ADHS - Coaching für Erwachsene

ADHS - Coaching für Erwachsene Wie schön, dass du hier gelandet bist! Das freut mich sehr. Ich begleite Erwachsene, die ADHS haben oder es an sich vermuten. Ich liebe das Meer, die Weite.

Bin Tierfan und Umweltverschmutzer-Hasser. Ich mag die Menschen in Thailand und die dortige Küche. Seit Jahrzehnten Riesenfan von bella Italia und schon oft da gewesen. Für mich ein stilvolles, wunderschönes Land, deren Sprache für mich die Schönste aller ist. Wo am liebsten? Toskanas traumhafte Sonnenauf- und Untergänge und grandiose Weiten, die Bauten und das dolce Vita....

Wer mich besser kennt weiß, dass ich bodenständig Gefallen an NL gefunden habe. Großartige Strände, entspannte Menschen und Spaziergänge bei Wind und Wetter am Meer. Der Wind kann alle trüben Gedanken wegpusten! Hund Peanut und ich lieben es! Und das allerbeste dort: die Cafe´s und das Fahrradfahren. Musik: von Klassik bis ACDC-hängt von der Stimmung ab und ist eine tolle Begleitung, um die betreffende Verfassung zu unterstreichen. Was wäre die Welt ohne Musik? Tanzen auch mega, nur etwas eingerostet bei mir.... :-(

Ich mag Wein, gutes Essen, Marzipan, Schnee, fotografieren, mein Bett, kochen und und für schöne Stimmung sorgen.. und diese genießen können. Last but noch least: meine Kinder! Ein großartiges und extrem gelungenes "Projekt". Und: ich liebe es zu helfen. Wenn ich mit meinem Wissen Menschen erreichen kann, mit dem was ICH zu bieten habe, dann bin ich angekommen bei dem was ich mir wünsche. Danke für´s Lesen bis hier.

6 Wochen – auf dem Weg zu dir. ❤️Du funktionierst.Du kümmerst dich.Du versuchst, alles im Griff zu behalten.Und trotzdem...
03/10/2026

6 Wochen – auf dem Weg zu dir. ❤️

Du funktionierst.
Du kümmerst dich.
Du versuchst, alles im Griff zu behalten.

Und trotzdem bleibt da dieses Gefühl:
„Irgendwie bin ich selbst dabei verloren gegangen.“

Gerade für Erwachsene mit ADHS kann der Blick auf sich selbst über Jahre von Selbstzweifeln, alten Mustern und dem Gefühl geprägt sein, nicht zu genügen.
Doch Veränderung beginnt nicht damit, noch mehr zu leisten.
Sie beginnt damit, dich selbst besser zu verstehen und deinen eigenen Wert wieder zu erkennen.

In meinem 6-wöchigen Gruppen-Coaching gehen wir gemeinsam auf den Weg:

🤍 deinen Wert erkennen
🧭 Klarheit über deine Bedürfnisse gewinnen
🌱 alte Muster lösen
✨ deinem Leben wieder mehr DU geben
💙 Selbstvertrauen aufbauen

6 Wochen für dich. Für mehr Selbstwert. Mehr Vertrauen. Mehr du.

📅 Start: 28. Oktober 2026
💻 bequem online
👥 begrenzte Teilnehmerzahl

👉 Details findest du hier:
www.adhs-anker.de/anmeldung

Du bist müde? Weißt du warum?Nicht immer ist es zu wenig Schlaf, der uns erschöpft.Manchmal ist es das, was den ganzen T...
01/10/2026

Du bist müde? Weißt du warum?

Nicht immer ist es zu wenig Schlaf, der uns erschöpft.

Manchmal ist es das, was den ganzen Tag in unserem Kopf passiert.

Gedanken, die sich überschlagen.
Nachrichten, Informationen und Termine.
Grübeln und Zweifel.
Menschen, Gespräche und Erwartungen.
Geräusche und Eindrücke.
Gefühle, die verarbeitet werden wollen.
Arbeit, Verantwortung und der Anspruch, alles im Griff zu haben.

Unser Kopf steht den ganzen Tag auf Empfang.

Und selbst wenn wir uns hinsetzen oder ins Bett gehen, läuft es innerlich weiter.

Nicht die Anzahl der Gedanken macht uns müde.
Es ist die ständige Reizverarbeitung und das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.

Gerade Menschen mit ADHS kennen dieses Gefühl oft sehr gut.

Deshalb brauchen wir nicht immer noch mehr Disziplin.

Manchmal brauchen wir weniger Druck, weniger Reize und mehr echte Pausen. Und vor allem die Erlaubnis, nicht ständig funktionieren zu müssen. ❤️

Was davon kostet dich im Alltag am meisten Energie?

Scham und Unsichtbarkeit bei ADHSKennst du das?Nach außen sieht alles ganz normal aus.  Du lächelst, arbeitest, kümmerst...
27/09/2026

Scham und Unsichtbarkeit bei ADHS

Kennst du das?

Nach außen sieht alles ganz normal aus.
Du lächelst, arbeitest, kümmerst dich, funktionierst.

Und niemand sieht, wie viel Kraft dich das eigentlich kostet.

Niemand sieht die Gedanken, die sich überschlagen.
Die Angst, wieder etwas vergessen zu haben.
Die Selbstzweifel, wenn etwas zum wiederholten Mal nicht so klappt, wie du es dir vorgenommen hast.

Und irgendwann kommt diese Frage:

"Was stimmt eigentlich nicht mit mir?“

Gerade Menschen mit ADHS haben oft schon früh gelernt, sich anzupassen.

Nicht zu laut sein.
Nicht zu empfindlich sein.
Nicht so chaotisch sein.
Mehr anstrengen.
Besser funktionieren.

Also wird vieles versteckt.

Die Überforderung.
Die Unsicherheit.
Die eigenen Bedürfnisse.

Und damit wird man irgendwann selbst unsichtbar. Und möchte es am liebsten auch bleiben. Das stelle ich auch immer wieder in meinen moderierten Online-Treffen fest. Entweder ohne Kamera und oft sogar ohne Vornamen.

Was wäre, wenn du nicht länger versuchen müsstest, dich passend zu machen, sondern es zu SEIN?

Was wäre, wenn du anfangen würdest, dich selbst zu verstehen – statt dich ständig zu be- oder gar verurteilen?

Dabei kann ich dich bestens begleiten. Am 28. Oktober 2026 (Mittwoch, 18:30h) startet mein 6-Wochen-Kurs in ein selbstbewussteres ICH, das sich nicht mehr falsch fühlen muss und verstecken muss...❤️

Und? Hast du Lust, das für dich zu entdecken und zu leben?

Überverantwortung – ich habe lange alles zu meinem Thema gemacht.Ich habe mich jahrelang für alles und jeden verantwortl...
24/09/2026

Überverantwortung – ich habe lange alles zu meinem Thema gemacht.

Ich habe mich jahrelang für alles und jeden verantwortlich gefühlt.

Als Mutter.
Als Freundin.
Als Gastgeberin.
Als Mitarbeiterin.
Als Partnerin.
Und manchmal sogar beim Autofahren. 😅

Ich wollte, dass es allen gut geht.
Nichts vermisst wird.
Dass alles funktioniert.
Niemand enttäuscht ist.

Also habe ich mitgedacht.
Vorausgedacht.
Organisiert.
Abgefedert.
Und oft schon gehandelt, bevor überhaupt jemand gesagt hatte, dass er etwas braucht.

Wenn jemand etwas gegessen hatte, hatte ich gedanklich schon die Serviette bereitgelegt, die er später vielleicht brauchen könnte. 🙈 Das ist nur eines von vielen Beispielen, die ich hier nennen könnte.

Wenn jemand schlechte Laune hatte, habe ich mich gefragt:

„Was kann ich tun, damit es ihm wieder besser geht?“

Und wenn irgendwo etwas nicht lief, war mein erster Gedanke:

„Was kann ICH tun?“

Heute frage ich mich viel öfter:

„Ist das überhaupt meine Verantwortung?“**

Denn für andere mitzudenken ist nicht dasselbe, wie Verantwortung für andere zu tragen.

- Ich darf anderen Menschen zutrauen, selbst zu spüren, was sie brauchen und ihre Erfahrung damit machen lassen.
- Ich darf Dinge laufen lassen.
- Ich darf Fehler passieren lassen
- Und ich darf auch einfach mal eine Serviette liegen lassen. 😉

Das klingt nach einer Kleinigkeit.
Für mich war es das nicht.
Denn dahinter steckte lange die Überzeugung:
Ich bin verantwortlich dafür, dass es allen gut geht.

Heute lerne ich etwas anderes:
Meine Verantwortung zu tragen und die Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört.

Und ja, das fühlt sich manchmal noch ungewohnt an.

Aber vor allem fühlt es sich nach etwas an, das ich lange vermisst habe:

Ja, Freiheit ❤️ und dafür bin ich zutiefst dankbar.

Menschen an seiner Seite zu haben, ist eines der größten Geschenke im Leben. ❤️Menschen, die da sind.Die zuhören.Die ver...
20/09/2026

Menschen an seiner Seite zu haben, ist eines der größten Geschenke im Leben. ❤️

Menschen, die da sind.
Die zuhören.
Die verstehen wollen.
Die bleiben, auch wenn es mal schwierig wird.

Für Menschen mit ADHS ist das nicht immer selbstverständlich.

Wie oft fühlen wir uns missverstanden, allein gelassen oder einfach nicht richtig gesehen?

Und irgendwann ziehen wir uns zurück.
Nicht, weil wir keine Menschen brauchen.

Sondern weil es so anstrengend geworden ist, immer wieder erklären zu müssen, warum wir so sind, wie wir sind.

Ich kenne dieses Gefühl sehr gut.

Ich war gefühlt oft allein mit mir und meinen Gedanken. Und manchmal haben genau diese Gedanken meine Einsamkeit noch verstärkt.

Diese Woche hat mich wieder ein bisschen daran erinnert.

Ich wollte einfach nur eine Deckenlampe im Bad anbringen lassen und habe bei meinen Nachbarn gefragt, ob sie mir helfen können.

Am Ende waren 8 Personen über 6,5 Stunden mit dieser Lampe beschäftigt. Einer schimpfte auf den anderen, jeder wusste es irgendwie besser – und einer machte mir am Ende mehrfach Vorhaltungen, weil ich nicht gleich einen Fachmann (ihn) gefragt hatte. 🙈

Was für eine Woche. Und ja, sie hängt mir noch nach. Ach, nächste Woche kommt ein Elektriker, nicht umsonst, versteht sich, damit ich wieder Licht im Bad habe.

Aber ich möchte deshalb nicht wieder anfangen, alles alleine machen zu wollen.

Ich kann nicht alles können.
Ich muss nicht alles alleine schaffen.
Und ich darf Menschen um Hilfe bitten.

Vielleicht bedeutet Vertrauen auch, nach einer schlechten Erfahrung nicht komplett wieder zuzumachen, auch wenn der Ärger groß ist.

Es gilt weiterzugehen. Wieder zu vertrauen.

Und beim nächsten Mal den richtigen Menschen zu fragen. ❤️

Wie ist das denn bei dir? Schnell abgehakt oder mit sich selbst hart ins Gericht gehen und sich tagelang ärgern?

ADHS und Psychoterror – wenn du irgendwann an dir selbst zweifelst."Vielleicht bin ich einfach zu empfindlich.“„Vielleic...
16/09/2026

ADHS und Psychoterror – wenn du irgendwann an dir selbst zweifelst.

"Vielleicht bin ich einfach zu empfindlich.“
„Vielleicht übertreibe ich.“
„Vielleicht liegt es wirklich an mir.“

Wenn du immer wieder kritisiert, abgewertet, ignoriert oder bloßgestellt wirst, kann irgendwann etwas passieren:
Du beginnst, deiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr zu vertrauen.

Du hinterfragst deine Gefühle.
Du entschuldigst dich für Dinge, für die du dich gar nicht entschuldigen müsstest.
Du versuchst, es allen recht zu machen.
Und suchst den Fehler immer zuerst bei dir.

Gerade für Menschen mit ADHS kann das sehr belastend sein.

Denn ADHS kann dazu führen, dass Emotionen und zwischenmenschliche Situationen besonders intensiv erlebt werden.

Aber: Nur weil dich etwas stark berührt, heißt das nicht, dass du dir den Druck oder die Abwertung einbildest. Du darfs fühlen und das zu Recht.

Du darfst deiner Wahrnehmung wieder vertrauen.
Du darfst Grenzen setzen.
Und du darfst aufhören, dich selbst zum Problem zu machen.

Denn du bist ganz sicher nicht falsch.

13/09/2026

Veränderung beginnt in dir. Nicht durch die Umstände, andere Menschen oder dein Umfeld.

Der größte Leidensdruck bei ADHS ist nicht das Chaos. Nicht die vergessenen Termine. Nicht die Unordnung. Nicht das Aufschieben. Es ist das, was irgendwann daraus entsteht: „Was stimmt eigentlich nicht mit mir?“ Du weißt, was zu tun ist. Du willst es wirklich. Und trotzdem bekommst du es einf...

Manchmal erzählen Menschen von ihren Problemen.Nicht, weil sie Aufmerksamkeit wollen.Sondern weil sie hoffen, dass ihnen...
12/09/2026

Manchmal erzählen Menschen von ihren Problemen.
Nicht, weil sie Aufmerksamkeit wollen.

Sondern weil sie hoffen, dass ihnen jemand zuhört.
Dass sie verstanden werden.
Dass ihnen jemand einen Weg zeigen kann.
Wenn diese Hoffnung fehlt, schweigen sie.

Sie machen vieles mit sich selbst aus.
Sie funktionieren.
Sie versuchen, niemandem zur Last zu fallen.

Denn sie wurden vielleicht schon zu oft **missverstanden, bloßgestellt, belächelt oder ignoriert.

Gerade Menschen mit ADHS kennen das oft sehr gut.
Irgendwann entsteht der Gedanke:
„Ich muss das alleine schaffen.“
Aber das musst du nicht.

Du darfst dir Unterstützung holen.
Du darfst erzählen, was dich belastet.
Du darfst Hilfe annehmen, bevor gar nichts mehr geht.

Du musst nicht erst zusammenbrechen, damit deine Probleme wichtig genug sind. ❤️

Trau dich und mach den ersten Schritt. Ich bin für dich da.

ADHS und Arbeitsalltag – manchmal ist nicht die Arbeit das Problem. Sondern die Menschen.Kennst du das?Du führst ein 10-...
09/09/2026

ADHS und Arbeitsalltag – manchmal ist nicht die Arbeit das Problem. Sondern die Menschen.

Kennst du das?

Du führst ein 10-minütiges Gespräch – und danach bist du völlig platt. Nicht, weil etwas Dramatisches passiert ist.

Sondern weil dein Kopf währenddessen permanent mitarbeiten musste:

Was meint die Person wirklich?
Was kommt jetzt?
Warum springt sie ständig zwischen den Themen?
Was soll ich priorisieren?
Habe ich etwas falsch verstanden?
Und warum ist das gerade alles so anstrengend?

Für ein ADHS-Gehirn können bestimmte Kommunikationsmuster besonders viel Energie kosten.

Zum Beispiel:

🔹 „Ja, aber …“ – ständig neue Gegenargumente
🔹 Alles ist dringend – keine klare Priorität
🔹 Endlose Erklärungen – zu viele Informationen auf einmal
🔹 Themen-Springer – der rote Faden geht verloren
🔹 Unentschlossene – keine klare Entscheidung
🔹 Mikro-Manager – ständige Kontrolle und Unterbrechungen
🔹 Verantwortungs-Schieber – du fängst am Ende alles auf
🔹 Perfektionisten – nichts darf einfach mal gut genug sein

Was für andere vielleicht nur „anstrengende Kommunikation“ ist, kann für Menschen mit ADHS schnell zu kognitiver und emotionaler Überlastung werden.

Und genau deshalb ist es so wichtig, die eigenen Energiegrenzen ernst zu nehmen.

Du bist nicht zu empfindlich.
Dein System verarbeitet einfach sehr viel.

👉 Welches Kommunikationsmuster kostet dich im Arbeitsalltag
am meisten Energie?

Melde dich gerne an, wenn du mehr zum Thema Selbstwert mit ADHS wissen möchtest. Den Anmeldelink findest du in den Komme...
17/08/2026

Melde dich gerne an, wenn du mehr zum Thema Selbstwert mit ADHS wissen möchtest. Den Anmeldelink findest du in den Kommentaren.

Herzlichst, Ute

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