25/08/2026
Damit haben viele Frauen ein Problem:
Du hast wahrscheinlich verinnerlicht, immer für dein Team da zu sein und viel zu leisten für Anerkennung von „oben“. Doch wo liegt die Grenze? Wann wird aus Fürsorge und Perfektionismus Selbstaufgabe?
Hier sind Grenzen, die du setzen darfst und musst – und welche, die dir von anderer Seite vielleicht empfohlen werden, aber die du - meiner Meinung nach - überdenken solltest:
✅ Erlaubte Grenzen:
🕚 Zeit-Grenzen: Meetings nur mit Agenda und Zeitvorgabe, keine Arbeit am Wochenende, Verantwortung dort lassen, wo sie hingehört.
👉 Dein Job ist es, strategisch zu führen – nicht, ständig erreichbar zu sein.
👥 Team-Grenzen: Du bist nicht für das persönliche Glück deiner Mitarbeitenden verantwortlich, triffst Entscheidungen basierend auf Fakten und beendest Endlosdiskussionen.
👉 Führung heißt, Rahmen zu setzen – nicht, alle zufriedenzustellen.
💥 Energie-Grenzen: Kein Drama-Management im Team, keine Aufgaben übernehmen, die dein Team selbst lösen kann.
👉 Wer alles regelt, nimmt anderen die Chance, selbst zu wachsen.
🧠 Fokus-Grenzen: Mails bestimmen nicht deinen Tag, sondern deine Prioritäten.
👉 Ständige Verfügbarkeit macht dich nicht produktiver – sondern erschöpft.
❌ Grenzen, die schwierig sind:
⚠️ "Ich kümmere mich nicht um Belange, die nicht meinen direkten Aufgabenbereich betreffen." Klingt effizient, kann aber als unkollegial oder abweisend wirken. Gerade als Führungskraft bist du Ansprechperson für dein Team.
⚠️ "Ich antworte nie nach Feierabend!" Wenn du Führungskraft bist, gibt es Momente, in denen du erreichbar sein musst.
⚠️ "Ich bin nicht für die Emotionen meines Teams verantwortlich!" Doch, bis zu einem gewissen Punkt schon – denn psychologische Sicherheit ist Führungsaufgabe.
👉 Welche Grenze fällt dir am schwersten? Schreib’s in die Kommentare!
🔖 Nicht vergessen: Abspeichern für später!