Eltern- und Familienberatung Koblenz, Simone Snead

Eltern- und Familienberatung Koblenz, Simone Snead

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Ich biete bindungsorientierte Beratung von Eltern, Familien und pädagogischen Fachkräften an. https://www.instagram.com/wissen.schafft.bindung/

Stellen wir Beziehung und Bindung in den Mittelpunkt unseres Miteinanders, können wir einen wertschätzenden Umgang leben. Folge mir auf Instagram für beinahe tägliche Inhalte, Stories, Tipps, Fallbeispiele etc.

22/01/2024

Ich liebe das freie Spiel!

Und ich liebe es Kinder zu sehen, die komplett in ihr Spiel versunken sind und darin aufgehen. Raum und Zeit sind irgendwie ausgeschaltet, die Kinder sind total fokussiert und konzentriert und bewältigen mal eben so nebenher wichtige Reifeprozesse, die für die Entwicklung förderlich und wichtig sind.

Die Motivation für Spiele die zu einem Fluss-erleben führen ist eigentlich immer intrinsisch, kommt also aus dem Kind selbst und richtet sich voll auf die Tätigkeit. Aus diesem Grund können sich Kinder in solchen Momenten extrem gut konzentrieren.

Manchmal braucht es einfach nur die richtige Umgebung oder das richtige Angebot. Was das sein könnte erzähle ich euch ganz ausführlich in meinem Online-Seminar übers Spielen (siehe einige Beiträge vorher!)

Wann erlebst Du Dein Kind oder die Kinder in der Kita in einem richtigen Fluss?

Photos from Eltern- und Familienberatung Koblenz, Simone Snead's post 17/01/2024

Ist euch schon mal aufgefallen, dass die meisten Erwachsenen (und ich schließe mich da nicht aus) häufig einfach so, unangekündigt und unreflektiert in das Spiel von Kindern hineinplatzen?

"Los komm, wir müssen jetzt los, ich habe noch einen Termin" oder "Kommt jetzt bitte essen!"
- ganz so als hätten wir alles Recht der Welt, diese für das Kind so wichtige Tätigkeit kurzerhand zu unterbrechen weil WIR eben die Erwachsenen sind und weil UNSERE Anliegen höher gewichtet werden? Das, meine Lieben, nennt man ❗️Adultismus!❗️

Eins meiner absoluten Herzensthemen, mit denen ich mich seit Jahren beschäftige! Wenn wir davon ausgehen, dass wir (egal ob im familiären oder institutionellen Kontext) alle gleichwürdig und von gleichem Wert sind, was soll das dann bitte? Das passt doch gar nicht zusammen: "Gleichwürdigkeit" und "die Tätigkeit und Bedürfnisse des oder der Einen höher gewichten als die der anderen Person".

Würden wir so mit einem anderen Erwachsenen sprechen? Ins Büro stampfen, die Tür aufstoßen und rufen "Los, komm jetzt! Das Essen steht schon auf dem Tisch". Oder ins Home-Office der verpartnerten Lehrkraft hineinschreien "Ist mir egal, wie viele Arbeiten Du noch zu korrigieren hast, Du bringst jetzt den Müll raus".

🩵Lasst uns doch bitte mal angewöhnen, die Tätigkeiten, Beschäftigungen und Bedürfnisse von allen Menschen, altersunabhängig, ernst zu nehmen. Wir dürfen auch bei Kindern anklopfen, abwarten, nachfragen ob es grad passt, Bedürfnisse miteinander aushandeln und ausbalancieren

14/01/2024

👋🏻 Ich melde mich endlich aus der Winterruhe zurück!

Den Jahresabschluss und -Neubeginn habe ich viel mit Entschleunigung und der eigenen mentalen Gesundheit verbracht und kann nun wieder "aufgetankt" durchstarten!

Ich habe viel Zeit und Energie in neue Projekte gesteckt, von denen ich euch hoffentlich ganz bald berichten kann!

Die Wissenschaftlerin in mir kriegt z.B. wieder nicht genug "Input" und so studiere ich inzwischen an der Hochschule "Bildung und Erziehung" um euch als anerkannte Sozialpädagogin noch besser und fundierter beraten zu können.

Das ist eine sehr intensive und fordernde aber auch lehrreiche und tolle Zeit, die meinen Wissenshorizont noch mehr erweitert, mir aber auch sehr viel abverlangt! (Vor allem was die Selbstorganisation und mein Zeitmanagement angeht 🤯).

Ich bin jedoch unglaublich stolz auf mich und meinen Mut nochmal diesen Schritt zu wagen.

Was sind eure Pläne für dieses Jahr? Was werdet ihr beibehalten oder verändern? Wo findet Weiterentwicklung oder auch Entschleunigung statt?

Photos from Eltern- und Familienberatung Koblenz, Simone Snead's post 21/12/2023

Juhuu, heute darf ich das Türchen zu unserem regionalen Adventskalender öffnen.

*Trommelwirbel*
Ich verlose 'das andere Kleinkinderbuch' aus Nicola Schmidts artgerecht-Reihe. Einfach weil es eins meiner Lieblingsbücher ist!

🤍Gefühle liebevoll begleiten
🤍Entwicklungsschritte verstehen
🤍Mit Kindern wachsen
🤍Von 2-6 Jahren

Gerade wenn es in meinen Familienberatungen oder Seminaren um Autonomiephase, Trotz oder Wut geht empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Um es zu gewinnen darfst Du jetzt gerne

💫 Mir folgen
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💫 In den Kommentaren schreiben, ob Du das Buch für dich oder zum Weiterverschenken haben möchtest, und was Deine größte Herausforderung im Begleiten von Kindern zwischen 2 und 6 Jahren ist!

(Ich freue mich außerdem, wenn Du noch jemanden verlinkst, damit gibst Du anderen die Chance das Buch für Dich oder sich zu ergattern und hilfst mir meine Reichweite zu vergrößern!)

Das Türchen schließt sich am Freitag (22.12.) um 15 Uhr - dann wird gelost 🥰

VIEL SPAß UND GLÜCK

P.S:
Unser Adventskalender im Überblick:

1. Vanessa
2. Susanne
3 Inga
4 Julia .de
5 Julia
6 Susanne
7 Jule
8 Ramona .noll.familienbegleitung
9 Julia
10 Britta by_brittabecker
11 Anne
12 Sabine
13 Lisa
14 Karin
15 Denise .info
16 Steffi .kaenguru.trageberatung
17 Inga
18 Lisa
19 Birte
20 Michaela .dr.ela
21 Simone .schafft.bindung
22 Jule
23 Karin
24 Vanessa

Photos from Eltern- und Familienberatung Koblenz, Simone Snead's post 09/06/2023

Wer fühlt sich noch häufig wie das Ventil für die kindlichen Launen?
Und wer kann das noch manchmal schwer aushalten?

👋🏼 Ich kann auf jeden Fall relaten, und finde es wichtig auch anzusprechen, dass wir Eltern nicht alles kommentarlos hinnehmen müssen.

Die Art und Weise, wie wir unser eigenes Befinden und unsere Grenzen kommunizieren macht aber den Unterschied☝🏻.
Statt Schreien und Strafen setze ich auf Selbstregulation und Klarheit.
Es ist super wichtig (für die Eltern-Kind-Bindung, für die Entwicklung und die mentale/psychische Gesundheit) bei sich und seinem Gefühl zu bleiben und Botschaften aus der Ich-Perspektive zu senden.

Und das gelingt uns leichter, wenn wir uns mit der Entwicklungsphase des Kindes auskennen und ein Verständnis dafür entwickeln, was bei den Kinder gerade los ist.

Ab dem 5.Lebensjahr beispielsweise häufen sich kindliche Wutausbrüche und Stimmungsschwankungen. Das Kind befindet sich in der "Wackelzahnpubertät" - möchtest Du mehr darüber wissen?

Besuche gerne meinen Eltern-Workshop am Sonntag den 11.06.23 um 10:00 Uhr in Bad Ems.

Photos from Eltern- und Familienberatung Koblenz, Simone Snead's post 27/05/2023

🌩Geschwisterkonflikte liebevoll begleiten🌤

Streit unter Geschwistern ist in den meisten Familien ein Thema, welches nicht nur für die Eltern anstrengend und emotional belastend sein kann.
Oft führen die Konflikte der kleinen Menschen zu Fragen und Unsicherheiten bei den Großen:

❔Wieviel Streit ist „normal“

❔Muss ich als Elternteil immer dabei sein und schlichten?

❔Was ist die Ursache für die vielen kleinen und großen Streitigkeiten?

❔Wie kann ich reagieren, wenn ein Kind dem anderen gegenüber handgreiflich wird?

❔kann ich das ältere Kind noch vor der Ankunft des neuen Geschwisterchens vorbereiten?

Fundiert und unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Grundlagen sprechen wir in diesem Elternworkshop über kindliche Entwicklungsprozesse, Rollenfindungen im „System Familie“ und erarbeiten Handlungsalternativen und Strategien, um Geschwisterkonflikte liebevoll zu begleiten und ggf. aufzulösen. Wir schauen, warum Kinder sich häufig zwischen Zusammenhalt und Rivalität befinden und wie Familien wieder in ein harmonisches Miteinander finden können.
 

22/03/2023
14/02/2023

Eigentlich geht das Sprichwort noch weiter:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal

.. passenderweise stand erst gestern im Mitteilungsheft der Schule (mein Sohn geht in die zweite Klasse), dass er IMMER MEHRMALS zu ALLEM aufgefordert werden musste.
Klar, ich verstehe, dass es auch Pädagogen irgendwann nervt, Dinge zu wiederholen. Und es ist bestimmt herausfordernd für den ein oder anderen, wenn Kinder nicht "hören". Und trotzdem sind Generalisierungen wie in diesem Beispiel eine Form von gewaltvoller Sprache. Denn diese Worte können machen, dass Kinder resignieren. Sich (vielleicht zu Recht) abgestempelt fühlen. Dass sie sich nicht gesehen fühlen ("Ich habe dies und jenes doch direkt erledigt als es gesagt wurde, ich bin doch auch dann und dann ohne Ermahnung dorthin gegangen, wurde das alles nicht gesehen?!"). Und dies führt dazu, dass Kinder demotiviert sind und aufgeben ("Es wird ja ohnehin nicht gesehen was ich gut mache. Vielleicht mache ich auch gar nichts gut. Macht doch alles keinen Sinn".

Daher: Seid gerne achtsam mit eurer Sprache (auch ihr lieben Pädagogen-Kolleg*innen)

P.S.: Mein Online-Seminar über das Thema "Sprache im Umgang mit Kindern" findet ihr hier: https://kufer-web.bistumlimburg.de/westerwald-fbs/webbasys/index.php?kathaupt=1&katid=5&katvaterid=0&katname=Erziehung%20und%20Alltag

09/10/2021

🎉Tadadaaa, wie angekündigt:
Der Infopost zu meinem Aufbaukurs "BEziehung statt ERziehung": Kleinkinder liebevoll begleiten.

Aufbauend auf meinen Grundkurs "BEziehung statt ERziehung" folgen nun die Module, die speziell für Kinder ab 2 Jahren bis zum Schuleintritt relevant sind.

Diese beinhalten Themen wie:
🤍 Autonomie und Unabhängigkeit (Die "Trotzphase" verstehen)
🤍 Entwicklungsphasen und emotionale Entwicklung (Was passiert da mit meinem Kleinkind, was kann es wirklich leisten und was stellt eine Überforderung dar?)
🤍 "Ich will, ich will, ich will"
🤍 Grenzen, Verbote, Konsequenzen
🤍 Einschlafen (Vertrauen und Sicherheit schaffen) und generell Schlafen
🤍 Der Abschied von Schnuller, Windel und co
🤍 Eingewöhnung - Liebervoller Start bei Tagesmutter oder im Kindergarten
🤍 Kleinkinder fördern und fordern
🤍 u.v.m

👨‍👨‍👧‍👦Auch dieser Kurs ist geeignet für Eltern, Großeltern, Tagespflegepersonen und pädagogische Fachkräfte!

Kosten für den Kurs: 59€ inklusive Handout. (Paare zahlen 85€)

Der Kurs findet in Präsenz in den Räumen der praxis ina römer in Koblenz und im Geburtshaus Lebensstern in Diez (jeweils an zwei Tagen à 90 Min).

Es wird auch zu diesem Kurs einen Online-Termin geben.

Bei Interesse bitte eine Nachricht an mich (via Instagram) oder per Mail: [email protected]

08/10/2021

Wenn ein Gespräch mit der Kita (oder einer anderen Einrichtung oder Tagespflegeperson) ansteht sind viele Eltern unsicher/ratsuchend.

💭 Wie soll ich reagieren?
💭 Wie spreche ich es an?
💭 Wie bleibe ich wertschätzend und sachlich, wenn ich "emotional verstrickt" bin?
💭 Fällt das auf mein Kind zurück?

Ich glaube, dass es sich gar nicht vermeiden lässt, dass es zu Konflikten kommt wenn mehr als eine Person sich um ein Kind kümmert & es begleitet.
Und das ist auch gar nicht schlimm, solange man wertschätzend miteinander bleibt.

💬 Das Wichtigste ist, dass man Dinge frühzeitig anspricht und sie nicht auf die lange Bank schiebt. Zu schnell ist die eigene Sicht dann nicht mehr offen und unvoreingenommen

💬 Sowohl die Eltern, als auch die pädagogischen Fachkräfte haben das Wohl des Kindes im Blick. Und gleichzeitig darf sich der Umgang/die Methode in der Einrichtung von zu Hause unterscheiden. Es ist schier nicht machbar, dass PKs alles handhaben wie Eltern es zu Hause tun. Und doch dürfen Wünsche berücksichtigt werden, und Sichtweisen miteinander ausgetauscht werden um evtl. Kompromisse zu finden.

💬 Dazu müssen beide Seiten einander zunächst verstehen wollen! Bedeutet, sich zuhören, sich einfühlen und anzuerkennen. Dieses Verständnis darf im Gespräch auch gerne geäußert werden.
Als Elternteil z.B.: "Ich verstehe, dass das im Kita-Alltag mit 20 Kindern nicht immer machbar ist, und gleichzeitig ist mir wichtig, dass sie bei Lisa nochmal genauer hinschauen (ob sie wirklich gefrühstückt hat)"
Als Fachkraft "Sie machen sich Sorgen, dass ihr Kind ständig geärgert wird. Das verstehe ich, kann ihnen jedoch versichern, dass die Konflikte absolut altersgerecht sind, und wir sie hier gut begleiten".

💬Klare Formulierung. "Ich bin unzufrieden" ist nich konstruktiv. Besser ist es, sein Anliegen, die Frage oder den Wunsch klar und möglichst konkret zu formulieren. "Mir ist wichtig, dass Lisa nicht bis zum Mittagsessen hungrig ist, weil sie zu Hause nicht frühstückt. Bitten achten sie darauf."
Und: Sachlich bleiben! Persönlich werden, oder sich angegriffen fühlen ist nicht hilfreich.

07/10/2021

Ich kenne kaum eine Berufsgruppe, über die es mehr Vorurteile gibt als pädagogische Fachkräfte in Kitas..

"Ist doch schön. Fürs spielen, singen und Kaffee trinken bezahlt zu werden"

Aber mal ernsthaft. Weißt Du was ein:e Erzieher:in den ganzen Tag über so macht?

Nicht nur, dass sie das Wertvollste hüten, was wir haben. Nein, sie begleiten Konflikte, beschäftigen und fördern die Kinder mit Angeboten und Aktivitäten und halten diese oft schriftlich fest. Denn jedes Kind hat sein eigenes Portfolio, den Ordner mit den vielen Bildern und Texten, den jedes Kind am Ende seiner Kindergartenzeit mit nach Hause nehmen darf.

Sie denken sich Aktivitäten zu jeder Jahreszeit aus, basteln+dekorieren und achten dabei auf die Fertigkeiten und Kompetenzen der Kinder (Wie wird der Stift gehalten, kann das Kind mit der Schere schneiden) - Denn auch dies wird festgehalten, irgendwann stehen ja Entwicklungsgespräche an.

Erzieher:innen wickeln die Kleinsten und begleiten die Größeren in die Waschräume, ziehen Kinder um wenn sie sich schmutzig gemacht haben, ziehen Kinder an- und um wenn es nach draußen (oder wieder nach drinnen) geht. Sie haben die Aufsicht und verarzten kleine Verletzungen, trösten, beruhigen und kühlen.

Sie räumen nicht nur die Gruppen auf, sie halten auch Bad, Küche, Flur und die Außenflächen sauber, räumen Spielzeug + "Bastelmüll" weg.

Sie unterstützen alle Kinder beim Frühstück, schneiden Obst,reichen an, wischen und sortieren Brotdosen und Deckel und verpacken alles wieder in die Rucksäcke damit auch nichts verloren geht. Manche bereiten Mittagsessen vor, decken den Tisch und räumen ihn wieder ab.

Sie fördern Kinder in ihrer Sprachentwicklung, üben Laute, Wörter, Sätze, Lieder. Sie lesen vor und regen die Kreativität der Kinder durch Geschichten und Erzählungen an.

Manchmal spielen sie bei einem Spiel mit, helfen beim Bausteine bauen, beim Steckspiel spielen, beim Prickeln und kleben, beim Puppen um- und anziehen etc.

Und dann begleiten sie unsere kleinen Kinder in den Schlaf, geben Sicherheit und Vertrauen.

Und sie führen viele viele viele Elterngespräche (oft zwischen Tür und Angel)

Also ich habe davor größten Respekt. Du auch?

06/10/2021

Eigentlich gibt es gar nicht DIE Kita. Es gibt verschiedene Konzepte, wovon ich euch 5 vorstellen möchte.

Der „klassische“ Kindergarten ist meist eine staatliche Einrichtung bei der eine Stadt die Trägerschaft führt (Daneben gibt es auch kirchlich geführte Einrichtungen). Das Konzept richtet sich häufig nach den jeweiligen Bildungsprogrammen der Länder. Diese „Regelkindergärten“ werden vom Staat oder dem freien Träger finanziert. Die jeweiligen Kitas verfassen ihre Konzepte und Leitlinien, die man jederzeit dort erfragen kann. Der Situationsansatz, der hier häufig zum tragen kommt, stellt v.a. soziales Lernen und alltägliche Lebensbedingungen in den Mittelpunkt.

Der Grundsatz der Montessori-Pädagogik heißt „Hilf mir es selbst zu tun“. Hier bestimmen die Kinder weitgehend selbst, wie lange sie sich mit was beschäftigen, häufig gibt es hier spezielle Montessori-Materialien (z.B. für Sprachentwicklung, Sinnesschulung, mathematische Materialien etc. Im Mittelpunkt steht das eigenständige Lernen und die individuellen Interessen/Bedürfnisse der Kinder. Finanziert werden Montessori-Kindergärten teils mit staatlicher Unterstützung durch die Eltern, Mitgliederbeiträge, Vereine, Spenden und Aktionen

Ähnlich ist es bei Waldorf-Kindergärten.Das Konzept in Waldorf-Einrichtungen legt den Fokus auf das Lernen durch Beobachten und Nachahmen. Die Kinder bewegen sich viel im freien Spiel, lernen sich musikalisch+kreativ auszudrücken und es gibt häufig spezielle Angebote was z.B. Jahreszeiten, Natur undUmwelt angeht.

Die Natur ist der zentrale Aspekt von Waldkindergärten. Hier sind die Kinder bei Wind und Wetter draußen, das Naturverständnis wird gefördert und die Kinder spielen mit allem, was Mutter Natur so hergibt. Spenden, Mitgliedsbeiträge sowie Zuschüsse aus Landesmitteln tragen hier zur Finanzierung bei.

In Freinet-Kitas gestalten die Kinder den Alltag, und beschäftigen sich je nach Interesse/Bedürfnis. Die pädagogischen Fachkräfte geben relativ wenig vor und orientieren sich stärker als bei den anderen Konzepten an den Kindern, die sehr eigenverantwortlich agieren. Auf diese Weise lösen sie Schwierigkeiten selbst + sind sehr frei in der Persönlichkeitsentfaltung

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