24/09/2026
Das zeigt eine aktuelle bpv-Umfrage unter rund 3.300 Lehrkräften an Bayerns Gymnasien deutlich: 80 Prozent nutzen KI bereits für berufliche Zwecke.
Besonders häufig kommt KI bei der Erstellung von Aufgaben (62 %), der Unterrichts- und Stundenplanung (51 %) sowie bei Texten und Übersetzungen (51 %) zum Einsatz. Knapp 40 Prozent nutzen KI bereits direkt im Unterricht.
Auch die staatlichen Angebote werden intensiv genutzt: 71 Prozent greifen auf KI-Angebote innerhalb der BayernCloud Schule zurück. Gleichzeitig hält nur knapp die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer die vorhandenen Token-Kontingente für ausreichend.
Für den bpv ist klar: Wenn KI zum selbstverständlichen Werkzeug im Schulalltag werden soll, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.
Wir brauchen:
➡️ verlässliche rechtliche Vorgaben
➡️ praxisnahe Fortbildungen
➡️ ausreichend Zeit für Fortbildung
➡️ ausreichende Nutzungsmöglichkeiten in der BayernCloud Schule
Die Chancen sind groß: 80 Prozent der KI-Nutzer erleben KI bereits als Arbeitserleichterung. Routineaufgaben können schneller erledigt werden – und damit bleibt mehr Zeit für die pädagogische Arbeit.
Gleichzeitig darf KI nicht zum Ersatz für professionelle pädagogische Entscheidungen werden. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, fachlich einzuordnen und verantwortlich einzusetzen.
KI kann viel. Bildung kann mehr. Sie lebt von Wissen, Verstehen, Anstrengung und eigener Leistung – und braucht deshalb auch KI-freie, „analoge“ Räume.