Max-Planck-Institut für Chemie

Max-Planck-Institut für Chemie

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Max-Planck-Institut für Chemie,
Grundlagenforschungsinstitut: Erdsystemforschung Ziel ist ein integrales Verständnis der chemischen Prozesse im Erdsystem.

Das Max-Planck-Institut für Chemie erforscht das System Erde und chemische Prozesse der Atmosphäre sowie die Wechselwirkungen zwischen Luft, Wasser, Erde und Mensch. Derzeit sind etwa 320 Mitarbeiter in vier Abteilungen und weiteren Gruppen am Institut beschäftigt. Die Wissenschaftler experimentieren nicht nur im Labor, sondern sammeln auch Proben und Daten auf Forschungsreisen mithilfe von Flugze

Photos from Max-Planck-Institut für Chemie's post 03/08/2026

Habt ihr schon mal ein Tier gesehen, das eigentlich aus Tausenden von Tieren besteht? 🤔 Die Fotos zeigen eine Feuerwalze, auch Pyrosom genannt.

Die Meeresbewohner sind unseren Forscher:innen als überraschender Beifang ins Netz gegangen, als sie an Bord des Forschungsschiffes Eugen Seibold in der Nähe der Galapagos-Inseln Proben von Foraminiferen, marinen Mikrofossilien, nahmen.

Feuerwalzen sind frei im Ozean schwebende Kolonien aus Tausenden winzigen Einzeltieren, die zusammen röhrenförmige, gallertartige Körper bilden. Sie ernähren sich von Plankton und sind für ihr starkes Leuchten im Dunkeln bekannt.

Auch wenn Feuerwalzen nicht das sind, wonach unsere Forscher:innen gesucht hatten, sind sie Zeichen dafür, dass der Ozean immer Überraschungen bereithält. Nachdem sie den Fund dokumentiert hatten, ließen sie die Kolonie wieder in den Ozean frei. 🌊

📍 In der Nähe der Galápagos-Inseln
🚢 RV Eugen Seibold
Photo: Gerald Haug, MPIC

27/07/2026

📢 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩 𝐀𝐧𝐧𝐨𝐮𝐧𝐜𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭

Join us for the 𝟓𝐭𝐡 𝐀𝐧𝐧𝐮𝐚𝐥 𝐒𝐜𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐟𝐢𝐜 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩 𝐨𝐧 𝐂𝐥𝐢𝐦𝐚𝐭𝐞 𝐚𝐧𝐝 𝐀𝐭𝐦𝐨𝐬𝐩𝐡𝐞𝐫𝐞 𝐑𝐞𝐬𝐞𝐚𝐫𝐜𝐡 & 𝐈𝐧𝐧𝐨𝐯𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐭𝐡𝐞 𝐄𝐚𝐬𝐭𝐞𝐫𝐧 𝐌𝐞𝐝𝐢𝐭𝐞𝐫𝐫𝐚𝐧𝐞𝐚𝐧 𝐚𝐧𝐝 𝐌𝐢𝐝𝐝𝐥𝐞 𝐄𝐚𝐬𝐭 (𝐄𝐌𝐌𝐄) 𝐫𝐞𝐠𝐢𝐨𝐧, 𝐭𝐚𝐤𝐢𝐧𝐠 𝐩𝐥𝐚𝐜𝐞 𝐨𝐧𝐥𝐢𝐧𝐞 𝐨𝐧 𝟐𝟓 𝐍𝐨𝐯𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟔.

The workshop is open to scientists, researchers, students, and industry professionals working on climate change, air pollution, and related research and innovation in the EMME region.

Abstract submissions and registrations are 𝐧𝐨𝐰 𝐨𝐩𝐞𝐧.

🔗 For registration, abstract submission, and more information: https://emme-care.cyi.ac.cy/5th-annual-workshop-climate-and-atmosphere-research-innovation-in-the-eastern-mediterranean-middle-east-26-november-2025_post/?customize_changeset_uuid=1fc7a9ae-ef3c-4546-99df-e4403bcb7462

22/07/2026

🧪 Praktikumsplatz am Max-Planck-Institut für Chemie!

Vom 26. Oktober bis 06. November ist bei uns noch ein Praktikumsplatz frei! Schülerinnen und Schüler können bei uns hautnah miterleben, wie Forschung im Labor an einem internationalen Forschungsinstitut funktioniert.
Kennt ihr jemanden, der Lust hat? Dann gerne weitersagen! 🙌

📩 Alle Infos & Bewerbung: https://www.mpic.de/praktikum

Ultrafeinstaub in der Luft: Weltweite Studie zählt fast zwei Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr 20/07/2026

🌍 Fast 2 Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr stehen mit der Belastung durch ultrafeine Partikel (UFP) in Zusammenhang. Das zeigt eine neue internationale Studie unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie, des Cyprus Institute und der Universitätsmedizin Mainz.

Obwohl UFPs kleiner als 100 Nanometer sind, können sie in den Blutkreislauf gelangen und sogar das Gehirn erreichen. Anders als Feinstaub (PM2,5) gibt es für ultrafeine Partikel bislang in den meisten Ländern keine gesetzlichen Grenzwerte – obwohl sie ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen.
🔬 Die wichtigsten Ergebnisse:
• ⚠️ Rund 1,99 Millionen vorzeitige Todesfälle jährlich werden mit Ultrafeinstaub in Verbindung gebracht.
• ❤️ Etwa die Hälfte dieser Todesfälle ist auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.
• 🗺️ Erstmals wurde eine globale hochauflösende Karte (1 km) der UFP-Belastung erstellt, die besonders hohe Risiken in Städten zeigt.

🚗 Rund 75 % der Belastung stammen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe – vor allem durch Verkehr, Industrie und Energieerzeugung.
💬 „Ultrafeine Partikel sind im wahrsten Sinne des Wortes ein blinder Fleck der Luftreinhaltepolitik. Mit unseren Daten können wir erstmals weltweit zeigen, wo die Belastung am höchsten ist und welche Quellen dafür verantwortlich sind“, sagt Prof. Dr. Jos Lelieveld.
Die Forschenden fordern eine routinemäßige Überwachung sowie verbindliche Grenzwerte. Dadurch könnte die Zahl der vorzeitigen Todesfälle weltweit um bis zu 45 % gesenkt werden.

Zur Pressemitteilung:

👉https://www.mpic.de/6028209/ultrafine-particles-in-the-air?c=3477744

Ultrafeinstaub in der Luft: Weltweite Studie zählt fast zwei Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr Startseite Aktuelles Presse Pressemeldungen Ultrafeinstaub in der Luft Ultrafeinstaub in der Luft: Weltweite Studie zählt fast zwei Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr Erste globale, hochauflösende Kartierung zeigt, dass etwa die Hälfte der vorzeitigen Todesfälle durch Ultrafeinstaubversch...

Wetterextreme im Regenwald mindern wichtige Rückkopplung zwischen Boden und Luft 07/07/2026

🌳 Der Amazonas-Regenwald hat eine stillen Klimahelfer: seinen Boden. Dieser nimmt normalerweise in großen Mengen Isopren auf – ein Gas, das Pflanzen in gewaltigen Mengen freisetzen und das die Chemie unserer Atmosphäre mitbestimmt.
Während der rekordverdächtigen El-Niño-Dürre im Jahr 2023 brach diese Aufnahmekapazität ein, sie sank um den Faktor vier. Als die Bodenfeuchte unter 20 % fiel, stellten die für die Isoprenaufnahme verantwortlichen Mikroben ihre Arbeit praktisch ein. ⚠️

Die Folgen reichen weit über den Waldboden hinaus: Mehr Isopren in der Luft schwächt die Oxidationprozesse in der Atmosphäre und verlängert die Lebensdauer von Methan, einem starken Treibhausgas. 🌍

„Die Isoprenaufnahme im Boden reagierte plötzlich nicht mehr auf steigende Isoprenkonzentrationen“, sagt Erstautor Giovanni Pugliese vom Max-Planck-Institut für Chemie. Da El-Niño-Ereignisse immer häufiger und intensiver werden, wird das Verständnis dieser Rückkopplung immer wichtiger. 🔬

📖 Veröffentlicht in „Nature Communications Earth & Environment“.

📷: Dom Jack, MPIC

MPIC-Forscher Giovanni Pugliese bei der Arbeit an der Forschungsstation mitten im Amazonas-Regenwald.

👉Weitere Informationen findet ihr in der Pressemitteilung unter:

Wetterextreme im Regenwald mindern wichtige Rückkopplung zwischen Boden und Luft Startseite Aktuelles Presse Pressemeldungen Wetterextreme im Regenwald Wetterextreme im Regenwald mindern wichtige Rückkopplung zwischen Boden und Luft Extreme Dürren und Hitze verringern die Isoprene-Aufnahmefähigkeit des Bodens im Amazonas-Regenwald um den Faktor vier. Gleichzeitig führen sie ...

Photos from Max-Planck-Institut für Chemie's post 06/07/2026

🔬 Von der Schule ins Forschungslabor: Kürzlich haben vier naturwissenschaftlich begeisterte junge Frauen ein zweiwöchiges Praktikum am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz absolviert! 🧪

In kleinen Projektarbeiten lernten sie den Forschungsalltag unserer verschiedenen Forschungsgruppen kennen, von Isotopenanalysen an Foraminiferen – winzigen einzelligen Meeresorganismen 🐚 – bis hin zum Arbeiten am hochempfindlichen Massenspektrometer.

Für Anne und Annika wurden dabei genau diese Meeresorganismen zum echten Highlight, deren Kalkschalen Informationen über Temperatur, Salzgehalt und CO₂-Werte vergangener Zeiten speichern. 🌊

Doch die zwei Wochen waren mehr als nur ein Schnupperkurs, sie halfen auch bei der Orientierung für die eigene Zukunft: Charlotta sicherte sich bereits einen Ausbildungsplatz zur Chemielaborantin bei Henkel, während Clara für ihr Praktikum sogar aus Berlin anreiste und im September ihr Studium der Angewandten Physik an der Uni Eindhoven in den Niederlanden beginnt.

🎓 Wir freuen uns, dass wir den vier Nachwuchstalenten einen spannenden Einblick in die Wissenschaft geben konnten und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg! ✨

Fotos: Anne Reuter, MPIC

Photos from Max-Planck-Institut für Chemie's post 29/06/2026

Heute stellen wir euch Gopesh Jha vor, der vergangene Klimabedingungen aus uralten Böden liest. 🌍

Als Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Chemie erforscht Gopesh die Schnittstellen von Archäologie, menschlicher Evolution und Klimageochemie – und bringt damit eine wirklich interdisziplinäre Perspektive an unser Institut 🤝. Der 29-jährige Wissenschaftler aus Indien ist seit kurzem bei uns und wird von der Frage angetrieben, wie Mensch und Umwelt über lange Zeiträume hinweg miteinander interagieren.

Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Rekonstruktion vergangener Klimabedingungen an der UNESCO-Welterbestätte Atapuerca in Spanien – einem der bedeutendsten paläontologischen Archive Europas mit einer Geschichte von 1,4 Millionen Jahren 🦴.

„Während Menschen weder in Gletschern noch in Ozeanen lebten, stammen viele Klimadaten genau aus solchen Umgebungen“, erklärt er. Stattdessen analysiert er Sedimente direkt aus archäologischen Fundstellen wie Atapuerca, um frühere Lebensräume zu rekonstruieren – ob Wald, Grasland oder Mischlandschaften – und zu untersuchen, wie Klimaveränderungen vergangene Ökosysteme des Menschen geprägt haben.

Seine Arbeit verbindet Vergangenheit und Zukunft 🌍. Indem wir nachvollziehen, wie Menschen über Hunderttausende von Jahren auf Klimaveränderungen reagiert haben, können wir zukünftige Herausforderungen besser einschätzen.

Fotos: Atapuerca Archaeological Site, Claudia Dolle I MPIC

23/06/2026

🧹✨ Reinigungskraft in Teilzeit gesucht!

Du hast Erfahrung in der Gebäudereinigung – vielleicht sogar im Labor- oder Forschungsumfeld? 🔬 Du kennst die besonderen Hygieneanforderungen in Laboren und bringst gute Deutschkenntnisse mit? Und du hast vielleicht sogar schon als Vorarbeiter:in Verantwortung übernommen? 💪

Dann bist du bei uns genau richtig! Komm ans Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und werde Teil unseres Teams. 🌟
Wir freuen uns auf deine Bewerbung bis zum 24. Juli.

👉 Alle Infos zur Stelle gibt's hier:
🔗 https://www.mpic.de/6014572/reinigungskraft

02/06/2026

🦜 Amazonas mitten in Mainz!
Was haben Pilze mit Wolken zu tun? Warum gibt es im Regenwald „fliegende Flüsse“? Und wie funktioniert eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde?

Unsere Fotoausstellung „Willkommen im Amazonas!“ nimmt euch mit auf eine Entdeckungsreise tief in den brasilianischen Regenwald und weit über seine Baumwipfel hinaus. 🌳

Heiß, schwül, voller Leben: Der Schrei des Tukans 🦜, das Gebrüll der Brüllaffen 🐒 und das Summen von Abermillionen Insekten 🦟 prägen die einzigartige Atmosphäre des Amazonas. Mitten im Regenwald ragt der 325 Meter hohe Forschungsturm ATTO über die Baumwipfel hinaus. Hier erforschen Wissenschaftler aus aller Welt, wie dieses faszinierende Ökosystem funktioniert und wie es geschützt werden kann.

🔬 Beim Mainzer Wissenschaftsmarkt 2026 von Wissen im Herzen von Mainz erfahrt ihr mehr über die Forschung am Amazonas!

🗓️ 12.- 13. September 2026
📍 Platz der Mainzer Republik, Mainz
Samstag: 10 -18 Uhr
Sonntag: 12 -18 Uhr

👉 Schaut vorbei − wir freuen uns auf euch!

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