wie du gerade bist. Ich bin für Dich da."

​✨ Emotionale Co-Regulation: Ein Kind kann seine stürmischen Gefühle noch nicht alleine sortieren. Dafür leihen wir ihm unser Nervensystem. Durch unsere Ruhe, unseren Atem und unsere achtsame Nähe wird aus dem Chaos wieder Ordnung.

​✨ Bedingungslose Annahme: Der Hafen ist immer offen. Er ist nicht an Bedingungen geknüpft. Es ist die Gewissheit des Kindes: „Egal, was passiert ist, egal wie "schwierig" ich mich gerade gezeigt habe – ich kann jederzeit zurückkehren und werde willkommen geheißen.“

​Wenn wir dieser Hafen sind, schenken wir dem Kind das wertvollste Fundament für sein ganzes Leben: Das Urvertrauen, dass es um seiner selbst geliebt wird. Und dass es niemals alleine ist.

​In welcher Phase befindet sich Dein Kind gerade und welche Herausforderungen hast Du aktuell?
Fällt es Dir leicht oder schwer, der Hafen für Dein Kind zu sein?
Schreib es mir gern.







̈rfnisorientierteelternschaft

17/12/2025

Wenn Dein Kind weint, reagierst Du wahrscheinlich gestresst, bist gefrustet und hast sofort den Impuls, das Weinen zu stoppen.

Das ist völlig menschlich und natürlich.

Doch der entscheidende Punkt ist: Das Weinen selbst ist meistens gar nicht das eigentliche Problem!

​Sondern wird vielmehr dann zum Thema, wenn wir uns als Eltern mit dem Weinen identifizieren.

​Und dann schnell zu Überzeugungen gelangen wie:
Mein Baby weint = Ich mache etwas falsch = Ich kriege es nicht hin = Ich bin keine gute Mutter / kein guter Vater

Diese Annahmen machen das Weinen, das primär "nur" eine effektive Kommunikationsform des Kindes ist, zu einer persönlichen, gegen sich selbst gerichteten Anklage.

Und das führt zu enormem innerem Druck, lässt unruhig werden und erschwert uns immens, ruhig und vertrauensvoll zu bleiben und entsprechend zu handeln.

Das Weinen Deines Kindes ist wertfrei und kein Urteil über Dich. Es sagt nichts über Deine Kompetenz oder Inkompetenz als Mutter oder Vater aus.

Und auch nichts über den Charakter Deines Kindes.

​Es ist lediglich ein starkes Kommunikationssignal: "Achtung! Ich brauche etwas (Nahrung, Nähe, Schlaf...) oder mir ist alles zu viel und ich bin überreizt."

Die Lösung liegt nicht darin, jedes Weinen direkt beenden zu müssen oder jedem frustrierten Kind alle Widrigkeiten sofort aus dem Weg zu räumen.

Das ist nicht immer möglich, auch wenn wir uns noch so sehr bemühen. Und, je nachdem, um was es gerade geht, auch nicht immer sinnvoll.

Der wesentliche Schlüssel ist ein ganz anderer:
Zu lernen, das Weinen des Kindes begleiten und (aus)halten zu können.

Nicht mit strenger Disziplin, weil Du das jetzt musst, damit Du eine gute Mutter / ein guter Vater bist.

Sondern um immer leichter liebevoll präsent bleiben zu können. Nicht nur mit Deinem Kind. Sondern auch mit Dir selber.

Stell Dir vor, Du kannst innerlich Deinem Baby erlauben, dass es weinen darf! Und entziehst damit dem Weinen seine Macht über Deine innere Ruhe.

Je mehr Du Dir mit allem, was damit zusammenhängt, gewahr wirst, umso entspannter wirst Du mit stressigen Situationen umgehen können.

Und ein entspanntes Elternteil ist das, was ein weinendes Kind am meisten braucht.

Das ist der Schlüssel zur Gelassenheit.
Den man zwar in der Regel nicht über Nacht in sich integrieren kann. Doch er ist erfahrbar und erlernbar.

Wenn Du wissen willst, wie das geht, kontaktiere mich gerne und ich gebe Dir meine praktische Anleitung für Deinen Alltag mit Kind direkt an die Hand.

Alles Liebe, Sylvia 💫








16/12/2025

Wir sehnen uns alle so sehr nach Frieden!

Doch schon Maria Montessori lehrte: Frieden ist nichts, das man sich wünscht, sondern es ist etwas, das man aktiv erschafft!

​Und der größte Schlüssel dafür liegt in jedem von uns selbst.

Montessori sah insbesondere den achtsamen Umgang mit Kindern nicht nur als reine Wissensvermittlung, sondern als den wichtigsten Weg um eine harmonische, verantwortungsvolle Menschheit für unseren Planeten zu verwirklichen.

Jedes einzelne Kind, das wir in seiner natürlichen Entwicklung liebevoll begleiten, ist ein kleiner Baumeister des zukünftigen Friedens.

​Lasst uns diesen Gedanken weitertragen, um den Samen für eine friedlichere Welt zu legen, indem wir unser größtes Potenzial hier auf Erden fördern: Unsere Kinder.
Und auf welche Weise wir mit ihnen und uns selbst umgehen.
🕊️🌏💓

Ständig aktiv, impulsiv, immer unter Strom: Kinder mit ADHS können ihr Verhalten und ihre Gefühle oft nur schwer steuern. Das macht es ihnen schwer, mit Regeln im Alltag zurechtzukommen. 

Bewegungstherapie mit Pferden kann ihnen dabei helfen, wie eine Studie aus Israel belegt. Die Medizinerin Yafit Gilboa von der Hebräischen Universität Jerusalem und die Beschäftigungstherapeutin Anne Helmer von der Universität Tel Aviv haben Kinder zwölf Wochen lang beim therapeutischen Reiten beobachtend begleitet. 

Insgesamt nahmen an der Studie 25 Kinder mit ADHS im Alter von sechs bis 14 Jahren von zwei Reitschulen in Israel teil – 22 Jungen und 3 Mädchen. Die einzelnen Therapieblöcke dauerten 45 Minuten. Beim Reiten übten die Kinder zum Beispiel ihre Grob- und Feinmotorik und lernten auch Strategien kennen, mit ihren AHDS-Symptomen umzugehen. 

Mithilfe von zwei statistischen Auswertemethoden wurde bestimmt, wie gut die Kinder ihr Verhalten im Griff halten konnten und wie sich dies über die Zeit änderte.

Das Ergebnis der Untersuchung ist vielversprechend: Den Kindern fiel es demnach mit der Zeit leichter, aufmerksam zu bleiben. Zudem hatten sie sich und ihre Verhaltensweisen deutlich besser unter Kontrolle. Somit bietet die Studie „vorläufige Schlüsselhinweise dafür, dass individuelle pferdegestützte Intervention Kinder mit ADHS effektiv unterstützen kann“, schreiben die Autorinnen im „Journal of Alternative and Complementary Medicine“. „Dies könnte ein erster Schritt dahin sein, solche therapeutischen Ansätze aus der Nische in die klinische Umsetzung zu bringen.“

#ADHS #ADHSbeiKindern #TherapeutischesReiten #PferdegestützteTherapie #Bewegungstherapie #Reittherapie #Hippotherapie #TiergestützteTherapie #Selbstregulation #Aufmerksamkeitstraining #KinderStärken #MitPferdenHeilen #RuheFinden #InnereBalance #KonzentrationFördern #MutMachen #NeueWegeGehen #KindheitMitADHS #AchtsamkeitMitPferden #PferdeTunGut #ForschungHilft #Studie #Gesundheitsforschung #ADHSAufklärung #Thera 02/11/2025

Ständig aktiv, impulsiv, immer unter Strom: Kinder mit ADHS können ihr Verhalten und ihre Gefühle oft nur schwer steuern. Das macht es ihnen schwer, mit Regeln im Alltag zurechtzukommen. Bewegungstherapie mit Pferden kann ihnen dabei helfen, wie eine Studie aus Israel belegt. Die Medizinerin Yafit Gilboa von der Hebräischen Universität Jerusalem und die Beschäftigungstherapeutin Anne Helmer von der Universität Tel Aviv haben Kinder zwölf Wochen lang beim therapeutischen Reiten beobachtend begleitet. Insgesamt nahmen an der Studie 25 Kinder mit ADHS im Alter von sechs bis 14 Jahren von zwei Reitschulen in Israel teil – 22 Jungen und 3 Mädchen. Die einzelnen Therapieblöcke dauerten 45 Minuten. Beim Reiten übten die Kinder zum Beispiel ihre Grob- und Feinmotorik und lernten auch Strategien kennen, mit ihren AHDS-Symptomen umzugehen. Mithilfe von zwei statistischen Auswertemethoden wurde bestimmt, wie gut die Kinder ihr Verhalten im Griff halten konnten und wie sich dies über die Zeit änderte. Das Ergebnis der Untersuchung ist vielversprechend: Den Kindern fiel es demnach mit der Zeit leichter, aufmerksam zu bleiben. Zudem hatten sie sich und ihre Verhaltensweisen deutlich besser unter Kontrolle. Somit bietet die Studie „vorläufige Schlüsselhinweise dafür, dass individuelle pferdegestützte Intervention Kinder mit ADHS effektiv unterstützen kann“, schreiben die Autorinnen im „Journal of Alternative and Complementary Medicine“. „Dies könnte ein erster Schritt dahin sein, solche therapeutischen Ansätze aus der Nische in die klinische Umsetzung zu bringen.“ #ADHS #ADHSbeiKindern #TherapeutischesReiten #PferdegestützteTherapie #Bewegungstherapie #Reittherapie #Hippotherapie #TiergestützteTherapie #Selbstregulation #Aufmerksamkeitstraining #KinderStärken #MitPferdenHeilen #RuheFinden #InnereBalance #KonzentrationFördern #MutMachen #NeueWegeGehen #KindheitMitADHS #AchtsamkeitMitPferden #PferdeTunGut #ForschungHilft #Studie #Gesundheitsforschung #ADHSAufklärung #Thera

21/10/2025

20/10/2025

Gestern war es intensiv und wahrhaft be-weg-end in unserem SAFE Kurs.

So viel Emotion. Zweifel. Vertrauen. Weinen und Lachen. Schatten und Licht. 🌞

Getragen von Menschen, die sich zeigen und bleiben – auch wenn innerlich Dämme brechen und erstmal nichts mehr easy peasy scheint.

Für mich galt es den Raum zu halten, der jenseits von Müssen und Sollen beginnt und echte Begegnung erst wirklich möglich macht.

Und ich durfte ES (wieder einmal) annehmen:

Dass ich auch in solchen Momenten DA BIN.

Niemanden alleine lasse.

Nichts verurteile.

Nichts wegdrücke.

Nichts übergehe, was ich deutlich im Raum fühle, höre, sehe.

Und gleichzeitig von niemanden "Seelenstriptease" erwarte, herausfordere oder sogar verlange.

Für alles ist seine Zeit.

Für alles gibt es einen natürlichen Fluss.

Den wir respektieren dürfen.

Wir alle bringen unsere eigene Geschichte mit.

Und es braucht, dafür Räume der Akzeptanz und des Verständnisses zu schaffen.

Weil darin die Kraft und die Chance liegt, uns selbst und einander noch mehr zu vertrauen.

Die uns den Weg zu wahrer Verbindung weist.

Die weit über Worte hinausgeht.

Und uns verändert.

Wenn wir es zulassen.

Wir sind alle zusammen auf der Reise.

Auf der Geduld und heilsames Mitgefühl für sich selbst und andere sein darf.

Daraus kann die entscheidende Kraft entstehen, wieder aufzustehen, klarer zu sehen, klarer zu fühlen und bewusst den nächsten Schritt zu setzen.

Und ich bin immer wieder so dankbar, dass ich Teil dieser Reise(n) sein darf.

Weil ich es bewusst geschehen lasse. Indem ich den Raum dafür öffne.

Den nächsten, neuen SAFE Kurs biete ich ab Sonntag, 30.11.2025 an. 💝

Eure Sylvia



Die mobile Schwimmschule Caretta bringt Schwimmkurse in Gemeinden und an Orte, wo kein Schwimmbad vorhanden ist.

#Schwimmen #Schwimmkurs #Schwimmschule #Kinder #baden #Übung #Überleben #München #Munich #Bayern 10/09/2025

😲 Erschreckend: Immer weniger Kinder können schwimmen! Jedes fünfte Kind zwischen sechs und zehn Jahren ist Nichtschwimmer. (Quelle: Bayerischer Rundfunk)
Wir unterstützen sehr gerne diese tolle Idee der Schwimm-Mobile. Sollte es viel mehr davon und in jedem Bundesland geben! 👍

Die mobile Schwimmschule Caretta bringt Schwimmkurse in Gemeinden und an Orte, wo kein Schwimmbad vorhanden ist. #Schwimmen #Schwimmkurs #Schwimmschule #Kinder #baden #Übung #Überleben #München #Munich #Bayern

08/09/2025

Es geht in Wahrheit nicht darum, mit wievielen Monaten es alleine losgelaufen ist. Ob es die besten Noten nach Hause bringt.
Oder der neue Ronaldo wird.

Es sind vor allem die unzähligen, winzigen Momente, die zählen:

Wenn dein Kind von alleine zu dir kommt, dich umarmt, sich an dich kuschelt.

Wenn sich eure Blicke treffen und du spürst, was es fühlt.

Ihr immer wieder über einen Witz oder eine gemeinsam erlebte Situation lacht, die nur ihr versteht.

Das gemeinsame Entdecken der Natur.

Das Teilen von Träumen und Ängsten.

Das Trösten und Halten.

Das sind die wahren und unbezahlbaren Geschenke einer tiefen und ganz besonderen Verbindung.

Eine, die sich nicht in einer oberflächlichen Welt herstellen lässt, die an vielen Stellen von Leistung, Wettbewerb und äußeren Erwartungen gekennzeichnet ist.

In einer Welt, die uns ständig einzureden versucht, dass Erfolg an messbaren Ergebnissen festgemacht werden muss.

Die wertvollsten Momente sind nicht die, die in Statistiken oder Ranglisten festgehalten werden.

Es sind die leisen Augenblicke, in denen ihr einfach nur zusammen seid, in denen ihr euch gegenseitig spürt und versteht.

Sie bilden das Fundament für Vertrauen und Liebe.

Und sind die Bausteine einer Beziehung, die nicht nur in schönen Zeiten, sondern auch bei Herausforderungen Bestand hat.

Denn wahre Stärke und Selbstbewusstsein wachsen aus Vertrauen und der Gewissheit, dass wir über die guten Momente hinaus geliebt werden, so wie wir sind.

Weil uns unsere Kinder vertrauen können, sind sie auch in der Lage, sich für sich selbst zu öffnen.

Weil sie ihre Gedanken und Gefühle teilen können, ohne Angst vor Urteilen oder Erwartungen haben zu müssen, können sie sich der Welt authentisch zeigen.

Und sich in der Art und Weise entfalten, wie es ihnen wirklich entspricht.

Dieses Vertrauen ist ein kostbares Gut, das wir als Eltern hegen und pflegen dürfen.

Denn letztendlich ist die Verbindung zu uns die entscheidende Prägung, die unsere Kinder mitnehmen, wenn sie älter werden.

Sie werden sich eines Tages nicht an erster Stelle an tolle Noten oder besondere Auszeichnungen erinnern, sondern an die Liebe, die sie erfahren haben.

Und an die Menschen, die ihnen diese Liebe entgegengebracht haben.




07/09/2025

🥰 Die ersten Wunder aus dem SAFE Sommerkurs sind safe gelandet. 👼
Wir freuen uns riesig!

05/09/2025

Konflikte entstehen meistens da, wo kein Verständnis liegt.

Und ein Kind wird sich immer wie ein Kind verhalten.

Was sich in vielen Dingen oft grundlegend von unserem (anerzogenem) Erwachsenenverhalten unterscheidet.

Was für uns seltsam oder unvernünftig erscheinen mag, ist für das Kind oft der logischste Weg.

Und der einzige, den es in diesem Moment ganz intuitiv wählt.

Seine Reaktionen, gerade auch in den schwierigen Momenten, sind fast immer Ausdruck von Gefühlen, die es noch nicht in Worte fassen kann.

Wir als Eltern sehen die Welt jedoch aus unserer eigenen Perspektive und dürfen (wieder) lernen, die Sicht der Kinder zu verstehen und, so gut es geht, zu respektieren.

Ist es nicht erstaunlich, wie vieles wir in dem Zusammenhang vergessen zu haben scheinen, obwohl wir alle selbst mal Kinder waren ?

Und das wir damals auch oft die Erwachsenenwelt nicht verstanden haben?

Wir neigen dazu, unser eigenes Verhalten auf unsere Kinder zu projizieren und gehen an vielen Stellen davon aus, dass sie so denken und handeln müssen wie wir es tun würden.

In meinen 1:1 und meinen Kursen schaue ich gerne auf das Gesamtbild.

Aus Kindersicht, Elternsicht und die Erinnerung daran, dass wir alle unser Leben lang unser inneres Kind in uns tragen.

Und ganz oft sind es die unerfüllten Bedürfnisse und Erfahrungen aus unserer eigenen Kindheit, die unser Verhalten als Erwachsene immer noch stark beeinflussen.

Wenn wir uns daran erinnern, wie es war, ein Kind zu sein – die Unsicherheiten, die Freude an kleinen Dingen und die Herausforderungen, die wir erlebt haben – werden wir auch empathischer und geduldiger mit unseren eigenen Kindern umgehen können.

Und wir erkennen dann, dass ihre Reaktionen Spiegelbilder unserer eigenen Kindheit und unserer eigenen Seele sind.

Indem wir nicht nur unseren Kindern Aufmerksamkeit schenken, sondern auch für unser inneres Kind sorgen, schaffen wir die beste Grundlage für Vertrauen und Offenheit in unserer Familie.

Für eine Umgebung, in der sich alle wohl und geborgen fühlen können.

Wir öffnen damit die Tür zu einem respektvolleren Dialog und gleich dahinter liegt der Raum für Verständnis und noch tiefere Verbundenheit.

In diesem Raum wird es uns viel leichter fallen, Kinder wieder mehr Kinder sein zu lassen und auch uns selbst wieder so nahe kommen zu können, dass wir gar nicht mehr das Bedürfnis verspüren, sie vorschnell zu kleinen Erwachsenen zu modellieren.

Oft liegt dahinter auch ein Bedürfnis, den anderen durch Kontrolle besser verstehen zu wollen.

Doch wo ein zu großer Kontrolldrang herrscht, fehlt oft das nötige Vertrauen. Nicht nur ins Kind, sondern vor allem auch in uns selbst.

Wenn Eltern versuchen, ihre Kinder stark zu steuern, bleibt wenig Raum zum Wachsen, was dann gerne zu Unsicherheiten und Widerständen auf beiden Seiten führt.

Kinder wollen in ihrer Welt sein dürfen und auch immer wieder ihre eigenen Entscheidungen treffen – auch wenn diese nicht immer den Erwartungen der Erwachsenen entsprechen.

Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Vorangehen, Vorbild sein, begleiten und das Kind auch Kind sein lassen zu können ist entscheidend.

Manchmal sind wir damit jedoch überfordert.

Weil wir gar nicht wissen, wie Vorangehen, Vorbild sein und ein Kind ins Leben zu begleiten gut funktionieren kann.

Vielleicht auch, weil wir zu hohe Ansprüche haben. An uns. Vielleicht auch ans Kind.

Und das Kind das spürt.

Und unser Unterbewusstsein spüren kann, dass unser Kind es spürt.

Ein Teufelskreis?

Nein. Nicht zwangsläufig.

Vielmehr eine Aufforderung zur Veränderung.

Um aus diesem Kreislauf auszubrechen, ist es wichtig, kleine Schritte zu gehen.

Beginne damit, dir regelmäßig Zeit für dich und deine Selbstreflexion zu nehmen.

Frag dich regelmäßig: Was sind meine eigenen Bedürfnisse und Ängste?

Welche Erinnerungen an meine Kindheit beeinflussen den Umgang mit meinem Kind ganz besonders?

Nimm dir immer wieder Zeit, die Perspektive deines Kindes anzuschauen.

Versuche, in bestimmten Situationen nicht gleich überzureagieren, sondern erst einmal dir selbst und deinem Kind zuzuhören und dich selbst dabei zu beobachten.

Darüber hinaus kann es hilfreich sein, dir Unterstützung zu holen. Vor allem, wenn du immer wieder sehr starke Emotionen hast, die dich zu überwältigen scheinen.

Das kann dir ein völlig neues Bild von dir selbst und deiner Situation geben.

Du lernst, wirklich wieder zu dir zu kommen.

Und erkennst, wer du bist in Wahrheit, was du willst, was du tatsächlich brauchst und welche Anteile du bisher noch versteckt hältst.

Die gar nicht mehr versteckt gehalten werden wollen.

Weil das nicht du bist.

Und dich das unauthentisch macht.

Dich tief in dir drin unwohl fühlen lässt.

Indem du dich selbst und deine Familienmitglieder besser verstehen lernst, umso leichter könnt ihr zusammen eine Atmosphäre schaffen, in der Gelassenheit, Vertrauen und Offenheit euer neues Normal ist.

So, wie du es dir immer gewünscht hast.



̈sen

25/08/2025

Es ist oft wie beim Gärtnern: Wir wollen, dass unsere Kinder hoch hinauswachsen, ihre Flügel ausbreiten und die Welt erkunden.

Doch bevor sie fliegen können, brauchen sie stabile Wurzeln, die ihnen Halt und Sicherheit geben.

Die Wurzeln sind das unsichtbare Fundament, die sie tragen.

Sie bestehen aus Liebe, Vertrauen und einem sicheren Zuhause.

Diese Wurzeln sind nicht immer sichtbar. Doch sie sind entscheidend dafür, dass unsere Kinder in stürmischen Zeiten standhaft bleiben. 🌳

Wenn wir ihnen die Sicherheit bieten, die sie brauchen, können sie mutig ihre Flügel ausbreiten und neue Höhen erreichen.

Oft neigen wir dazu, uns auf die spektakulären Momente unserer Kinder zu konzentrieren: Auf Erfolge in der Schule, auf sportliche Leistungen oder herausragende Fähigkeiten.

Doch ohne die tiefen Wurzeln der emotionalen Unterstützung und des Verständnisses sind solche Erfolge nur halb so viel wert.

Wir dürfen vor allem in die Grundlagen investieren.

Das bedeutet hinsehen, hinsehen, hinspüren.

Uns in Geduld zu üben und Raum zu schaffen.

Für die Gefühle unserer Kinder.

Und für uns selbst.

Um unsere eigenen Wurzeln zu finden und zu spüren.

Und um unsere eigenen Flügel auszubreiten, bevor wir unsere Kinder dazu ermutigen oder sie in eine bestimmte Richtung schubsen wollen.

Weil wir den Druck von außen spüren. Oder ihn selbst als Kinder erfahren haben und ihn jetzt (an vielen Stellen vielleicht ganz unbewusst) weitergeben.

Weil wir es nicht anders kennen und in Sätzen wie „Da muss er / sie jetzt durch...“ stecken bleiben.

Diese Grundlagen fortwährend zur Verfügung zu stellen ist nicht immer spektakulär.

Und auch nicht immer schön.

Es fordert mitunter viel von uns ab und kann an vielen Stellen langatmig, nervig, zum aus der Haut fahren, ermüdend und / oder triggernd sein.

Doch in Wahrheit sind sie das unsichtbare Versprechen an unsere Kinder, sie wissen und fühlen zu lassen, dass sie vorbehaltlos geliebt sind und unterstützt werden.

Auch wenn sie vielleicht immer wieder andere Wege einschlagen, als wir gerne für sie vorgesehen hätten.

Mit Vertrauen und Mut in die Welt hinausgehen zu können ist wahrscheinlich das größte Geschenk, das ein Mensch in sich tragen kann.

Das ihn wahrhaftig durchs Leben führt.

Um wirklich frei zu fliegen. 🪶



̈gel

24/08/2025

Für mich geht es gar nicht darum, das eigene Leben unter das des Kindes zu stellen.

Wie soll sich denn auf diese Weise das Kind an uns orientieren können? 🤔

Doch es erleichtert ungemein das Leben, wenn wir uns dem Rhythmus des Kindes eine ganze Weile anpassen, weil wir dadurch nicht nur seine Bedürfnisse besser verstehen, sondern auch eine viel tiefere Verbindung zu ihm aufbauen können.

Kinder leben (im Gegensatz zu den meisten Erwachsenen) im Hier und Jetzt.

Und wenn wir uns auf ihren natürlichen Fluss einlassen, können wir ihre Sicht auf die Welt immer wieder einnehmen und viel besser verstehen, was sie bewegt und begeistert, was sie traurig macht und was sie verletzt.

Indem wir uns immer wieder Zeit zum Zuhören, Zuschauen und Hinspüren nehmen, geben wir ihnen das, was sie sicher fühlen lässt.

Nicht nur mit uns, sondern auch mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen.

Das fördert ganz automatisch sowohl ihr Selbst-bewusst-SEIN, als auch die Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen.

Nach meinem Erleben, schafft nicht der Aufbau von Druck und Stress die Resilienz, die wir uns oft für uns selbst und für unsere Kinder wünschen.

Es ist vielmehr das Glück, in einem unterstützenden und verständnisvollen Umfeld aufzuwachsen.

So werden die Kinder nicht nur in der Lage sein, sich an uns zu orientieren, sondern auch nach und nach ihre eigenen Werkzeuge entwickeln, um selbstbewusst durch das Leben zu navigieren.

Es hat nichts zu tun mit: Den Kindern alles recht machen zu wollen oder sogar zu müssen.

Denn das würde bedeuten, die eigenen Werte und das, was einem wirklich wichtig ist und was man den Kindern mitgeben möchte, aus den Augen zu verlieren.

Nein.

Es ist möglich, die Perspektive von Kindern wertzuschätzen und zu respektieren und auf ihre Bedürfnisse einzugehen, während wir sie gleichzeitig führen und ihnen Orientierung bieten.

Diese Balance zwischen unterschiedlichen Bedürfnissen, Empathie und Struktur ermöglicht es ihnen, sich sicher und geborgen zu fühlen, während sie gleichzeitig immer mehr Verantwortung für das eigene Verhalten entwickeln können.

Und mal ehrlich: Wer wäre nicht gerne so aufgewachsen?

Denkst du ähnlich oder anders? Schreib es mir gerne!

Deine Sylvia Schütz 🌺



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