Fragen Sie sich, warum wir unsere Kinder bei Wind und Wetter in den Wald schicken, obwohl es genügend konventionelle Kindergärten in Lohr gibt? Sie dürfen matschen, klettern, entdecken, toben und spielen. Kurzum: alles, was ein Kind braucht, um z.B. für die Schule vorbereitet zu sein – kein gezieltes Erarbeiten von Fähigkeiten, sondern die Grundvoraussetzungen zum Lernen werden gelegt: motorisch,
kognitiv und sozial. Auch ein besonderes Merkmal unserer „Waldkinder“: Kleinigkeiten und Einzelheiten werden entdeckt und wahrgenommen- nicht nur auf dem Waldboden, sondern auch zum Beispiel in Büchern und an Gegenständen. Die Wahrnehmungsfähigkeit im Allgemeinen wird enorm geschärft. Die Kinder „erleben“ im wahrsten Sinne des Wortes ihre Umgebung, was wiederum ihre Aufmerksamkeit auch im Hinblick auf das schulische Lernen fördert. Der Waldkindergarten gibt viel Bewegungsraum, fördert die Gesundheit. Die Ansteckungsgefahr ist im Freien geringer als in geschlossenen Räumen. Aggressionen können positiv ausgelebt werden. Lautstärke verpufft im Wald und fördert so nicht noch neue Aggressionen. Er fördert Phantasie und Kreativität. Es gibt keine Reizüberflutung. Kinder gestalten ihre Spielsachen selbst. Dies wiederum fördert die Sprachentwicklung – die Spielsachen und Spiele müssen von den Kindern erklärt werden. Es gibt nachvollziehbare Regeln – z. markierte Haltepunkte. Dort müssen die Kinder stehen bleiben und dürfen nicht weiter gehen. Zum Aufwärmen und zum Schutz steht uns unsere Schutzhütte mit holzbefeuertem Küchenherd und Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung zur Verfügung. Möchten Sie uns kennenlernen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.