Semitistik Marburg

Semitistik Marburg Seite der Fachgebiet Semitistik des CNMS, Philipps-Universität Marburg

02/10/2026

Willkommen im Wintersemester 2026/27!

Das neue Semester hat begonnen, und wir freuen uns auf Sie: Auf alle, die neu bei uns sind, und auf alle, die zurückkehren. Die Vorlesungen starten in gut einer Woche, vorher beginnt die Orientierungswoche des CNMS. Alle Informationen dazu finden Sie hier:
https://www.uni-marburg.de/de/cnms/aktuelles/nachrichten/orientierungswoche-des-cnms-ws-2026-2027

Am Montag laden wir Sie zur Einführungsveranstaltung ein. Dr. Vera Tsukanova, Vertretungsprofessorin der Semitistik, stellt unser Fach vor und sagt Ihnen, wo Sie weitere Informationen finden.

📍 Deutschhausstraße 12, Hörsaal 00A26
🕐 10:00
👥 Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger

Die Lehrveranstaltungen des kommenden Semesters finden Sie auf unserer Seite:
https://cms.uni-marburg.de/de/cnms/semitistik/studium/vorlesungsverzeichnis/wintersemester-2026-2027

Fragen? Hier finden Sie unsere Kontaktdaten:
https://www.uni-marburg.de/de/cnms/semitistik

Wir wünschen allen einen guten Start!

18/09/2026
✍️🏺 Schreiben wie vor 3000 Jahren. Seid dabei!Am Freitag laden wir euch zu einem ganz besonderen Workshop beim Sommerfes...
15/07/2026

✍️🏺 Schreiben wie vor 3000 Jahren. Seid dabei!

Am Freitag laden wir euch zu einem ganz besonderen Workshop beim Sommerfest im Botanischen Garten ein: Die Semitistik des CNMS zeigt euch, wie man auf Phönizisch und Sabäisch schreibt: Zwei der faszinierendsten Alphabete der Antike, aus denen (über viele Umwege) auch unser eigenes Alphabet hervorgegangen ist!

📜 Ihr könnt selbst mit Kalamos und Tinte auf Papyrus schreiben
🏛️ Wir zeigen einen Abguss der altaramäischen Tel-Dan-Stele
📚 Es gibt Bücher mit Abbildungen zu Phöniziern, dem antiken Jemen und althebräischen Inschriften

📍 Botanischer Garten Marburg, MCAW-Stand
🕐 Freitag, 17.07.2026, 14–18 Uhr

Kommt vorbei, probiert es aus und entdeckt, wie lebendig die Geschichte der Schrift ist!



Bildunterschriften:

1. Foto: Sarkophag des Tabnit (phönizische Inschrift), Istanbul Archaeological Museum. Lizenz: CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons.
2. Foto: Inschrift aus der antiken Stadt Kawkaban im Jemen. Photographin: Anna Barne.

Letzte Woche war es in Marburg sehr heiß, und dabei verstehen wir langsam etwas besser, wie die Sprecher:innen semitisch...
02/07/2026

Letzte Woche war es in Marburg sehr heiß, und dabei verstehen wir langsam etwas besser, wie die Sprecher:innen semitischer Sprachen mit extremer Hitze leben. Viele von ihnen bewohnen einige der heißesten Regionen der Erde: Die Arabische Halbinsel, Nordafrika und das Horn von Afrika. Diese Lebensbedingungen spiegeln sich auch in der Sprache wider.
Im Mehri, das im Süden der Arabischen Halbinsel gesprochen wird, gibt es zahlreiche Wörter rund um das Thema Hitze:
🌫️ dəhōm – nicht einfach „Hitze“, sondern der flirrende Hitzeschleier über dem Boden,
🌫️ ġəbrēt – Hitzedunst,
✨ ḳəmṭār – das Flimmern der Luft in der Hitze,
☀️ ḥarḳ – sengende, brennende Sonnenglut.
Sogar einfache Verben bekommen wetterbedingte Bedeutungsnuancen:
– hgōr heißt nicht nur „hinausgehen“, sondern „in der Mittagsh*tze hinausgehen“ – besser lässt man das aber bleiben.
– həḳṣawm bedeutet „den Nachmittag mit jemandem verbringen, um der Hitze zu entgehen“.
Doch selbst das hilft nicht immer, denn es gibt auch wakt – die Hitze der Nacht. Dann findet man auch nachts keine Ruhe. Fast wie im Marburger Dachgeschoss!
Im Bild: Hitze im Gouvernement Dhofar, Oman

22/06/2026

So stellt sich Künstliche Intelligenz die Begegnung zwischen Alexander dem Großen und dem persischen König Darius vor, nach der syrischen Erzähltradition des „Pseudo-Kallisthenes“. Der Legende zufolge erschien Alexander am Hof von Darius in kostbaren Gewändern und gab sich als Gesandter aus, wurde jedoch erkannt.

In unserem Syrisch-Kurs lesen wir historische Chroniken und Legenden, mal erschreckend, mal amüsant. Melden Sie sich an und entdecken Sie sie mit uns! 📜✨

Gestern haben wir einen interessanten Vortrag von Prof. Dr. Magdi Guirguis von der Kafr-El-Sheikh-Universität in Ägypten...
17/06/2026

Gestern haben wir einen interessanten Vortrag von Prof. Dr. Magdi Guirguis von der Kafr-El-Sheikh-Universität in Ägypten gehört. Der Vortrag wurde den Fachgebieten Islamwissenschaft und Kirchengeschichte organisiert. Er war der Erschließung und Erforschung einer neuen Sammlung mamlukischer Dokumente im koptischen Patriarchat in Kairo gewidmet. Für Wissenschaftler*innen ist es manchmal eine echte Herausforderung, Zugang zu Manuskripten zu bekommen, und genau das kann zu einer regelrechten Detektivgeschichte werden, wie Prof. Guirguis gestern eindrucksvoll berichtete.
Am CNMS lehren wir in den Fachgebieten Semitistik und Islamwissenschaft unter anderem, wie man arabische Manuskripte liest. Diese Fähigkeit ist eine wichtige Grundlage für die historische und philologische Forschung.

Gestern hat Dr. Vera Tsukanova auf einem DFG-Workshop zum Thema Lingua Franca in Bonn einen Vortrag gehalten. Sie sprach...
12/06/2026

Gestern hat Dr. Vera Tsukanova auf einem DFG-Workshop zum Thema Lingua Franca in Bonn einen Vortrag gehalten. Sie sprach über die Rolle der Lingua Franca als Sprache des Reiches, der Tradition und der internationalen Kommunikation mit Beispielen aus den semitischen Sprachen. Besonders interessant sind die Fälle, in denen die Lingua Franca nicht mit der Staatssprache zusammenfällt: das Aramäische als Schreibersprache des Achämenidenreiches, das Syrische als Sprache zahlreicher Kirchen im Orient oder das Phönizische als Sprache einer sich ausbreitenden Schriftkultur im Mittelmeerraum. Diskutiert wurde unter anderem, welche Fälle überhaupt als Lingua Franca gelten können und viele weitere spannende Fragen.

Auf dem Foto: eine phönizische Inschrift aus Karatepe, Türkei.

Das Sommersemester 2026 beginnt, und mit ihm neue Möglichkeiten, tief in die Welt der semitischen Sprachen einzutauchen....
10/04/2026

Das Sommersemester 2026 beginnt, und mit ihm neue Möglichkeiten, tief in die Welt der semitischen Sprachen einzutauchen.

Ab sofort kann man sich in Marvin für die Lehrveranstaltungen anmelden. In diesem Semester liegt der Schwerpunkt am Fachgebiet Semitistik auf der Vertiefung: Wer bereits Grundkenntnisse mitbringt, kann sein Wissen in Grammatik und Lektüre auf ein neues Niveau heben.
Folgende Kurse werden angeboten.

Mit Dr. Vera Tsukanova: "Einführung in vergleichende Grammatik der semitischen Sprachen" und "Syrische Literatur 2" (Mittelaramäisch)
Mit Leonard Bahr: "Einführung in die altäthiopische Sprache II"
Mit Johannes Dams: "Modern-Hebräisch II".

Außerdem empfehlen wir den Kurs von Adriana Colera am FG Altorientalistik "Die Phönizier": Eine Einführung in Geschichte und Archäologie, die auch eine ideale Vorbereitung für den Kurs der phönizischen Sprache ist, der voraussichtlich im kommenden Semester bei uns angeboten wird.

Bei Fragen zu den Kursen könnt ihr euch gerne bei Vera Tsukanova melden. Wir freuen uns auf euch!

Wir freuen uns, eine bedeutende Neuerscheinung aus Fachgebiet Semitistik ankündigen zu dürfen: Nach langjähriger Forschu...
24/03/2026

Wir freuen uns, eine bedeutende Neuerscheinung aus Fachgebiet Semitistik ankündigen zu dürfen: Nach langjähriger Forschungsarbeit ist Stefan Weningers Grammatik der altäthiopischen Sprache (Gəʿəz) im Harrassowitz Verlag erschienen und ab sofort vorbestellbar.
Das Werk umfasst auf 588 Seiten eine ausführliche und quellenbasierte Darstellung der altäthiopischen Schriftlehre, Phonologie, Morphologie und Syntax. Die Grammatik ist primär synchron angelegt, berücksichtigt jedoch auch den Sprachgebrauch unterschiedlicher historischer Epochen: Sie trägt damit zugleich den Charakter einer historischen Grammatik. Gegenüber früheren Referenzwerken zeichnet sie sich durch eine erheblich breitere Quellenbasis und eine deutlich umfangreichere Belegdichte aus; zahlreiche Fragen, die in der bisherigen Forschung ungelöst oder uneinheitlich behandelt wurden, erfahren hier eine fundierte Neubehandlung. Die Beispiele werden in äthiopischer Originalschrift mit beigefügter Transkription präsentiert. Ergänzt wird die Grammatik durch 36 Paradigmentafeln.
Das Buch erscheint als Band 29 der renommierten Reihe Porta Linguarum Orientalium und wird voraussichtlich am 29. April 2026 erscheinen.
Vorbestellung beim Harrassowitz Verlag: https://www.harrassowitz-verlag.de/Grammatik_der_alt%C3%A4thiopischen_Sprache/titel_9165.ahtml

We are pleased to announce a major new publication from our Department of Semitic Studies: after many years of research, Stefan Weninger's Grammar of Classical Ethiopic (Gəʿəz) has been published by Harrassowitz and is now available for pre-order.
The volume spans 588 pages and offers a comprehensive, source-based treatment of Classical Ethiopic orthography, phonology, morphology, and syntax. While primarily synchronic in orientation, the grammar also takes into account linguistic usage across different historical periods, thus incorporating a historical dimension as well. Compared to earlier reference works, it draws on a substantially broader range of sources and provides a far richer body of documented examples; numerous questions left unresolved or treated inconsistently in previous scholarship receive a well-founded reassessment here. Examples are presented in the original Ethiopic script accompanied by transcription. The grammar is further supplemented by 36 paradigm tables.
The volume appears as number 29 in the renowned series Porta Linguarum Orientalium and is expected to be published on 29 April 2026.

Buch | Harrassowitz Verlag

Es ist uns eine Ehre und Freude, Sie zur Abschiedsvorlesung von Professor Dr. Stefan Weninger einzuladen. Lassen Sie uns...
11/02/2026

Es ist uns eine Ehre und Freude, Sie zur Abschiedsvorlesung von Professor Dr. Stefan Weninger einzuladen. Lassen Sie uns gemeinsam einen geschätzten Wissenschaftler würdigen, der unzählige Studierende inspiriert und geprägt hat.
Das Thema: "Hiob Ludolf: Gelehrter, Politiker und Begründer der wissenschaftlichen Äthiopistik"
Datum: 13.2.2026
Zeit: 15.15 Uhr
Ort: Raum 00A26 CNMS

Adresse

Deutschhausstraße 12
Marburg
35039

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