17/08/2026
🚁🌊 Zwischen Schiff und Satellit: Wie Drohnen die Phytoplanktonforschung erweitern
Recap - Forschung auf der Malizia Explorer
Im Juli haben Forschende der Universität Kiel (CAU) 🎓 im Projekt KIMMCO an Bord des Forschungssegelschiffes die optischen Eigenschaften des Wassers in der Ostsee untersucht.
🔬Eike Schütt (CAU, EOM) analysiert Wasserproben, um die Absorptionseigenschaften von Chlorophyll, Schwebstoffen (TSM) und gelösten organischen Stoffen (CDOM) zu bestimmen. Die Messungen liefern wichtige Referenzdaten, um Fernerkundungsmodelle für die Ostsee zu entwickeln und zu verbessern.
💡Doch Laborproben zeigen immer nur einen kleinen Ausschnitt des Wassers und die Verteilung etwa von Phytoplankton kann bereits über kurze Distanzen stark variieren.
Dr. Priyanka Kandasamy (CAU, EOM) setzt daher die AG-eigene Drohne ein. Mit ihren multispektralen Aufnahmen ergänzt sie die Messungen an Bord und liefert hochaufgelöste Informationen über die räumliche Verteilung von Phytoplankton in der oberen Wasserschicht. Zusätzlich misst ein Ramses-Sensor am Bug des Schiffes die spektrale Zusammensetzung des vom Wasser reflektierten Lichts.
🔎 Gemeinsam helfen diese Daten, die Lücke zwischen punktgenauen Messungen im Meer und großflächigen Satellitenbeobachtungen zu schließen.
➡️ Ziel ist es, Modelle zu entwickeln, die künftig die Verteilung von Phytoplankton-Gruppen wie Diatomeen oder Dinoflagellaten in der Ostsee genauer aus Satellitendaten ableiten können.
🛰️ Dazu gehört der Blick von Bord, aus der Luft und aus dem All auf unsere Ostsee.
📷 Eike Schütt, Henry Göhlich, Isabell Schlangen
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
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