Bayerischer Philologenverband - bpv

Bayerischer Philologenverband - bpv Berufsverband der Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen in Bayern Herzlich Willkommen auf unserer Facebook-Seite!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Verbandsarbeit. Um die Kommunikation für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten, bitten wir Sie, die nachfolgenden Verhaltensregeln zu beachten. Bitte pflegen Sie einen respektvollen Umgang mit anderen Usern. Was wir auf unserer Facebook-Seite nicht wollen:

•Illegale Inhalte: Inhalte, Informationen, Software oder anderes Material, das gegen bestehende Gesetze verstößt, dürfen nicht gepostet werden
•Aufforderungen zu Gewalt gegen Personen, Institutionen oder Unternehmen
•Beleidigungen und verbale Angriffe gegen andere Personen oder Organisationen
•Verletzungen von Rechten Dritter, insbesondere von Urheberrechten: Achten Sie das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild – nutzen Sie keine fremden Fotos ohne Einverständnis.
•Verlinkungen zu Inhalten Dritter: Da wir verlinkte Inhalte keiner inhaltlichen Prüfung unterziehen, behalten wir uns generell eine Löschung von Posts mit Verlinkungen vor. Hinweis:
Es ist dem bpv nicht möglich, die Kontrolle über sämtliche Beiträge auszuüben. Der bpv übernimmt daher keine Verantwortung für Inhalt, Richtigkeit und Form einzelner Beiträge Dritter. Die Verantwortung für die eingestellten Inhalte sowie mögliche Konsequenzen tragen die Nutzer bzw. deren gesetzliche Vertreter selbst. Wir behalten uns vor, Beiträge zu bearbeiten, zu verschieben oder zu löschen, falls die oben genannten Regeln nicht eingehalten werden. Wir freuen uns auf einen anregenden und informativen Austausch mit Ihnen!

Das zeigt eine aktuelle bpv-Umfrage unter rund 3.300 Lehrkräften an Bayerns Gymnasien deutlich: 80 Prozent nutzen KI ber...
24/09/2026

Das zeigt eine aktuelle bpv-Umfrage unter rund 3.300 Lehrkräften an Bayerns Gymnasien deutlich: 80 Prozent nutzen KI bereits für berufliche Zwecke.

Besonders häufig kommt KI bei der Erstellung von Aufgaben (62 %), der Unterrichts- und Stundenplanung (51 %) sowie bei Texten und Übersetzungen (51 %) zum Einsatz. Knapp 40 Prozent nutzen KI bereits direkt im Unterricht.

Auch die staatlichen Angebote werden intensiv genutzt: 71 Prozent greifen auf KI-Angebote innerhalb der BayernCloud Schule zurück. Gleichzeitig hält nur knapp die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer die vorhandenen Token-Kontingente für ausreichend.

Für den bpv ist klar: Wenn KI zum selbstverständlichen Werkzeug im Schulalltag werden soll, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.

Wir brauchen:
➡️ verlässliche rechtliche Vorgaben
➡️ praxisnahe Fortbildungen
➡️ ausreichend Zeit für Fortbildung
➡️ ausreichende Nutzungsmöglichkeiten in der BayernCloud Schule

Die Chancen sind groß: 80 Prozent der KI-Nutzer erleben KI bereits als Arbeitserleichterung. Routineaufgaben können schneller erledigt werden – und damit bleibt mehr Zeit für die pädagogische Arbeit.

Gleichzeitig darf KI nicht zum Ersatz für professionelle pädagogische Entscheidungen werden. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, fachlich einzuordnen und verantwortlich einzusetzen.

KI kann viel. Bildung kann mehr. Sie lebt von Wissen, Verstehen, Anstrengung und eigener Leistung – und braucht deshalb auch KI-freie, „analoge“ Räume.

bpv begrüßt Masterplan LehrkräftebildungMehr Praxis, ein zusätzliches Semester und Veränderungen im Vorbereitungsdienst:...
21/09/2026

bpv begrüßt Masterplan Lehrkräftebildung

Mehr Praxis, ein zusätzliches Semester und Veränderungen im Vorbereitungsdienst: Der heute vorgestellte Masterplan Lehrkräftebildung greift viele Empfehlungen der Expertenkommission auf.

Der bpv begrüßt insbesondere das „Praxisjahr intensiv“. Die Zusammenführung der Praktika zu einem ganzen Schuljahr soll mehr Unterrichtsversuche ermöglichen und die Erfahrungen besser mit Universität und Schule reflektieren.

Gleichzeitig gilt für das Lehramt Gymnasium: Mehr Praxis darf nicht weniger Fachwissen bedeuten. Die Verlängerung der Regelstudienzeit um ein Semester ist deshalb ein wichtiger Baustein. Sie berücksichtigt den zusätzlichen Praxis- und Prüfungsaufwand und verlängert zugleich den BAföG-Anspruch.

Auch im Vorbereitungsdienst sieht der bpv positive Ansätze: Der Wegfall der schriftlichen Hausarbeit schafft Freiräume, die geplante Sequenzprüfung entwickelt die bisherige Lehrprobe weiter.

Michael Schwägerl, Vorsitzender des bpv:
„Sinnvolle Praxis im Studium muss kompetent und eng von Experten begleitet werden. Wenn dies durch die Lehrkräfte an den Schulen erfolgen soll, müssen diese auch entsprechend fortgebildet und zeitlich entlastet werden.“

Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Mehr Praxis, mehr Qualität und eine moderne Lehrkräftebildung brauchen ausreichend Personal und eine verlässliche Finanzierung.

PISA im Sinkflug, fehlende zusätzliche Stellen durch das Stellenmoratorium und immer mehr erschöpfte Kinder und Jugendli...
17/09/2026

PISA im Sinkflug, fehlende zusätzliche Stellen durch das Stellenmoratorium und immer mehr erschöpfte Kinder und Jugendliche: Das neue Schuljahr startet mit großen Herausforderungen.

Die DAK-Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 69 % der Fünft- bis Zehntklässler fühlen sich mindestens einmal pro Woche erschöpft, fast die Hälfte berichtet über Schlafstörungen.

Ein möglicher Faktor ist die stetig zunehmende Mediennutzung. Deshalb braucht es einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen – nicht nur in der Schule, sondern auch im privaten und familiären Umfeld.

Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat dazu 56 Handlungsempfehlungen vorgelegt, darunter Altersgrenzen für soziale Medien, verbindliche Nutzungskonzepte für digitale Geräte und einen Ausbau der Schulsozialarbeit.

Michael Schwägerl, Vorsitzender des bpv:
„Junge Menschen brauchen Begleitung in der digitalen Welt, ohne dabei die analoge Welt zu verlieren.“

Digitale Medien können im Unterricht sinnvoll sein. Gleichzeitig brauchen Kinder und Jugendliche digitalfreie und vor allem KI-freie Räume, um selbst zu lesen, zu schreiben, zu denken und zu lernen.

Eine Bildungs-Trendwende gelingt nicht durch Schule allein. Schule, Eltern, Politik und Gesellschaft müssen gemeinsam an einem Strang ziehen.

Dafür braucht es verlässliche Strukturen, weniger ständig wechselnde Projekte und vor allem die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen. Bayerns verhältnismäßige Stärke im Bundesvergleich - wie im kürzlich veröffentlichten INSM-Bildungsmonitor wieder bestätigt - ist auch darauf zurückzuführen, dass die Zahl der hier durchgeführten Bildungsreformen am geringsten ist.

🎒📚 Jetzt geht’s los!Das neue Schuljahr 2026/27 beginnt. Wir wünschen unseren Kolleginnen und Kollegen sowie allen Schüle...
15/09/2026

🎒📚 Jetzt geht’s los!

Das neue Schuljahr 2026/27 beginnt. Wir wünschen unseren Kolleginnen und Kollegen sowie allen Schülerinnen und Schülern einen guten, erfolgreichen und gelungenen Start!

Der bpv begleitet euch auch in diesem Schuljahr mit Rat und Tat. Wir setzen uns weiterhin für unsere Kolleginnen und Kollegen, für gute Arbeitsbedingungen und für ein starkes Gymnasium ein.

Auf ein erfolgreiches Schuljahr! 💪

Wir sind Gymnasium!

Der berufspolitische Ausschuss des DPhV tagte in Fulda. Für den bpv mit dabei: Benedikt Karl, Referent für Berufspolitik...
14/09/2026

Der berufspolitische Ausschuss des DPhV tagte in Fulda. Für den bpv mit dabei: Benedikt Karl, Referent für Berufspolitik.

Zusammen mit Vertretern aus allen Bundesländern wurden aktuelle dienstrechtliche und berufspolitische Entwicklungen diskutiert. Themen waren außerdem Führung in Teilzeit und die aktuellen PISA-Ergebnisse.

Ein wichtiger Austausch über Ländergrenzen hinweg – mit dem gemeinsamen Ziel, die Rahmenbedingungen für Lehrkräfte weiterzuentwickeln.

Am Montag wurden in München die besten bayerischen Lehramtsabsolventen des aktuellen Prüfungsjahres ausgezeichnet.Auch 2...
10/09/2026

Am Montag wurden in München die besten bayerischen Lehramtsabsolventen des aktuellen Prüfungsjahres ausgezeichnet.

Auch 22 Nachwuchslehrer des Gymnasiums wurden für ihre herausragenden Leistungen geehrt, die Urkunden wurden durch Amtschef Martin Wunsch überreicht.

Der bpv gratuliert allen Geehrten ganz herzlichen und wünscht für die weitere Lehrerlaufbahn alles erdenklich Gute, viel Freude und Erfolg!

📸Lennart Preiss Fotografie

Während die PISA-Ergebnisse 2025 einen neuen Tiefstand erreicht haben, vertrauen mehr als 75 % der Jugendlichen auf die ...
08/09/2026

Während die PISA-Ergebnisse 2025 einen neuen Tiefstand erreicht haben, vertrauen mehr als 75 % der Jugendlichen auf die eigenen Fähigkeiten und glauben daran, dass sie sich weiterentwickeln können.

Für bpv-Vorsitzenden Michael Schwägerl ist das eine wichtige Botschaft:

💡 Leistung bedeutet nicht bloßer Druck.
Leistung bedeutet Anstrengung, Entwicklung und Freude am eigenen Können.

Jetzt gilt es, diesen Glauben an die eigene Entwicklungsfähigkeit in anspruchsvolles Lernen zu überführen. Dafür brauchen wir starke Basiskompetenzen – allen voran Sprachbeherrschung und Lesekompetenz.

Gleichzeitig müssen wir über das veränderte Freizeitverhalten sprechen: Smartphones werden zunehmend für stundenlangen audiovisuellen Konsum genutzt. Dass sich dies auf konzentriertes und vertieftes Lesen auswirken kann, erleben viele Lehrkräfte täglich.

📱 Junge Menschen brauchen deshalb mehr Begleitung bei der Smartphone-Nutzung.

Initiativen wie „Smarter Start ab 14“ sind ein wichtiger Schritt und verdienen mehr Aufmerksamkeit von Politik und Gesellschaft.

👉 Lernen braucht Leistung. Leistung braucht Entwicklung. Und Entwicklung braucht gute Rahmenbedingungen.

🎓 Weichenstellung für die Schule von morgenIm Herbst wird der bayerische „Masterplan zur Lehrkräftebildung“ erwartet. Fü...
03/09/2026

🎓 Weichenstellung für die Schule von morgen

Im Herbst wird der bayerische „Masterplan zur Lehrkräftebildung“ erwartet. Für den bpv ist klar: Die Reform der Lehrkräftebildung muss vor allem eines leisten – Qualität nachhaltig stärken.
Die von der Expertenkommission vorgeschlagene pauschale Ausweitung aller Lehramtsstudiengänge auf zehn Semester sieht der bpv derzeit kritisch. Stattdessen plädieren wir für eine realistische und gezielte „+1-Lösung“: ein zusätzliches Semester für jedes Lehramt.

Damit schaffen wir mehr Zeit für:
✅ eine bessere Verbindung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Schulpraxis,
✅ die angemessene Berücksichtigung des Vorbereitungsaufwands für das Erste Staatsexamen,
✅ und zusätzliche akademische Abschlüsse, die die Attraktivität des Lehramts stärken können.

Gleichzeitig bleibt für uns entscheidend:
➡️ Festhalten am Ersten und Zweiten Staatsexamen.
➡️ Erhalt der schulartspezifischen Lehrkräfteausbildung.
➡️ Quer- und Seiteneinstiege dürfen keine dauerhafte Absenkung der Qualifikationsstandards bedeuten.

bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl: „Wir fordern derzeit mit Blick auf die Finanzlage keine pauschale Ausweitung auf zehn Semester, sondern nur eine gezielte Anhebung der Regelstudienzeit um ein Semester.“

Der kommende Masterplan bietet die Chance, die Lehrkräftebildung in Bayern zukunftsfest weiterzuentwickeln – mit Qualität, Realismus und klaren Standards.

📉 Prognose zum Lehrereinstellungsbedarf 2026 – Trügerische Entspannung bei der Unterrichtsversorgung Nahezu alle Bewerbe...
20/08/2026

📉 Prognose zum Lehrereinstellungsbedarf 2026 – Trügerische Entspannung bei der Unterrichtsversorgung

Nahezu alle Bewerber erhielten für dieses Schuljahr ein Stellenangebot – und auch die Prognose zeigt: Dieser Trend setzt sich mittelfristig fort. Das ist grundsätzlich erfreulich, betont rjv-Vorsitzender Sebastian Ge**er.

⚠ Allerdings: Nach wie vor gibt es oft Frust bei den Ortszuweisungen. Zudem entscheidet die Fächerkombination immer stärker darüber, wer wo eingestellt wird – trotz anhaltendem Lehrermangel. Das Risiko: Gutes, voll ausgebildetes Personal wandert in andere Branchen oder Bundesländer ab!

🏛️Eine politische „Scheinrealität“
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl kritisiert: „Der Blick auf die Zahlen offenbart nur, was der Haushaltsplan des Freistaats erlaubt. Der echte pädagogische Bedarf ist angesichts wachsender Herausforderungen viel höher. Das aktuelle Stellenmoratorium verhindert dringend benötigte Planstellen für mehr Schüler.“

💬„Die pauschale Budgetkürzung um 2 % der Lehrkräftekapazität und das Stellenmoratorium führen zu pädagogischen Einschränkungen und dürfen nicht das neue ,Normal‘ werden!“ mahnt Ge**er. Gerade mit Blick auf die Studierendenzahlen braucht es jetzt attraktive und verlässliche Einstellungsperspektiven.

bpv und rjv bleiben dran! 💪

👉 Die Pressemitteilung findet ihr über den Link in unserer Bio!

Referendar- und Junglehrervertretung im bpv
Bayerischer Philologenverband - Studierendenvertretung

🌡️ Hitzeschutz an Schulen: Gute Bildung braucht gute Bedingungen!Hohe Temperaturen stellen Schülerinnen und Schüler sowi...
11/08/2026

🌡️ Hitzeschutz an Schulen: Gute Bildung braucht gute Bedingungen!

Hohe Temperaturen stellen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zunehmend vor Herausforderungen. Umso wichtiger sind praxistaugliche Lösungen für einen wirksamen Hitzeschutz an unseren Schulen.

Im Austausch mit Ministerialdirigent Michael Rißmann und Ministerialrat Philipp Pacius haben bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl und sein Stellvertreter Benedikt Karl konkrete und praxisnahe Vorschläge des bpv eingebracht.

Klar ist: Gute Bildung braucht gute Lern- und Arbeitsbedingungen – auch bei hohen Temperaturen. Dafür müssen die Erfahrungen und Bedürfnisse aus der schulischen Praxis bei der Gestaltung des Hitzeschutzes berücksichtigt werden.

Adresse

Arnulfstraße 297
Munich
80639

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 17:00
Dienstag 07:00 - 17:00
Mittwoch 07:00 - 17:00
Donnerstag 07:00 - 17:00
Freitag 07:00 - 17:00

Telefon

+49897461630

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Bayerischer Philologenverband - bpv erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Schule/Universität Kontaktieren

Nachricht an Bayerischer Philologenverband - bpv senden:

Verknüpfungen

Teilen