05/08/2026
🚗 Reichweitentest – Cyberbug & NASA-Moon Buggy - Zusammenfassung
Website: https://www.spaceeducation.de/de/component/content/article/6-wettbewerbe/533-1irc26.html
🔋 Ziel des Tests
Es wird ein Reichweitentest für verschiedene elektrische Fahrzeuge durchgeführt – auf dem Spreewaldring.
Ablauf:
•Start mit voll geladenem Akku
•Fahrt mit konstanter Geschwindigkeit
•Ende, wenn der Akku leer ist (ca. 100 km Reichweite)
•Geplante Boxenstopps mit Fahrerwechsel
•Danach Rückführung und vollständiges Aufladen zur Messung
🚘 Die Fahrzeugklassen
1. „Cyberbug“ (Microcar)
•Umgebautes 4‑Rad-Mopedauto (Cabrio)
•Straßenzulassung vorhanden
•max. Geschwindigkeit: 45 km/h
•Testgeschwindigkeit: ca. 30 km/h
•Gewicht: ca. 350 kg + 1 Fahrer
•Team: junge Ingenieure (10–14 Jahre)
2. „NASA Rover“ (Moonbuggy / Tandem-Pedelec)
•2–4 Fahrzeuge
•Offroadfähige 4‑Rad-Tandem-Pedelecs mit E‑Antrieb
•entwickelt für die NASA Rover Challenge
•Testgeschwindigkeit: ca. 20 km/h (ohne E-Motor kurzzeitig mit bis zu 80 km gemessen)
•Gewicht: 60–100 kg + 2 Fahrer
•Teams: Auszubildende & Studierende (16–25 Jahre)
🌍 Teilnehmer & Hintergrund
•Teams kommen international (z. B. Leipzig, Rio, Delhi, Washington, Istanbul, Mexiko)
•alle haben mehrjährige Erfahrung bei der NASA Rover Challenge
•einige Teilnehmer sind VIP-Gäste bei NASA- und SpaceX-Raketenstarts
📍 Veranstaltungsort
•Spreewaldring Lausitzring (Brandenburg)
•Moderne Test- und Rennstrecke für Motorsport & Events
👨🔧 Besonderes Talent: Jesco
•geboren 2014, bereits früh technisch aktiv
•mit 2 Jahren Einstieg als Mechaniker bei Rover-Challenge
•mit 7 Jahren CAD (SolidWorks) gelernt
•Teilnahme als NASA-VIP bei Artemis 1 (2022) und Artemis 2 (2026)
•war bei Starship-Starts aus nächster Nähe (~3 km) dabei
•bekannt als „Famous Engineer Jesco“ (durch Youtuber „Everyday Astronaut“)
•entwickelt eigenen elektrischen Microcar: „Cyberbug“
👨🔧👨🔧👨🔧 Internationale Teams der Roverchallenge
•ISEI ist seit 2007 Toröffner für internationale Teams bei NASA mit 3 Weltmeistertiteln
•bis zu 200 internationale Teams nahmen bis 2025 in Huntsville/AL teil
•ISEI entwickelt diese Idee der Apollo-Ingenieure nun fort mit E-Antrieben
•ausgesuchte internationale Team sind zum Sommerworkshop 2026 nach Leipzig eingeladen
•die besten dürfen ihr Fahrzeug auch unter Beweis stellen
•eingeladen sind Teams aus Washington DC, Brasilien, Mexico, Domincan. Rep., Indien
•die erste Internationale Roverchallenge findet Anfang Mai 2027 in Riva del Garda statt
🧠 Organisation
•Host: International Space Education Institute
•Co-Host: Otto Alte Teigeler GmbH
✅ Kurz gesagt:
Ein praxisnaher, internationaler Reichweitentest für innovative E‑Fahrzeuge, kombiniert mit Nachwuchsförderung im Ingenieurwesen und starkem Bezug zur NASA-Rover-Community.
Für die Presse
Reichweitentest Cyberbug und NASA-Moonbuggy (E-Fahrzeuge)
Beschreibung:
Es sollen verschiedene selbst gebaute und bereits weitreichend auf internationalen Wettbewerben erprobte elektrische Fahrzeuge einem Reichweitentest auf dem Spreewaldring unterzogen werden:
- Start im vollen Ladezustand
- Fahren im gleichen Tempo bis der Akku leer ist und das Fahrzeug stehen bleibt (ca 100 km)
- festgelegte Boxenstops mit Fahrerwechsel
- Rückholung der Fahrzeuge zur Messladung bis 100%
Es handelt sich dabei um zwei Fahrzeugklassen:
1. Ein Mopedauto "Cyberbug" (modifizierter 4-Rad-Kabinenroller als Cabrio, 45 kmh mit Betriebserlaubnis und Versicherungskennzeichen). Richtgeschwindigkeit 30 km/h, Masse: 350 kg + 1 jugendlicher Fahrer (Team aus 10–14-jährigen jungen Ingenieuren).
2. Zwei bis vier offroadfähige 4-Rad Tandem-Pedelec, bekannt als "NASA-Rover" mit E-Upgrade für die International Roverchallenge. Richtgeschwindigkeit 20 km/h, Masse: 60-100 kg + 2 jugendliche Fahrer (Teams aus 16–25-jährigen Lehrlingen und Studenten).
Alle Teams sind erfahren auf der NASA-Roverchallege seit vielen Jahren. Ausgewählte Teilnehmer sind VIPs auf besondere Einladung zu Mondraketenstarts bei NASA und SpaceX.
Spreewaldring (Germany, beetween Berlin/Dresden)
Spreewaldring ist eine der modernsten Motorsport-, Event- und Testanlagen Europas. Die multifunktionale Rennstrecke in Brandenburg bietet ein einzigartiges Umfeld für Motorsportveranstaltungen, Fahrsicherheitstrainings, Fahrerlebnisse, Trackdays sowie Business- und Firmenevents.
Außergewöhnliche junge Talente - hier Jungingenieur Jesco
Der kleine Ingenieur Jesco wurde 2014 geboren und ist heute 12 Jahre jung. Bereits im Alter von zwei Jahren begann er sich als Mechaniker für das deutsche Team bei der „NASA Human Exploration Rover Challenge“ zu versuchen. Mit Erfolg, Technik und Praxis sind dem Kleinen nicht fremd. Als er sieben Jahre alt war, brachte ihm die Tesla-Ingenieurin Valeria Zafra den Umgang mit dem CAD-Programm SolidWorks bei.
Seitdem ist er vom Tesla-, SpaceX- und CAD-Fieber gepackt und erreichte zahlreiche Auszeichnungen. In den Jahren 2022 und 2026 war er als NASA-VIP-Gast bei den Starts der Mondraketen Artemis 1 und 2 in erster Reihe und auf NASA-TV live mit dabei. 2024, im Alter von zehn Jahren, erlebte er die Starts von Starship 3 und 5 sowie das erste „Einfangen“ (Catch) des 250 Tonnen schweren Raumschiffs mit. Er war jenes Kind, das diese Starts von der geringsten Distanz (nur 3 km) aus verfolgte - und spürte. Der bekannte Youtuber „Everyday Astronaut“ drehte einen kurzen Beitrag mit ihm. Seither ist der junge Jesco in Starbase City und am Cape Canaveral als „Famous Engineer Jesco“ bekannt.
Hier sieht man ihn im Alter von zwölf Jahren, wie er allein und mit seinem Team einen eigenen Cybertruck entwirft und baut, ein elektrisch getriebenes Mopedauto mit zukunftsweisenden LiFePo-Akkus. Er nennt ihn „Cyberbug“.
Seinen Vornamen erhielt Jesco zu Ehren von Prof. Dr. Jesco von Puttkamer (NASA-Ingenieur, Leipzig 1933 bis Alexandria/VA 2012); seit der Apollo-Ära bei NASA ab 1962; Apollo 1-17, Sojus-Apollo, Skylab; Berater der NASA für „Star Trek“ 1977; tätig am NASA-Hauptsitz im „Space Operations Mission Directorate“ seit 1974; ISS-Direktor von 1998 bis 2012; strategischer Begründer des COTS-Programms im Jahr 2005, das die Zusammenarbeit von SpaceX mit der NASA ermöglichte; Mitarbeiter von William Gerstenmaier – heute SpaceX/FAA; 2008 von Präsident George W. Bush und der GAHFUSA als herausragender Deutsch-Amerikaner ausgezeichnet).
Weitere Teilnehmer mit NASA-Rovern:
- Rovernauts (Leipzig), mit Cosma Heckel & Team
- Spacetroopers (Rio de Janeiro)
- Moonyaan (Delhi)
- Mc Kinley (Washington DC)
- TU Istanbul
- Mexico
host: International Space Education Institute
co-host: Otto Alte Teigeler GmbH
Designer: Jesco Heckel (12)
Team: Michael Schneidereit (10), Leonardo Unverricht (12), Timur (11), Laurentin und
Valentin Wözel (14), Ava Deger (10)
Bauzeit: 2 Jahre in der Freizeit, Ferien und Wochenende
Kosten: ca 4.000 € abzüglich Verkauf der originalen Karosserie
Arbeiten: Demontage, Reinigung, Funktionschecks, Hilfsrahmen im CAD planen und bauen, Konstruieren und Lasern der Scheiben und Karosse, Sandstrahlen, Pulverbeschichten, Grundieren, 2K-Farbgeben, Anpassen aller Einbauteile, Veränderung der Positionen von Lenkrad, Sitz und Fahrpedalen, Bauen und Einpassen des LiFePo-Akkus (20 Zellen zu je 150 Ah) nebst Programmierung des BMS, Einbau aller Einbauteile und Peripherien, Funktionsprüfung, Konstruieren, bauen, Schweißen der Stoßfänger, Aussuchen und Anbauen der Lampen, Verkabelungen, Ladegerät, Typ 2-Ladedose, Hängeranschluss, Radio, Karosse kleben mit Polymeer, Cockpis entwerfen und lasern, Stoßfängerabdeckungen, Schweller und Adapter entwerfen und drucken, Testfahrten, …
Schweißen, Bohren, Lasern, Gewinde schneiden, Sägen, Trennen, Schleifen, Nieten setzen, Streichen, Kleben, Löten, Programmieren, CAD-Entwürfe, 3D-Druck
Ausstattungsmerkmale
- 3-kW-Bürstenlosmotor an der Hinterachse mit Differentialgetriebe
- Zweikreis-Bremssystem (hydraulisch/Scheibenbremse) + Feststellbremse
- Einzelradaufhängung mit Schraubenfedern
- 10-kWh-BEV-System: LiFePO4 150 Ah, 72 V, BMS-gesteuert
- Integriertes Ladegerät für 20-A-Schnellladung
- Reichweite: ca. 200 km (in ebenem Gelände bei Tageslicht)
- Hybrid-Lademöglichkeit über Typ-2-Anschluss und Haushaltssteckdose
(klappbares Solardach zur kontinuierlichen Ladung/Reichweitenverlängerung in Planung)
- Höchstgeschwindigkeit: 42 km/h
- 2 Sitze in Tandem-Anordnung, mit Sicherheitsgurten (Fahrer und Sozius)
- Zulassung als Moped (Kleinkraftrad)
- Karosserie aus Edelstahl
- Doppelschicht-Sicherheitsverglasung (3 Scheiben)
- Scheibenwischer- und Waschanlage
- Innenraumlüfter / Heizung (900 W)
- Eingang-Automatikgetriebe (D, N, R)
- LED-Scheinwerfer
- 4-farbige Innenraumbeleuchtung mit Fernbedienung
- 4-farbige Unterbodenbeleuchtung mit Fernbedienung (nur für Ausstellungszwecke)
- 2 x 100-W-Soundsystem: Android Auto, DAB+, USB, MP3, Bluetooth
- Rückfahrkamera
- Warnblinkanlage
- Rückfahrscheinwerfer
- Verstellbarer Fahrersitz
- Anhängerkupplung mit relaisgetrennter 13-poliger Steckdose
Das Fahrgestell ist ein gebrauchter Econ- Way 4-Rad Kabinenroller von NORMA24.
NASA Moonbuggy
Seit 20 Jahren baut man in Leipzig NASA-Moonbuggys (später auch als NASA-Rover bekannt). Als erster internationaler Teilnehmer auf diesem Nachwuchswettbewerb der NASA etablierte das International Space Education Institute schnell die Qualität internationaler Teams. Nach 3 Weltmeistertiteln, 26 Teilnahmen mit bis zu 28 gebauten und modifizierten Fahrzeugen, setzt der Verein seine Teilnahme mangels Innovationen seit 2025 aus und entwickelt die Fahrzeuge als Mikrofahrzeuge für die sich wandelnde Mobilität.
NASA erlaubt keine elektrischen Antriebe und genau das ist ein unzeitgemäßes Hemmnis. Deshalb werden derzeit gemeinsam mit internationalen Teams bestehende Fahrzeuge mit bis zu 20 Jahren Erprobung auf ergänzende E-Antriebe zu Pedalantrieb modifiziert. Hier kommen sowohl Pedelec-Techniken, als auch neue serielle Hybridantriebe zur Anwendung und Testfahrten. Letztere finden immer mehr Einzug in den städtischen Frachtverkehr und Lieferdiensten wie auch den Extrem- und Funsport.
Die NASA-Rover mit ihrer Faltbarkeit und Offroad-fähigkeit sowie ergänzenden E-Antrieben bilden damit einen wichtigen Baustein zur Elektrifizierung der Mikromobilität, dem Umweltschutz in autofreien urbanen Gebieten und stehen in ihrer DNA auch als Innivation für die Exploration auf Mond und Mars.
Die NASA-Rover des International Space Education Institutes sind extrem kampferprobt, Hollywood-populär, haben 7 Winning-Awards, wurden muskelbetrieben teils mit 80 km/h gemessen und bilden die Grundlage für einen Schulbausatz sowie mit einer E-Motor-Erweiterung die International Roverchallenge in Riva del Garda (Italy).
Ausstattungsmerkmale
- Größe: 2,20 x 1,25 x 0,9 m (LxBxH), gefaltet: 1,20 x 1,20 x 1,08 m
- 60-100 kg (je nach Radsatz)
- 2 Fahrer (Tandem)
- 4 Räder (Vorderachs-Antrieb durch beide Fahrer mit je einem eigenen Getriebe)
- passt sich an Oberflächen von bis zu +- 30 Grad an
- 2 x 14 Gänge (Rohloff), Verdopplung durch Vorschaltgetriebe möglich
- eigenbau-Differenzialgetriebe
- Hydraulik-Scheibenbremse
- Lenkungsbremse
- Glasfaser-gefedert
Motorsätze: BAFANG, experimentell verschiedene Hersteller
Serienakkus für Pedelecs
Liste der Teilnehmer:
Folgende Teams sind zur Teilnahme am Space-Sommerworkshop 2026 nach Leipzig/Deutschland zur Entwicklung der Wettbewerbsregeln für die International Roverchallenge und ihrer E-Transformation eingeladen. Dies schließt die Teilnahme auf dem Spreewaldring mit eigenen oder ISEI-Fahrzeugen zum Reichweitentest zur Ermittlung technisch-regulatorischer Grundlagen mit ein.
Alle Teams erhalten einen E-Motor-Bausatz sowie technische und fachliche Impulse aus erster Hand auf dem Jesco von Puttkamer-Campus. Jesco von Puttkamer war der 1. Direktor der ISS und stammt aus Leipzig.
Micronauts: Deutschland, unsere Jüngsten seit 2024, ab 8 Jahre, Engineer Jesco (12)
Rovernauts: Deutschland, unsere Erfahrendsten, 2007 als Team Germany, 3 x Weltmeister
Spacetroopers: Brasilien, Niteroi, seit 2017, hervorragende Performance, TOP 10
MoonYaan: India, Kurukshetra, Kern der ersten int. Roverchallenge in Indien 2018
Artemis 17: Dominikanische Republik, seit 2017, hochmotivierte Schüler
Apolo 27: Dominikanische Republik, seit 2018, Weltmeister 2025
Bellatrix: Space Team der ITU, Istanbul, sehr engagierte Newcomer
McKinley: USA, Washington DC, kollaborierende Teams mit ISEI seit 2014
Indien: weitere Teams um das World Space Council, Navdeep Singh
Bolivien: alle Teams um ISEI-Ambassador Alina S.S. Vinokurova
Mexico: Teams der UNAQ und des TEC Campus Cuernavaca
Kenia: Rocketbuilder Eugene Awimbo
Angola: Schülerteam um Petra Mendez
Weitere dürfen sich gern bewerben. Vorteilhaft ist die Existenz eines Rovers zur Modifikation. Pro Team mind. 1 Teamleader + 2 Schüler/Studenten
Jedes Team ist gebeten ein Porträit/Abstract von je 2-3 Seiten A4 als Presseinformation einzureichen.
Sponsoren: OAT, Mädler, IGUS, Crealty, HOLL, Jesco von Puttkamer Campus
Veranstalter: International Space Education Institute e.V., Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig
05/08/2026
15/07/2026
15/06/2026