22/09/2026
Vier Tage Landschaftspark Duisburg. Menschen von allen ParkourONE Standorten sind angereist – zusammen für ein Wochenende, das gezeigt hat, was ParkourONE im Kern ausmacht: Bewegung und Gemeinschaft.
Ob beim gemeinsamen Frühstück, auf der Nachtwanderung oder beim Grillabend: Zwischen den Programmpunkten ist genau das entstanden, worum es beim Retreat geht. Menschen, die sich sonst meist nur im Videocall sehen, haben zusammen trainiert, gelernt, gegessen und den Abend ausklingen lassen. Wir haben gemeinsam Wege gefunden, die Gemeinschaft gelebt.
Gleichzeitig stand die Weiterbildung im Zentrum. Das Programm war so vielfältig wie unsere Arbeit als Coaches: «Neurobiologie und Parkour» hat gezeigt, was beim Lernen im Gehirn passiert, während emotional fordernde Trainingssituationen entstehen. Eine methodische Reihe hat vorgestellt, wie sich Techniken Schritt für Schritt zugänglich und lernbar machen lassen. Im Balance-Marathon ging es um die bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst – was beim Balancieren mit mir passiert, und wie ich diesen Prozess als Coach weitergeben und begleiten kann.
Neben den konkreten Punkten zu Training und Trainingsplanung ging es mit externer Expertise auch um übergreifende Themen. Kim Wickert, Fachkraft für Jugendarbeit und Prävention sexualisierter Gewalt beim Stadtsportbund Duisburg, hat in der Kinderschutzschulung dafür sensibilisiert, wie wir Grenzverletzungen erkennen und als Coach richtig handeln, damit unsere Trainings die sicheren Orte sind, die unsere Schüler brauchen. Julia Heer hat mit Yoga & Breathwork gezeigt, wie sich der Cooldown vertiefen lässt.
Es waren intensive vier Tage – an einem Ort, der für ParkourONE und für Parkour in Duisburg Geschichte bedeutet und die Anfänge mitgeprägt hat. Vier Tage, die in Erinnerung bleiben, ein Ausbrechen aus dem Alltag, das nachwirkt und unsere Coaches und Teams nachhaltig prägt. Danke an alle, die dabei waren – und an alle, die dieses Wochenende möglich gemacht haben.