14/09/2026
Pauline Langhals, ehemalige RPTU-Studentin des Förderschullehramts, schlug nach ihrem Studium einen Weg ein, der nicht dem klassischen Muster folgte. Nach ihrem Masterabschluss entschied sie sich gegen den direkten Einstieg ins Referendariat und verfolgt stattdessen gleich mehrere Projekte, die alle ein gemeinsames Ziel haben: mehr Inklusion in der Gesellschaft, insbesondere in der Arbeitswelt.
Aktuell promoviert Pauline als externe Doktorandin an der RPTU am Fachbereich Erziehungswissenschaften. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit inklusiven Unternehmensgründungen und der Frage, wie Menschen mit Behinderungen stärker in Gründungsprozesse und den Arbeitsmarkt eingebunden werden können.
Der Wunsch, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen, führte schließlich zur Gründung ihres eigenen Unternehmens. Gemeinsam mit ihrem Partner baut Pauline Langhals das Sozialunternehmen Incalor- schenk(t) ein gutes Gefühl auf, das Inklusion nicht nur thematisiert, sondern vorlebt.
Zusätzlich arbeitet sie in Teilzeit als Marketing-Managerin und als Content-Creatorin, indem sie Inhalte für Organisationen wie die Aktion Mensch und MoveRLP erstellt. Ein Alltag, der von außen betrachtet kaum zu bewältigen scheint. Pauline sieht das anders: „Es sind alles meine absoluten Traumjobs. Ich fühle mich privilegiert, mir ein Lebensmodell aufgebaut zu haben, bei dem mir jede einzelne Tätigkeit so viel Spaß macht.“
Auf ihrem Weg zur Unternehmensgründung erhielt Pauline umfangreiche Unterstützung durch den IDEENWALD - Das Startup-Ökosystem aus dem Pfälzerwald.
Auch das EXIST-Women-Stipendium, das Frauen aus der Wissenschaft bei Gründungsvorhaben unterstützt, half dabei, die Idee weiterzuentwickeln. „Ohne diese Unterstützung wären viele Dinge deutlich schwieriger gewesen“, sagt Pauline rückblickend. 🔗 Die ganze Story: Link in der Bio!