Führungswissen by Petra Körber

Führungswissen by Petra Körber Petra Körber | Mentorin für weibliche Führungskräfte
FRAU. FÜHRUNG. ERFOLG.
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ERFÜLLUNG.
✨️ Führungs-Mindset & Selbstvertrauen
🎯 Führungs-Skills & Selfcare
👇🏻 Dein Weg zur souveränen Führung
https://www.petrakoerber.de

25/08/2026

Damit haben viele Frauen ein Problem: 

Du hast wahrscheinlich verinnerlicht, immer für dein Team da zu sein und viel zu leisten für Anerkennung von „oben“. Doch wo liegt die Grenze? Wann wird aus Fürsorge und Perfektionismus Selbstaufgabe?   

Hier sind Grenzen, die du setzen darfst und musst – und welche, die dir von anderer Seite vielleicht empfohlen werden, aber die du - meiner Meinung nach - überdenken solltest:  

✅ Erlaubte Grenzen:  

🕚 Zeit-Grenzen: Meetings nur mit Agenda und Zeitvorgabe, keine Arbeit am Wochenende, Verantwortung dort lassen, wo sie hingehört. 
👉 Dein Job ist es, strategisch zu führen – nicht, ständig erreichbar zu sein.  

👥 Team-Grenzen: Du bist nicht für das persönliche Glück deiner Mitarbeitenden verantwortlich, triffst Entscheidungen basierend auf Fakten und beendest Endlosdiskussionen.  
👉 Führung heißt, Rahmen zu setzen – nicht, alle zufriedenzustellen.  

💥 Energie-Grenzen: Kein Drama-Management im Team, keine Aufgaben übernehmen, die dein Team selbst lösen kann.  
👉 Wer alles regelt, nimmt anderen die Chance, selbst zu wachsen.  

🧠 Fokus-Grenzen: Mails bestimmen nicht deinen Tag, sondern deine Prioritäten. 
👉 Ständige Verfügbarkeit macht dich nicht produktiver – sondern erschöpft.  

❌ Grenzen, die schwierig sind:  

⚠️ "Ich kümmere mich nicht um Belange, die nicht meinen direkten Aufgabenbereich betreffen." Klingt effizient, kann aber als unkollegial oder abweisend wirken. Gerade als Führungskraft bist du Ansprechperson für dein Team. 

⚠️ "Ich antworte nie nach Feierabend!" Wenn du Führungskraft bist, gibt es Momente, in denen du erreichbar sein musst.  

⚠️ "Ich bin nicht für die Emotionen meines Teams verantwortlich!" Doch, bis zu einem gewissen Punkt schon – denn psychologische Sicherheit ist Führungsaufgabe.  

👉 Welche Grenze fällt dir am schwersten? Schreib’s in die Kommentare!   

🔖 Nicht vergessen: Abspeichern für später!  

18/08/2026

Als weibliche Führungskraft kennst du diese Momente, die im Leadership-Handbuch nicht stehen. Alles läuft gut, dann kommt eine private Einladung von deinem Mitarbeiter – ziemlich eindeutig. 

Du bist nicht interessiert. Aber du spürst schon: Sagst du nein, riskierst du sein Ego. Und vielleicht auch die Zusammenarbeit.

Handle auf jeden Fall sofort und sitze es nicht aus 🧭. Ignorierst du das, sendest du unbewusst Signale. Reagiere direkt und bleib professionell.

Aber wie?

Hier kommen 5 souveräne Möglichkeiten für dich:

1️⃣ Anstatt nur „Nein“ zu sagen, positionierst du es als Verantwortung für das Team:

👉 „Ich schätze dein Vertrauen sehr, aber ich trenne Privates und Berufliches bewusst, um ein sicheres Umfeld für alle im Team zu wahren.“

Das macht klar: Es geht um Integrität, nicht um dich als Frau.

2️⃣ Statt sofort abzulehnen, fragst du zuerst:

👉 „Was ist dein Gedanke dahinter?“

Durch die Frage zwingst du dein Gegenüber, über Konsequenzen nachzudenken, bevor es peinlich wird.

3️⃣ Du stellst dich auf die gleiche Seite, nicht als Gegnerin, sondern als Partnerin im gemeinsamen Ziel Professionalität:

👉 „Ich weiß, das war wahrscheinlich gut gemeint. Lass uns dafür sorgen, dass unsere Zusammenarbeit stark und unkompliziert bleibt.“

Du entwaffnest das Ego, weil du nicht gegen ihn argumentierst, sondern eine gemeinsame Lösung betonst.

4️⃣ Ohne aggressiv zu wirken, machst du klar, warum das relevant ist:

👉 „Solche Einladungen können leicht falsch wirken und das möchte ich weder dir noch mir antun.“

Signalisiert Fürsorge UND klare Grenzen.

5️⃣ Ergänze einen Team-Standard, ohne dass es persönlich wird:

👉 „Ich halte solche privaten Treffen im Team grundsätzlich nicht, weil ich alle fair behandeln will.“

So ist es kein persönliches Nein, sondern eine Policy. Das nimmt das Drama raus und macht dich als souveräne Leaderin sichtbar.

Wichtig: Keine halben Sachen, keine vagen Signale.

Ein klares Nein ist professioneller als ein schwammiges Vielleicht.

05/08/2026

„Oh nein…“ – du siehst sofort, dass das Outfit deiner Mitarbeiterin beim konservativen Kundentermin nicht gut ankommen wird.

Als Leaderin stehst du oft vor dem Balanceakt: Freiheit und Selbstbestimmung deiner Mitarbeitenden respektieren und gleichzeitig für das professionelle Auftreten deines Teams einstehen.  

👉 Hier sind 3 Möglichkeiten, wie du souverän reagierst:  

1. Bleib sachlich und wertschätzend: Statt über den Look zu urteilen, kannst du die Erwartungshaltung des Kunden ansprechen: „Der Kunde legt großen Wert auf ein formelles Auftreten, ich will, dass wir einen starken ersten Eindruck hinterlassen.“ Oder „Ich will nicht, dass unser Auftritt durch Äußerlichkeiten ablenkt. Hast du vielleicht eine Möglichkeit, dein Outfit etwas anzupassen?“. Du verweist damit auf den Kundenfokus und nicht auf deine persönliche Meinung.  

2. Biete eine Lösung an: „Hast du vielleicht eine Alternative dabei?“Oder schlage vor, für das Meeting einen Blazer aus dem Büro überzuziehen. Deine Mitarbeiterin kann diese Lösung freiwillig annehmen, ohne sich bloßgestellt zu fühlen.

3. Passe die Rollen in der Präsentation an: du kannst selbst den Hauptteil der Präsentation übernehmen und deine Mitarbeiterin in eine unterstützende Rolle setzen, bei der sie weniger im Mittelpunkt steht. „Ich übernehme heute die Hauptpräsentation und binde dich dann gezielt für die Detailfragen ein.“ Damit stellt das unpassende Outfit keine unnötige Ablenkung beim Kunden dar und die Mitarbeiterin fühlt sich nicht herabgesetzt.  

🎁 Bonus-Tipp: Langfristig Klarheit schaffen! Falls es öfter vorkommt, erarbeite Regeln für Kundentermine, damit alle wissen, woran sie sind. Das nimmt den Druck für zukünftige Situationen.  

Souveräne Führung bedeutet nicht, über andere zu bestimmen, sondern Klarheit zu schaffen, ohne respektlos zu sein.  

🔽 Wie würdest du reagieren? Schreib es in die Kommentare!  

Kennst du jemanden, für den diese Tipps wertvoll sein könnten. Teile den Beitrag!

03/08/2026

Krank im Urlaub und jetzt will er die Tage zurück – und du denkst nur: Really?

Aber: Du bist Leaderin. Und das heißt, du kennst deine Rechte, bevor du „Nein“ sagst.

Fakt ist:

Ja, wenn ein Mitarbeiter im Urlaub krank wird, hat er Anspruch darauf, dass diese Krankheitstage nicht als Urlaubstage zählen. Das steht so im Bundesurlaubsgesetz (§ 9 BUrlG). ABER: Nur unter einer Bedingung → Es liegt ein ordnungsgemäßes ärztliches Attest vor.

Und jetzt wird’s tricky:

➡️ Das Attest kann auch aus dem Ausland kommen. Du musst es grundsätzlich anerkennen, wenn es formal korrekt ist (Name des Mitarbeiters, Zeitraum, Ausstellungsdatum, Arztstempel). Die Diagnose bleibt vertraulich und darfst du nicht erfragen.

„Danke, dass du die Bescheinigung eingereicht hast. Ich leite die Bescheinigung an die zuständige Stelle zur Prüfung weiter. Das ist Standard, damit alles korrekt läuft.“

➡️ Du darfst das Attest prüfen, z. B. auf Plausibilität und Echtheit. Bei Zweifeln: den MD (Medizinischen Dienst) einschalten.

➡️ Du musst keine Urlaubstage „auf Verdacht“ gutschreiben. Erst prüfen, dann entscheiden.

„Sobald die Unterlagen geprüft sind, sage ich dir Bescheid. Wenn die Bescheinigung formal korrekt ist, wird dein Urlaub gutgeschrieben.“

So bleibst du souverän:

✅ Nimm es nicht persönlich. Es geht nicht um „ausgetrickst werden“, sondern ums Gesetz.

✅ Klare Kommunikation: „Ich prüfe das Attest und melde mich dann.“ Kein Ja, kein Nein aus Reflex.

✅ Nutze die Chance fürs Erwartungsmanagement: „Für die Zukunft ist wichtig: Wenn während des Urlaubs eine Krankheit auftritt, informiere uns bitte sofort. Das hilft uns, besser zu planen.“

💡 Was du NICHT tun darfst: Einfach ablehnen, weil das Attest aus Timbuktu kommt. Das wäre ein Verstoß gegen geltendes Recht.

Fazit: Emotion raus, Struktur rein. Rechtlich sauber handeln, aber trotzdem klar bleiben. So schützt du dich UND dein Team.

👉 Speicher dir diesen Post, bevor du das nächste Mal mit „Ich war im Urlaub krank“ konfrontiert wirst.

29/07/2026

„Kann ich heute früher gehen?“ – Dein Mitarbeitender schaut dich hoffnungsvoll an.  

💬 Und in deinem Kopf?  

⚡ „Eigentlich nicht, die Deadlines sind eng…“  

⚡ „Aber wenn ich Nein sage, bin ich wieder die strenge Chefin…“  

⚡ „Ach, ich will keine schlechte Stimmung im Team…“  

❌ Und Zack, du sagst Ja – obwohl du genau weißt, dass es nicht passt.  

Dein Problem? Frauen in Führung wollen oft für ein gutes Klima sorgen. Aber wenn du immer Ja sagst, bedeutet das:  

❌ Mehr Stress für dich.  

❌ Du setzt kein klares Signal für Verlässlichkeit.  

❌ Das Team erwartet irgendwann, dass du immer nachgibst.  

Die Lösung: Wertschätzend Nein sagen.  

✅ So geht’s in 3 Schritten:  

1️⃣ Verständnis zeigen: „Ich verstehe deinen Wunsch.“  

2️⃣ Klar, aber respektvoll Nein sagen: „Aber diese Woche geht es nicht.“  

3️⃣ Eine Alternative bieten: „Lass uns schauen, wann es passt.“  

👉 Ergebnis? Dein Mitarbeitender fühlt sich gehört – aber du bleibst konsequent.  

🚀 Starke Leaderinnen setzen Grenzen, ohne sich zu rechtfertigen.  

💬 Wie gehst du mit solchen Anfragen um? Schreib’s in die Kommentare!  

➡ Folge mir für mehr Tipps für weibliche Führungskräfte!  

28/07/2026

Geburtstage im Büro können richtig nerven.

Aber sie sind auch Gold wert für die Teamkultur.

Als weibliche Führungskraft sitzt du genau zwischen den Stühlen:

❤️ Du willst Verbindung schaffen

💼 Du willst Ergebnisse liefern

😬 Du willst nicht die Spaßbremse sein

Und vor allem willst du nicht die sein, die ruft:

„So, und jetzt bitte wieder an die Arbeit!“

Weil weibliche Führung oft mit einer fiesen Erwartung kommt:

„Sei empathisch. Sei nett. Sei jederzeit für die anderen da.“

Aber du bist auch Leaderin.

Und Leaderinnen sorgen dafür, dass Ergebnisse entstehen.

Sonst ist Feiern irgendwann nur noch Beschäftigungstherapie. 😉

Die gute Nachricht:

Du musst keine Tradition killen, um Produktivität zu schützen.

Du kannst beides haben:

Teamkultur UND Wirksamkeit.

Deine souveräne Haltung:

Wir feiern, aber so, dass wir danach weiter produktiv arbeiten.

Und konkret:

✅ Gemeinsame Regeln und Zeitfenster mit dem Team vereinbaren

z. B. feste Zeitfenster wie: 15 Minuten am Nachmittag vor Feierabend

➡ Feiern ohne Flow zu zerstören

✅ Fokus auf Wertschätzung, nicht auf Dauer

➡ kurze, herzliche Momente bleiben in Erinnerung

✅ Ziele des Tages sichtbar halten

➡ wer danach weiterarbeiten soll, braucht Orientierung

✅ Abschlusssignal statt Schweben im Nichts

➡ „Danke euch, wir sehen uns gleich wieder am Platz“

Das Signal dahinter:

🎯 Wir feiern, weil wir uns wertschätzen.

🎯 Wir arbeiten, weil wir Verpflichtungen haben.

Denn Teamrituale machen stark.

Wenn sie geführt werden.

Und das macht dich zur souveränen Leaderin:

Du schützt sowohl Kultur als auch Ergebnisse.

Jetzt du:

Wie oft wird bei euch gefeiert – und wie fühlst du dich dabei?

Kommentiere mal ehrlich.

Und speichere den Post ab, wenn du Feiern und Führung in Balance halten willst.

26/07/2026

Sonntag, 18.42 Uhr. Du merkst, wie sich dein Magen zusammenzieht.

Nicht weil du zu viel Pasta gegessen hast – sondern weil morgen Montag ist.

📩 Dein Chef will Ergebnisse sehen, unangenehme Gespräche stehen an, Chaos im Kalender, toxische WhatsApp-Gruppen,…

Als weibliche Führungskraft trägst du viel – emotional und operativ.

Das Problem: Die Angst vorm Montag killt dir nicht nur den Sonntag, sondern auch dein Selbstvertrauen.

Aber: Du kannst lernen, dich anders aufzustellen. Nicht mit „mehr Aushalten“, sondern mit anders Führen.

Hier kommen ein paar ungewöhnliche, aber hochwirksame Methoden, die wirklich funktionieren:

✅ Montag = Entscheidungstag. Nicht Erledigungstag.

Plane Montags keine großen To-Dos. Nur Entscheidungen. Aufgaben folgen ab Dienstag. Das entlastet massiv.

✅ 20-Minuten-Projektklärung am Freitag.

Sag nicht: „Mach ich Montag.“

Sag: „Ich klär das Freitag in 20 Minuten – damit mein Kopf Sonntag frei ist.“

✅ Worst-Case-Planung (ja, wirklich).

Schreib dir Sonntag 10 Minuten auf, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Und dann: Wie du reagieren würdest. Das gibt dir die Kontrolle zurück – und killt Katastrophenfantasien.

✅ Micro-Machtmoment vor dem Schlafen.

Ruf dir 3 Dinge in Erinnerung, die DU letzte Woche gelöst, bewegt oder entschieden hast. Du bist nicht ausgeliefert – du bist eine Leaderin. 🖤

✅ "What’s mine, what’s not?"-Liste.

Notier am Sonntagabend: Was liegt wirklich in deiner Verantwortung – und was nicht. Klarheit schafft Souveränität.

✅ Montags-Luftpolster.

Block dir Montagmorgen 90 Minuten für dich. Nicht verhandelbar. Kein Meeting, kein Daily. Diese Zeit ist deine Rückversicherung.

Führung braucht Resilienz und keine Selbstaufopferung.

Du bist keine Retterin. Du bist eine souveräne, bewusste weibliche Führungskraft. Und du darfst so führen, dass du dich auf Montags freuen kannst.

👉 Hast du auch oft das Sonntagabend-Grummeln?

Adresse

Konstanz
78462–78467

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