Elternstarke Eingewöhnung

Elternstarke Eingewöhnung EINGEWÖHNUNG ist ein Grund zur FREUDE

WAS FEHLT DIR DAZU? schreib uns

ONLINE / VOR ORT (Karlsruhe) Okay, das war jetzt natürlich etwas überspitzt.

Die meiste Zeit meines Berufslebens verbrachte ich in verschiedenen Kindergärten und zwar damit, vor Eltern mehr oder weniger zu flüchten. Wenn man mich während dieser Zeit gefragt hätte, was für mich das Schwierigste als Erzieher ist, wäre meine Antwort "die Eltern" gewesen. Denn auch wenn es sich so anfühlte, sind es nicht die Eltern, die mir und vielen vielen anderen Erziehern und Erzieherinnen das Leben schwer machen. Es sind die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen, die es nur sehr selten erlauben, die Eltern vor allem bei der Eingewöhnung so mit einzubeziehen, wie es nötig wäre, um

- den Kindergarten zu einem stabilen zweiten Zuhause zu machen
- allen traumatisierende Trennungserfahrungen zu ersparen,
- auf alle Fragen und Gefühle eingehen zu können. Ich bin immer wieder berührt davon, wie erleichtert, dankbar und beflügelt Eltern sind, wenn dieser Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten gut gelingt. Wenn sie sich gehört, gesehen und ernst genommen fühlen. So entsteht Vertrauen, welches das Kind spüren muss, um selbst zu vertrauen. Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, wie stark sich der Eingewöhnungsverlauf auf die weitere Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung auswirkt. Doch für eine individuelle Eingewöhnung stehen den Einrichtungen oft äußerst limitierte Ressourcen zur Verfügung. Bei Elternstarke Eingewöhnung dreht sich alles darum, den Eltern über die emotionalen und inhaltlichen Hürden der Eingewöhnung hinweg zu helfen. Eine Fachbegleitung, die den Eltern vor und während der Eingewöhnung Werkzeuge an die Hand gibt, um diese Transition bestmöglich mitgestalten und meistern zu können. Das Angebot ist aber auch als Entlastung für Fachkräfte und Einrichtungen zu sehen. Eine Schnittstelle, die dort zum Tragen kommt, wo die Ressourcen einer Einrichtung erschöpft sind, der Bedarf für eine erfolgreich abgeschlossene Eingewöhnung aber noch nicht gedeckt ist.

05/10/2026

Behalte das unbedingt im Hinterkopf wenn du gerade noch am Ankommen bist in der Einrichtung mit deinem Kind.

Der Übergang ist vor allem emotional. Und somit braucht dein Kind eine emotionale Präsenz und Begleitung von allen Erwachsenen und keinen sachlichen Inhalt.

Was bedeutet für dich der Begriff "Emotionale Präsenz"? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

03/10/2026

Ja, vielleicht kratzt es am Lack unseres Egos

ABER VERDAMMT,

ist das nicht die beste Nachricht überhaupt???
Wir können Dinge und Situationen verändern, indem wir eine anderen Weg finden, damit umzugehen!!

Möchtest du eure Situation in der Eingewöhnung verändern, dann brauchst du mir nur eine DM schicken und schon wir können darüber sprechen. Kostenfreie und unverbindlich.

Bis gleich.

01/10/2026

Wenn du dich auch immer wieder dabei beobachtest, dass du versuchst, die Tränen oder dein Weinen vor deinem Kind zu unterdrücken, dann frage dich mal, warum?

Damit meine ich nicht tauch in deine Vergangenheit oder Kindheit ab und versuche die Ursache davon herauszufinden. Sondern welche Gefühle du in dem Moment bei dir versuchst zu vermeiden?

Wut?

Scham?

Schuld?

Trauer?

Denn wir versuchen viel häufiger dabei, uns selbst vor etwas zu bewahren anstatt unser Kind.

Und somit verhindern wir oft, dass unser Kind sehen kann, wie wir wirklich sind.

Aber genau das braucht dein Kind, um sich bei dir möglichst sicher gebunden zu fühlen.

29/09/2026

Fachkräfte stoßen ebenso an ihre Grenzen wie Mütter und Väter in der Eingewöhnung.

Es muss sich was ändern!!

Wie macht ihr das, wenn KollegInnen, Leitung, Träger euch da an eure Grenzen bringen???

28/09/2026

Danke liebe Fachkraft,
dass du die Mama, das Kind und den Prozess im Blick hast. Dass du genauer hin guckst, dass du Verbindung schaffen willst, anstatt voreilig nach dem Protokoll zu gehen. Dass du Auseinandersetzungen mit der Leitung nicht scheust und deinem Gefühl und Wissen vertraust. 🙏🏼🙏🏼🙏🏼

26/09/2026

Nochmal:

Die Signale, wo ihr euch gerade in der Eingewöhnung befindet, dürfen und sollen auch vom Kind kommen.

Die Sicherheit nicht!

Die kommt von dir.

Bedeutet auch nicht, dass du dir in jeder Kleinigkeit und in allem immer absolut sicher sein musst.

Du musst nicht alles richtig machen. Du musst nicht perfekt sein.

Vielmehr ist es ein Gefühl der Zuversicht und der Stimmigkeit der Gesamtsituation.



25/09/2026

Vielleicht geht es bei der Eingewöhnung manchmal weniger darum, dass dein Kind endlich loslassen kann.

Vielleicht geht es darum, dass du hinschaust, was Loslassen mit dir macht.

Kinder sind emotional eng mit ihren Eltern verbunden. Sie orientieren sich nicht nur an dem, was wir sagen. Sie nehmen auch wahr, wie wir uns fühlen, wie sicher wir in einer Situation sind und was ein Abschied in uns auslöst.

Und manchmal entsteht daraus eine tiefe emotionale Loyalität:

Wenn Loslassen für dich mit Angst verbunden ist,
wenn Trennung in deiner eigenen Geschichte wehgetan hat,
wenn du dich schuldig fühlst, dein Kind zurückzulassen,
wenn ein Teil von dir eigentlich noch gar nicht gehen möchte,

dann verschwindet all das nicht einfach, nur weil du lächelst und sagst:

„Du schaffst das.“

Das bedeutet nicht, dass dein Kind deine Gefühle „übernimmt“.
Und erst recht nicht, dass du schuld bist, wenn die Eingewöhnung schwierig ist.

Aber es bedeutet, dass es sich lohnen kann, nicht ausschließlich auf dein Kind zu schauen.

Sondern auch auf dich.

Was passiert eigentlich in mir, wenn mein Kind mich nicht mehr braucht, um hier sicher zu sein?

Was löst sein Weinen in mir aus?

Warum fällt mir dieser Abschied so schwer?

Und welche meiner Gefühle gehören vielleicht zu meiner eigenen Geschichte – und nicht zu der meines Kindes?

Bewusste Eingewöhnung bedeutet für mich deshalb auch, sich mit dem eigenen emotionalen Leiden auseinanderzusetzen.

Nicht, damit du deine Gefühle endlich „in den Griff bekommst“.

Sondern damit dein Kind sie nicht für dich tragen muss.

Vielleicht beginnt Loslassen genau dort:

Wenn du deinem Kind innerlich erlauben kannst, eine Erfahrung zu machen, die leichter sein darf als deine eigene.

25/09/2026

Sind diese Grundelemente in der Kinderbegleitung nicht konzeptunabhängig?

Gehört das "richtige" Grundverständnis dieser Begriffe nicht IMMER zu einer kindgerechten Haltung der Erwachsenen?

25/09/2026

Vor allem, wenn die Trennung schon in den ersten 3 Tagen passiert, kann das Weinen des Kindes nicht ernst genug genommen werden!!!

Wir MÜSSEN das Weinen des Kleinkindes IMMER ernst nehmen, weil wie soll es uns seine Unsicherheit und Angst denn sonst mitteilen???

Es hat schon auch einen Mehrwert für mich wenn ich in den wöchentlichen live calls einen Monolog vortrage, ohne dass jem...
25/09/2026

Es hat schon auch einen Mehrwert für mich wenn ich in den wöchentlichen live calls einen Monolog vortrage, ohne dass jemand zuhört.

Aber so richtig Spaß macht es mir dann doch nicht und vor allem habt ihr ja gar nichts davon.

Aber genau dafür gibt es das KitaElternNest. Für EUCH.

Mit ein paar Klicks ist es eingerichtet und schon befindest du dich nicht nur an einem Ort wo du willkommen und verstanden bist,

SONDERN

auch noch Antworten auf deine Fragen bekommst und fachliche Unterstützung, wenn du sie brauchst. Ganz praxisnah und praxiserprobt.

Ich freue mich auf dich!

Den Link zum KitaElternNest findest du in meiner Bio.

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76227

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