07/04/2021
+++ Aktualisierter Veranstaltungstermin für das Planspiel +++
In einem Monat, am 8. und 9. Mai, findet unsere Onlineveranstaltung statt. Meldet euch jetzt noch schnell über den unten stehenden Link an.
Wie funktioniert eigentlich Lobbyismus?
Geht dieser Frage mit uns auf den Grund, und schlüpft dafür in Lobbyisten- / Parteivertreterrollen. Eure Lobbyarbeit wird zum Thema Bürgerversicherung betrieben, eine Reform der Krankenversicherung die schon seit mehreren Jahren immer wieder in Wahlprogrammen Thema war, aber bisher noch nie in einem Gesetz verankert wurde. Vielleicht ist euer Ergebnis ja anders?
Was sind denn Vorteile einer Bürgerversicherung? Welche Nachteile müsste man mit ihr womöglich in Kauf nehmen?
Wie kann ich die Interessen meiner Partei/meines Verbands gegen die anderer durchsetzten und möglichst viel Einfluss auf den Gesetzestext nehmen?
Wir treffen uns dafür an 2 Tagen
- Samstag, den 08.05.21, von 10:00-15:00 und
- Sonntag, den 09.05.21, von 10:00-14:00
online auf Discord (ein Account wäre hilfreich, ist aber nicht zwingend).
Teilnehmerzahl: mind. 12, max. 23
Anmeldungen sind noch bis Freitag, den 07.05.21, um 21:00 möglich: https://forms.gle/4qn8azkGVEHEpZKY6
Wir freuen uns auf euch!
03/03/2021
+++ Aktualisierter Veranstaltungstermin für das Planspiel +++
Der letzte Termin konnte leider nicht stattfinden, deswegen haben wir das Planspiel verschoben. Es wird weiterhin als Onlineveranstaltung geplant und findet nun am 8. und 9. Mai statt.
Wie funktioniert eigentlich Lobbyismus?
Geht dieser Frage mit uns auf den Grund, und schlüpft dafür in Lobbyisten- / Parteivertreterrollen. Eure Lobbyarbeit wird zum Thema Bürgerversicherung betrieben, eine Reform der Krankenversicherung die schon seit mehreren Jahren immer wieder in Wahlprogrammen Thema war, aber bisher noch nie in einem Gesetz verankert wurde. Vielleicht ist euer Ergebnis ja anders?
Was sind denn Vorteile einer Bürgerversicherung? Welche Nachteile müsste man mit ihr womöglich in Kauf nehmen?
Wie kann ich die Interessen meiner Partei/meines Verbands gegen die anderer durchsetzten und möglichst viel Einfluss auf den Gesetzestext nehmen?
Wir treffen uns dafür an 2 Tagen
- Samstag, den 08.05.21, von 10:00-15:00 und
- Sonntag, den 09.05.21, von 10:00-14:00
online auf Discord (ein Account wäre hilfreich, ist aber nicht zwingend)
Teilnehmerzahl: mind. 12, max. 23
Anmeldungen sind noch bis Freitag, den 07.05.21, um 21:00 möglich: https://docs.google.com/forms/d/1dS3b67lXRTWYx87aBAKgtkiT6AV_bZgDBURO7oNVduM/viewform?edit_requested=true&fbclid=IwAR0c-MQyldI0-TL_lX2ljdRIvh8cJ85fzZF3fg1XLKXfm2Oi5ADJSneDSqg
Wir freuen uns auf euch!
02/02/2021
Wie funktioniert eigentlich Lobbyismus?
Geht dieser Frage mit uns auf den Grund, und schlüpft dafür in Lobbyisten- / Parteivertreterrollen. Eure Lobbyarbeit wird zum Thema Bürgerversicherung betrieben, eine Reform der Krankenversicherung die schon seit mehreren Jahren immer wieder in Wahlprogrammen Thema war, aber bisher noch nie in einem Gesetz verankert wurde. Vielleicht ist euer Ergebnis ja anders?
Was sind denn Vorteile einer Bürgerversicherung? Welche Nachteile müsste man mit ihr womöglich in Kauf nehmen?
Wie kann ich die Interessen meiner Partei/meines Verbands gegen die anderer durchsetzten und möglichst viel Einfluss auf den Gesetzestext nehmen?
Wir treffen uns dafür an 2 Tagen
-Samstag, den 6.2.21, von 10:00-15:00 und
-Sonntag, den 7.2.21, von 10:00-14:00
online auf Discord (ein Account wäre hilfreich, aber nicht zwingend)
Teilnehmerzahl: mind. 12, max. 23
Anmeldungen sind noch bis Freitag, den 5.2.21, um 21:00 möglich: https://docs.google.com/forms/d/1dS3b67lXRTWYx87aBAKgtkiT6AV_bZgDBURO7oNVduM/viewform?edit_requested=true
Wir freuen uns auf euch!
01/02/2021
Was ist das: Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.
Ziele: Interessenvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland
Mitglieder: Die medizinischen Fachschaften
Was hat das mit mir zu tun: Da deine Fachschaft (die FiMM) Mitglied der bvmd ist und du mit Immatrikulation Teil der Fachschaft, bist du bereits Teil der bvmd und wirst von ihr vertreten.
Wo kommt das Geld her? Mitgliedsbeiträge und Sponsoring
Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. ist die einzige demokratisch legitimierte Vertretung der Medizinstudierenden in Deutschland auf nationaler und internationaler Ebene. Sie repräsentiert die Medizinstudierenden in Deutschland auf hochschul- und gesundheitspolitischer Ebene und ist Teil der Europäischen Vereinigung der Medizinstudierenden (EMSA) und des weltweiten Dachverbands, der International Federation of Medical Students’ Associations (IFMSA). Gegründet wurde die bvmd e.V. 2004 als Zusammenschluss der Fachtagung Medizin e.V. (seit 1947) und dem Deutschen Famulantenaustausch.
Insgesamt werden durch die bvmd die fast 100.000 Medizinstudierende an allen 39 medizinischen Fakultäten vertreten und auch wir in Mannheim sind Teil des bvmd-Netzwerks. Die bvmd ist als gemeinnütziger Verein politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig, basisdemokratisch und nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.
Es ist das erklärte Ziel der bvmd, das gesundheits-, sozial, -und hochschulpolitische Engagement von Medizinstudierenden zu fördern. Viele unserer lokalen Projekte werden über die bvmd organisiert, unter Anderem Mit Sicherheit Verliebt, First Aid For All, bvmd Exchange, Wissenshunger und das Teddybärenkrankenhaus.
Die Positionen der bvmd werden basisdemokratisch auf den dreimal jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen verabschiedet, an denen auch du teilnehmen kannst. Hier werden auch der geschäftsführende und der erweiterte Vorstand der bvmd gewählt.
Diesem Vorstand gehören unter anderem die BundeskoordinatorInnen der neun ständigen Arbeitsgruppen an, die größtenteils selbstständig agieren.
Das Engagement ist durch die Anzahl an Arbeitsgruppen sehr breit gefächert. Zu den momentane Themen gehört die Kritik an der Landarztquote, die Novellierung der Approbationsordnung, Rassismuskritik, das Projekt “faires PJ”, die Verbesserung der Studienbedingungen während der Pandemie und vieles mehr.
Finanziert wird der Verein über einen Mitgliedsbeitrag und Sponsoring, das nicht aus der Pharmaindustrie, Atomindustrie, Produktion alkoholischer Getränke, Tabakindustrie oder den Wirtschaftszweigen der Waffen- und Rüstungsindustrie stammen darf.
Mannheim hat eine starke Geschichte an bvmd-VorständlerInnen. Momenten vertreten uns Felix Beetz und Miriam Wawra als BundeskoordinatorInnen für Gesundheitspolitik in der bvmd.
Weiterführende Links:
https://www.bvmd.de/
Dieses Wochenende (6. und 7.2.) treffen wir uns online zu einem Planspiel. Das Thema: Lobbyismus am Beispiel der Reform der Krankenversicherung. Melde dich jetzt schon dazu an: https://docs.google.com/forms/d/1dS3b67lXRTWYx87aBAKgtkiT6AV_bZgDBURO7oNVduM/edit
Wir freuen uns auf dich!
25/01/2021
Was ist das: Gewerkschaft und Berufsverband angestellter ÄrztInnen
Ziele: Interessenvertretung angestellter ÄrztInnen
Mitglieder: ca. 118.000 Mitglieder, hauptsächlich KrankenhausärztInnen
Was hat das mit mir zu tun: Die allermeisten MedizinerInnen entscheiden sich zumindest für eine Facharztausbildung im Krankenhaus, wo wir dann als Angestellte vom Marburger Bund (z.B. bei Tarifverhandlungen) vertreten werden
Wo kommt das Geld her? Mitgliedsbeiträge, Studierende sind beitragsbefreit
Der Marburger Bund ist die größte und wichtigste Gewerkschaft der angestellten und verbeamteten ÄrztInnen in Deutschland. Der Bund ist in 14 Landesverbände (Berlin/Brandenburg und NRW/Rheinland-Pfalz sind zusammen jeweils ein Landesverband) gegliedert, die die konkrete Betreuung der Mitglieder übernehmen. Koordiniert werden die Landesverbände vom Bundesverband, der sich gleichzeitig auch um die Tarifpolitik sowie Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Das wichtigste Beschlussorgan des Marburger Bundes ist die Hauptversammlung, die zwei Mal jährlich stattfindet. Dort werden die neun Mitglieder des Bundesvorstandes sowie Vertreter für die kleine Tarifkommission gewählt. Diese ist zwar mit insgesamt 18 Mitgliedern nicht wirklich winzig, wird aber zusammen mit dem Bundesvorstand und den Beirat, der aus den 14 Landesvorsitzenden besteht, zur großen Tarifkommission vervollständigt. Die große Tarifkommission beschäftigt sich mit den genauen Tarifforderungen und Tarifverträgen, sowie mit den möglichen Protestmaßnahmen, um diese durchzusetzen. Der Bundesvorstand kümmert sich zusammen mit der Hauptgeschäftsführung um die Geschäfte des Bundes und vertritt ihn nach außen. Er wird noch von weiteren Arbeitskreisen zu speziellen Themen beraten, beispielsweise dem Arbeitskreis „Krankenhauspolitik“ oder auch dem Sprecherrat der Medizinstudierenden.
Mit über 118.000 Mitgliedern, was ca. 70 % aller KrankenhausärztInnen in Deutschland entspricht, besitzt der Marburger Bund einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Berufspolitik der MedizinerInnen. Besonders an Attraktivität gewonnen hat die Gewerkschaft seit 2005, als die bestehende Tarifgemeinschaft mit ver.di aufgelöst wurde und der Marburger Bund damit als eigenständige Tarifvertretung mit den verschiedenen ArbeitgeberInnen Verhandlungen führen konnte. Ziel dieser Trennung war es, effektiver und direkter die Interessen der Ärzteschaft durchzusetzen und es folgte eine große Beitrittswelle als Konsequenz auf diese Aufwertung.
Letztendlich hat sich der Marburger Bund also auf die Fahne geschrieben, das Arbeitsleben der angestellten und verbeamteten ÄrztInnen zu verbessern. Dabei sind dies die aktuell wichtigsten Forderungen des Verbandes:
• Geregelte Arbeitszeiten und planbare Arbeitszeitmodelle
• Vollständige Vergütung jeglicher Mehrarbeit
• Unbefristete Arbeitsverträge für alle ÄrztInnen
• Ein praxisnahes Medizinstudium und eine unbürokratische Weiterbildung
Funfact: Der Marburger Bund vergibt jedes Jahr den Ehrenreflexhammer als höchste Auszeichnung für besondere Verdienste.
Weiterführende Links:
https://www.marburger-bund.de/bundesverband/der-marburger-bund/der-verband
https://www.aerzteblatt.de/archiv/131832/Marburger-Bund-Vom-Berufsverband-zur-Berufsgewerkschaft
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Marburger_Bund&oldid=205543689
Unsere nächste Veranstaltung ist ein Planspiel zum Thema Lobbyismus. Dafür treffen wir uns am 6. und 7.2. online.
Wir freuen uns auf dich!
18/01/2021
Was ist das: Berufsverband
Ziele: Interessenvertretung von angehenden und fertigen ÄrztInnen
Mitglieder: (angehende) ÄrztInnen [freiwillige Mitgliedschaft]
Was hat das mit mir zu tun? Interessenvertretung
Wo kommt das Geld her? monatliche Mitgliedsbeiträge
Der Hartmannbund „Verband der Ärzte Deutschlands” und früher „Leipziger Verband“ ist benannt nach seinem Gründer Hermann Hartmann, der ihn 1900 ins Leben rief.
Heute umfasst der Hartmannbund mehr als 70.000 Mitglieder aller Arztgruppen und ist, was niedergelassene ÄrztInnen angeht, sogar der mitgliederstärkste freie Berufsverband. Zu seinen Mitgliedern zählen ÄrztInnen, Medizinstudierende und ZahnärztInnen. Der Hartmannbund vertritt diese als ein bundesweit frei agierender, föderal strukturierter Berufsverband in ihren gesundheitspolitischen, sozialen, wirtschaftlichen und berufspolitischen Interessen. Dieses Ziel übt er aus, indem er die Meinung seiner Mitglieder beispielsweise bei Anhörungen von Gesetzesinitiativen und wichtigen Veranstaltungen im Gesundheitsbereich vertritt oder Demonstrationen organisiert. Somit fungiert der Verband nicht unähnlich einer Gewerkschaft für ÄrztInnen (die einzige wirkliche Gewerkschaft für ÄrztInnen ist jedoch der Marburger Bund).
Vorsitzender des - in 17 Landesverbände gegliederten - Hartmannbundes ist der momentane Präsident der Bundesärztekammer, Dr. med. Klaus Reinhardt. Die Organe des Verbandes sind der Geschäftsführende Vorstand (in dem auch der/die Vorsitzende des Ausschusses Medizinstudierender als kooptiertes Mitglied sitzt), der Gesamtvorstand und die Hauptversammlung.
Zu seinen 14 Grundsatzpositionen zählt der Hartmannbund unter anderem die ärztliche Freiberuflichkeit, die freie Arztwahl, die Förderung familienfreundlicher Rahmenbedingungen, eine zukunftsfähige Finanzierung im Gesundheitswesen und ein transparentes Kosten- und Leistungsgeschehen. Aber auch zu vielen anderen Themen wie Arbeitszeit oder eHealth bezieht der Hartmannbund Position.
Finanziert wird der Hartmannbund durch die monatlichen Mitgliedsbeiträge, die sich je nach Berufsgruppe unterscheiden. Studierende sind kostenlos Mitglieder.
Auch wenn „da kann man sich versichern“ die erste Assoziation vieler Studierender mit dem Verband ist, eine Versicherung ist der Hartmannbund nicht. Stattdessen kooperiert der Hartmannbund mit der Deutschen Ärzte Finanz AG, um ihren Mitgliedern über Gruppenrabatte günstigere Beiträge bei den Versicherungen der Deutschen Ärzte Finanz AG zu ermöglichen.
Fun Fact: Der Hartmannbund vergibt einen eigenen Filmpreis.
Weiterführende Links
https://www.hartmannbund.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmannbund
https://www.aok-bv.de/lexikon/h/index_00382.html
https://www.versicherungsmagazin.de/lexikon/hartmannbund-1945469.html
https://www.hartmannbund.de/wp-content/uploads/2019/08/2014-06-30_GrundsatzpositionenHartmannbund.pdf
https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/gesundheitspolitik/72742/freie-organisationen-und-institutionen
https://www.cecu.de/lexikon/gkv/2467-hartmannbund-ev.htm
Unsere nächste Veranstaltung ist ein Planspiel zum Thema Lobbyismus. Dafür treffen wir uns am 6. und 7.2. online.
Wir freuen uns auf dich!
11/01/2021
Was ist das: Körperschaft(en) des öffentlichen Rechts
Ziele: Interessenvertretung der Kassenärzte gegenüber den Krankenkassen; flächendeckende wohnortnahe med. Grundversorgung
Mitglieder: VertragsärztInnen, -psychotherapeutInnen
Was hat das mit mir zu tun?: Pflichtmitgliedschaft
Woher kommt das Geld?: Beiträge aus Honorar-Umsätzen
Bevor es die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) gab, haben ÄrztInnen direkt mit den Krankenkassen Verträge geschlossen. ÄrztInnen gab es sozusagen im Überfluss, dadurch konnten die Krankenkassen den Markt mit ihren Forderungen dominieren. Das wiederum führte zu Unmut unter der Ärzteschaft.
Aus dieser Situation heraus bildeten sich die KVen. Sie übernahmen es, die Rechte und Interessen der Ärzteschaft gegenüber den Krankenkassen zu stärken.
Insgesamt gibt es heute 17 KVen (2 für NRW), welche wiederum
Mitglieder der übergeordneten Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den jeweils zuständigen Landesministerien untergeordnet sind (Gesundheits- / Sozialministerium).
Aus ihrer Entstehungsgeschichte heraus, vertreten die KVen bis heute die Rechte und Pflichten der VertragsärtzInnen gegenüber den Krankenkassen. Sie verhandeln mit diesen über Honorar, Arzneimittelbudget und Versorgungverträge. Außerdem verteilen sie das Honorar an die ÄrtzInnen. Aus diesem Honorar wird ein bestimmter Prozentsatz einbehalten, wodurch sich die KVen finanzieren.
KVen regeln weiterhin die Bedarfsplanung. Sie legen also fest, wie viele ÄrztInnen pro Einwohnerzahl in einem Planungsbereich für eine ausreichende Versorgung nötig sind. Diese Versorgung soll darüber hinaus eine hohe Qualität haben und unabhängig davon sein, bei welcher gesetzlichen Krankenkasse du versichert bist. Beispielsweise wurde als gemeinsames Kompetenzzentrum der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin gebildet. Hier findest du unter anderem Versorgungsleitlinien und Patienteninformationen sowie das anonyme Berichts- und Lernsystem CIRSmedical.de.
weiterführende Links:
https://www.kbv.de/html/432.php
https://www.versicherungsmagazin.de/lexikon/kassenaerztliche-vereinigungen-1945663.html #:~:text=Die%20Aufgaben%20der%20kassen%C3%A4rztlichen%20Vereinigungen,und%2077%20SGB%20V%20geregelt.&text=Finanziert%20werden%20die%20kassen%C3%A4rztlichen%20Vereinigungen,Abrechnung%20der%20Verg%C3%BCtung%20einbehalten%20wird.
https://www.welt.de/print-welt/article264974/Kassenaerztliche-Vereinigung-in-Finanznoeten.html
https://www.aezq.de/front-page/ #
https://de.wikipedia.org/wiki/Kassen%C3%A4rztliche_Vereinigung
Unsere nächste Veranstaltung ist ein Planspiel zum Thema Lobbyismus. Wir sehen dich dann dort: online, am 06. und 07.02.
Bis bald!
04/01/2021
Was ist das: Körperschaft(en) des öffentlichen Rechts
Ziele: Selbstverwaltung der deutschen Ärzteschaft
Mitglieder: alle ÄrztInnen (Pflichtmitgliedschaft!)
Was hat das mit mir zu tun: Pflichtmitgliedschaft, Selbstverwaltung
Wo kommt das Geld her: Mitgliedsbeiträge
Die 17 Landesärztekammern (LÄK, 2 für NRW) bilden die Selbstverwaltung der Ärzteschaft und nehmen dahingehend hoheitliche Aufgaben des Staates wahr. Sie unterstehen zwar der Rechtsaufsicht des jeweiligen Landesgesundheitsministeriums (hier wird also kontrolliert, dass nicht gegen Gesetze verstoßen wird), fachlich agieren die LÄKs aber vollkommen frei und unabhängig.
Unter Anderem verfassen sie Berufsordnungen, nehmen Facharztprüfungen ab, stellen Gutachter und Streitschlichtungsstellen und betreiben Sozialeinrichtungen für ÄrztInnen und ihre Angehörigen. Den ersten Kontakt mit der LÄK hat eine angehende Ärztin spätestens nach dem M3, denn hier wird die Approbation beantragt und ausgestellt. Von nun an gibt es für unsere frisch gebackene Ärztin auch kein Entkommen mehr, denn Zeit ihres (Berufs-)Lebens wird sie Mitglied einer LÄK bleiben und einen Mitgliedsbeitrag entrichten müssen. Denn die Mitgliedschaft in einer LÄK ist für alle ÄrztInnen in Deutschland Pflicht, selbst wenn sie z.B. als MedizinjournalistInnen oder PharmaberaterInnen arbeiten. Die Beiträge unterscheiden sich geringfügig von Kammer zu Kammer und liegen in BaWü z.B. bei 0,41% des Bruttoeinkommens. Hiervon bekommt unsere junge Ärztin dann aber auch kostenlos das wöchentlich erscheinende Deutsche Ärzteblatt geliefert, das gemeinsame offizielle Mitteilungsorgan der LÄKs. Die Kammern vertreiben darüber hinaus ebenfalls kostenlose regionale Ärzteblätter, vergleichbar mit dem Mitteilungsblatt einer Gemeinde. Wenn unsere junge Ärztin in einigen Jahren ihre Facharztprüfung bestanden hat, wird dies zum Beispiel hier veröffentlicht.
Die Bundesärztekammer (BÄK) als bundesweiter Zusammenschluss aller Landesärztekammern ist ein nicht eingetragener und nicht rechtsfähiger Verein. Sie nimmt - mit Ausnahme der Führung einer Liste von ÄrztInnen, welche Schwangerschaftsabbrüche durchführen - keine hoheitlichen Aufgaben wahr und dient primär der Vernetzung untereinander sowie der Interessenvertretung im politischen Berlin.
FunFact: Das Deutsche Ärzteblatt hat einen 5-Jahres-Impact-Faktor von 5,76.
Links:
https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/gesundheitspolitik/200658/lobbyismus-in-der-gesundheitspolitik
https://www.bundesaerztekammer.de/
https://www.aerztekammer-bw.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84rztekammer_(Deutschland)
Unsere nächste Veranstaltung ist ein Onlineplanspiel zum Thema Lobbyismus und findet am 06. und 07.02.21 statt. Wir freuen uns auf dich!
09/06/2020
+++ Veranstaltung: Die Situation zur Sterbehilfe in Deutschland +++
Am 26.02.2020 kippt der Bundesverfassungsgericht den Paragraphen 217, der die "geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung" unter Strafe stellte.
Wie wirkt sich dieses Urteil nun aus? Das diskutieren wir mit Frau Bonnekoh, Ansprechparterin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben.
Während der Veranstaltung werden wir Fragen über die Plattform Slido sammeln. Fragen, die ihr interessant findet, könnt ihr mit einem Daumen hoch versehen. Stark gevotete Fragen, werden wir früher stellen als andere. Schaut also auf Slido vorbei und stellt Fragen, die wir Frau Bonnekoh stellen sollen und voted die Fragen der anderen.
Slido: https://app.sli.do/event/ko53rq8l
Wir freuen uns auf euch
Eure AG Gesundheitspolitik
Wann: 10.06. von 19:30 - 21:00
Wo: https://heiconf.uni-heidelberg.de/vjme-nyzm-2q9x-ckce
Zugangscode: sanction populace cubical reverence conducive
Veranstaltung für Google Kalender: https://tinyurl.com/yakeg9de
Infomaterialien:
https://open.spotify.com/episode/12EEApjA0yR1BCTakZiJGf
https://www.tagesschau.de/inland/sterbehilfe-urteil-101.html
https://www.tagesschau.de/inland/sterbehilfe-urteil-analyse-101.html
Edit 10.06.20: Im Text war ursprünglich die Rede von einem Urteil des "Bundesgerichtshofs". Das ist falsch, es handelt sich selbstverständlich um das Bundesverfassungsgericht.
Hilfe zum Suizid darf nicht verboten werden
Das Verfassungsgericht hat das Verbot der "geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung" für nichtig erklärt. Der Staat und die Gesellschaft müssen akzeptieren, wenn Einzelne nicht mehr leben wollen. Kolja Schwartz über die Folgen des Urteils.
23/01/2020
Heute war die Regionalversammlung der Medinetze in Baden-Württemberg. Mit Vertretern aus Freiburg, Heidelberg, Mannheim (MediNetz Rhein-Neckar e.V.) und Tübingen hatten wir einen sehr interessanten und lebhaften Austausch über unsere Arbeit! Vielen Dank an das Medinetz Tübingen e.V. für die Einladung und tolle Bewirtung! Wir freuen uns auf das nächste Mal!
27/11/2019
Vielen Dank allen Beteiligten für die lebhafte und durchweg konstruktive Diskussion heute Abend. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht!
Allen, denen es heute noch nicht genug war und die sich gerne weiter mit dem Thema Homöopathie und der Finanzierung durch die GKV befassen möchten, denen sei der morgige Vortrag von Dr. Norbert Aust in Karlsruhe ans Herz gelegt.
Dazu hier entlang: https://www.gbs-karlsruhe.de/termine/homoeopathie-2019
Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit euch und auf zukünftige Veranstaltungen.
Homöopathie - Lehre, Evidenz, Überzeugung | gbs Karlsruhe | Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung
Homöopathie - Lehre, Evidenz, Überzeugung 13.11.2019 homoeopathie_2019.png Donnerstag, 28. November 2019 um 18:00 UhrVortrag von Dr. Norbert Aust mit anschließender Diskussion. Bereits seit längerer Zeit kocht die Debatte über die Wirksamkeit von Homöopathie immer wieder hoch. Vor allem die Fr...