17/06/2026
HELL YEAH!! — sagt mein Bauch. Echt jetzt?! — sagt mein Kopf. Kennt ihr das?
Ich stehe gerade vor einer schweren Entscheidung. Soll ich Geld in mich investieren? Mich unterstützen lassen, um meinen Weg leichter gehen zu können?
Früher hätte ich das gar nicht erst gefragt. Da saß tief drin ein Glaubenssatz, so selbstverständlich, dass ich ihn lange gar nicht wahrgenommen habe: Ich muss es alleine schaffen.
Was für eine riesige Transformation, als ich den aufgelöst habe.
JA dazu, mir helfen zu lassen. JA dazu, dass ich es mir wert bin, Geld in mich zu investieren — in diesen Weg, zu dem mein Bauch oft HELL YEAH!! sagt und mein Kopf: Echt jetzt?!
Inzwischen spüre ich diesen Dialog sogar körperlich. Links ist — wieso auch immer — meine Intuitionsseite. Rechts mein Verstand. Und ich feiere es jedes Mal, wenn ich wahrnehme: mein Bauch weiß etwas. Schon lange, bevor mein Hirn das in Worte fassen kann.
Deshalb lasse ich mich immer öfter von meiner Intuition leiten. Ja, es macht oft erst mal Angst. Aber im Nachhinein stelle ich jedes Mal fest: Es tut richtig gut, wenn ich darauf gehört habe.
Wie ist das bei dir? Wer ist stärker präsent — Bauch oder Kopf? Bist du diesem leisen Gefühl schon mal gefolgt, auch wenn dein Kopf gezögert hat?
💛 Genau dieses Lauschen auf sich selbst — das ist der Kern meines Empathie-Intensivkurses. Vier Wochen, einmal pro Woche Online-Treffen, mit maximal 6 Personen, plus Whatsapp-Begleitung mit vielen wertvollen Impulsen für unterwegs.
Für Menschen, die viel geben und dabei lernen möchten, sich selbst genauso achtsam zuzuhören wie anderen.
Der nächste Kurs startet Anfang Juli. Anmeldung bis 30. Juni — per DM oder an [email protected] 💛
10/06/2026
Ich tue, was ich liebe. Und manchmal — im Geheimen — bin ich auch ein bisschen stolz darauf.. 😇
Menschen zu begleiten, die anfangen sich selbst wieder zu hören. Die plötzlich sehen, was in ihnen steckt. Die einen Schritt machen — hin zu sich, hin zu dem, was möglich ist.
Das ist meine Arbeit. Und ich bin froh, dass ich sie tue.
Ein paar Stimmen, die mich das immer wieder spüren lassen:
„Ich nehme meine Gefühlswelt viel detaillierter wahr — und auch meine Bedürfnisse. Einen Konflikt mit einem Kollegen konnte ich heute in aller Ruhe und sehr konstruktiv lösen." — Nicole U., Konflikt-Coaching
„Ich empfand dich als eine Begleitung in meinem ‚Ich-Sein-Dürfen'. Wir haben noch immer Kontakt." — Kristin B., Empathie-Intensivkurs
„Ich habe Blockaden lösen, Mechanismen aufdecken und auflösen können — und ungemein an Zufriedenheit gewonnen." — Katrin, Persönlichkeits-Coaching
„Du hast immer einen Plan — bist aber jederzeit bereit gewesen, innezuhalten, zuzuhören und auf mich einzugehen." — Kerstin M., Potenzialbooster-Coaching
Was ich tue: Menschen dabei begleiten, sich selbst wieder zu hören.
Im Einzelcoaching. Im Kurs. Im Team.
Wenn dich das anspricht — meld dich gern. 💛
Linda
02/06/2026
Ich bringe gerade etwas Neues in die Welt.
Ich kenne das seit Jahren: Dieses Gefühl, dass Tun immer einen Zweck haben muss. Dass Kreativität sich rechtfertigen muss. Dass ich beweisen muss, dass ich gut genug bin, um sie überhaupt zu leben.
Dabei habe ich irgendwann gemerkt: Ich singe, seit ich denken kann. Hab gemalt, Texte geschrieben. Und lange nicht verstanden, was ich da eigentlich tue. Erst als ich anfing mit freiem Tanzen (Contact Impro Dance) bekam ich eine Idee…
Heute weiß ich: Ich habe meine Gefühle reguliert. Intuitiv. Weil mein Nervensystem wusste, was mir guttut – auch wenn mein Kopf das noch lange nicht eingeordnet hatte.
Und ich habe noch etwas verstanden: Kreativität hat nichts mit Talent zu tun. Sie braucht keinen Zweck. Kein Ergebnis. Kein Publikum.
Aber was heißt eigentlich „kreativ sein”? Bin ich das nur, wenn ich einen Song schreibe – oder auch, wenn ich mitsinge? Wenn ich einen eigenen Tanz entwickle – oder schon, wenn ich intuitiv tanze? Wenn ich den Stift in die Hand nehme und drauflosschreibe – oder ist das dann „nur” intuitiv?
Ich glaube: Das alles ist kreativ. Und es reicht. Als Selbstzweck.
Was ich jetzt entwickle, bringt genau das zusammen: kreatives Tun und emotionales Erleben. Kein Flipchart. Kein “richtig oder falsch”. Kein Kunstwerk, das entstehen muss.
Sondern ein Raum, wo wir gemeinsam eintauchen – in den Prozess. In das, was entsteht, wenn wir die Kontrolle ein bisschen loslassen.
Geht es jemandem da draußen auch so? Schreib mir. Vielleicht entsteht daraus ja sogar etwas zusammen. 😊
19/05/2026
Ich hab mich so gefreut über euer Interesse an meinem letzten Post! 🤩
So viele Nachrichten – und vor allem: so viele Menschen die geschrieben haben „das will ich..” oder „ich brauche so jemanden gerade!“
💛 Für alle die noch dabei sein möchten:
Am Mittwoch, 27. Mai, 19–21 Uhr findet der kostenlose Empathie-Buddy-Kennenlern-Abend online via Zoom statt.
Der Abend ist auf 12 Personen begrenzt – damit es persönlich bleibt und wir wirklich miteinander üben können. Die ersten Plätze sind bereits vergeben.
Schreib mir einfach an [email protected] – ich schicke dir alle Details und den Zoom-Link.
💛 Und wer danach in Präsenz noch tiefer in die Gewaltfreie Kommunikation einsteigen möchte: Am Donnerstag, 28. Mai, 19–21 Uhr gibt es meinen GFK-Übungsabend in Präsenz in Muc Thalkirchen – auf Spendenbasis, ab 3 Anmeldungen. Auch dafür einfach kurz melden unter [email protected].
Ich freue mich auf euch. 💛
Linda
13/05/2026
Immer mehr Menschen fühlen sich emotional überfordert. Der Kopf ist voll. Alles wird zu viel.
Und oft fehlt einfach eins: Jemand, der wirklich zuhört. Ohne Bewertung. Ohne Lösungen. Ohne „du solltest".
Ich selbst habe seit Jahren 2–3 Empathie Buddies – zwei von Anfang an fix, eine:r wechselnd, immer wertvoll. Diese Gespräche helfen mir immer wieder, Klarheit zu finden, Gefühle zu sortieren und schneller durch schwierige Themen zu gehen. Ich möchte das nicht mehr missen.
Und weil ich das so kraftvoll finde, möchte ich es weitergeben: Ich vermittle Menschen, die sich regelmäßig gegenseitig empathisch zuhören. Als Empathie-Coach und GFK-Trainerin zeige ich euch wie das geht – damit ihr es dann selbst, miteinander, in eurem Alltag leben könnt.
Keine Therapie. Keine Coaching-Abhängigkeit. Sondern echte menschliche Verbindung und Co-Regulation – einfach und regelmäßig. GFK-Vorerfahrung (GFK = Gewaltfreie Kommunikation) ist hilfreich, aber kein Muss.
Am 27. Mai lade ich euch zu einem ersten kostenlosen Kennenlern-Abend ein. Dort erkläre ich wie empathisches Zuhören funktioniert, warum es so transformierend sein kann, und wie ein Empathie-Buddy-Austausch konkret abläuft. Und dann probieren wir es direkt aus.
Der Ablauf ist simpel: 5 Minuten Zuhören · 5 Minuten Empathie · 5 Minuten Austausch · Dann Wechsel.
In nur 30 Minuten entsteht oft erstaunlich viel Entlastung und Verbindung.
Online via Zoom I Mittwoch, 27. Mai I 19 - 21 Uhr.
Wenn dich das anspricht, schreib mir einfach eine Email an [email protected] – ich schicke dir dann alle Details.
Es ist hilfreich wenn du GFK-Vorerfahrung hast, aber es geht auch ohne!
Von Herzen 💛
Linda
07/05/2026
So würde ich Dyaden beschreiben. Und ich möchte euch einladen, es selbst zu erleben.
Ich plane einen kostenlosen Abend, bei dem wir Dyaden gemeinsam ausprobieren. Und weil ich mich wirklich nach euch richten möchte – frage ich lieber erst.
Was würde euch mehr ansprechen?
1. Q&A – ich hab noch Fragen bevor ich das ausprobiere
2. Üben – ich will es direkt selbst erleben
3. Beides – gerne zwei Termine!
Schreibt einfach eine Zahl oder einen Satz in die Kommentare – alles ist willkommen. Auch ein einfaches „1" reicht. 🙏
05/05/2026
Kennst du das? Du weißt nicht mehr wo oben und unten ist.
Alles wächst dir über den Kopf. Und du weißt nicht mal wo du anfangen sollst.
Genau in solchen Momenten bin ich dieses Jahr öfter mal zu einer Dyade gegangen. Regelrecht „zerstört" angekommen. 40 Minuten später: wieder ich.
Was ist eine Dyade? Ein einfaches, tiefes Format: Zwei Menschen. Eine Frage. Und ein Gegenüber, das nichts tut als den Raum zu halten.
Keine Ratschläge. Keine Lösungen. Nur: Hier bin ich. Ich höre zu.
Das ist eine Art Co-Regulation, die ich so nirgendwo anders kenne. Und ich finde es jedes Mal wie ein kleines Wunder – die Gesichter der Teilnehmenden vorher und nachher. Diese Verwandlung. Dieses Ankommen. Ich bin offensichtlich nicht die Einzige, die das kennt.. :-)
Als Empathie-Coach weiß ich: Bevor wir für andere da sein können, brauchen wir zuerst den Kontakt zu uns selbst. Dyaden sind für mich genau das.
Und diese Woche überlege ich, einen kostenlosen Abend anzubieten, um das gemeinsam zu erleben. Mehr dazu kommt noch.
Das Schöne an der Global Dyad Meditation: Es ist kostenlos.
Bis zu 4 Dyaden täglich, auf Zoom, für Menschen aus aller Welt.
So kommst du rein: → Anmelden (Name + E-Mail) → Kostenlosen Einführungskurs absolvieren + Quiz bestehen → Login erhalten und mitmachen – so oft du magst.
Alle Infos & Anmeldung: globaldyadmeditation.org/lust-auf-dyaden
Und: youtube.com/
Schritt-für-Schritt: youtube.com/watch?v=yLTlNC3AYPg
Habt ihr Dyaden schon mal gehört – oder ist das neu für euch?
Neu / Schon gehört / Schon ausprobiert – schreibt es gerne kurz in die Kommentare. Ich freue mich über jede Reaktion. 🙏
28/04/2026
Toxische Empathie.
Als ich das neulich gelesen habe, musste ich kurz innehalten. Weil ich mich darin erkannt habe.
Ich habe lange gedacht, mein Problem ist, dass ich zu WENIG Empathie aufbringe. Besonders im Streit. Besonders mit Menschen, die mir wichtig sind..
Da waren so böse Worte – von beiden Seiten. Wunden, die tiefer wurden. Irgendwann heilte manches davon nicht mehr. Und ich hab mich gefragt: Was stimmt nicht mit mir?
Durch die GFK (Gewaltfreie Kommunikation) habe ich verstanden, wo mein Weg hingeht. Aber ich habe auch etwas anderes verstanden – und das hat mich fast mehr beschäftigt: Nur weil ich jetzt weiß, wie ich empathischer sein kann, heißt das nicht, dass ich das für jeden tun MUSS.
Müssen tue ich sowieso nichts. Außer sterben.
Toxische Empathie bedeutet für mich: Empathie aufbringen, nicht weil ich wirklich in Verbindung bin – sondern weil ich Angst vor dem habe, was passiert, wenn ich es nicht tue!
Und wenn ich ehrlich bin: Mein Antrieb war oft Harmonie.
Aber auf dem Altar der Harmonie werden viel zu oft die eigenen Bedürfnisse geopfert.
Und wenn ich alles daransetze, die Verbindung zu jemandem wiederherzustellen, der mich beschimpft und mir Dinge unterstellt hat – dann ist die wichtigste Frage nicht: Wie bringe ich jetzt Empathie auf?
Sondern: Was erhoffe ich mir davon? Und wann ist es Zeit, mich umzudrehen und zu gehen?
Empathie ist kein Selbstopfer. Ich muss mich nicht verleugnen, um mitfühlend zu sein.
Habt ihr das auch schon erlebt – Empathie aufzubringen, und euch dabei selbst zu verlieren?
Was sind eure Erfahrungen mit toxischer Empathie?
21/04/2026
„Jeder Mensch tut das Beste, was ihm zur Verfügung steht." — Marshall Rosenberg
Diese Haltung hat mir so oft dabei geholfen, meine eigene Perspektive zu verändern – wenn ich mal wieder nicht verstanden habe, warum zum Kuckuck mein Gegenüber gerade genau diese eine Sache macht, die mich zur Weißglut bringt..
Wenn ich mich mit diesem Satz verbinde, merke ich: ich fahre innerlich runter. Denn er oder sie tut offensichtlich das Beste, was gerade möglich ist. Ich versteh es vielleicht nur gerade nicht.
Und dann frage ich nach. Meistens hilft das enorm. Manchmal nicht. Und das ist okay – ich bin nicht perfekt und möchte das auch gar nicht mehr sein.
Aber kommen wir zu dem, was Empathie wirklich trägt: unsere Gefühle.
Gefühle sind ziemlich praktische Botschafter. Wir schauen nur so selten hin...
Marshalls oft genommenes Tank-Beispiel: Stell dir vor, deine Gefühle wären die Tankanzeige in deinem Auto. Wenn die zu leuchten anfängt – fährst du zur Tankstelle. Weil: Licht leuchtet = Benzin ist alle.
Warum reagieren wir dann so lange nicht, wenn unsere Gefühle aufleuchten?
Der Grund hat einen Namen: Taubheitsschwelle – ein Begriff von Patrizia Patz.
Die Taubheitsschwelle sitzt bei den meisten von uns sehr weit oben. Besonders bei den schwierigen Gefühlen – Wut, Trauer, Angst. Wir merken lange nicht, was sich da aufbaut. Bis es zu spät ist. Und wir nur noch reagieren. Ein konkretes Beispiel: Wut.
Ihr sucht z.B. gemeinsam mit Kolleg:innen ein Restaurant zum Mittagessen. Erstes Restaurant – nein. Zweites – auch nicht. Drittes – hat noch jemand was auszusetzen.
Bei 20%: Du merkst noch kaum was.
Bei 65%: Ein leises Grummeln.
Bei 80%: Du weißt eigentlich schon – aber der Körper läuft bereits auf Hochtouren. Beim fünften Ort: Taubheitsschwelle überschritten. Du sagst etwas – laut, scharf – und bereust es sofort.
Das Gehirn hat ausgesetzt. Vulkanausbruch.
Weil das so gut wie alle kennen, sagen viele: „Mit Gefühlen will ich nichts zu tun haben. Das ist doch nur unangenehm."
Kein Wunder.
Aber wenn du dir einen wertschätzenderen Umgang wünschst – mit dir und mit anderen – dann führt der erste Schritt genau dorthin: eine neue Beziehung zu deinen Gefühlen aufzubauen.
Gefühle sind keine Schwäche. Sie sind Informationen.
Welches Gefühl hat bei dir die höchste Taubheitsschwelle? Ich bin gespannt. 👇
14/04/2026
Online-Netzwerktreffen, Breakout-Session. Zwei Männer, die ich noch nie gesehen habe.
Ich bin dran mit meiner Vorstellung – und merke: ich bin irritiert. Ehrlich gesagt auch ein bisschen sauer. Einer der Männer hat ein Halbliter-Bierglas mit einer goldgelben Flüssigkeit vor sich. Und während ich spreche, schaut er mehrfach seitlich zu etwas rüber. Länger. Wiederholt.
Früher hätte ich das weggedrückt. Einfach weitergemacht. Innerlich immer kleiner geworden. Dieses Mal nicht.
Ich hab es einfach gesagt – ohne lange zu überlegen, ob ich das „darf“. Mit den vier Schritten der GFK (Gewaltfreie Kommunikation), die mir inzwischen so vertraut sind, dass sie manchmal einfach aus mir rausplatzen – auch wenn sie nicht perfekt waren – aber um Perfektion geht’s mir zum Glück dabei nicht mehr:
„Ich bin gerade ziemlich irritiert – ich sehe, wie du, seit ich angefangen habe zu sprechen, mehrfach seitlich rüberschaust. Das in Kombination mit deinem Halbliter-Bierglas lässt mich zögern, weiterzumachen. Was ist denn so spannend da drüben?"
Er hat es erklärt. Und ja – im Glas war Tee. 😄
Aber was dann passierte, hat mich echt überrascht: Wir haben auf einmal alle drei angefangen, uns wirklich zu zeigen. Mit unseren Unsicherheiten. Mit echtem Interesse füreinander. Am Ende war da Verbindung – und Herzlichkeit – wo vorher nur drei Fremde in einem Zoom-Fenster
waren.
Emotionale Freiheit heißt für mich NICHT, keine Irritation mehr zu spüren. Es heißt: ich kann sie wahrnehmen, benennen – und trotzdem (oder gerade deshalb) in echten Kontakt kommen.
Kennst du das – diesen Moment, wo du etwas sagst, das du früher nie gesagt hättest? Oder den anderen Moment: wo du es wieder nicht gesagt hast – und dich danach dafür verurteilst.
Wenn du öfter über diese Schwelle kommen möchtest – schreib mir gern. Ich begleite aktuell Menschen auf genau diesem Weg. 💛