11/10/2026
Warum man nicht mehr
über alles allein nachdenken muss.
Ein Gedanke, einen Tag nach dem Welttag der mentalen Gesundheit.
Hallo Sandra,
über die Knie spricht man mittlerweile ganz offen. Über den Rücken sowieso. Aber über das, was im Kopf passiert, wird oft immer noch leise gesprochen, wenn überhaupt.
Dabei kennt fast jeder das Gefühl: ein Tag, an dem einfach alles zu viel wird. Eine Woche, die sich schwerer anfühlt als sonst, ohne dass man genau sagen kann, warum. Das hat nichts mit Schwäche zu tun, auch wenn man das manchmal so empfindet.
Gestern war Welttag der mentalen Gesundheit. Ein Tag, der leicht im Kalender untergeht, der aber einen guten Anlass gibt, kurz darüber nachzudenken, wie eng Körper und Kopf eigentlich zusammenhängen, viel enger, als man im Alltag oft merkt.
Der Kopf trägt oft mehr mit, als man am Körper sehen kann.
Bewegung hilft nicht nur den Muskeln. Dass regelmäßige Bewegung sich auf das eigene Wohlbefinden auswirkt, ist längst keine neue Erkenntnis mehr. Trotzdem denkt man beim Training meistens zuerst an den Körper und selten an das, was im Kopf dadurch leichter wird.
Mit den Jahren wird dieser Zusammenhang eher wichtiger als unwichtiger. Nicht, weil der Kopf schwächer wird, sondern weil der Alltag oft mehr mit sich bringt: Sorgen, Verantwortung, Dinge, die man in sich trägt, ohne groß darüber zu sprechen.
Was oft übersehen wird
Nicht: Das für sich behalten und einfach weitermachen wie immer.
Sondern: Offen darüber sprechen, dass ein Kopf genauso Pflege braucht wie ein Rücken oder ein Knie.
Deshalb ist uns wichtig, dass man im Studio nicht nur über Trainingspläne sprechen kann, sondern auch einfach mal über einen schwierigen Tag. Man muss nicht alles allein tragen, auch wenn man das oft gewohnt ist. Dein INBalance Team Lastrup 🫶