22/09/2023
Morgen bis übermorgen ist die Herbst – Tagundnachtgleiche (Mabon genannt). Wir haben jetzt also die gleichen Lichtverhältnisse wie am 20.03. (Ostara – der Frühlings – Tagundnachtgleiche), nur dass die Tage erst einmal immer kürzer werden.
Unsere Vorfahren haben diese Feiertage des Jahresrades stets rituell begangen und geehrt. Vielleicht mögt Ihr ja auch eine kurze Zeremonie abhalten, zum Beispiel räuchern, ein Gebet sprechen oder am Abend ein Lagerfeuer anzünden.
Der Unterschied zu Ostara ist, dass wir uns nicht im Aufbruch befinden, sondern von den Gaben des Sommers und der Ernte bereits genährt wurden. Die Vorratskammern sind gefüllt mit selbst gemachter Marmelade oder vielleicht auch getrockneten Heilkräutern, die die Kraft des Sommers in sich gespeichert haben und uns diese in kalten Tagen spenden können. Es bietet sich an, eine Dankesliste zu erstellen, für alles, was einem in diesem Jahr an Gutem widerfahren ist. Was ist aufgegangen, das Du Dir vorgenommen hattest? Was kann ich an eigenen Gaben verschenken? Langsam beginnt die Vorbereitung auf den nächsten Feiertag, Samhain, an welchem die Herrschaft der Dunkelheit beginnt. Eine Zeit, der inneren Einkehr, Besinnung und gemütlicher Stunden in der warmen Stube.
Euch allen eine gute Zeit
Maria