09/10/2024
Erlaubst du dir deine Tränen?
Erlaubst du dir zu weinen, wenn es dir der Alltag mit Dia-Kind mal wieder zu Kopf steigt?
Weinst du, wenn dir danach ist? Oder drückst du jede Träne weg, vor allem wenn dein Mann oder gar dein Kind bei dir ist? Keiner soll wissen wie es dir gerade wirklich geht?
Vielleicht, heimlich unter der Dusche oder auf der Toilette laufen die Tränen, nur kurz, denn du musst dich ja wieder um deine Familie kümmern.
So ging es mir so lange, ich war fertig. Ich habe funktioniert, ich habe alles getan von dem ich dachte, dass ich es tun muss. Habe mir nicht erlaubt, alles sch*** zu finden, habe mir nicht erlaubt zu trauern, dass mein Kind nicht gesund ist, habe mir nicht erlaubt die Überforderung zuzulassen. So oft hätte ich mich am liebsten unter der Decke verkrochen nur um zu weinen, zu fliehen vor der Verantwortung, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe.
Aber das kann ich als Mama doch nicht machen. Nichtmal meinem Mann habe ich meine Tränen zugemutet, habe mich nicht getraut mich anzulehnen und Trost anzunehmen. Und vor den Kindern schonmal gar nicht.
Doch diese weggedrückten Gefühle sind wie eine Luftmatratze die du versuchst unter Wasser zu halten. Sie ploppen immer wieder hoch und je stärker du versuchst sie unten zu halten, desto mehr Widerstand erzeugen sie und desto mehr Energie rauben sie dir.
Ich durfte lernen all meine Gefühle zu fühlen. Sie einfach zuzulassen. Sie mir, meinem Mann und auch den Kinder zuzumuten. Mich verletzlich zu zeigen. Zu zeigen, dass ich nicht immer stark bin.
So lernen wir alle als Familie wie es ist Gefühle zuzulassen. Und dadurch lösen sich hier so viele Konflikte. Dadurch müssen meine Kinder nicht mehr meine Emotionen (unbewusst) spiegeln. Sie sehen, dass ich mich selbst darum kümmere und lernen gleichzeitig, dass alle Gefühle wirklich ok sind.
Und ich kann seit dem ich das gelernt habe, die Gefühle der Kinder halten. Ich weiß wie es ist, durch ein Gefühl zu gehen, es wirklich wirklich zuzulassen und dadurch kann ich sie bei ihren begleiten. Begleiten ohne mit einzusteigen, Begleiten ohne sauer zu werden, Begleiten ohne Druck aufzubauen, einfach nur begleiten.
Und das spannende dran ist, es dauert im Kern nur ca. 90 Sekunden bis ein Gefühl durch den Körper durchgeflossen ist. Wenn wir es ohne Widerstand und ohne Geschichte fließen lassen.
90 Sekunden, in denen du wahrnimmst wie es dir geht, deinem Gefühl Raum gibst. Und nach nur 90 Sekunden (!) ist der Spuk vorbei. Nichts mehr, was weggedrückt werden muss, nichts mehr was irgendwo in deinem Körper Spannung erzeugt.
Es verfliegt, von ganz allein
und du fühlst dich danach so leicht ❤
Und wenn du hier noch tiefer einsteigen möchtest, dann sei unbedingt ab Freitag, 21 Uhr im kostenlosen Workshop dabei! Den Link zur Anmeldung findest du im Kommentar ❤