21/01/2025
Pacing and Leading ist eine subtile Kunst, die es Coaches ermöglicht, Vertrauen zu schaffen und den Klienten behutsam in eine positive Richtung zu lenken, ohne Widerstand zu erzeugen.
Der Begriff aus dem Neuro- Lingustischen Programmieren (NLP) bedeutet übersetzt etwa „Schritt halten und Führung übernehmen“. Ziel dieser Methode ist es, eine harmonische Übereinstimmung und damit das Vertrauen des Klienten herzustellen. Ist dies gelungen, so kann der Klient gut durch den weiteren Coachingprozess begleitet und geführt werden. Das Kommunikationskonzept bezieht sich auf die Fähigkeit des Coaches, sich auf die Perspektive und den emotionalen Zustand des Klienten (Pacing) einzustellen und dann den Klienten sanft in eine gewünschte Richtung zu führen (Leading), um positive Veränderungen zu fördern.
Pacing
Der Coach passt sich im Verhalten an den Klienten an und holt ihn dort ab, wo er gerade in seinem System verankert ist, um mit ihm „Schritt zu halten“.
Leading
Der Coach übernimmt im weiteren Coachingprozess die Führung. Ist es gelungen, sich dem Klienten anzugleichen und mit ihm eine Zeit lang Schritt zu halten, so kann er allmählich dazu übergehen, ihn im Sinne der vereinbarten Ziele (Auftragserklärung!) zu leiten.
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17/01/2025
Eine gelungene Zeitplanung steigert unsere Arbeits- und Leistungserfolge. Wir trainieren Selbstmanagement, entwickeln mit der Zeit Willensstärke und Gelassenheit und gewinnen zusätzlich Freiräume für Freizeit, Familie und Freundschaften.
Umgang mit unserer Zeit - zwischen Muss und Muße
Wer kaum Zeit hat, von dem glauben alle, dass er unglaublich wichtige Dinge vollbringt. Hyperaktivität und organisierte Betriebsamkeit sind heutzutage modern. Es ist möglich, zwar sehr beschäftigt, aber gleichzeitig nur wenig effektiv zu sein. Trotz der vorgestellten Methoden und Tipps für die Zeitplanung sollten wir flexibel bleiben und uns Oasen der Entspannung schaffen. Und auch mal einen Durchhänger zu akzeptieren, mit dem sich unser Lernplan eben nicht so reibungslos umsetzen lässt.
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13/01/2025
Wer selbst kein Ziel hat, arbeitet automatisch für die Ziele anderer.
Ohne Ziele nützen uns die besten Methoden und Techniken nichts. Solange wir uns lediglich darum kümmern, die vielen Dinge richtig zu tun, die auf der Tagesordnung stehen, sind wir zwar sehr beschäftigt, verlieren aber den Blick dafür, die richtigen Dinge zu tun.
Auch ohne Ziel gehen wir einen Weg, aber keinen, den wir uns ausgesucht haben.
Wir brauchen Klarheit über Zweck und Ergebnis unserer Handlungen. Wir programmieren unser Gehirn damit auf den gewünschten Erfolg.
Ist unser Ziel in greifbarer Nähe, werden plötzlich jede Menge Kraftreserven frei: Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin sowie körpereigene Endorphine – unsere Glückshormone - werden ausgeschüttet.
Wir mobilisieren Ressourcen und entwickeln Strategien. Unsere Aufmerksamkeit wird alle Ereignisse, Informationen und Eindrücke anziehen, die für unser Ziel wichtig sind. Eine weitere Belohnung ist die Vorfreude auf die Beendigung.
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06/01/2025
„The Work“ ist eine bestechend simple Methode, an Denkmustern und negativen Glaubenssätzen zu arbeiten. Vier Fragen und Umkehrungen unterstützen Klienten auf ihrem Weg, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Ein hilfreiches Werkzeug im Coachinggespräch:
WByron Katie, eine renommierte spirituelle Lehrerin, hat mit „The Work“ eine kraftvolle Methode geschaffen, die auf dem einfachen, jedoch tiefgreifenden Prinzip der Selbstuntersuchung basiert. Diese Methode ermöglicht es, hinderliche Glaubenssätze zu identifizieren, zu hinterfragen und letztendlich zu transformieren. Sie stellt entsprechende spezifische Fragen bereit, die den Fokus auf Überzeugungen lenken. Als Coach bietet die Integration von „The Work“ eine Möglichkeit, Klienten auf ihrem Weg der Selbstentdeckung zu unterstützen. Der Klient lernt, sich mit dem Einfluss seiner Gedanken auf seine Gefühlswelt zu beschäftigen und alternative Gedankenmuster zu erforschen.
Der Klient wird dabei ermutigt:
-Muster der Selbstsabotage zu erkennen und zu verstehen
-Überzeugungen zu identifizieren, die ihr Selbstbild und die Wahrnehmung der Realität beeinträchtigen
-Verantwortung für ihre Gedanken, Gefühle und Reaktionen zu übernehmen
-Gedanken mit einer offenen, nicht urteilenden Haltung zu betrachten
-Bewusstsein zu entwickeln, Gedanken Emotionen und Handlungen beeinflussen
-Perspektiven zu überdenken
-Umsetzung neuer Denkmuster und alternative Sichtweisen zu erkunden
-Sich selbst und Andere mit mehr Mitgefühl zu betrachten.
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03/01/2025
Fragen stellen:
Nutzen wir den menschlichen Urtrieb - die Neugierde - als Antrieb und Motiv zum Lesen und stellen offene Fragen, die mit einem „W“ beginnen: wer wie was wann wo wozu warum woher wohin wieviel. z.B. Was weiß ich bereits zum Thema? Was ist die Kernaussage? Was interessiert mich? Es gibt keine dummen Fragen!
Wir setzen uns zusätzlich aktiv mit weiteren möglichen Fragen auseinander und finden Antworten: z.B. Auf welche Weise wurde ein Problem wie dieses schon einmal gelöst? Wie würde ich die Sache angehen? Was würde Karl Valentin, Albert Einstein usw. dazu sagen?
Wie ein Detektiv versuchen wir vorauszusagen, was als nächstes im Text passieren wird, welchen Ablauf der Autor geplant hat. Kurz gesagt: Wir sind (dem Text) immer einen Schritt voraus. Oder wir überlegen uns die Fragen eines Kindes und erklären ihm (am besten schriftlich) den Text.
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02/01/2025
Wir können uns fragen, welche 20% unserer Tätigkeiten uns 80% unserer Ergebnisse liefern. Zum Beispiel können wir unsere Aktivitäten über einen bestimmten Zeitraum protokollieren, um möglichst viele 80:20-Chancen in unseren Abläufen zu erkennen. Wir sollten uns angewöhnen, den Unterschied zwischen dem wenigem Wesentlichen und dem vielen Unwesentlichen herauszufinden und regelmäßig ineffektive Tätigkeiten zu streichen.
80% unserer Zeit werden uns von folgenden Zeitdieben geraubt: Erwartungen anderer/ Dinge, die wir nicht gut beherrschen/ Dinge, die keinen Spaß machen/ Unterbrechungen/ unzuverlässige oder inkompetente Menschen in unserem Umfeld.
Hilfreich für die Aufgabenplanung Termine aktivieren uns und halten uns in Bewegung. Wenn wir allerdings unsere Zeitpläne nur im Kopf haben, verlieren wir den Überblick und werfen Pläne leichter um. Schriftliche Zeitpläne bedeuten nicht nur, dass wir unser Gedächtnis entlasten, sondern haben auch einen psychologischen Effekt auf unsere Selbstdisziplin. Wir können abhaken, übertragen und werden eher animiert, unsere Aufgaben konsequent zu erledigen.
Durch Tagespläne geht uns Unerledigtes nicht verloren. Ansonsten sind wir den Launen des Tages ausgesetzt und reagieren auf alles, das sich uns in den Weg stellt. Mit einer schriftlichen Planung übernehmen wir die Kontrolle über unseren Tagesablauf anstatt uns von den Bedürfnissen anderer beeinflussen zu lassen.
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27/12/2024
Wo stehen wir gerade mit unserer Motivation und Zufriedenheit beim Lernen und wo möchten wir hin?
Wenn wir etwas verändern/verbessern möchten, brauchen wir klare und messbare Werte. Dafür eignet sich die Skalierungsmethode als sehr einfaches und wirksames Instrument.
Was sind Skalierungsfragen? Miss alles, was sich messen lässt, und mach alles messbar, was sich nicht messen lässt. (Archimedes) Oft fragen wir uns, wie wir unseren Lernprozess verbessern können.
Es ist aber meistens schwierig, uns einzuschätzen, besonders wenn es um Begriffe geht, die wir nicht objektiv messen können. Wie messen wir zum Beispiel, wie motiviert, effektiv, zufrieden, konzentriert, geduldig oder gelassen wir sind? Eine Skala ermöglicht uns, weiche Faktoren wie z.B. Gefühle, Einschätzungen, Eindrücke und Fortschritte sichtbar zu machen und zu vergleichen. Unterschiede und Veränderungen werden damit messbar.
Wo stehen wir beim Lernen und wo wollen wir hin? Wir möchten z.B. wissen, wie effektiv wir beim Lernen sind. Dafür schätzen wir zunächst ein, wo wir aktuell stehen: Als Hilfsmittel verwenden wir dabei am besten eine Skala zwischen 1 und 10. Die 1 steht für das Minimum: Völlig demotiviert und kümmere mich nicht um Lernmöglichkeiten“, während die 10 das Maximum bedeutet: Ich kann gar nicht mehr aufhören und unternehme alles, um effektiver lernen zu können.
Nur, wenn wir wissen/ messen, wo wir stehen, wissen wir auch, wo wir hinwollen. Skalierungsfragen regen zu neuem Denken an. Sie stärken unseren Willen, eine Sache anzugehen. Sie unterstützen die Anziehungskraft unserer Ziele und fördern unsere Zuversicht, dass wir Erfolg haben. Wir bekommen Klarheit über unsere nächsten Schritte.
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23/12/2024
Um Entscheidungen zu treffen, Ziele zu formulieren und wichtige Fragen zu klären, brauchen wir Zeit. Investieren wir einmalig mehrere Stunden in die Vorbereitung, brauchen wir später nur noch einen Bruchteil der geplanten Zeit zum Lernen. Es lohnt sich!
Zeit ist Leben
Ob wir schnell oder langsam gehen, die Zeit können wir nicht anhalten. Zeit ist knapp, nicht zu vermehren, anzusparen, ist nicht lagerfähig und nicht käuflich- sie verrinnt unwiderruflich.
Wir haben nur 8760 Stunden Zeit im Jahr, das sind 168 Stunden in der Woche. Ein Tag hat 24 Stunden oder 1440 Minuten zur Verfügung. Was ist uns eine Minute, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Jahr wert?
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18/12/2024
Was Ziele bewirken - Willkommen auf der Zielgeraden
Wer selbst kein Ziel hat, arbeitet automatisch für die Ziele anderer.
Ohne Ziele nützen uns die besten Methoden und Techniken nichts. Solange wir uns lediglich darum kümmern, die vielen Dinge richtig zu tun, die auf der Tagesordnung stehen, sind wir zwar sehr beschäftigt, verlieren aber den Blick dafür, die richtigen Dinge zu tun.
Auch ohne Ziel gehen wir einen Weg, aber keinen, den wir uns ausgesucht haben. Wir brauchen Klarheit über Zweck und Ergebnis unserer Handlungen. Wir programmieren unser Gehirn damit auf den gewünschten Erfolg. Ist unser Ziel in greifbarer Nähe, werden plötzlich jede Menge Kraftreserven frei: Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin sowie körpereigene Endorphine – unsere Glückshormone - werden ausgeschüttet.
Wir mobilisieren Ressourcen und entwickeln Strategien. Unsere Aufmerksamkeit wird alle Ereignisse, Informationen und Eindrücke anziehen, die für unser Ziel wichtig sind. Eine weitere Belohnung ist die Vorfreude auf die Beendigung der mühseligen Arbeit bei der Erreichung unserer Ziele.
Ziele formulieren:
Schriftlich formulieren – beeinflusst unser Unterbewusstsein und hilft uns, unser Ziel zu verfolgen.
Formulieren, als wären sie bereits erreicht – unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Vorstellung und unser gesamtes System sorgt dafür, uns alle Informationen und Ressourcen zum Ziel zu beschaffen. z.B. wenn ich die Lernwerkstatt durchgearbeitet habe, habe ich…“
Das „warum“ klären – ohne Grund brauchen wir kein Ziel.
Ziele unwiderstehlich machen: hervorheben, was uns begeistert, z.B. Werbetext zum Ziel verfassen.
Positive Sprache gebrauchen (attraktiv und motivierend), das Unterbewusstsein kennt kein „nicht“, daher blendet es dieses Wort aus. Unser Gehirn denkt in Richtungen und eine Verneinung gibt keine Richtung vor: z.B. Ich möchte nicht gestört werden - wetten, dass Störungen kommen? Besser: Ich möchte meine Ruhe haben.
Ziele so formulieren, dass sie gerade noch erreichbar sind - das erhöht den Ansporn.
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16/12/2024
Mindmapping verbindet in genial einfacher Weise unser sprachliches und bildhaftes Denken miteinander verbindet. Die Methode ermöglicht das blitzschnelle Erfassen aller Gedanken und Ideen. Wir nutzen dabei die gesamte Bandbreite unserer geistigen Fähigkeiten, nämlich beide Gehirnhälften – ein doppeltes Potenzial.
Ein neues/ anderes Denken und Notieren Wir alle machen Aufzeichnungen und Notizen, um unsere Gedanken zu Papier zu bringen, uns zu erinnern, zu kommunizieren, Probleme zu lösen, kreativ zu denken oder zusammenzufassen. Allerdings ist es nicht gerade übersichtlich, wenn wir eine Menge Wörter hintereinander auflisten.
Nicht immer entspricht die Reihenfolge oben links bis unten rechts der Sprunghaftigkeit unserer Gedanken. Immer wieder tauchen wichtige Aspekte auf, die wir anfangs nicht berücksichtigt haben. Wer weiß schon zu Beginn, wie umfassend sich ein Thema entwickelt? Für diese linearen Notizen benutzen wir Denkmuster der linken Gehirnhälfte wie z.B. Logik, Sprache, Analytik. Aufzeichnungen in Form von Mindmaps mit Denkmustern der rechten Gehirnhälfte wie z.B. Bildern, Emotionen, Assoziationen sind dagegen ein kreativer Vorgang.
Die Anzahl der Worte ist gering, dafür haben sie einen großen Erinnerungswert. Dabei lernen wir Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Ein Schlüsselwort reicht aus, um sich an den damit verbundenen Gedanken wieder zu erinnern. Bleiben wir in der Prüfung stecken, genügt meist ein einziges Stichwort, um uns wieder erinnern zu können. Das entspricht genau der Funktionsweise eines Spickzettels.
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12/12/2024
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10/12/2024
Unsere Tipps📚:
Gehirn vertrauen:
Natürlich hängt es davon ab, wie intensiv wir einen Text verstehen müssen. Ab und zu bleibt es uns nicht erspart, das bereits Gelesene noch einmal zu wiederholen. Aber gerade bei umfangreichen Texten ist es nicht immer sinnvoll, uns mit den schwierigen Stellen unnötig aufzuhalten. Wir können grundsätzlich unserem Gehirn vertrauen und Bereiche, von denen wir glauben, dass wir sie nicht verstanden haben, überspringen. Die Informationen werden in den meisten Fällen in unserem Unterbewusstsein weiterbearbeitet.
Den Fokus erweitern:
nach Bedeutungseinheiten lesen Unsere Augen verrichten keine Lernarbeit, sondern geben die Informationen an das Gehirn weiter. Daher ist es unerheblich, ob wir die Wörter scharf sehen, solange das Gehirn weiß, um welchen Begriff es sich handelt. Es ist nicht notwendig, jedes Wort einzeln zu lesen. Durch geeignete Blicksprünge und mit richtiger Lesetechnik können wir bis zu fünf Wörter in einem Sprung erkennen. Informationen werden in sinnvollen Blöcken unserem Gehirn sofort verständlich gemacht. Den Lesestoff in größerem Abstand vor die Augen zu halten hilft, dass wir weniger müde werden und länger lesen können. Die Augen kommen mit einer weit geringeren Muskelfixierung aus. Auch die Gefahr eines steifen Nackens oder von Kopfschmerzen wird so vermindert.
Mit Hilfsmitteln geführt lesen:
Nehmen wir unsere Augen an die Hand: Augen, die einer Lesehilfe folgen, sind weit entspannter und leistungsfähiger. Eine Lesehilfe - z.B. Finger oder Lineal - reduziert den Arbeitsaufwand der Augen auf ein Minimum und lässt uns bei gleich gutem Textverständnis schneller lesen. Das Gehirn bleibt aufmerksam und aufnahmefähig. Wir nehmen dabei problemlos mehrere Wörter auf einmal auf.