07/10/2026
Bewegte Geburtsvorbereitung heißt für mich nicht, möglichst viele Übungen „abarbeiten“ zu können. Im Video sind die Bewegungen in doppelter Geschwindigkeit abgespielt. Lass dir unbedingt bei der Bewegung richtig viel Zeit.
Es geht vielmehr darum, deinen Körper kennenzulernen, Bewegungen auszuprobieren und herauszufinden: Was fühlt sich für mich gut an? Was gibt mir Raum? Was hilft mir, loszulassen?
In der Geburt verändert sich das Becken immer wieder. Deshalb kann es hilfreich sein, schon in der Schwangerschaft unterschiedliche Bewegungen kennenzulernen:
→ den oberen Beckeneingang beweglich machen und Raum schaffen
→ Bewegungen für das mittlere Becken, die die Drehung und den Weg des Babys begleiten können
→ den Beckenausgang kennenlernen und gegen Ende der Geburt Raum nach unten schaffen
Und genauso wichtig: Beckenboden entspannen, wahrnehmen und Vertrauen in den eigenen Körper entwickeln.
Denn eine Bewegung muss nicht perfekt aussehen. Du musst auch nicht wissen, welche Position du unter der Geburt „richtig“ machen musst.
Je mehr Bewegungen du ausprobierst und dein Körper kennenlernt, desto größer wird dein Repertoire für den Moment, in dem du es brauchst.
Nicht die eine richtige Geburtsposition.
Sondern viele Möglichkeiten, zwischen denen du wählen kannst.
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