Karin Ertl

Karin Ertl Coaching, Improvisationstheater & Workshops für mehr Klarheit, Selbstvertrauen und Handlungsspielraum.

Sobald jemand etwas braucht, bin ich dran.Eine Nachricht.Eine Information.Ein „Kannst du mal eben?“Und in mir springt so...
08/09/2026

Sobald jemand etwas braucht, bin ich dran.

Eine Nachricht.
Eine Information.
Ein „Kannst du mal eben?“

Und in mir springt sofort etwas an:

Ich sollte reagieren.
Am besten gleich.

Auch wenn ich gerade mitten in etwas anderem bin.
Auch wenn es eigentlich nicht dringend ist.
Auch wenn ich gerade gar nicht wirklich verfügbar bin.

Ich glaube, viele Frauen kennen diesen Reflex.

Jemand braucht etwas.
Also bin ich dran.

Nicht unbedingt, weil es sofort sein muss.
Sondern weil Verfügbarkeit irgendwann gelernt wurde.

In Familien.
In Beziehungen.
In Arbeitskontexten.
Im Kümmern, Mitdenken, Auffangen, Organisieren.

Irgendwann fühlt sich Verfügbarkeit dann nicht mehr wie eine Entscheidung an.

Sondern wie ein Reflex.

Für mich beginnt ein kleines Veto genau an dieser Stelle:
mit einer Pause.

Bin ich gerade verfügbar?
Muss es jetzt sein?
Was wäre eine stimmige Antwort?

Manchmal verändert schon dieser kleine Moment etwas.

Weil zwischen Reiz und Reaktion wieder ein Raum entsteht.



Veto! Sich trauen, sich vertrauen
Workshop für Frauen
21. November 2026 · München

Für Frauen, die ihrer inneren Stimme, ihren Grenzen und ihrem Ja, Nein oder Vielleicht mehr Raum geben möchten.

Infos & Anmeldung:
karinertl.com/veto-workshop


Zurück aus der Pause heißt für mich nicht automatisch:zurück in alles.Im Urlaub merke ich oft wieder, wie kostbar es ist...
01/09/2026

Zurück aus der Pause heißt für mich nicht automatisch:
zurück in alles.

Im Urlaub merke ich oft wieder, wie kostbar es ist, Zeit zu haben.
Aufzuwachen und zu wissen:
Der Tag gehört mir.

Und dann frage ich mich:
Warum fühlt sich das zuhause so schnell wieder anders an?

Dort wird aus „Ich möchte“ oft wieder:
Ich muss noch.
Ich sollte noch.
Ich bin nicht weit genug.

Dabei muss ich viel weniger, als ich denke.
Vieles ist eine Entscheidung — mit Konsequenzen, ja.
Aber trotzdem eine Entscheidung.

Vielleicht ist genau der Übergang aus der Pause ein guter Moment für ein kleines Veto:

Nicht alles sofort wieder aufnehmen.
Nicht sofort wieder in den alten Trott.
Nicht gleich Sprint.

Eher:
Grundlagenausdauer.
Ein Schritt nach dem anderen.

Was aus deiner Pause darf mit in deinen Alltag?
Und was muss nicht sofort wieder losgehen?







Klarheit bringt mich zurück in Bewegung.Ich kenne das vor allem von Aufgaben, die eigentlich machbar wären — und sich tr...
25/08/2026

Klarheit bringt mich zurück in Bewegung.

Ich kenne das vor allem von Aufgaben, die eigentlich machbar wären — und sich trotzdem plötzlich riesig anfühlen.

Wenn mir Klarheit fehlt, wird eine Aufgabe schnell größer als sie ist.
Dann weiß ich nicht mehr, wo ich anfangen soll.
Oder ich schiebe etwas vor mir her, obwohl ein erster Schritt möglich wäre.

Manchmal fehlt gar nicht der große Plan.

Manchmal fehlt nur:
eine Information,
eine Entscheidung,
eine Reihenfolge,
Zeit,
oder der nächste kleine Schritt.

Und manchmal merke ich erst später:
Ich habe zwar „Ja, ist klar“ gesagt —
aber eigentlich fehlt mir noch etwas, um wirklich gut weiterzugehen.

Für mich ist Klarheit deshalb auch ein Teil von Selbstführung.

Nicht im Sinne von:
Ich muss immer alles wissen.
Ich muss immer souverän sein.
Ich muss immer sofort den Überblick haben.

Sondern eher:
Ich darf merken, wenn mir etwas fehlt.

Und ich darf danach fragen.

„Ich brauche mehr Klarheit“ ist keine Kritik.

Es heißt nicht automatisch:
Du hast es schlecht erklärt.
Du machst es falsch.

Es heißt:
So kann ich besser mitgehen.
So kann ich meine Energie besser ausrichten.
So kann aus dem Berg wieder ein nächster Schritt werden.

Was hilft dir, wenn aus einer Aufgabe plötzlich ein ganzer Berg wird?



Ich übe Störgefühl immer noch.Ich merke es oft gar nicht sofort.Vielleicht, weil ich — wie viele von uns — so gut gelern...
18/08/2026

Ich übe Störgefühl immer noch.

Ich merke es oft gar nicht sofort.

Vielleicht, weil ich — wie viele von uns — so gut gelernt habe, darüber hinwegzugehen.

Weiterzumachen.
Funktionieren.
Fertig werden.
Keine Scherereien machen.

Ein Störgefühl zu äußern, fühlt sich manchmal erst einmal an wie Schwäche.

Oder wie:
Jetzt bin ich die Komplizierte.
Die, die aufhält.
Die, die ein Problem macht.

Aber das Störgefühl ist ja da.
Ob wir es aussprechen oder nicht.

Und wenn ich es nicht ausspreche, bleibt es oft bei mir allein.

Es macht Abstand.
Ich mache vielleicht weiter.
Aber innerlich bin ich ein Stück weniger in Verbindung.

Wenn ein Störgefühl ausgesprochen werden darf, kann etwas anderes passieren:

Was vorher nur in mir war, liegt plötzlich als Information im Raum.

Nicht als Vorwurf.
Nicht als Drama.
Nicht als „Ihr stört mich“.

Sondern als gemeinsamer Hinweis:
Hier stimmt etwas noch nicht ganz.

Dann können wir zusammen schauen:

Was ist hier gerade nicht rund?
Merkt ihr das auch?
Was brauchen wir, um gut weiterzugehen?

Für mich ist genau das Verbindung.

Nicht, dass immer alles reibungslos läuft.

Sondern dass auch das, was stört, da sein darf — und wir damit nicht allein bleiben müssen.

Mich interessiert:
Wie gehst du mit Störgefühl um — eher für dich behalten, erst sortieren oder aussprechen?



13/08/2026

Manchmal bin ich gar nicht dagegen.
Ich bin nur noch nicht klar.

Für mich ist das ein wichtiger Unterschied im Veto-Prinzip.

Nicht jedes innere Stocken ist schon ein fertiges Nein.
Manchmal ist es eher ein körperliches Signal, eine Irritation, ein Moment von: Warte kurz. Hör genauer hin.

Die Übung liegt für mich dann nicht darin, sofort besonders klar oder souverän zu reagieren.
Sondern darin, nicht gleich über mich hinwegzugehen.

Manchmal klingt Veto dann erst einmal ganz unspektakulär:
„Ich merke gerade, ich bin noch nicht klar.“
Oder:
„Da muss ich kurz drüber nachdenken.“

Für mich steckt darin viel Freiheit.

Kennst du diesen Moment zwischen Ja und Nein?


27/06/2026

Ich war ein Bär.

Und dieser Bär war selten still.
Er tanzte, rutschte, fuhr Karussell, spielte Fußball, winkte, hüpfte, machte Quatsch – und war irgendwie immer in Bewegung.
Albärt war das offizielle Maskottchen der Fußball-EM 2024 in München.

Und ich war Albärt.

Was für ein absurder, körperlicher, schweißtreibender, wunderschöner Sommer.

München, Sommer 2024

Bestes Team für bestes Impro im Business 🥳
15/10/2024

Bestes Team für bestes Impro im Business 🥳

04/04/2024
Finde DEIN Match und hol dir Tickets. Jetzt.
08/03/2024

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