11/08/2026
Warum schiebe ich ausgerechnet die wichtigsten Aufgaben immer wieder auf?
Diese Frage höre ich in meinen Seminaren zum Zeitmanagement regelmäßig.
Die Antworten lauten oft:
"Ich bin einfach zu unorganisiert."
"Mir fehlt die Disziplin."
"Ich müsste mich nur besser zusammenreißen."
Ich glaube, dass das in den meisten Fällen gar nicht stimmt.
Oft schieben wir Aufgaben nicht auf, weil wir faul sind, sondern weil sie zu groß, zu unklar oder zu komplex erscheinen. Unser Gehirn entscheidet sich dann lieber für etwas, das schneller erledigt werden kann. Eine E-Mail beantworten, kurz im Postfach nachsehen oder noch schnell etwas Organisatorisches erledigen fühlt sich im ersten Moment einfacher an.
Das Problem: Am Ende des Tages sind zwar viele Kleinigkeiten erledigt, die wirklich wichtige Aufgabe liegt aber immer noch unangetastet auf dem Schreibtisch.
Eine Methode, die ich in meinen Seminaren regelmäßig vermittle, ist Timeboxing.
Dabei planst du nicht nur, was du erledigen möchtest, sondern auch wann. Statt "Präsentation fertigstellen" auf die To-do-Liste zu schreiben, reservierst du dir beispielsweise von 9 bis 10 Uhr einen festen Termin im Kalender. In dieser Zeit arbeitest du ausschließlich an dieser einen Aufgabe.
Das klingt einfach, verändert aber häufig den gesamten Arbeitstag. Aus einem diffusen Vorhaben wird ein konkreter Termin und genau das erleichtert den Einstieg enorm.
Mich interessiert deine Erfahrung:
Welche Aufgabe schiebst du immer wieder vor dir her, obwohl du genau weißt, dass sie wichtig ist?
Wenn die To do Liste immer länger wird: Wie Timeboxing dir hilft, den Arbeitstag endlich in den Griff zu bekommen
Warum schiebe ich ausgerechnet die wichtigsten Aufgaben immer wieder auf? Oft schieben wir Aufgaben nicht auf, weil wir faul sind, sondern weil sie zu groß, zu unklar oder zu komplex erscheinen. Das Problem: Am Ende des Tages sind zwar viele Kleinigkeiten erledigt, die wirklich wichtige Aufgabe lie...
06/08/2026
Eigentlich ist der Tag vorbei. Aber im Kopf geht es weiter.
Willkommen im Gedankenkarussel:
Was habe ich vergessen?
Warum habe ich das so gesagt?
Schaffe ich das überhaupt?
Was, wenn etwas schiefgeht?
Gerade unter Stress neigt unser Gehirn dazu, sich auf Probleme und mögliche Gefahren zu konzentrieren.
Die gute Nachricht:
Du musst nicht jeden Gedanken glauben.
In meinem neuen Blogbeitrag teile ich vier einfache Impulse, die helfen können, aus der Negativspirale auszusteigen und wieder mehr innere Ruhe zu finden.
Denn manchmal brauchen wir nicht mehr Perfektion.
Sondern mehr Freundlichkeit uns selbst gegenüber.
Schluss mit der Negativspirale. 4 Tipps für mehr positive Gedanken
Eigentlich ist der Tag vorbei. Aber im Kopf geht es weiter. Was habe ich vergessen? Warum habe ich das so gesagt? Schaffe ich das überhaupt? Was, wenn etwas schiefgeht? Willkommen im das Gedankenk…
04/08/2026
Darf man ein Meeting verlassen?
Viele Menschen würden diese Frage spontan mit Nein beantworten. Schließlich möchte man nicht unhöflich wirken.
Dabei stellt sich eine andere Frage: Ist es wirklich höflich, in einem Termin sitzen zu bleiben, wenn man weder etwas beiträgt noch etwas mitnimmt?
Währenddessen stapelt sich die eigentliche Arbeit. Fokuszeit geht verloren und am Abend wird nachgearbeitet.
Präsenz wird in vielen Unternehmen noch immer mit Engagement verwechselt. Dabei zeigt sich Wertschätzung nicht dadurch, möglichst lange anwesend zu sein, sondern durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Zeit.
Wer ein Meeting respektvoll verlässt, signalisiert nicht Desinteresse. Die Botschaft lautet vielmehr:
„Meine Zeit hat einen Wert. Und Ihre übrigens auch.“
Noch besser wäre allerdings, wenn wir Besprechungen grundsätzlich so gestalten würden, dass diese Frage gar nicht erst entsteht.
Wie viele Meetings in deiner Woche würdest du rückblickend genauso wieder ansetzen?
Darf man ein Meeting verlassen? Warum Sitzenbleiben nicht immer höflich ist
Darf man ein Meeting verlassen? Ja – wenn es respektvoll, klar und mit der richtigen Absicht geschieht. Hier zeige ich dir, wie du Präsenz nicht mit Pflicht erfüllst, sondern deine Zeit bewusst und wertschätzend nutze.
30/07/2026
Es braucht oft viel Mut, sich einzugestehen:
„So kann es nicht weitergehen.“
Viele Frauen tragen Verantwortung für Beruf, Familie, Organisation und das Wohlergehen anderer. Oft jahrelang.
Wenn die Belastung irgendwann zu groß wird und Unterstützung gesucht wird, beginnt häufig eine lange Wartezeit.
Was mich dabei bewegt:
In dieser Zeit glauben viele irgendwann, sie müssten einfach lernen, mit ihrer Erschöpfung zu leben.
Doch ständiger Stress, innere Unruhe und permanentes Funktionieren sind keine Eigenschaften. Sie sind Signale.
Coaching ersetzt keine Therapie.
Aber es kann Frauen dabei unterstützen, wieder Klarheit zu gewinnen, Grenzen zu setzen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Veränderung beginnt oft nicht mit dem perfekten Plan.
Sondern mit der Entscheidung, sich selbst wieder wichtig zu nehmen.
Wenn Du merkst, dass Du so nicht weitermachen kannst. Und trotzdem warten musst.
Es gibt einen Moment, den viele Frauen nur zu gut kennen. Den Moment, in dem sie sich eingestehen: „So kann es nicht weitergehen.“ Nicht weil sie plötzlich schwach geworden sind. Sondern weil sie …
29/07/2026
Der Morgen entscheidet oft mehr über unseren Tag, als wir denken.
Und gerade mit Kindern wird er schnell zum Stressmoment:
zu wenig Zeit, zu viele Aufgaben, zu viel Parallelbetrieb.
Dabei sind es oft kleine Dinge, die den Unterschied machen:
✔ Musik statt hektischer Stille
✔ Licht als sanfter Wachmacher
✔ weniger Snooze, mehr Klarheit
✔ Vorbereitung am Vorabend
✔ ein ruhiger Moment für alle
Es geht nicht um perfekte Morgenroutinen.
Sondern um weniger Reibung in einer ohnehin vollen Zeit.
Denn wenn der Tag schon im Stress beginnt, läuft er selten entspannt weiter.
Manchmal reicht schon ein bisschen weniger Druck am Morgen, damit der ganze Tag leichter wird.
Wie sieht euer Morgen meistens aus?
👉 Mehr Impulse zu Stressprävention, Mental Load und gesunder Selbstorganisation gibt es in meinen Seminaren, Workshops und Coachings für Unternehmen.
Wenn der Morgen schon Stress macht. Wie ihr entspannter in den Tag startet
Der Morgen entscheidet oft mehr über unseren Tag, als wir denken. Und gerade mit Kindern wird er schnell zum Stressmoment: zu wenig Zeit, zu viele Aufgaben, zu viel Parallelbetrieb. Dabei sind es o…
28/07/2026
Ein kurzer Blick aufs Smartphone.
Nur schnell die Nachricht lesen.
Kurz das Wetter checken.
Mal eben auf LinkedIn schauen.
Klingt harmlos.
Doch genau diese kleinen Unterbrechungen gehören heute zu den größten Produktivitätskillern im Arbeitsalltag.
Das Problem ist nicht nur die Nutzung selbst.
Schon die bloße Anwesenheit des Smartphones auf dem Schreibtisch bindet Aufmerksamkeit.
Unser Gehirn bleibt unbewusst in Bereitschaft:
"Vielleicht kommt gleich etwas Wichtiges."
Die Folge:
- weniger Konzentration
- mehr Fehler
- längere Bearbeitungszeiten
- höhere mentale Erschöpfung
Viele Menschen arbeiten heute den ganzen Tag beschäftigt, aber selten wirklich fokussiert.
Mein Tipp:
Lege das Smartphone für eine Stunde außer Sichtweite und arbeite nur an einer einzigen wichtigen Aufgabe.
Die meisten erleben dabei einen überraschenden Unterschied.
Noch mehr Tipps für mehr Fokus im Arbeitsalltag findest Du in meinem neuen Blogbeitrag.
Wie gehst du mit digitalen Ablenkungen im Arbeitsalltag um?
Der lautlose Produktivitätskiller. Warum das Smartphone vom Schreibtisch verschwinden muss
Harmlos? Ganz und gar nicht. Diese Mikro-Unterbrechungen zerfleddern deinen Fokus, kosten dich Energie – und genau darum geht es in diesem Artikel: Wie du dir deine Konzentration und Produktivität im Arbeitsalltag zurückholst.
22/07/2026
Wie lange willst Du das noch aushalten?
Deine Nase läuft.Der Kopf pocht.Du hast schlecht geschlafen und eigentlich spürst Du schon morgens:Heute bräuchtest Du Ruhe. Aber statt Dich auszuruhen, sitzt Du trotzdem am Laptop. Du beantwortest noch schnell Mails.Arbeitest „nur kurz“ etwas ab.Versuchst zu funktionieren.Und redest Dir ein:„So schlimm ist es schon nicht.“ Kommt Dir das bekannt vor? Viele machen genau das....
Wie lange willst Du das noch aushalten?
Deine Nase läuft.Der Kopf pocht.Du hast schlecht geschlafen und eigentlich spürst Du schon morgens:Heute bräuchtest Du Ruhe. Aber statt Dich auszuruhen, sitzt Du trotzdem am Laptop. Du beantwortes…
22/07/2026
Manchmal braucht es nicht mehr Zeit.
Sondern mehr Ruhe im Umfeld.
Unser Nervensystem reagiert extrem stark auf das, was uns umgibt.
Und Natur gehört zu den einfachsten Möglichkeiten, den Stresspegel zu senken.
Blumen auf dem Tisch.
Eine Pflanze im Raum.
Kräuter in der Küche.
Natürliche Materialien im Alltag.
Klingt banal.
Wirkt aber erstaunlich stark.
Gerade in einem vollen Alltag zwischen Job, Familie und Mental Load können solche kleinen Naturanker helfen, innerlich wieder etwas runterzufahren.
Nicht als Lösung für alles.
Aber als Unterstützung im täglichen Funktionieren.
Manchmal ist Entlastung eben nicht die große Veränderung.
Sondern ein kleiner grüner Moment zwischendurch.
Wie viel Natur hast du gerade in deinem Alltag?
👉 Mehr Impulse zu Stressprävention, Mental Load und gesunder Selbstorganisation gibt es in meinen Seminaren, Workshops und Coachings für Unternehmen.
Kraft tanken, die Natur ins Zuhause holen. Wie dein Umfeld deine Energie und dein Wohlbefinden beeinflusst
Manchmal braucht es nicht mehr Zeit. Sondern mehr Ruhe im Umfeld. Unser Nervensystem reagiert extrem stark auf das, was uns umgibt. Und Natur gehört zu den einfachsten Möglichkeiten, den Stresspege…
21/07/2026
Die schwierigsten Momente im Berufsalltag sind oft nicht die großen Meetings.
Sondern die kleinen Situationen dazwischen.
Ein schärferer Tonfall.
Eine kritische Mail.
Ein unangenehmes Feedback.
Ein Telefonat, bei dem nach wenigen Sekunden klar ist:
Das wird anstrengend.
Genau dann zeigt sich, wie sicher wir wirklich in unserer Rolle sind.
Nicht weil wir sofort perfekte Lösungen brauchen.
Sondern weil unsere Reaktion den Rahmen setzt.
Unter Stress reagieren viele Menschen automatisch:
defensiv
gereizt
unsicher
oder im Rückzug
Souveränität bedeutet aber:
ruhig bleiben, klar kommunizieren und sich nicht von Emotionen treiben lassen.
Drei Dinge helfen dabei enorm:
nicht sofort reagieren
zwischen Emotion und Sachebene unterscheiden
klare Grenzen kommunizieren
Denn schwierige Gespräche lassen sich nicht vermeiden.
Aber der Umgang damit ist trainierbar.
Welche Gesprächssituationen fordern dich im Arbeitsalltag aktuell am meisten heraus?
Souverän bleiben, wenn Gespräche schwierig werden
Die schwierigsten Momente im Berufsalltag sind oft nicht die großen Meetings, sondern die kleinen Zwischenfälle – und genau dann zeigt sich, ob du wirklich souverän in deiner Rolle bist. Hier zeige ich dir, wie du dich unter Druck nicht von Emotionen treiben lassen, sondern ruhig, klar und gren...
16/07/2026
Wie sprichst Du eigentlich mit Dir selbst, wenn niemand zuhört?
Viele Frauen tragen einen extrem strengen inneren Kritiker in sich.
Eine Stimme, die ständig bewertet:
„Das reicht nicht.“
„Du müsstest mehr schaffen.“
„Andere kriegen das doch auch hin.“
Besonders unter Stress wird diese innere Stimme oft laut.
Was viele dabei nicht merken:
Der eigene innere Dialog kann genauso erschöpfen wie äußere Belastungen.
In meinem neuen Blogbeitrag geht es darum,
wie der innere Kritiker entsteht, warum Wegdrücken oft nicht funktioniert und welche kleinen Übungen helfen können, wieder freundlicher mit sich selbst umzugehen.
Vielleicht erkennst Du Dich darin wieder.
„Nie gut genug.“ Wie Dein innerer Kritiker Dich klein hält und was wirklich hilft
Wie sprichst Du eigentlich mit Dir selbst, wenn niemand zuhört? Kennst Du diese Stimme in Deinem Kopf? Die Stimme, die sofort auftaucht, wenn etwas nicht perfekt läuft. „Das hätte besser sein müss…