Musikschule Mikolasch Kellinghusen

Musikschule Mikolasch Kellinghusen Musikunterricht in Kellinghusen seit 1981 für Alt und Jung, Laien und Profis, Anfänger und Fortges

24/08/2025
08/06/2025

Am 14. März 1951 verließ Albert Einstein gerade seine eigene Geburtstagsfeier an der Princeton University. Er war 72 geworden – und obwohl sein Ruhm als Genie längst feststand, war er an diesem Tag nicht als Wissenschaftler in den Schlagzeilen, sondern als Mensch mit Humor.

Als ihn eine Gruppe Fotografen erwartungsvoll umringte, war Einstein sichtlich genervt. Statt wieder brav in die Kamera zu lächeln, streckte er spontan die Zunge raus – ein Moment, der Sekunden später auf einem der berühmtesten Fotos des 20. Jahrhunderts festgehalten wurde.

Was eigentlich als Geste des Widerstands gegen den Medienrummel gedacht war, wurde zu einem Symbol: für nonkonformistisches Denken, für kindliche Verspieltheit im Alter – und für die Idee, dass man auch mit einem brillanten Verstand das Leben nicht zu ernst nehmen muss.

Heute erinnert uns dieses ikonische Bild daran, dass wahre Größe nicht darin liegt, perfekt zu wirken, sondern authentisch zu bleiben. Einstein war ein Genie – aber eben auch ein Mensch, der sich nicht zu schade war, einfach mal die Zunge rauszustrecken.

Vielleicht ist genau das seine stärkste Botschaft: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

08/06/2025

Willkommen im Land der Ideen. Also der Ideen, wie man akademische Karrieren zuverlässig zerstört. Man nehme: eine hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerin, bilde sie auf Weltklasseniveau aus, pumpe öffentliches Geld in ihre Exzellenz, lasse sie dann zehn Jahre lang über Kontinente, Drittmittel und Zeitverträge hetzen – und werfe sie am Ende weg. „Nicht entfristungsfähig.“ Danke für Ihren Dienst an der Wissenschaft. Tür ist da vorn.

Es ist ein System, das seinen Nachwuchs behandelt wie Einwegplastik. Man kann ihn kurz gebrauchen, zum Beispiel für Lehre, Impact-Faktoren und DFG-Anträge – aber wehe, jemand verlangt Stabilität. Oder gar ein Leben. In Deutschland zu forschen heißt: sich selbst systematisch überflüssig zu machen, bevor jemand merkt, dass man noch existiert.

Die Universität als Ort der Erkenntnis? Lächerlich. Sie ist längst zum moralisch blankpolierten Verwertungspark degeneriert. Kettenverträge sind keine Ausnahme, sie sind die Regel. Die akademische Karriere gleicht einem Glücksspielautomaten, in den man Jahre, Herzblut und Kinderwunsch wirft – und am Ende kommt: nichts. Außer vielleicht ein halbes Jahr Verlängerung. „Erfreuliche Perspektive“, sagt der Dekan mit glasigem Blick. Und meint: Wir haben Sie noch nicht ganz verheizt.

Die wahren Spitzenforscher:innen erkennt man daran, dass sie Deutschland verlassen haben. Was bleibt, sind Idealist:innen mit Schlafstörung und Frustrationstoleranz jenseits des Messbaren. Sie dürfen noch Tutorien halten für sechs Euro fünfzig die Stunde und sich von ihrem Chef anhören, man solle das alles „nicht so emotional sehen“. Richtig. Nur weil das ganze Leben kaputtgeht, muss man ja nicht gleich unprofessionell werden.

Und weil’s so gut funktioniert, wirbt Deutschland fröhlich internationale Wissenschaftler:innen an. Mit Glanzbroschüren, Diversity-Siegeln und befristeten Hoffnungen. Willkommen im Tollhaus. Bitte vergessen Sie Ihre Heimat, Ihre Familie, Ihre Sprache, Ihre Rechte. Was Sie mitbringen, ist egal. Was Sie fordern, ist unerwünscht. Sie bekommen ein Büro – wenn Sie Glück haben – und ein Ende mit Schrecken. Wenn Sie Pech haben, nur den Schrecken.

Das alles ist kein Betriebsunfall. Es ist System. Es spart Geld. Es sichert Hierarchien. Es hält die unberechenbare Masse an jungen, denkenden Menschen schön klein, erschöpft und abhängig. Denn wer täglich um seinen Arbeitsvertrag kämpft, hat keine Zeit, das System zu hinterfragen. Und wer’s doch tut, wird aussortiert. Oder promoviert. Was in diesem Land dasselbe ist.

Und wenn dann wieder jemand fragt, warum niemand mehr in die Wissenschaft will, warum Frauen in Massen abbrechen, warum Depressionen und Burnout in der Postdoc-Phase durch die Decke gehen – dann gibt es feierlich eine neue Taskforce, einen runden Tisch, ein Pilotprojekt. Man wird „Maßnahmen evaluieren“. Und weiter rekrutieren. Bis wirklich niemand mehr freiwillig kommt. Nur dann wird das System in Ruhe gelassen. Weil dann nichts mehr da ist, was man noch kaputtmachen könnte.

Exzellenz, heißt es, sei teuer. In Wahrheit ist sie unbezahlbar. Und Deutschland hat längst aufgehört, sich auch nur zu bemühen.

06/06/2025
Klavierimprovisation über All you need is LOVE
25/07/2023

Klavierimprovisation über All you need is LOVE

Text und Musik: Lennon/McCartneyImprovisation: Jürgen Mikolasch

05/05/2022

Das geht an alle Nordlichter...

After all this time! Manila Muffin is back on stage...
safe the date:

14.05.2022 21 Uhr Medusa, Kiel

15.05.2022 ab 21 Uhr Cowboy und Indianer, Hamburg

CU THERE!!!!

07/01/2022

Trommelwirbel: DAS ist das Instrument des Jahres!
Wer ist Euer liebster Drummer? ⬇

10/12/2021

Adresse

PreusserStr. 9
Kellinghusen
25548

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