Folge 2 ist da! 🎙️
„Da war ich ja mal wieder so dumm.“
Würdest du das zu deiner besten Freundin sagen? Niemals.
Aber zu dir selbst? Wahrscheinlich täglich.
Wir reden den ganzen Tag in Gedanken mit uns – und oft in einer Sprache, die wir bei keinem anderen Menschen verwenden würden. Das innere Kind hört da übrigens jedes Wort mit.
Mein kleiner Trick: Wenn mir was runterfällt, sage ich „Hoppla“. Bevor der Vorwurf kommt. Klingt albern, verändert aber erstaunlich viel. 🤍
In der zweiten Folge von „Was in uns leise ist“ reden Sally und ich über genau das – und über innere Kindarbeit insgesamt.
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Wie redest du eigentlich mit dir selbst? 👇
Manja Neundorf - Systemischer Coach nach DBVC
Ich begleite dich als professionelle Gesprächspartnerin im Rahmen eines systemischen Einzel-, oder
Das ist einer der Sätze, der bei uns im Gespräch einfach so rausgerutscht ist – und dann erstmal so im Raum stand.
„Wir brauchen mehr Menschen, die die Welt verändern. Nicht mehr Menschen, die sich verändern, um in diese Welt zu passen.“
Was ich damit meine? Hör’s dir selbst an. 😄
In Folge 1 von „Was in uns leise ist“ reden Sally und ich darüber, was passiert, wenn man anfängt sich wirklich selbst zu spüren – und warum das manchmal unbequemer ist, als man denkt.
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Stimmt ihr dem Satz zu – oder widersprecht ihr? 👇
13/06/2026
„Die Symptome eines Traumas können stabil sein, das heißt, sie sind ständig präsent. Sie können aber auch instabil sein, das heißt, sie können kommen und gehen und durch Stress ausgelöst werden. Oder sie können jahrzehntelang verborgen bleiben und plötzlich auftauchen. In der Regel treten die Symptome nicht einzeln, sondern in Gruppen auf. Oft werden sie im Laufe der Zeit immer komplexer und haben immer weniger mit der ursprünglichen Traumaerfahrung zu tun.“
- Peter A. Levine
Oder anders ausgedrückt: Die Symptome von Traumata äußern sich bei jedem Menschen anders und je eher der Ursache auf den Grund gegangen wird, desto einfacher wird es für Klienten und Coach, das Trauma aufzulösen.
11/06/2026
Klingt einfach.
Ist es nicht.
Weil fühlen bedeutet:
Nicht wegschauen.
Nicht funktionieren.
Nicht „ich bin doch okay."
Sondern hinschauen.
Auch wenn's wehtut.
Auch wenn's unbequem ist.
Auch wenn du nicht weißt, was dann kommt.
Viele Menschen tragen Dinge mit sich,
die sie nie wirklich gefühlt haben.
Die sie weggeschoben, weggeatmet,
weggearbeitet haben.
Und irgendwann meldet sich der Körper.
Oder die Beziehungen.
Oder einfach diese leise Leere,
die sich nicht erklären lässt.
Heilung beginnt nicht mit dem richtigen Tipp.
Sie beginnt damit, dass du dich traust hinzufühlen.
Und dafür brauchst du manchmal einfach
einen sicheren Raum. 🤍
08/06/2026
„Ich glaube ich bin glücklich."
Fünf Worte.
Und wer weiß, wie schwer sie manchmal wiegen –
der weiß auch, wie viel Weg dahinter steckt.
Steffi kam zu mir, als die Depressionen wieder anklopften.
Als ihr als Schaustellerin durch Corona verboten wurde zu arbeiten.
Als sie sich wie ein Mensch zweiter Klasse gefühlt hat.
Und dann noch Liebeskummer obendrauf.
Sie hat tagelang nur geweint oder geschlafen.
Heute sagt sie mir in einer unserer letzten Sitzungen diesen Satz –
fast ein bisschen ungläubig, fast ein bisschen stolz.
Das ist keine Magie.
Das ist Arbeit. Ihre Arbeit.
Ich durfte nur begleiten. 🤍
Wenn du gerade auch das Gefühl hast,
dass du irgendwo feststeckst –
und dir nicht sicher bist, ob sich das jemals ändert:
Manchmal reicht ein erster Schritt.
Eine Frage, die ich immer wieder höre – und die mich ehrlich gesagt etwas müde macht. 😅
Ist Coaching besser als Therapie? Ist Therapie wertvoller als Coaching?
Meine Antwort: Wer mir Erleichterung verschafft, hat recht.
Ich weiß, das ist nicht die Antwort, die manche hören wollen. Und ich sage das nicht, um Ausbildungen kleinzureden oder akademische Wege zu entwerten. Die sind real, die kosten Zeit und Energie und sie bedeuten etwas.
Aber ich habe Menschen erlebt, die zwei Jahre in der Psychoanalyse saßen – ohne dass sich etwas verändert hat. Und ich habe Menschen erlebt, für die genau das das Richtige war.
Was den Unterschied macht, ist nicht der Titel. Es ist die innere Haltung. Und der Rahmen, in dem gearbeitet wird.
Mehr dazu in Folge 1 von „Was in uns leise ist“ – Link in Bio. 🎙️
Und jetzt bin ich gespannt: Wie seht ihr das? Habt ihr Erfahrungen mit beidem gemacht? Schreibt sie mir in die Kommentare. 👇
07/06/2026
Wir sind so darauf trainiert, schneller zu werden.
Schneller entscheiden.
Schneller reagieren.
Schneller „fertig werden“.
Aber innerlich?
Funktioniert das nicht.
👉 Heilung lässt sich nicht beschleunigen.
👉 Klarheit lässt sich nicht erzwingen.
👉 Veränderung braucht Zeit.
Und manchmal ist genau das Schwerste:
langsamer zu gehen,
statt noch mehr Druck zu machen.
Denn dein Weg wird nicht kürzer,
wenn du gegen dich selbst rennst.
✨ Vielleicht ist heute der Moment,
an dem du einen Gang rausnimmst.
Nicht, weil du aufgibst.
Sondern weil du beginnst, wirklich bei dir anzukommen.
—
Wenn du lernen willst, dich nicht mehr zu übergehen,
sondern deinen eigenen Rhythmus zu finden:
👉 Genau dabei begleite ich dich.
🔗 Link in der Bio
Ich hab mich was getraut. 🎙️
Wer mich kennt, weiß: Ich bin nicht die, die sich einfach so vor ein Mikrofon setzt und drauflosredet. Aber genau das habe ich jetzt gemacht – und ich bin so froh darüber.
„Was in uns leise ist“ ist mein neuer Podcast. Ein Gespräch mit mir und der wunderbaren Sally, die mich schon seit Jahren liebevoll und hartnäckig aus meiner Komfortzone schubst. Diesmal hat sie gewonnen. 😄
In der ersten Folge erfahrt ihr, wer wir sind, warum dieser Podcast existiert – und was es eigentlich bedeutet, auf das zu hören, was in uns leise geworden ist.
Viele weitere Folgen folgen. Über Wachstum, Beziehungen, Erwartungen, Feminismus und das, was wir alle manchmal lieber nicht hören wollen.
Ich freue mich riesig auf euer Feedback – schreibt mir gerne, was euch bewegt, was ihr euch wünscht oder was euch aus der Folge mitgenommen hat. 🤍
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04/06/2026
Das ist einer der unbequemsten Sätze überhaupt.
Weil er bedeutet:
👉 Du bist nicht nur betroffen.
👉 Du bist beteiligt.
Und ja – das will man oft nicht hören.
Viel leichter ist es zu sagen:
„Der andere ist schuld.“
„Der andere versteht mich nicht.“
„Der andere müsste sich ändern.“
Aber genau da bleibt alles, wie es ist.
Denn in Beziehungen wirken immer zwei Systeme gleichzeitig –
deine Prägungen, deine Muster, deine Reaktionen.
Und oft laufen sie unbewusst.
✨ Das heißt nicht, dass du an allem „schuld“ bist.
Aber es heißt: Du hast Einfluss.
Und genau darin liegt deine Kraft.
Denn wenn du beginnst, dich selbst zu verstehen,
verändern sich plötzlich Dynamiken, die sich vorher festgefahren angefühlt haben.
👉 Nicht, weil der andere sich zuerst ändert.
Sondern weil du anders in Beziehung gehst.
—
Wenn du tiefer verstehen willst,
warum sich bestimmte Themen in deiner Beziehung immer wiederholen:
🔗 Lies den ganzen Beitrag im Blog
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01/06/2026
Wie oft hetzen wir durch unsere Tage,
von To-do zu To-do,
von Termin zu Termin …
… und merken gar nicht,
dass genau das gerade unser Leben ist.
Nicht irgendwann.
Nicht später.
Jetzt.
👉 Diese scheinbar „gewöhnlichen“ Tage
sind es, die dein Leben formen.
Und vielleicht ist genau heute der Moment,
an dem du innehältst und dich fragst:
Lebe ich das Leben, das ich wirklich leben will?
Oder funktioniere ich nur darin?
✨ Bewusstsein ist der erste Schritt zur Veränderung.
—
Wenn du merkst, dass da mehr in dir ist
und du nicht mehr nur „durch deine Tage gehen“ willst,
sondern sie wirklich erleben möchtest:
👉 Dann ist genau dafür meine Arbeit da.
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