MovePros Biomechanics

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MovePros Biomechanics 🧠 Biomechanik verstehen – Biomechanik anwenden
⚙ Systemische Trainingstherapie đŸ‹ïžâ€â™‚ïž
🏅 AXIS¼ Trainingssystem
🔍 Verstehe warum Bewegung funktioniert

Unser Wissen ĂŒber Bewegung entwickelt sich weiter. Deshalb sollten wir auch die ErklĂ€rungen ĂŒberprĂŒfen, die wir Menschen...
06/10/2026

Unser Wissen ĂŒber Bewegung entwickelt sich weiter. Deshalb sollten wir auch die ErklĂ€rungen ĂŒberprĂŒfen, die wir Menschen ĂŒber ihren Körper mitgeben.

MovePros Orthopedic verbindet anatomische und biomechanische Grundlagen mit Evidenzeinordnung, praktischer Erfahrung und verstÀndlicher Kommunikation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Anamnese, Bildgebung, Beschwerden und individuelle Belastung zusammen betrachtet werden können.

Das ErgĂ€nzungsseminar richtet sich an Fachleute aus OrthopĂ€die, Physiotherapie, Osteopathie, Krankengymnastik und Trainingstherapie. Es bringt Perspektiven aus Diagnostik, Befundung und spĂ€terer Betreuung zusammen, damit Empfehlungen fĂŒr den einzelnen Menschen nachvollziehbarer werden.

Moderne Messtechnik, internationale Vernetzung und KI-gestĂŒtzte Recherche erweitern unsere Möglichkeiten. Entscheidend bleibt, Quellen kritisch zu prĂŒfen und Erkenntnisse fachlich einzuordnen.

Meine persönliche Branchenperspektive: Fundierte Beratung und ausreichend Zeit fĂŒr ErklĂ€rungen werden auch als eigenstĂ€ndige private Angebote an Bedeutung gewinnen. Gute Kommunikation brauchen Menschen unabhĂ€ngig davon, wie ihre Versorgung finanziert wird.

Mit dem entstehenden Praxisfinder sollen in MovePros Orthopedic geschulte Praxen sichtbar werden. Mein Buch „Das (Therapie-)Mythen-ABC“ ergĂ€nzt die Inhalte und hinterfragt verbreitete ErklĂ€rungsmodelle des Bewegungsapparats.

Mehr zu Seminar, Praxisfinder und Buch auf www.movepros.de.

Bei AXIS geht es darum, Kraft im Zusammenspiel des Körpers einzusetzen und die eigene Bewegungskompetenz weiterzuentwick...
05/10/2026

Bei AXIS geht es darum, Kraft im Zusammenspiel des Körpers einzusetzen und die eigene Bewegungskompetenz weiterzuentwickeln.

Das Trainingssystem verbindet ĂŒberwiegend unilaterale Übungen mit dreidimensionaler Bewegung, Rotation und Gewichtsverlagerung. Systemische Kraft bedeutet dabei, KrĂ€fte ĂŒber mehrere Gelenke koordiniert aufzubauen, zu ĂŒbertragen und zu kontrollieren.

17 Übungen bilden das Hauptsystem. Die zusĂ€tzliche Übungsbibliothek erweitert es unter anderem um Bewegungen fĂŒr die Hals- und BrustwirbelsĂ€ule, weitere Rotationsaufgaben und gezielte FokuskrĂ€ftigung. Welche Übungen sinnvoll sind und wie anspruchsvoll sie werden, richtet sich nach dem Menschen, der damit trainiert.

Der System-Guide und das E-Book bieten dir den Einstieg in die Grundlagen und die Bewegungslogik. In der AXIS Coach Ausbildung vertiefst du die individuelle Anwendung: von der Trainingsanamnese ĂŒber Bewegungsbeobachtung und Belastungssteuerung bis zur Kommunikation. Studios können AXIS mit ausgebildeten Coaches und einer Studio-Lizenz in ihr Angebot integrieren.

Alles zum System, zum digitalen Zugang und zur Ausbildung findest du auf www.movepros.de.

24/05/2026

„ISG blockiert.“

Einer der hĂ€ufigsten SĂ€tze ĂŒberhaupt, sobald Schmerzen rund um unteren RĂŒcken, GesĂ€ĂŸ oder Becken entstehen. Danach beginnt oft die gleiche Reise: einrenken, drĂŒcken, WĂ€rme, Rollen, wieder einrenken — kurzfristig etwas besser, dann kommt das gleiche GefĂŒhl zurĂŒck.

Und genau deshalb lohnt sich die Frage, was dort eigentlich wirklich passiert.

Denn das ISG ist kein loses Gelenk, das stĂ€ndig wild „herausspringt“ oder sich nach Belieben verkantet. Das Iliosakralgelenk ist extrem krĂ€ftig gesichert und vor allem dafĂŒr gebaut, KrĂ€fte zwischen Oberkörper und Unterkörper zu ĂŒbertragen. Genau deshalb besitzt es auch nur einen sehr kleinen Bewegungsumfang.

Trotzdem wird hĂ€ufig so gesprochen, als könnten einzelne Menschen mit „ZauberhĂ€nden“ oder einem kurzen Abtasten exakt feststellen, dass dort gerade etwas „blockiert“ sei. Genau da wird es aus meiner Sicht schwierig.

29/04/2026

Skoliose ist kein starres Problem.
Sie ist eine dynamische Organisationsform deines Körpers im Raum.

Deshalb funktioniert auch kein starres Training.

Was bei mir persönlich einen Unterschied macht:
👉 frei rotatorische Belastung

Warum?

Bei einer Skoliose arbeitet dein System ohnehin mit Rotation, Gegenrotation und Ausweichbewegungen.
Wenn du dann in gefĂŒhrte, lineare Übungen gehst, passiert Folgendes:

– Rotation wird blockiert
– Kompensationen werden eingeschrĂ€nkt
– das System „staut“ sich eher, statt sich zu organisieren

Freie, ungefĂŒhrte Bewegungen geben dir dagegen:
→ Zugriff auf deine natĂŒrlichen Rotationsachsen
→ Anpassung innerhalb der Bewegung
→ bessere Integration in reale Belastungssituationen

Die Übung im Video ist kein „Fix“.
Sie ist ein Handlungsansatz, der dir erlaubt, mit deiner Struktur zu arbeiten – nicht gegen sie.

Und genau das ist der entscheidende Unterschied.

28/04/2026

Skoliose wird hÀufig vorschnell mit Schmerz oder funktionellen EinschrÀnkungen gleichgesetzt.
In der Praxis zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild.

Eine skoliotische WirbelsÀule bleibt in vielen FÀllen weiterhin belastbar und funktionell.
Sie kann rotieren, KrĂ€fte zwischen Ober- und Unterkörper ĂŒbertragen und mechanische Belastungen abfangen – also genau die Aufgaben erfĂŒllen, fĂŒr die sie ausgelegt ist.

Was allerdings hÀufig beobachtet wird:
Auf der Seite der KrĂŒmmung entsteht eine erhöhte muskulĂ€re Spannung, insbesondere im Bereich des RĂŒckenstreckers.
Diese Spannung kann sich unter InaktivitĂ€t als unangenehm oder „verspannt“ anfĂŒhlen.

Biomechanisch betrachtet handelt es sich hierbei weniger um ein strukturelles Problem, sondern eher um eine asymmetrische Spannungsverteilung innerhalb des Systems.

Ein sinnvoller Ansatz kann darin bestehen, gezielt in die Gegenrichtung zu arbeiten:
– Rotation entgegen der KrĂŒmmung
– Lateralflexion entgegen der Hauptdriftrichtung
– Kombination mit bewusster Atmung

Dadurch lÀsst sich die Spannungsverteilung hÀufig positiv beeinflussen und subjektive Entlastung erzeugen.

Wichtig bleibt:
Es geht nicht darum, die Skoliose „zu korrigieren“,
sondern die vorhandenen Strukturen funktionell besser zu nutzen und auszugleichen.

26/04/2026

Viele wundern sich, warum sich ihr Körper trotz Training zunehmend „steif“ anfĂŒhlt. Die BrustwirbelsĂ€ule zwickt, der untere RĂŒcken wird fest, die HĂŒfte verliert an Beweglichkeit. Gleichzeitig wird regelmĂ€ĂŸig trainiert, oft sogar strukturiert und diszipliniert.

Das Problem liegt selten in zu wenig Training, sondern in der Art, wie trainiert wird.

Ein Großteil der klassischen Übungen im Fitnessstudio nimmt dem Körper genau das weg, was er eigentlich braucht: die Möglichkeit, sich frei zu organisieren. Bewegungen werden gefĂŒhrt, stabilisiert, isoliert. Rotative und ausweichende Bewegungen, die im Alltag und in echter Bewegung permanent stattfinden, werden bewusst unterdrĂŒckt.

Damit entsteht zwar lokal Kraft, aber diese Kraft kann nicht durch das System ĂŒbertragen werden. Sie bleibt isoliert. Der Körper hat keine andere Wahl, als zu kompensieren. Strukturen ĂŒbernehmen Aufgaben, fĂŒr die sie nicht gedacht sind. Bewegung wird eingeschrĂ€nkt, Spannung steigt, und langfristig entsteht genau dieses GefĂŒhl von Steifheit.

Was sich also wie „zu wenig Mobility“ anfĂŒhlt, ist in vielen FĂ€llen das Ergebnis von zu wenig freier, dreidimensionaler Bewegung im Training und im Alltag.

Der Körper wird nicht beweglicher, indem man ihn nur dehnt oder punktuell bearbeitet. Er wird beweglicher, wenn er wieder lernen darf, Bewegung als Ganzes zu organisieren.

26/04/2026

15kg Medizinball Fails 😂

24/04/2026

Wenn du Muskeln isoliert trainierst, wirst du darin besser, genau diesen Muskel isoliert anzusteuern. Das funktioniert im Gym, auf der Maschine, in klar vorgegebenen Bewegungen. Das Problem ist nur, dass dein Körper außerhalb davon nicht so arbeitet.

Bewegung entsteht nicht aus einzelnen Muskeln, sondern aus dem Zusammenspiel. Kraft wird nicht lokal erzeugt und bleibt dort, sondern sie wird durch den Körper geleitet. Von unten nach oben, von oben nach unten, diagonal, rotativ. Genau das fehlt aber, wenn Training nur aus isolierten Mustern besteht.

Ich sehe das stĂ€ndig: Menschen sind in einzelnen Übungen stark, aber sobald Bewegung komplexer wird, bricht das System auseinander. Die Kraft kommt nicht mehr da an, wo sie gebraucht wird. Es fehlt die Verbindung.

Das ist der Unterschied zwischen isolierter Kraft und systemischer Kraft. Isolierte Kraft ist lokal sichtbar. Systemische Kraft zeigt sich in Bewegung.

Wenn du also trainierst, um dich besser zu bewegen, dann reicht es nicht, Muskeln zu „bearbeiten“. Du musst anfangen, Bewegungen zu verstehen und den Körper wieder als zusammenhĂ€ngendes System zu nutzen.

Sonst trainierst du am Ende nur Optik, aber keine Funktion.

Adresse

Göddertzgarten 15
Meckenheim
53340

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