Erich- Zeigner Haus e.V.

Erich- Zeigner Haus e.V. Das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig ist Zentrum und Begegnungsort für gelebte Zivilcourage & Demokratie

Am 06. und 07. Oktober haben wir gemeinsam mit Jugendlichen aus Leipzig und Bad Lausick sechs neue Stolpersteine verlegt...
09/10/2026

Am 06. und 07. Oktober haben wir gemeinsam mit Jugendlichen aus Leipzig und Bad Lausick sechs neue Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an Menschen, die während des Nationalsozialismus aus antisemitischen, politischen und queerfeindlichen Gründen sowie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ verfolgt und ermordet wurden.

In Leipzig erinnern fünf Stolpersteine an Hans Hermann Paul Meinhardt, der als homosexueller und politisch engagierter Jugendlicher verfolgt und 1941 im Alter von 21 Jahren in Pirna-Sonnenstein ermordet wurde, sowie an die jüdische Familie Hasnes, die deportiert und ermordet wurde. In Bad Lausick erinnert ein Stolperstein an Martha Lina Blazy, die auf Grund von epileptischen Anfällen zwangssterilisiert wurde und 1939 in der Heil- und Pflegeanstalt Hubertusburg starb.

Die Biografien wurden gemeinsam mit Schüler:innen des Immanuel-Kant-Gymnasiums, der Thomasschule zu Leipzig und der Werner-Seelenbinder-Schule Bad Lausick recherchiert.

Die Stolpersteine machen die Namen und Schicksale der Verfolgten im öffentlichen Raum sichtbar und halten die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wach.

Vielen Dank an alle Jugendlichen und Beteiligten für ihr Engagement!

‼️Achtung Ortsänderung: Felsenkeller // Rosas Salon„Was tun? Wie Antisemitismus in Deutschland wirksam bekämpft werden k...
28/09/2026

‼️Achtung Ortsänderung: Felsenkeller // Rosas Salon

„Was tun? Wie Antisemitismus in Deutschland wirksam bekämpft werden kann“ - Lesung und Gespräch

Judenfeindschaft und antisemitische Straftaten erleben neue Rekordwerte - auch in Deutschland. Sicherheitskräfte, Behörden und Politiker scheinen überfordert. Jüdinnen und Juden ziehen sich schrittweise und doch merklich aus dem öffentlichen Leben zurück. Einen „Koffer für alle Fälle“ haben sie längst gepackt. Was kann den drohenden (neuen) deutsch-jüdischen Exodus noch stoppen? Im vorliegenden Band kommen Frauen und Männer zu Wort, die Antisemitismus (und Israelhass) nicht nur thematisieren, sondern auch konsequent bekämpfen - sei es als Lehrer, Trainer, Theologen, Anwälte oder Journalisten.

🗓️ Donnerstag, 15.10.2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Felsenkeller // Rosas Salon (Karl-Heine-Str. 32)

Susanne Krause-Hinrichs ist Juristin und Geschäftsführerin der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung. Seit 2018 widmet sie sich der Entwicklung, und Umsetzung von Konzepten zur Antisemitismusprävention.

Dr. Olaf Glöckner ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ). Dort leitet er den wichtigen Forschungsschwerpunkt „Soziologie des Judentums“. Parallel dazu ist er als Lehrbeauftragter für Moderne Geschichte und Jüdische Studien an der Universität Potsdam tätig.

Im November 2026 veranstalten wir interkulturelle Bildungs- und Begegnungstage. Wir laden insbesondere muslimische und j...
22/09/2026

Im November 2026 veranstalten wir interkulturelle Bildungs- und Begegnungstage. Wir laden insbesondere muslimische und jüdische junge Erwachsene ab 18 Jahren ein, gemeinsam die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu besuchen und Räume für interkulturelles Gedenken zu schaffen. In fünf Bildungstagen in Erfurt, Leipzig und Auschwitz-Birkenau setzen wir uns mit der Geschichte des Nationalsozialismus und Antisemitismus sowie mit unterschiedlichen Formen des Erinnerns auseinander. Wir reflektieren dabei unsere eigenen Perspektiven, kommen miteinander ins Gespräch und beschäftigen uns mit der Frage, welche Bedeutung Erinnerung für unser plurales Zusammenleben heute hat. Die Bildungstage verbinden interkulturelle Begegnung mit Workshops und dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Ablauf
Tag 1: Einstieg und Begegnungsabend | 03.11.2026 um 17 Uhr
Tag 2,3,4: Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau | 07.11. bis 09.11.
Tag 5: Input und Abschlussreflexion | 17.11.2026 um 17 Uhr

Anmeldung per E-Mail bis zum 25.10.2026:
[email protected]

Die Teilnahme ist kostenlos.
Aufgrund begrenzter Teilnahmeplätze wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Am morgigen Freitag, den 18.09. findet von 14 bis 20 Uhr am Neustädter Markt ein interkulturelles Begegnungsfest rund um...
17/09/2026

Am morgigen Freitag, den 18.09. findet von 14 bis 20 Uhr am Neustädter Markt ein interkulturelles Begegnungsfest rund um die Frage statt: Wo gibt es die beste Falafel der Eisenbahnstraße?

Mit Musik von:
- Tim Adieu (um 19 Uhr)
- LAYYERS - FLINTA* Duo samt Drag Artist aus Leipzig (um 18 Uhr): „Wir sind wütend auf so Vieles. Würden gerne lieber öfter frech tanzen, anstatt Care-Arbeit zu leisten, Pausen machen in dieser schnelllebigen Welt und uns ohne Scham mit Falten und eingewachsenen Haaren zeigen. Wir sind laut bunt und viel mit einer Mischung aus Neo-Soul, queerfeminstischem Rap, gelayerten Loops, punkig-rotzigen Sounds, Bassmusik und Drag.“ LAYYERS King P.

Wir wollen einen offenen Ort für Nachbarschaft, Austausch und gemeinsames Kennenlernen schaffen.

Darüber hinaus erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachangeboten, kulturellen Beiträgen und vielen Gelegenheiten die Vielfalt des Leipziger Ostens zu erleben. Kommt vorbei, macht mit und feiert mit uns die Nachbarschaft!

Für Interessierte an der Methode „Betzavta“ bieten wir von Oktober bis Dezember 2026 eine mehrteilige Fortbildungsreihe ...
16/09/2026

Für Interessierte an der Methode „Betzavta“ bieten wir von Oktober bis Dezember 2026 eine mehrteilige Fortbildungsreihe an. Die Betzavta-Reihe bietet die Gelegenheit, in einer festen Gruppe demokratische Prozesse zu erleben, demokratische Haltung zu stärken und Prinzipien wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität durch interaktive Übungen und Diskussionen zu vertiefen.

Was passiert in der Betzavta-Reihe?
Die Reihe ist als zusammenhängender Lernprozess angelegt:
• Zwei aufeinanderfolgende Einstiegstage bilden den Auftakt.
• Daran schließen drei Vertiefungstermine à 2,5 Stunden mit jeweils einer Übung und gemeinsamer Auswertung an.
• Ein Abschlusstag bündelt die Erfahrungen und überträgt sie auf den eigenen Alltag und berufliche/pädagogische Kontexte.

In der Reihe werden Übungen eingesetzt, die Gruppen in Entscheidungssituationen führen und unterschiedliche Positionierungen sichtbar machen. Im Anschluss werden die zugrunde liegenden Bedürfnisse, Spannungen und Konflikte gemeinsam reflektiert und mögliche konstruktive Handlungsmöglichkeiten ausgelotet – nicht im Sinne fertiger Lösungen, sondern als Erweiterung von Haltung, Wahrnehmung und möglichen Spielräumen.

Ziele der Fortbildung
• Gemeinsame Entscheidungsprozesse erleben und reflektieren.
• Machtstrukturen und Gerechtigkeitsvorstellungen hinterfragen.
• Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Einbeziehung.
• Themenfelder Minderheiten und Mehrheiten bearbeiten.
• Werkzeuge für den Umgang mit Konflikten kennenlernen und erproben.
• Perspektivwechsel fördern.
• Ein Verständnis für die Bedürfnisse hinter unterschiedlichen Positionen entwickeln.

Die Betzavta-Reihe richtet sich an Menschen, die ihr Demokratieverständnis vertiefen, demokratische Bildung als gelebte Praxis erproben oder Anregungen für pädagogische, soziale, kulturelle oder zivilgesellschaftliche Praxisfelder gewinnen möchten.

Anerkennung für weiterführende Betzavta-Module
Mit der Teilnahme an der Betzavta-Reihe erleben die Teilnehmenden einen zusammenhängenden Lernprozess in einer festen Gruppe. Die Teilnahme an der Reihe wird bescheinigt. Eine Anerkennung als Basismodul der Betzavta-Trainer:innen-Ausbildung ist in Klärung.

Termine der Reihe:
Ort: Erich-Zeigner-Haus (Zschochersche Str. 21, 04229 Leipzig)
• 8.10.2026 | 10:00 – 16:00 Uhr
• 9.10.2026 | 10:00 – 16:00 Uhr
• 27.10.2026 | 10:00 – 12:30 Uhr
• 2.11.2026 10:00 – 12:30 Uhr
• 11.11.2026 | 10:00 – 12:30 Uhr
• 3.12.2026 | 10:00 – 16:00 Uhr

Hinweis: Der Seminarraum ist nicht barrierefrei zugänglich.

Die Teilnahmegebühr enthält die Teilnahme an der gesamten Reihe und eine einfache Seminarverpflegung (Getränke und Kekse) sowie eine Bescheinigung über die Teilnahme. Die Anerkennung als Basismodul kann nur erteilt werden, wenn alle Termine wahrgenommen wurden. Für Mitarbeitende von Organisationen/Institutionen und Einzelpersonen mit geregeltem Einkommen: 238 €. Für Einzelpersonen mit geringem Einkommen: 119 €

Anmeldung bis zum 24. September unter: [email protected].

Angebote zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September 2026 im und rund ums Erich-Zeigner-HausRundgang: vom...
10/09/2026

Angebote zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September 2026 im und rund ums Erich-Zeigner-Haus

Rundgang: vom Capa-Haus zum Felsenkeller | Start: 10:30 Uhr, Capa-Haus (Jahnallee 61)
In Plagwitz/Lindenau konzentrieren sich auf einer Wegstrecke von wenigen hundert Metern mehrere Bau- und Geschichtsdenkmale, die eng mit der Stadtgeschichte im Zeitraum von 1918 bis 1949 verbunden sind. Stationen sind das Capa Haus, die Georg Maurer Bibliothek, das Erich-Zeigner-Haus, die neu geplante Außenstelle der Schaubühne Lindenfels mit dem Memorial 18.04.45 sowie der Felsenkeller.

Führungen zu jeder vollen Stunde von 10 bis 16 Uhr durch das neu sanierte Erich-Zeigner-Haus (Zschochersche Straße 21)
Hier sind historische Arbeitsräume mit originaler Bibliothek und Musikzimmer des sächsischen Ministerpräsidenten und Leipziger Oberbürgermeisters Erich Zeigner als Ort der Demokratiegeschichte mit Ausstellung erhalten.

Am 18.09. findet von 14 bis 20 Uhr am Neustädter Markt ein interkulturelles Begegnungsfest rund um die Frage statt: Wo g...
09/09/2026

Am 18.09. findet von 14 bis 20 Uhr am Neustädter Markt ein interkulturelles Begegnungsfest rund um die Frage statt: Wo gibt es die beste Falafel der Eisenbahnstraße?

Gemeinsam mit dem Pöge-Haus, den Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern im Leipziger Osten, dem Quartiersmanagement Ost, dem BUND Leipzig sowie dem FiZ Leipzig – Familie im Zentrum e.V. schaffen wir einen offenen Ort für Nachbarschaft, Austausch und gemeinsames Kennenlernen.

Freut euch auf einen Falafel-Contest, bei dem verschiedene Falafel-Angebote der Eisenbahnstraße miteinander ins Rennen gehen. Probiert euch durch, kommt miteinander ins Gespräch und entscheidet mit, welche Falafel am Ende den Geschmack der Nachbarschaft trifft!

Darüber hinaus erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen mit Mitmachangeboten, kulturellen Beiträgen und vielen Gelegenheiten, neue Menschen kennenzulernen und die Vielfalt des Leipziger Ostens zu erleben.

Kommt vorbei, macht mit und feiert mit uns die Nachbarschaft!



On 18 September, from 2 pm to 8 pm, an intercultural get-together will take place at Neustädter Markt, centred around the question: Where can you find the best falafel on Eisenbahnstraße?

Together with the Pöge-Haus, youth workers in east Leipzig, Quartiersmanagement Ost, BUND Leipzig and FiZ Leipzig – Familie im Zentrum e.V., we’re creating an open space for neighbourliness, exchange and getting to know one another.

Look forward to a falafel contest, in which various falafel stalls on Eisenbahnstraße will compete against one another. Try them all, strike up a conversation and help decide which falafel best captures the neighbourhood’s taste!

What’s more, a varied programme awaits you, suitable for all ages, featuring hands-on activities, cultural performances and plenty of opportunities to meet new people and experience the diversity of east Leipzig.

Come along, join in and celebrate the neighbourhood with us!

02/09/2026

FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ.

Auch in dieser Saison führen wir im Rahmen des Projektes Weltoffenes Sachsen in Kooperation mit dem Erich-Zeigner-Haus wieder Workshops für Demokratie und Toleranz durch.

Erster Termin ist in genau einer Woche:
🗓️ Dienstag, 08. September (18 Uhr)
🚩 VIP-Bereich Bruno-Plache-Stadions.
🔎 "Erinnerungskultur und ihre Infragestellung von Links und Rechts"

Wer teilnehmen will, kann sich über folgende Seite anmelden 👉🏽 https://fussball-geschichte-demokratie.de/workshops/

Teilnehmen kann jeder - egal ob Mitglied, Fan, Ehrenamtler oder Mitarbeiter.

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter ...
24/08/2026

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Rechtsextremist:innen wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten sind für sie gefährlich, denn sie arbeiten faktenbasiert, stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich für demokratische Werte und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.

Unter zeigen ab heute Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren und Archive, deren Arbeit einen inhaltlichen Bezug zur Geschichte der NS-Verbrechen hat, was diese Arbeit für die Demokratie leistet, warum sie angegriffen wird und weshalb sie gerade jetzt wichtig ist. Die Kampagne kehrt das Wort „gefährlich“ um. Für völkisch-nationalistische Geschichtspolitik ist die kritische Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen ein Hindernis: Sie widerspricht dem Versuch, Geschichte zu relativieren und ein bruchlos positives Bild der Nation zu entwerfen. Was dabei als störend oder „nicht neutral“ markiert wird, ist für eine pluralistische Demokratie unverzichtbar.

Adresse

Steinstraße 18
Leipzig
04275

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

0341 8709507

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