Liebe und Wille

Liebe und Wille

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In der Seele liegt die Kraft: nur wie werden wir uns dieser bewusst?

Menschen begleiten und stärken – durch Bilder, Körperwahrnehmung und mit den Qualitäten und Methoden der Psychosynthese – ist mein Anliegen.

01/04/2023
Autor Bas Kast: "Bei der Psyche glauben viele, die läuft von selbst rund. Stimmt aber nicht" 23/03/2023

Autor Bas Kast: "Bei der Psyche glauben viele, die läuft von selbst rund. Stimmt aber nicht"

Auf der Höhe seines Erfolges fühlte sich Bas Kast deprimiert und leer. Also probierte er aus, was seine Seele stärkt – von Eisbaden über Meditation bis zu Magic Mushrooms

Wer das verlinkte Interview und die KOmmentare darunter liest, wird sich fragen, ob es sich lohnt das Buch zu lesen. Denn immerhin klingt das, was Herr Bast sagt, doch auch etwas platt und einfach gestrickt. Nichts besonders Neues in diesem Buch... Die Seele reduziert auf alles, was man tun kann und was Studien bereits belegen (Ernährung, Sport und Körper, Praktisches vor allem).

Die Seele ist aber auch so vieles mehr als das, was wir in Worte fassen können. Sie berührt alles, was unsere Werte, unsere Gefühle, unseren Lebenssinn... unsere Wünsche, Sehnsüchte, wie auch Potentiale, Fähigkeiten, Intuitionen und Eingebungen... umfasst.

Unsere Sinne wieder erleben, das gefällt mir: einen halben Tag hungern, zum Beispiel, hört sich nach etwas anregendem an, dass ich abends manchmal mache (16/8).
Warum nicht auch mal eine Tour durch den Wald, durch Gestrüpp und Büsche, einen Hügel hoch kraxeln und sich die Beine abmühen?

Waldbaden oder doch bei 5 Grad kalt baden? Die sanfte Tour oder das Herauskatapultieren aus der Konfortzone?

Aus Depressionen rauskommen ist wohl sehr individuell. Dass es ein Weg ist, den jede und jeder für sich gehen muss, leuchtet dann ein.
Aber es kann auch viel näher sein, als gedacht. Und es kann weiter gehen oder tiefer gehen, als das rein Praktische.

Helfen können Fragen wie: was gibt mir Kraft, was begeistert mich? Wo blühe ich auf? Wenn es kein Hindernis gäbe, was würde ich mir wünschen? Wo mag ich auf Entdeckung in meinem Leben gehen und etwas mich trauen, das ich mir verwehre?

Sich selbst lieben heißt auch sich zu trauen und dem Leben zu vertrauen. Vielleicht nicht sofort, aber das Leben bietet einem immer wieder neue Möglichkeiten, etwas Neues auszuprobieren, jemand Neues kennenzulernen oder ein neues Thema zu entdecken. Eine neue Facette zu betrachten.

Neulich begegnete ich meinem Nachbarn, der mir erzählte, wie toll er das fand, als er mich vor 30 Jahren mit meinem Vater im Hinterhof erlebte, wie dieser mir zeigte, wie man ein Platten am Fahrrad repariert. Ich war baff!

Seit ein paar Wochen treffe ich diesen Nachbarn immer wieder und habe wirklich sehr nette Gespräche mit ihm! Eine Wohltat. Zaubert ein Lächeln in mein Gesicht.

Ziel im Leben ist es vollständig zu werden, die ganze Palette der Gefühle auch zu leben und sich weiterzuentwickeln mit allen Schattenseiten, die wir alle haben. Auch die Schattenseiten wollen gesehen werden und bergen etwas Wertvolles in sich. Nur was, das kann jede und jeder nur für sich selbst herausfinden...
Oder in kundiger Begleitung durch eine gute Freundin, eine Vertrauensperson oder eine einfühlsame Person. Das Gespräch suchen ist eigentlich immer lohnenswert und hilft aus dem Loch heraus. Nur Mut!!

Autor Bas Kast: "Bei der Psyche glauben viele, die läuft von selbst rund. Stimmt aber nicht" Auf der Höhe seines Erfolges fühlte sich Bas Kast deprimiert und leer. Also probierte er aus, was seine Seele stärkt – von Eisbaden über Meditation bis zu Magic Mushrooms

Kunstsnack 24/10/2022

Kunstsnack Podcast · Staatliche Kunsthalle Karlsruhe · Der Kunstsnack. Kurze Facts leicht bekömmlich. Von der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit dem Comedian und Kunsthistoriker Jakob Schwerdtfeger.

24/10/2022

Er hat Respekt geschaffen, wo zuvor Missachtung und oft sogar Verachtung herrschte. Er hat Recht geschaffen, wo vorher Rechtlosigkeit war. Heute gedenken wir 🏳️‍🌈🖤Am 22. Oktober 2019 ist unser langjähriges Vorstandsmitglied Manfred Bruns verstorben. Der Bundesanwalt a. D. war ohne Zweifel der Vorkämpfer in der deutschen LSBTI* Rechtsgestaltung und Gesetzgebung.

Mit seinem jahrzehntelangen Engagement, seiner Hartnäckigkeit, seinem juristischen Scharfsinn und seiner Integrität hat er unsere Gesellschaft freier, gerechter und lebenswerter gemacht. Und er tat das im Großen wie im Kleinen. Und mit dem nur scheinbar „Kleinen“ will ich anfangen, mit seiner unendlichen Hilfsbereitschaft. Von früh bis spät saß er am Computer und am Telefon, hat Menschen beraten und gegen Diskriminierung unterstützt. Das ging von kleinteiligen Themen bis zu existenziellen Fragen: Wie ist es mit der Absicherung meines Partners im Alter? Darf die katholische Kita mich kündigen, weil ich mit einer Frau zusammenlebe? Werde ich als Verfolgter anerkannt oder muss ich in das Land zurück, wo mir Gefängnis, Folter und Tod drohen?

Manfred Bruns hat Geflüchtete gerettet durch seine Interventionen, er hat zahllosen Menschen geholfen durch fachlichen Rat auch in den entlegensten und schwierigsten Rechtsfragen - aber oft einfach auch durch menschlichen Zuspruch, durch die Ermutigung, sich eben nicht entmutigen zu lassen, wenn man bei Behörden ignoriert oder bei Gericht abgewimmelt wurde. Gerade auch aus dieser Arbeit für hilfesuchende Menschen speiste sich sein rechts- und gesellschaftspolitisches Engagement.

Manfred war einer der wichtigsten Wegbereiter einer liberalen AIDS-Politik in der Bundesrepublik. Man kann kaum ermessen, wieviel unnötiges Leid vermieden wurde, wie viele Leben dadurch gerettet wurden, dass damals in den 1980er Jahren eine Politik der Prävention statt Repression durchgesetzt werden konnte. Als Sachverständiger in der AIDS-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags hat Manfred Bruns hierfür zentrale Leitlinien formuliert, Mehrheiten organisiert und diesen zum Durchbruch verholfen.

Für sein Engagement erhielt Manfred bedeutende Auszeichnungen: das Bundesverdienstkreuzes, den Preis der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und viele Ehrungen aus der Community. Bei allen diesen Ehrungen hat er immer betont, dass er die Erfolge, die gesellschaftlichen Fortschritte nicht alleine bewirkt habe, sondern immer Mitstreiterinnen und Mitstreiter hatte. Das stimmt, aber stimmt eben doch nicht ganz. Von all den Mitstreiterinnen und Mitstreitern der ganzen Jahrzehnte hätte niemand wirklich Manfreds Rolle einnehmen können. Damit meine ich gar nicht zu allererst dieses unfassbare und einzigartige Arbeitspensum, mit dem er Rat und Hilfe leistete, unzählige Gesetzentwürfe, Stellungnahmen und Fachaufsätze verfasste und eine juristische Datensammlung anlegte, aus der sich bis heute die ganze Fachwelt bedient. Ich meine vor allem: Es gab niemand sonst, der dieses soziale Kapital als erfolgreicher Jurist und hoher Beamter mitbrachte, und der die Bereitschaft und Fähigkeit hatte, dieses Kapital auch einzusetzen für die Anliegen von Menschen, die viele seiner Berufs- und Standesgenossen geradezu als abseitig empfanden.

Es gab nur einen Manfred Bruns. Er hat durch sein Beispiel verkörpert, dass die Verhältnisse eben doch nicht so fest gemauert sind, dass im demokratisch verfassten Rechtsstaat gerade das Recht ein Mittel der Veränderung sein kann und dass es kein Schicksal ist, dass die einen sozusagen gottgegeben drinnen den Ton angeben und andere für immer draußen bleiben müssen.

Er hat Türen aufgestoßen, gegen die wir ohne ihn noch viel länger hätten anrennen müssen. Besser gesagt, er hat Türen aufgestemmt – denn es gab ständig, zu jeder Zeit und zu jedem LSBTI-Thema hinhaltende Widerstände. Die hat er beharrlich überwunden - scharf in der Sache aber fast immer entwaffnend freundlich im Ton und mit trockenem rheinischem Humor. Nur wenn die Einwände gar zu plump oder zu gehässig waren, konnte er auch mal heiligen Zorn zeigen und laut werden – freilich, um gleich danach einen Einigungsvorschlag auf den Tisch zu legen.

So haben wir ihn erlebt - bei unzähligen Veranstaltungen, auf Podien, auf Verbandstagen oder Kirchentagen, bei Anhörungen im Bundestag und in Landtagen oder bei Verhandlungen vor dem Bundesverfassungsgericht. Er war über Jahrzehnte unsere Stimme. So hat Manfred Bruns gesellschaftliche Veränderungen zustande gebracht, die vor dreißig Jahren buchstäblich unvorstellbar waren: Die endgültige Abschaffung des menschenverachtenden § 175 im Jahr 1994 und schließlich auch die rechtliche Rehabilitierung der Opfer dieses Unrechtsparagraphen. Er hat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz mit auf die Schiene gesetzt und ebenso die Anerkennung von Regenbogenfamilien im Recht. Er hat intensiv daran gearbeitet, dass auch trans* und inter* Personen endlich einen anerkannten Platz in unserer Rechtsordnung erhalten.

Und natürlich war da das Thema der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Hier hat er sich auch durch schlimme Rückschläge nicht entmutigen lassen, z.B. als 1993 eine Kammer des Bundesverfassungsgerichts noch meinte, unsere Rechte hätten „keine grundsätzliche verfassungsrechtliche Bedeutung“. Ich sehe Manfred heute noch vor Augen, wie er neun Jahre später in der historischen Verhandlung zum Lebenspartnerschaftsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht ein großartiges Plädoyer hielt. Und wir haben gewonnen. Als Manfred Bruns in den 1980er Jahren diesen Kampf aufnahm, galt gleichgeschlechtliches Zusammenleben der Rechtsordnung noch als „sittenwidrig“. Am Endpunkt steht die Ehe für alle, die der Bundestag schließlich mit 62% Mehrheit beschlossen hat.

Manfred hat sich diebisch darüber gefreut, für trans* Personen einen rechtlichen „Schleichweg“ gefunden zu haben, von dem er glaubte, dass sie darüber zu ihrem Recht kommen könnten - trotz der Blockaden aus dem Bundesinnenministerium. Denn er war kein Lobbyist in eigener Sache. Er hat Anteil angenommen, an den Sorgen, Nöten und Leiden anderer. So ist er vom Bundesanwalt zum Anwalt der Bürgerrechte geworden – ein großer Humanist im breitesten Sinne.

Deshalb war er auch Gründungsstifter der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, die sich für LSBTI einsetzt, deren Menschenrechte in vielen Staaten dieser Welt weiterhin mit Füßen getreten werden. Hier in unserem Land hat Manfred Bruns Teilhabe erkämpft, wo zuvor Ausgrenzung die Regel war. Er hat Respekt geschaffen, wo zuvor Missachtung und oft sogar Verachtung herrschte. Er hat Recht geschaffen, wo vorher Rechtlosigkeit war.

aeon 21/07/2022

Die Entwicklung der Persönlichkeit heißt in der Psychosynthese soviel wie:

Was ist noch alles möglich? Was steckt noch alles in mir, das geweckt werden, verwirklicht werden will? Wonach sehne ich mich?

Im Beitrag vom Basler Institut AEON hier unten wird das sehr schön beschrieben. 🙏😊

aeon Ausbildungszentrum für Psychosynthese – Coaching und Beratung, Seminare und Workshops im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität und alternative Heilmethoden.

14/06/2022

Dr. Kristina Brode im Gespräch über die inneren Heilkräfte und wie sie Krebskranke seit 30 Jahren begleitet - ein mutmachendes Gespräch, denn Krebs ist nicht das Ende des Lebens.

Es geht bei Selbstheilungen oft um Annahme der Situation, sich selbst, der tieferen Glaubenssätze...

Hört rein! 35 unterhaltsame Minuten.



https://www.youtube.com/watch?v=AnrgpNzXgEI

Dr. Elisabeth Lukas: Wie werde ich eine reife Persönlichkeit? 03/06/2022

Ein inspirierendes Gespräch mit Dr. Elisabeth Lukas zum Thema:
Wie werde ich eine reife Persönlichkeit?

Die Logotherapie nach Viktor Frankl, die auch Frau Lukas vertritt fußt auf einem Menschenbild, das der Psychosynthese sehr ähnlich ist. Der Mensch als Gestalter seines Lebens steht hier im Blickpunkt.

Sich einer Aufgabe widmen heißt den Blick nach draußen richten, nicht auf sich schauen, sondern sich einer Sache zuwenden.

Was ist mir wichtig? Und was begeistert mich? Was geht mir leicht von der Hand? Die innere Stimme wahrnehmen, in der Stille, hilft dabei ganz wesentlich. Davon handelt das erhellende Gespräch.

Dr. Elisabeth Lukas: Wie werde ich eine reife Persönlichkeit? Die Psychologin und Psychotherapeutin Elisabeth Lukas über Wege zu einem starken Charakter. Dieses Video können Sie auch unentgeltlich bestellen bei:KIRCHE I...

03/06/2022

Bedürfnisse sind essentiell in unserem Leben, sie geben uns Orientierung. Wir brauchen diese Wahrnehmung, um für uns zu sorgen.

Bedürfnisse treiben unser Handeln an, manchmal drängend, manchmal leise. Als Sehnsucht, als drängenden Wunsch oder einfach als Grundbedürfnis, das gedeckt werden möchte.

Welche Grundbedürfnisse kenne ich?
Essen, schlafen, trinken, Liebe, Schutz, atmen, Berührung...

Welche Bedürfnisse habe ich noch?
Genuss, Luxus, Konfort, Abenteuer, Bequemlichkeit, Ruhe, Unterstützung, Hilfe, ...

Bin ich diese Bedürfnisse?

Wenn wir auf der Suche nach unserem wahren Selbst - unserer wahren Natur - sind, dann sind Bedürfnisse eher eine Ablenkung und nicht Ausdruck unseres Selbsts, unserer tieferen Identität.

Wir entfernen uns von unserem tieferen Sein, von der Erfahrung des Selbst.

Daher: Ich habe Bedürfnisse, aber ich bin nicht meine Bedürfnisse.

Ich bin mehr als meine Bedürfnisse. Ich bin ein Zentrum reinen Bewusstseins.

Hast du deinem Partner jemals eine tiefgründige Frage gestellt? 27/05/2022

Tiefergehende Fragen stellen wir uns eher selten in Beziehungen. Wie wäre es mit der/den Frage/n hier unten?

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Hast du deinem Partner jemals eine tiefgründige Frage gestellt? Sprecht miteinander über Erinnerungen, träumt von der Zukunft und macht Pläne, um diese zu verwirklichen. Legt eure Handys weg und verbringt (offline!) Zeit zusammen.

Photos from Liebe und Wille's post 11/04/2022

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