Kennen Sie diese Situationen im Leben, in denen Sie merken, dass Ihr Unzufriedenheitspotenzial immer größer wird und Sie gerne etwas verändern würden? Sie wollen mehr Glück und Lebensqualität, haben aber noch keine Idee, was sie genau verändern sollten, um glücklicher zu sein? Dieses Gefühl, es muß sich etwas verändern im Leben, ist ein Gefühl, das viele Menschen kennen, doch viele Menschen tun s
ich extrem schwer zu erkennen, was das Leben für sie sinnvoller macht und verharren so in Stagnation. Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl der Stagnation auch und fragen sich, was es ist, das Sie verändern sollten? Was und wer möchten Sie in den nächsten Lebensjahrzehnten sein? Wo bleiben Sie selbst bei all diesen Anforderungen? Haben Sie das Gefühl, nur noch für andere da zu sein? Welche Bedürfnisse haben Sie persönlich? Warum streikt Ihr Körper durch vielerlei Stresssymptome? Womit möchten Sie sich in der 2. Lebenshälfte mehr beschäftigen und womit immer weniger? Was wollen Sie wirklich? Erikson, ein amerikanischer Psychologe, hat es folgendermassen zusammengefasst:
Menschen in der Lebensmitte gehen häufig in die Resignation im Sinne von: Jetzt ist mein Leben gelaufen oder aber - sie schaffen Werte für die kommenden Generationen. Und das hat ganz viel mit Sinn zu tun. Was macht jetzt und in Zukunft für Sie Sinn? Wer sind Sie jenseits von Erziehung, Tradition und Gesellschaft? Die Lebensmitte bietet ein gute Möglichkeit, sein Leben noch mal – in Teilen – anders zu strukturieren. Jetzt sind Sie noch so fit, dass Sie noch viele Dinge, für die Sie sich bisher nicht die Zeit genommen haben, ausprobieren können. Das bedeutet, einen Weg zu finden, aus dem Hamsterrad auszusteigen, um sich auf sich selbst zu besinnen. Bewusst anhalten, neue Wege finden und sie dann auch wirklich gehen.