Einsicht

Einsicht Das Projekt "Einsicht" ist eine Kooperation der Stadt Marburg und der Philipps-Universität - Marburg gegen Gewalt in Familienkonstellationen oder bei Mobbing).

Kooperationspartner sind das

Jugendamt der Stadt Marburg:

http://www.marburg.de/de/14592,

das Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg:

http://www.marburg.de/de/15240

das Netzwerk gegen Gewalt:

http://www.netzwerk-gegen-gewalt.de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1

SuPPOrdJu:

http://www.marburg.de/de/115865

sowie das Jugendrechthaus Marburg-Biedenkopf e.V. http://www.jugendrechtshaus-mr-bid.de/home.html


Wir stellen uns vor:
Ob in Familien, Partnerschaften oder in Jugendgruppen, ob in Schulen, Büros, auf der Straße oder im Internet: Gewalt findet an allen Orten statt, hat viele Formen und zieht sich durch sämtliche Lebensbereiche. Und dennoch: Überall wo es Gewalt gibt, gibt es immer auch Menschen und Institutionen, die sich dieser Gewalt entgegenstellen. „Marburg gegen Gewalt“ – das ist zugleich Titel und Programm der Zusammenarbeit, die die Arbeitsgruppe Sozialpsychologie der Philipps-Universität und das Ordnungsamt der Stadt Marburg im Mai 2013 begonnen haben. Projekthintergrund & -Ansatz:
Eine Umfrage des Marburger Ordnungsamtes zu Beginn des Jahres 2012 hat gezeigt, dass in Marburg eine Vielzahl von Präventionsmaßnahmen zum Einsatz kommen. Stadtteilvereine, Sportvereine, Schulen, Kindergärten, die Polizei, und viele mehr setzen sich – teils seit Jahrzehnten – aktiv für die Vorbeugung und Minderung von Gewalt in unserer Stadt ein. Diese Maßnahmen werden gegenwärtig allerdings nur vereinzelt inhaltlich oder zeitlich aufeinander abgestimmt. Auch eine Überprüfung der Wirksamkeit von Programmen findet nur in Einzelfällen statt. An dieser Stelle möchte das Konzept von Marburg gegen Gewalt ansetzen. Gegen die Ursachen und Auswirkungen von Gewalt gehen wir dafür auf mehreren Ebenen vor. Dabei wollen wir vor allem die bestehenden Maßnahmen in den Blick rücken: Wir sprechen Organisationen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen an, um gemeinsame Ziele für koordinierte Anstrengungen zu formulieren, die als Leitlinien koordinierter Arbeitsteilung dienen sollen. Auf dieser Basis möchten wir eine gezielte Erweiterung des Angebots anregen. Als Gewalt verstehen wir in erster Linie physische Übergriffe und deren Androhung sowie systematischen Ausschluss an sozialer Beteiligung. Dass diese „sichtbaren“ Gewaltphänomene nie ohne strukturelle Ursachen oder persönliche Hintergründe auftreten, muss selbstverständlich auch in der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen mitbedacht werden. Zu den wesentlichen Einflussfaktoren gehören Lernprozesse, beispielsweise in Familien, wenn Kinder dort selbst Opfer von Gewalt werden oder physische Gewaltausübung beobachten müssen. Generell erhöhen physische Gewalterfahrung, Ausschluss in der Schule oder Gewalterleben und Nachahmungsverhalten in peer-groups die Bereitschaft zur eigenen Gewaltanwendung. Auch der Einfluss gewalthaltiger Medien (Fernsehsendungen, Filme, Computerspiele) auf Betrachter und Spieler ist nicht zu unterschätzen. Besonders deutlich wird der Zusammenhang von interpersonaler Gewalt mit deren strukturellen und kulturellen Bedingungen im Hinblick auf Gewalt und Geschlecht. So unterscheiden sich die Muster von Gewalt gegen Frauen von Gewalt gegen Männer. Gewalt gegen Frauen ist häufig in der (Macht)Ungleichheit der Geschlechter verwurzelt und teils durch Normen und Gesetzte toleriert oder gar legitimiert. Die Ergebnisse der im März 2013 vom Bundesfamilienministerium hausgegebenen repräsentativen Studie „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ zeigen, dass in der Bundesrepublik jede zweite bis dritte Frau körperliche Übergriffe und jede siebte Frau sexuelle Gewalt erlitten hat. In den jüngeren Debatten treten Mädchen und Frauen aber auch als Gewaltausübende ins Blickfeld, insbesondere bei Phänomenen psychischer Gewaltanwendung (z.B. Ohne Berücksichtigung der genannten und weiteren Ursachenfaktoren bleibt selbst die beste Form der Intervention gegen Gewalt eine reine Symptombekämpfung. Prävention und – in angemessenem Maße eingesetzte – Repression werden dabei nicht als „Entweder-Oder-Ansätze“ verstanden. Je nach Problemlage werden unterschiedliche Vorgehensweisen als sich ergänzende Elemente möglicher Maßnahmenpakte verstanden. Marburg gegen…
• Physische Gewalt und deren Androhung
• Systematischen Ausschluss von Teilhabemöglichkeiten
• Die Zementierung extremer Machtunterschiede zwischen Einzelnen und gesellschaftlichen Gruppen. Projektziele
• Ausbau von Kooperationen
• Verständigung über Inhalte & Ziele
• Maßnahmen gemeinsam angehen
• Daten erfassen
• Problemlagen & Bedarfe erkennen und benennen
• Informationen zugänglich machen
• Betroffene schnell & zuverlässig unterstützen
• Best-Practice-Modelle entwickeln
Leitlinien
• Theoretische Fundierung & Transparenz im Vorgehen
• Unterstützung unterschiedlicher Ansätze auf mehreren Ebenen
• Institutionenübergreifende Zusammenarbeit
• Maßnahmenorientierung
Rahmendaten
• Laufzeit: Mai 2013 – April 2015
• Kooperation zwischen Ordnungsamt und AG Sozialpsychologie

Die Bundeswehr bekommt das Problem um se****les Fehlverhalten nicht in den Griff, wie Recherchen von REPORT MAINZ zeigen...
10/10/2026

Die Bundeswehr bekommt das Problem um se****les Fehlverhalten nicht in den Griff, wie Recherchen von REPORT MAINZ zeigen. Experten sprechen von einem Führungsversagen und kritisieren das interne Meldewesen. Dabei wirbt die Bundeswehr vor allem auch um Frauen.

Seit 25 Jahren stehen Frauen alle militärischen Laufbahnen offen, sie sind aber nach wie vor eine kleine Minderheit von 13,6 Prozent. Jetzt, erstmalig, soll eine Dunkelfeldstudie klären, wie viele Soldatinnen von Belästigung und Übergriffen tatsächlich betroffen sind.

https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/bundeswehr-frauen-102.html

****legewalt

Die Bundeswehr bekommt das Problem um se****les Fehlverhalten nicht in den Griff, wie Recherchen von REPORT MAINZ zeigen. Experten sprechen von einem Führungsversagen und kritisieren das interne Meldewesen. Dabei wirbt die Bundeswehr vor allem auch um Frauen.

Globaler Fortschrittsbericht zum Nachhaltigkeitsziel SDG 16 der Vereinten Nationen:Der globale Fortschrittsbericht zeigt...
09/10/2026

Globaler Fortschrittsbericht zum Nachhaltigkeitsziel SDG 16 der Vereinten Nationen:
Der globale Fortschrittsbericht zeigt, wo die Welt bei der Umsetzung der Agenda 2030 steht. Der Bericht wurde von UNICEF, UNDP, UNODC und OHCHR erstellt.
Ohne Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen ist dieser Fortschritt schwer zu erreichen und dauerhaft zu sichern.

Für Kinder sind die Folgen konkret: 150 million haben keine rechtliche Identität, 1,6 Milliarden erleben zu Hause gewaltsame Disziplinierung, und mehr als jedes dritte Opfer von Menschenhandel ist ein Kind.
Der Bericht macht deutlich, dass Prävention weit weniger kostet als spätere Maßnahmen gegen Gewalt.

https://data.unicef.org/resources/global-progress-report-on-sustainable-development-goal-16/

Global Progress Report on Sustainable Development Goal 16 September 24, 2026 Publications Without peace, justice and strong institutions, progress on the 2030 Agenda is hard to achieve and harder to sustain. The 2026 Global Progress Report on SDG 16 – from UNICEF, UNDP, UNODC and OHCHR – tracks ...

08/10/2026

: Gewalt gegen Rettungskräfte nimmt zu. Überfüllte Notaufnahmen sind ein wichtiger Grund dafür.
75 Prozent der Beschäftigten in Notaufnahmen und Rettungsdiensten haben im vergangenen Jahr Gewalt erlebt. Das zeigt eine Umfrage unter mehr als 1.300 Gesundheitsfachkräften aus 81 Ländern.

Bei einer Sondersitzung auf dem Europäischen Kongress für Notfallmedizin sagte Luis Garcia, pensionierter Professor für Notfallmedizin am Hospital Marqués de Valdecilla in Santander, Spanien:
* Die Täter sind meist Patientinnen und Patienten oder deren Angehörige.
* Oft spielen Alkohol oder Drogen eine Rolle.
* Auch überfüllte Notaufnahmen tragen erheblich zur Gewalt bei.

Studienergebnisse (in Englisch):
https://www.eurekalert.org/news-releases/1144768


Seventy-five percent of workers in emergency medical departments and services have witnessed violence in the past year, according to a survey of over 1,300 health professionals in 81 countries worldwide. The study is presented at the European Emergency Medicine Congress.

Kibbuz Nahal Oz: Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff entsteht die Kollektivsiedlung neuAm 7. Oktober 2023 hätte Nahal Oz s...
07/10/2026

Kibbuz Nahal Oz: Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff entsteht die Kollektivsiedlung neu

Am 7. Oktober 2023 hätte Nahal Oz sein 70-jähriges Bestehen feiern sollen. Stattdessen fielen rund 180 Terroristen in den Kibbuz an Israels Grenze zum Gazastreifen ein und rissen eine blutige Lücke in seine Gemeinschaft. 15 Mitglieder wurden ermordet, von acht Entführten kamen nur sechs lebend zurück.

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/drei-jahre-nach-dem-hamas-angriff-kibbuz-nahal-oz-im-wiederaufbau/

Der 7. Oktober 2023 hat eine tiefe Wunde in die israelischen Gemeinden entlang des Gazastreifens gerissen. Mittlerweile ist der Wiederaufbau in vollem Gange – mit gemischten Gefühlen

Ausstellung: Q***r Leben in Marburg im Kulturzentrum KFZ Marburg Welche Orte haben q***re Menschen in Marburg geprägt? D...
06/10/2026

Ausstellung: Q***r Leben in Marburg im Kulturzentrum KFZ Marburg
Welche Orte haben q***re Menschen in Marburg geprägt? Damit beschäftigt sich die Fotoausstellung „Q***r leben in Marburg“, die bis Dezember in der Stadt zu sehen ist. Im Oktober hängen die Fotos zusammen mit Interviews im KFZ.

https://www.kfz-marburg.de/aktuelles/ausstellung-q***r-leben-in-marburg

***r

Ihr könnt euch Bilder anschauen. Es gibt Bilder von q***ren Menschen aus Marburg. Ihr könnt zusammen über die Bilder reden. Die Bilder wurden von der Fotografin Mirjam Setzer gemacht.

05/10/2026

„Demokratie im Alltag – ein Workshop nach der Betzavta-Methode“ am 14./15.11.2026
Anmeldeschluss ist der 06.11.2026 | Teilnahmegebühr: 10,00 EUR.

Demokratie ist weit mehr, als einmal in vier Jahren zur Wahl zu gehen. Sie ist ein komplexes Gefüge aus Werten, Rechten und Pflichten. Doch was bedeutet Demokratie für mich persönlich - in meinem Alltag? Wie verhalte ich mich, wenn unterschiedliche Standpunkte aufeinandertreffen? Mithilfe der sog. „Betzavta-Methode“ des Adam-Institute for Democracy and Peace Jerusalem reflektieren Teilnehmende spielerisch ihre Grundhaltungen und üben interaktiv einen demokratischen und kreativen Umgang mit Konflikten. Das hilft, mit Unterschiedlichkeit umzugehen und stärkt Empathie und Toleranz.

Die Veranstaltung findet am Sa, den 14.11.26 von 10:00–18:00 Uhr sowie am So., den 15.11.26 von 10:00– 13:00 Uhr in der Gesamtschule in Weimar, Niederwalgern (Schulstraße 14) statt.

Sie wird gefördert von Arbeit und Leben Hessen gGmbH und der DEXT-Fachstelle Marburg-Biedenkopf.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 EUR.

Eine vorherige Anmeldung online unter https://www.vhs-marburg-biedenkopf.de/programm/politik-gesellschaft-umwelt/kurs/Demokratie-im-Alltag-ein-Workshop-nach-der-Betzavta-Methode/AU102040ZM

oder schriftlich mit dem Anmeldeformular bei der vhs-Geschäftsstelle Marburg Land (06421 4056710) ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Anmeldeschluss ist der 06.11.2026.

04/10/2026

„Bildung auf einen Blick 2026“: Neue OECD- Studie zu Bildungsindikatoren.
Eine Stärke des deutschen Bildungssystems bleibt die berufliche Bildung. Diese bietet im internationalen Vergleich besonders gute Beschäftigungsperspektiven. Bei den Erwachsenen im erwerbstätigen Alter verfügt Deutschland außerdem über eine im internationalen Vergleich insgesamt gut qualifizierte Erwerbsbevölkerung.

In den MINT-Fächern gehört Deutschland bei den Absolventinnen und Absolventen im Tertiärbereich sogar zur Spitze im OECD-Vergleich. Bei der frühen Bildung steigt die Bildungsbeteiligung in Deutschland ebenfalls, das heißt zum Beispiel, immer mehr Kinder besuchen eine Kita.

Zugleich sinkt der Anteil junger Erwachsener mit einer mittleren Qualifikation als höchstem Bildungsabschluss – dazu zählen zum Beispiel das Abitur, die Fachhochschulreife oder ein Abschluss der dualen Ausbildung. Gleichzeitig steigt der Anteil Geringqualifizierter in dieser Altersgruppe. Der Anteil der jungen Erwachsenen, die weder beschäftigt, noch in Bildung oder Ausbildung sind, nimmt ebenfalls geringfügig zu. Lehrkräftemangel, in diesem Jahr Schwerpunktthema der Studie, zeigt sich in Deutschland insbesondere darin, dass auch Lehrkräfte zum Einsatz kommen, die noch nicht alle Qualifikationsanforderungen erfüllen.

https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/pressemitteilungen/-bildung-auf-einen-blick-2026-neue-oecd-studie-zu-bildungsindikatoren-veroeffentlicht-294632

Bundesministerin Karin Prien: „Bildung muss zur Top- Priorität in Deutschland werden – und zwar über die gesamte Bildungsbiographie hinweg.“

Start der Orientierungswoche für neue Studierende an der Philipps-Universität Marburg: Fachschaften, Universität und Sta...
03/10/2026

Start der Orientierungswoche für neue Studierende an der Philipps-Universität Marburg: Fachschaften, Universität und Stadt setzen auf gute Vorbereitung und gegenseitige Rücksichtnahme

Vom 5. bis 9. Oktober 2026 unterstützen Fachschaften und Teamer*innen neue Studierende bei der Orientierung an der Philipps-Universität Marburg und in der Stadt. Im Rahmen der Orientierungseinheiten (OE) erhalten die Erstsemester Unterstützung bei der Erstellung von Stundenplänen, der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen und lernen wichtige Anlaufstellen wie Bibliotheken, Labore, Hörsäle und Prüfungsämter kennen.

Zum Programm zahlreicher Fachschaften gehört außerdem eine Stadtrallye. Dabei erkunden die neuen Studierenden zentrale Orte an der Universität und in der Stadt, lernen ihre neue Umgebung kennen und kommen miteinander ins Gespräch. Die Vorlesungszeit im Wintersemester 2026/27 startet dann am 12. Oktober.

Rücksicht und verantwortungsvolles Miteinander

Bei der Organisation der Orientierungseinheiten sind die Fachschaften angehalten, auch auf das Ruhebedürfnis der Bewohner*innen der Oberstadt zu achten und die Erstsemester für einen respektvollen Umgang zu sensibilisieren. Dazu gehört auch ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol.

Stadt und Universität appellieren zugleich an alle Beteiligten, während der Orientierungswoche gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Die Orientierungseinheiten sind für neue Studierende ein wichtiger Einstieg in das Studium und in das Leben in Marburg. Gleichzeitig gilt es, die Interessen der Anwohner*innen zu respektieren und insbesondere in den Abendstunden aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Auch in diesem Jahr richten Universität und Stadt während der Orientierungswoche wieder ein gemeinsames Beschwerdetelefon ein. Bei Fragen, Problemen oder Beschwerden im Zusammenhang mit den Orientierungseinheiten ist die zentrale Anlaufstelle unter der Telefonnummer 06421 28-26500 erreichbar.

Die Planung der Orientierungseinheiten wird durch regelmäßige Gespräche zwischen Stadtverwaltung, Universität und studentischen Vertreter*innen begleitet. So können mögliche Probleme frühzeitig angesprochen und gemeinsam Lösungen gefunden werden.

https://www.uni-marburg.de/de

Herzlich willkommen an der Philipps-Universität Marburg! Die Philipps-Universität, 1527 gegründet, gehört zu den traditionsreichsten Hochschulen Deutschlands. Die rund 21.000 Studierenden machen mehr als ein Viertel der Marburger Bevölkerung aus, und neben einem naturwissenschaftlichen Campus a...

Soziales Miteinander in Krisenzeiten: Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis - Symposium zum Tag der Deutschen Einheit...
02/10/2026

Soziales Miteinander in Krisenzeiten: Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis - Symposium zum Tag der Deutschen Einheit / Tag der kulturellen Vielfalt,
03.10.2026, Historischer Rathaussaal der Universitätsstadt Marburg
Türöffnung: 13:30 Uhr
Beginn: 14 Uhr

Ein Symposium in Marburg beschäftigt sich am Tag der Deutschen Einheit / Tag der kulturellen Vielfalt mit der Frage, wie das Zusammenleben der Menschen im krisengeschüttelten Deutschland funktionieren kann. Forschende aus der Sozialpsychologie treffen zusammen mit Politikern und Expertinnen aus dem Kontext von Schule und Integration, präsentieren ihre Perspektiven und diskutieren im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Zu den prominenten Teilnehmenden zählen u.a Prof. Wilhelm Heitmeyer (Autor von "Autoritäre Versuchungen", Göttinger Friedenspreis 2012), Prof. Andreas Zick (Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2016), Prof. Ulrich Wagner (Deutscher Psychologiepreis 2023), und die Oberbürgermeister von Marburg und Eisenach, Dr. Thomas Spies und Dr. Christoph Ihling. Organisiert wird die Veranstaltung von fünf ehemaligen Promovierenden am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität. Interessierte sind zur Veranstaltung von 14-18 Uhr im historischen Rathaussaal herzlich eingeladen.


3.10.2026, Historischer Rathaussaal der Stadt Marburg

Türöffnung: 13:30 Uhr
Perspektiven der Wissenschaft: 14:00 – 15:45 Uhr
• Wilhelm Heitmeyer (Bielefeld): Durchrohung der Gesellschaft
• Frank Asbrock (Chemnitz): Rechtsextreme Normalisierung in Sachsen
• Maria-Therese Friehs (Hagen): Einschlussnormen und Toleranz
• Mathias Kauff (Hamburg): Umgang mit Vielfalt

Der Blick in die Praxis: 16:00 – 16:55 Uhr
Wie verändern sich Anforderungen an Präventions- und Integrationsarbeit in Schulen?
• Johannes Maaser (Marburg)
• Judith Lanphen (Mönchengladbach)
• Christian Issmer (Düsseldorf)
• Julia Durner (Eisenach)

Podiumsdiskussion: 17:00 Uhr
Wie hängen die Krisen der Welt mit dem Zusammenleben vor Ort zusammen?
• Uli Wagner (Marburg)
• Andreas Zick (Bielefeld)
• Meltem Avci (Hannover)
• Oberbürgermeister Christoph Ihling (Eisenach)
• Oberbürgermeister Thomas Spies (Marburg)
• Moderation: Rolf van Dick (Frankfurt/Main)

Stehempfang und Grusswort Oberbürgermeister Spies: 18:00 Uhr

https://www.marburg.de/portal/seiten/3-oktober-fest-fuer-einheit-und-vielfalt-900001921-23001.html

Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte 2025 in vielen Mangelberufen überdurchschnittlich stark vertretenIn der Gesamtw...
30/09/2026

Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte 2025 in vielen Mangelberufen überdurchschnittlich stark vertreten

In der Gesamtwirtschaft hat ein Viertel (27 %) der Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte.
Je nach Herkunftsregion und Aufenthaltsdauer können sich Eingewanderte unterschiedlich schnell in den Arbeitsmarkt integrieren.

Deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt liegt der Anteil der Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte auch in weiteren Mangelberufen: so etwa in der Kunststoff- und Kautschukherstellung (44 %), bei Berufskraftfahrerinnen und -fahrern im Güterverkehr (41 %), im Hotelservice (40 %), bei Pflegeberufen (33 %), zahnmedizinischen Fachangestellten (32 %) oder in der Bauelektrik (29 %).

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_N066_13.html

Ob in der Produktion und Fertigung, der Gastronomie, der Pflege oder im Personen- und Güterverkehr: In vielen Engpassberufen sind Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark vertreten. So hatten 56 % der Köchinnen und Köche im Jahr 2025 eine Einwanderungsgeschichte, wi...

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