21/04/2024
Halbkrank ist das neue Gesund
In vielen Familien sind beide Elternteile berufstätig und die Kinder werden fremdbetreut. Kranke Kinder bringen das System und den Rhythmus durcheinander.
Die Entscheidung die Kinder zu Hause zu lassen und frei zu nehmen fällt immer schwerer, da Fehlzeiten den beruflichen Fortschritt der Eltern blockieren oder verhindern.
Kinder werden immer häufiger krank bzw. gesundheitlich angeschlagen in die Fremdbetreuung gebracht.
Die Kinder stecken sich dort immer wieder gegenseitig an, wie bei einer Tauschbörse.
Das Immunsystem muss oft mit zwei oder drei Infektionen gleichzeitig fertig werden.
Krank in die Betreuung zu müssen, überfordert die Kinder. Und oft sind die Kinder noch keine drei Jahre alt. Sie sind nie ganz gesund.
Darunter leidet die körperliche, seelische, geistige, soziale und kognitive Entwicklung der Kinder. Gefährlich ist, dass die Wahrnehmung der Eltern sich verändert und der dauerhaft halbkranke Zustand der Kinder als normal betrachtet und das auch von Kinderärzten so kommuniziert wird.
Helfen kann da eigentlich nur, das Kind nicht erst zu Hause zu lassen, wenn es schon richtig krank ist, sondern dem Kind auch mal Ruhe zu gönnen. Keine Aktivitäten, kein Besuch.
(Wenn sich eine Erkältung ankündigt, steht und fällt erfahrungsgemäß alles mit der ersten Nacht.)
Das unterstützt das vegetative Nervensystem. Vor allem muss der Sympathikus runterfahren, damit der Parasympathikus aktiv werden kann.
Der Parasympathikus ist für Verdauung, Schlaf, Erholung, das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte zuständig. Nur ein gesundes Kind kann sich gut und altersgerecht entwickeln.