Mindlodge Institut

Mindlodge Institut

Teilen

Das Institut Mindlodge bietet Trainings, Coachings, Workshops und Seminare an, die darauf ausgerichtet sind die Potentiale der Persönlichkeit zu entfalten.

Institut für strategischen Wandel von Menschen und Marken

05/03/2026

Schöne Grüße vom Planeten Erde.

Brunsbüttel: Deutschland ist schlecht gegen Drohnen gewappnet 05/09/2024

Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.

Brunsbüttel: Deutschland ist schlecht gegen Drohnen gewappnet Kein Notfallplan und wenig Gerät – die Mittel zur Abwehr von Drohnen im Land sind unzureichend. Das zeigt der Umgang mit den mutmaßlich ausländischen Fluggeräten über Brunsbüttel.

26/09/2023

Der französische Philosoph André Glucksmann veröffentlichte 2005 das Buch HASS - Die Rückkehr einer elementaren Gewalt. Das ist 18 Jahre her. Bemerkenswert ist, wie Glucksmann schon früh erkannt hat, wohin die Reise geht.

07/07/2020

Jule Specht, Professorin für Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt- Universität Berlin untersuchte 15000 Probanden nach Veränderungsmerkmalen in Bezug auf ihr Alter. Ergebnis: Der Mensch durchlebt einen Persönlichkeitswandel bis ins hohe Alter, insbesondere mit 30 und 60 Jahren kommt es zu starken Veränderungen. Damit widerspricht sie dem bekannten und beliebten Big Five-Modell von Paul Costa und Robert McCrae, für die die menschliche Persönlichkeit mit 30 Jahren ihren prägenden Abschluß fand.

Wandel der Persönlichkeit: Wer werde ich später sein?
Von Florentine Schuhmacher, FAZ Plus, 07. Juli 2020

Zu Beginn ein Experiment: Denken Sie an die nächsten zehn Jahre, und überlegen Sie, was Sie wie stark in dieser Zeit verändern werden. Die Hobbys und den Bekanntenkreis? Den Partner? Ihren Kleidungsstil? Jetzt gehen Sie zum Vergleich die vergangenen zehn Jahre durch. Was haben Sie in diesem Zeitraum anders gemacht als vorher, wie deutlich haben Sie sich im Rückblick bis heute verändert?
Falls Sie zum Schluss kommen, dass Sie sich in der Vergangenheit stärker gewandelt haben, als das in Zukunft der Fall sein wird, geht es Ihnen wie den meisten Probanden der Psychologen Jordi Quoidbach (Barcelona), Daniel Gilbert (Harvard) und Timothy Wilson (Virginia): Sie unterlagen der „end of history illusion“. Eine Dreißigjährige etwa sieht sehr klar, wie viel sich seit ihrem zwanzigsten Geburtstag getan hat – ihr fällt es dagegen sehr schwer, sich vorzustellen, dass in den nächsten Jahren die Veränderungen ähnlich gravierend sein werden. Das sieht eine Mehrheit genauso: Menschen allen Alters gehen den Studien von Quoidbach, Gilbert und Wilson zufolge davon aus, dass ihre Entwicklung sich in Zukunft verlangsamen wird oder sogar bereits fast abgeschlossen ist.

Die Persönlichkeit wandelt sich stärker als angenommen
Eine Fehlannahme, der bis vor einiger Zeit gewissermaßen auch ein Teil der Persönlichkeitspsychologie unterlag. Eines ihrer grundlegenden Konzepte prägten die Amerikaner Paul Costa und Robert McCrae in den siebziger Jahren: die „Big Five“. Als fünf Hauptfaktoren der menschlichen Persönlichkeit identifizierten die beiden Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Auf diesen fünf Eigenschaften beruhen die meisten Persönlichkeitstests. Während ihr „Big Five“-Modell bis heute Einsatz findet – in „Welcher Typ bist du?“-Online-Tests genauso wie in Wahlkämpfen –, wird eine einflussreiche Annahme der beiden Psychologen immer mehr in Frage gestellt: dass sich Persönlichkeit früh im Leben festigt und spätestens ab dem dreißigsten Geburtstag weitestgehend stabil bleibt.

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Die Persönlichkeit wandelt sich stärker und länger als angenommen. Und durch andere Ereignisse und in anderen Lebensphasen, als es wohl die meisten vermuten.

Zwei Haupteinflüsse prägen die Persönlichkeit: Biologie und Umwelt. Studien mit eineiigen, genetisch identischen Zwillingen, die getrennt voneinander in unterschiedlichen Umgebungen aufwuchsen, zeigen, dass knapp die Hälfte der Persönlichkeit genetisch bedingt ist. Deshalb kann schon das Verhalten von Kindern einige Auskünfte über ihre erwachsene Persönlichkeit geben. Kleinkinder, die sich selbst kontrollieren können und in unbekannten Situationen gelassen bleiben, sind als Erwachsene im Durchschnitt gebildeter und emotional stabiler. Das ergab eine Metastudie des Psychologen Avshalom Caspi in Neuseeland. Kinder mit geringer Selbstkontrolle hingegen hatten ein höheres Risiko, der Schule verwiesen, arbeitslos oder kriminell zu werden und psychisch zu erkranken.

Dennoch gilt: „Man kann höchstens bis zu einem gewissen Maß vorhersagen, wie sich ein Kind bis zum Erwachsenenalter entwickelt“, sagt Jule Specht, Professorin für Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt- Universität zu Berlin. „Dazwischen passiert so viel, das Einfluss auf die Entwicklung nehmen kann.“ Specht vertritt eine Gegenposition zu den „Big Five“-Psychologen Costa und McCrae. Sie sagt: „Unsere Persönlichkeit ändert sich ein Leben lang.“ Wandel, ja Umbrüche stellte Specht in ihren Studien auch noch bei Menschen im hohen Alter fest. Die Psychologin erforscht die Einflüsse der Umwelt, die Persönlichkeit prägen: Welche Lebensereignisse haben das Potential, uns zu wandeln?

Um diese Frage zu beantworten, analysierte Specht mit ihrem Team Daten des Sozio-oekonomischen Panels; für die repräsentative Langzeiterhebung werden seit 1984 jährlich Tausende in Deutschland lebende Personen befragt. Als Specht verglich, wie sich die Werte der Persönlichkeitstests von 15 000 Befragten über die Jahre veränderten, erkannte sie zwei Trends: Ein Umbruch, der die Persönlichkeit merklich ändert, ereignet sich bei vielen mit ungefähr 30 Jahren. Und eine zweite Lebensphase, die einen deutlichen Wandel bringt, erleben dann Menschen nach ihrem 60. Geburtstag: Jeder Fünfte verändert sich danach noch einmal stark. Die Persönlichkeit bleibt also, in Maßen, bis ins Alter flexibel und bereit, sich an Lebensereignisse anzupassen.

Welche Ereignisse prägen? Erst einmal der Berufseintritt. Ihn vermutet Specht hinter dem Wandel mit ungefähr 30. „Im Beruf scheint transparent zu sein, was jemand tun muss, um seine Rolle als Arbeit nehmende Person gut auszuüben“, sagt Specht. Pünktlich erscheinen, gewissenhaft arbeiten. Vorgesetzte melden zurück, was sie sich wünschen. Im Vergleich zu anderen Lebensbereichen gibt es im Job klare Vorgaben, was man tun muss, um zufriedenzustellen. Die Eingliederung ins Berufsleben ermöglicht daher einen enormen Entwicklungsschritt: Die Gewissenhaftigkeit und die emotionale Stabilität steigen, je nach Beruf auch Extrovertiertheit und die Offenheit für Neues.

Ereignisse dagegen, die junge Erwachsene womöglich für bedeutsamer halten – das Zusammenziehen mit dem Partner, eine Heirat oder die Geburt eines Kindes –, hinterlassen nahezu keine messbaren Spuren in der Persönlichkeit. Die Anforderungen sind zu unspezifisch, unmittelbare Rückmeldungen fehlen. „Eine Mutter kann auf sehr unterschiedliche Weisen eine erfolgreiche Mutter sein“, sagt Specht.

Überrascht hat sie an ihren Studienergebnissen, dass mit dem Ende des Berufslebens noch einmal ein ähnlich deutlicher Wandel einhergeht wie bei jungen Erwachsenen. „Der Renteneintritt hat einen signifikanten Einfluss, zum Beispiel auf die Gewissenhaftigkeit. Nicht mehr jeden Morgen zur selben Zeit aufstehen zu müssen ermöglicht eine gewisse Relaxtheit. Zugleich bietet der Wegfall äußerer Verpflichtungen den Freiraum, sich neu zu erfinden und entsprechend der Persönlichkeit auszuleben“, sagt Specht. Die Voraussetzungen unterscheiden sich im Alter zunehmend: Die einen haben Zeit und Geld für Reisen und neue Hobbys – die anderen bekommen Krankheiten und müssen mit dem Tod eines Partners zurechtkommen. Entsprechend unterschiedlich entwickeln sie sich.

Diversität kann nützlich sein

Wenn Jule Specht Vorträge hält, reagiert das Publikum oft erleichtert: Niemand muss bleiben, wer sie oder er ist. Veränderungen sind in jedem Alter möglich. Das stimmt, allerdings meist nur in einem gewissen Maß – eine extreme Änderung der Persönlichkeit ist ähnlich selten wie nahezu keine. Das heißt aber nicht, dass Menschen sich automatisch zum Besseren entwickeln, denn auch ihr Neurotizismus kann steigen. Sowieso: Was sollte eine „bessere“ Persönlichkeit sein?

„Meine Horrorvision ist eine Welt voller Leute, die ganz gewissenhaft und extrovertiert sind“, sagt Specht. „Das wäre langweilig. Zudem kann Diversität nützlich sein, wenn eine Gesellschaft mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird.“

Was aber, wenn sich jemand wünscht, anders zu sein? Offener, umgänglicher? Kann schon der Wille zum Wandel eine Veränderung der Persönlichkeit bewirken?

Der amerikanische Psychologe Nathan Hudson gab Hunderten Freiwilligen 15 Wochen lang wechselnde Aufgaben für ihren Alltag. Wer zum Beispiel extrovertierter werden wollte, sollte Fremde ansprechen. Mit der Zeit führte das neue Verhalten zu einer messbaren Veränderung; wer extrovertierter werden wollte, wurde es wirklich. Der Untersuchungszeitraum von 15 Wochen ist sehr kurz, um zu sagen, ob der Wandel dauerhaft bleibt – mit dem Ende der Aufgaben könnten die Probanden in alte Muster verfallen. Dennoch weist Hudsons Studie darauf hin, dass neben Biologie und Umwelt ein dritter Faktor einen kleineren Einfluss auf die Entwicklung der Persönlichkeit nehmen könnte: die Selbstregulierung.

Das ist nah an Selbstoptimierung. Und passt damit ganz gut zum Zeitgeist.

Unsere Gesellschaft braucht Resilienz, denn: „Unsicherheit ist unsere neue Normalität.“ 25/06/2020

Corona hat den Stresslevel bei vielen deutlich angehoben. Da ist es für manchen nicht so leicht die Ruhe zu bewahren. Im Vorteil sind diejenigen, die nahezu nichts aus der Bahn werfen kann. Wie bei fast jeder Krise helfen ihnen dabei kluge Techniken, um ihren Ruhepuls im unteren Bereich zu halten. Wie das geht erfahren Sie bei Mindlodge und am Rande auch in diesem Artikel. https://flip.it/EtNeYs https://flip.it/EtNeYs

Unsere Gesellschaft braucht Resilienz, denn: „Unsicherheit ist unsere neue Normalität.“ Wenn erst wieder „Normalität“ herrscht, dann ist die Welt wieder in Ordnung. Oder? Eher nicht, meint der Wissenschaftler Felix Beer vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, kurz: …

Motivation im Sport: Philipp Laux im Interview 29/02/2020

Mindlodge empfiehlt:

Motivation im Sport: Philipp Laux im Interview Der Sportpsychologe Philipp Laux spricht über die Qualitäten von Chefs wie Jürgen Klopp, das Geheimnis von Spitzenteams - und wie man im Fußball eine Mannschaft baut.

27/10/2019

Menschen sollten es wie Hunde machen. Nase raus und die Fährte aufnehmen. Das ist oft schon der halbe Weg.

The illustrator: Taschen präsentiert die Crème de la Crème der Illustration 04/09/2019

Eine Zeit der austauschbaren Bilder lässt das Handwerk der Illustratoren wieder erblühen. Die Besten der Branche zeigt dieses bezahlbare Buch von Taschen.

The illustrator: Taschen präsentiert die Crème de la Crème der Illustration The Illustrator ist mehr als nur ein Showcase der angesagten Talente. Die Einführung der Herausgeber Julius Wiedemann und Steven Heller sind lesenswert.

Arme Egoisten 11/10/2018

Die Wissenschaft belegt: Prosoziales Verhalten vergrößert die Aufstiegschancen und das persönliche Vermögen. Ein fast schon politisches Statement.

Arme Egoisten Selbstsüchtige Menschen haben überraschenderweise weniger beruflichen Erfolg. Und die Zahl ihrer Kinder ist geringer.

07/05/2018

„Die meisten von uns haben vergessen, dass für Veränderungen immer ein Hauch von Wahnsinn notwendig ist." Brendon Burchard

Wollen Sie Ihr Schule/Universität zum Top-Schule/Universität in Munich machen?

Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Lage

Kategorie

Telefon

Adresse


BaaderStr. 84
Munich
80469