Katharina Mauer

Katharina Mauer Excited how personal healing & healthy self-connection informs healthy relationships & vice versa

Ganz oft verwechseln wir das, was wir gewohnt sind, als das, was uns natürlich ist.Wir nennen es dann unsere Persönlichk...
06/10/2025

Ganz oft verwechseln wir das, was wir gewohnt sind, als das, was uns natürlich ist.

Wir nennen es dann unsere Persönlichkeit, wenn wir uns im Konflikt z.B. zurückziehen oder forsch an andere Menschen herangehen. Das Beides - und so vieles mehr - eine Überhöhung bestimmter Persönlichkeitsmerkmale und damit ein Schutzmechanismus ist, fällt uns oft nicht auf.

Genauso verhält es sich auch - klar - mit unserer Kommunikation. Wir rechtfertigen uns, entschuldigen uns für alles, attackieren schnell oder schweigen und checken aus. Alles Gewohnheiten, d.h. Reaktionen, mit denen wir uns sicher halten wollen, aber ebenso auch die Beziehung und einen heilsamen Dialog verlassen.

Natürlich ist es uns als Menschen, dass wir gehört und verstanden werden wollen; dass wir gerne und gut kollaborieren; dass wir gemeinsam kreative Lösungen erarbeiten wollen.

Das geht nur, wenn wir unsere gewohnten Reaktionsmuster erkennen und durchschauen, was ihnen zugrunde liegt.

Darauf konzentriere ich mich in meiner Arbeit nun mehr und mehr. Dir in Deiner Beziehung aufzuzeigen, wie Du klar (also für Dich einstehend) und liebevoll (also verbindend) kommunizieren kannst.

Stay tuned! ❤️

Was braucht es, damit Wunden - egal welcher Art - heilen können? Zeit, Raum, Aufmerksamkeit & eine Portion Liebe. Oftmal...
18/08/2025

Was braucht es, damit Wunden - egal welcher Art - heilen können? Zeit, Raum, Aufmerksamkeit & eine Portion Liebe.

Oftmals ist es so, dass wir unseren eigenen seelischen Verwundungen genau das verwehren: keine Zeit für die entstandenen Gefühle, keinen Raum für das, was sie in uns anrühren, keine Aufmerksamkeit für das, was wir brauchen oder gebraucht hätten und damit auch keine Portion Liebe für uns.

All das um des “lieben Friedens” willen. Um nicht in die Auseinandersetzung zu gehen, für uns einzustehen und in ein Gespräch, das heilsam sein kann.

Der entstandene Stress kann nicht durch uns hindurch und ziehen gelassen werden.

So entsteht auf Dauer nur mehr Frust bis hin zur Eskalation (wir sehen es immer wieder anschaulich auf der Weltbühne), aber sicher kein Frieden.

In diesem Sinne: lasst uns mutig sein, uns 1. um uns zu kümmern und 2. unsere Beziehungen zu heilen, damit der Frieden, den wir uns wünschen, entstehen kann.

I experienced this first-hand again during my summer vacation: not making it about the other person but about what’s bee...
12/08/2025

I experienced this first-hand again during my summer vacation: not making it about the other person but about what’s been triggered inside of me makes a huge difference!

It’s the difference between feeling powerless to feeling in charge; the sense of running out of options to finding release; the loss of self to a deeper connection with oneself.

If we’re taking our mind’s narrative about who is responsible for our perceived misfortune too seriously, we miss the chance of empowering ourselves from within.

The key is to take a pause when triggered & to use our excellent capacity to feel and to sense what’s going on inside: what am I feeling right now? How does it feel? Where do I feel it? Can I just be with that for a moment? Is there something this feeling or sensation wants to tell me? Has it been feeling like that for a while?

These are just a few questions to start a very wholesome conversation which makes it all about you, releasing the inhibiting entanglement with the other person.

Irgendwann hat mir eine Mentorin gesagt: “Das Wichtigste ist, dass ihr in Beziehung bleibt.” und das ist seitdem zu mein...
22/07/2025

Irgendwann hat mir eine Mentorin gesagt: “Das Wichtigste ist, dass ihr in Beziehung bleibt.” und das ist seitdem zu meinem Leitthema geworden.

Dabei gehe ich eine Mediation oder Konflikt-Beratung nicht mit der Idee an, dass die Paar-Beziehung (Freundschaft etc.) erhalten bleiben muss. Das widerspricht oftmals dem Fluss des Lebens.

Vielmehr geht es mir darum, dass wir im Konflikt immer die Möglichkeit haben, den Bezug/ Kontakt aufrechtzuerhalten oder ihn durch unsere (Selbstschutz) Muster an Attacke oder Rückzug zu schädigen bzw. zu unterbrechen.

Und dann wird es so viel schwerer, den Konflikt konstruktiv und für Beide heilsam zu lösen.

Für mich fängt die Beziehung allerdings noch einen Schritt vorher an, nämlich bei mir selbst. Dass ich meinen oftmals ebenfalls konfliktträchtigen Gefühlen Raum gebe und damit Verantwortung übernehme für meine eigene Entwicklung. Es ist erstaunlich, wie oft die Situation dann an Ladung verliert und ich merke, dass dieser gesunde Selbstbezug eine ebensolche Wirkung ins Außen hinein hat.

Wenn Euch dieser Ansatz anspricht bzw. ich Euch bei aktuellen Konflikten eine weitere Perspektive (in Euch selbst) eröffnen kann, dann meldet Euch für ein kostenloses 30 Minuten-Erstgespräch via Direktnachricht oder über mein Kontaktformular (Link im Profil).

Habt eine schöne Rest-Woche 🌞

…mit dem zu sein, was ist. That simple 😅Es gibt viele Gründe, warum den meisten von uns, das einfachste auf der Welt so ...
08/07/2025

…mit dem zu sein, was ist. That simple 😅

Es gibt viele Gründe, warum den meisten von uns, das einfachste auf der Welt so schwer erscheint.

Manchen fällt es schwer, zu fühlen. Dann ist das erst mal so. Ein Gefühl von Taubheit, mangelndem Bezug, Verwirrung.

Andere spüren einen Sturm an Gefühlen, die sich möglicherweise auch noch widersprechen. Dann ist das erstmal so. Chaos, Überwältigung, Irritation.

Andere fühlen sich von der Gegenwart überfordert und ziehen sich lieber weit aus ihr zurück. Dann ist das erstmal so. Angst, Überforderung, Dissoziation.

Kannst Du zu Dir und den verschiedenen Aspekten in Dir in diesem Moment Ja sagen - oder doch eher Nein?

Beides ist fein.

So ist das mit dem “Was ist”. Keine Analyse, Verurteilung, Wegdrücken oder Hervorheben. Es ist, was es ist.

Die eigene Vielschichtigkeit zu erkunden, anzuerkennen und allmählich lieben zu lernen bedeutet auch, dass wir sie anderen zugestehen.

Deswegen bleibt die Präsenz meine wichtigste Qualität in Beziehungen und in der Konfliktlösung.

Welche Qualität(en) bringen Dich in Frieden mit Dir & Anderen? Hinterlasst mir das gerne in den Kommentaren. Ich freue mich auf Eure Inspirationen ✨

This is a shout out to the significance & power of presence & mediation in and of conflicts. Whether large- or small-sca...
16/06/2025

This is a shout out to the significance & power of presence & mediation in and of conflicts. Whether large- or small-scale all too often we avoid or become reactionary to conflict/ other perspectives and opinions.

It just doesn’t display and serve our full human capacity. We’re inherently nuanced, complex, and interconnected, with one another & nature around us.

If we continue to fall into the trap of thinking & speaking binary (“he is right and she is wrong”, “their actions are justified but the others aren’t” etc.) we escalate conflicts to a dangerous extent.

This type of thinking has burdened couples, friends, families, neighbors and nations, especially over the past few years.

There is nothing wrong with having a viewpoint and values to uphold. What is wrong though is to use them as a shield against what others might believe or value.

It’s essential that we start to uncover our human potential to see & accept nuance (b/c we’re nuanced ourselves), the wisdom of an open (and yes vulnerable) heart and the healing presence that derives from knowing that we’re all driven by our own story and associated emotions.

What is your take on not taking sides? Do you see its healing potential or does it worry you in heated times like ours?

Would love to hear your thoughts!

Have a soothing start to the week ✨✨

This to me is so important when it comes to understanding conflicts - small- and large scale.Disconnection refers to the...
28/12/2024

This to me is so important when it comes to understanding conflicts - small- and large scale.

Disconnection refers to the body and the spirit, a full & deep sense of who we are as individuals and as humanity.

Just try it for yourself: every time you turn towards yourself, taking seriously what you sense in your body and emotionally, a sense of calm & focus emerges sooner or later. This isn’t the place from which we go into division or all types of wars.

Disconnection means that we’re operating from our heads primarily or even only. Remember your cognition is just one other sense through which you perceive the world. It isn’t the most important and certainly not the most truthful.

Admittedly it’s tough to stay open-hearted during conflict, both towards yourself and others. However, it is the place from which resolution and progress emerges. I think we’ve seem enough futile attempts to do otherwise.

So if we want to leave the path of constant attacks and counterattacks (again both small and large) the only sustainable way to do so is by seeking connection to ourselves, emotionally, physically & cognitively. It’s that simple. 😅

Just a small reminder: if you feel triggered by other people, loved ones or not, or situations, it’s worth taking a brea...
25/12/2024

Just a small reminder: if you feel triggered by other people, loved ones or not, or situations, it’s worth taking a break and taking care of yourself.

Check in with your feelings and your body and forget about the lengthy narrative as to who did what wrongly.

Healing never happens from a place of (self) blame or shame but has everything to do with you loving yourself and every part that is running wild in this moment.

Wishing you a loving, caring & healing Holiday season 🎄⭐️

Noch habe ich mich mit keinem der gängigen Begriffe richtig angefreundet. Sei es nun Überlebensstrategie, Kompensationsm...
22/12/2024

Noch habe ich mich mit keinem der gängigen Begriffe richtig angefreundet.

Sei es nun Überlebensstrategie, Kompensationsmechanismus, Bewältigungsstrategien: sie alle bezeichnen das Gleiche, nämlich den Versuch unserer Psyche uns in überwältigenden Situationen zu schützen.

Klassische Strategien sind Perfektionismus, people pleasing, over performing, dissoziieren (auschecken), aber auch jegliche Form von Abhängigkeit und körperliche/psychische Symptome wie Autoimmunerkrankungen, Angststörungen oder Depressionen.

Die Bandbreite ist weit und viele davon sind gesellschaftliche akzeptierte Formen des Daseins (siehe Leistungsdruck).

Wichtig ist zu wissen: Coping-Strategien sind Strategien, die wir früh entwickelt haben, um mit Bindungserfahrungen umzugehen, die uns verletzt haben. Als Kinder entscheiden wir uns nicht für uns, wir können eine emotional unerträgliche Situation nicht einfach verlassen.

Stattdessen spalten wir den Schmerz haben und suchen uns Wege um in der Bindung zu bleiben.

Das Problem ist, dass wir die Strategien, die wir einmal zum Selbstschutz entwickelt haben, nicht mehr so schnell loslassen.

Sie werden mit uns “erwachsen” und hindern uns irgendwann auch ganz offensichtlich daran, uns frei, ermächtigt und glücklich zu fühlen.

Es nützt dann auch wenig, sie sich weg zu wünschen, zu manifestieren usw.

Viel wichtiger ist, sie erstmal anzuerkennen für das, was sie sind und was sie für uns geleistet haben.

Wann immer Du merkst, dass Du zB in Perfektionismus verfällst, halte inne und bleibe einige Momente bei diesem Mechanismus, der ein Anteil von Dir ist.

Wie fühlt sich der Perfektionimus an? Wo im Körper sitzt der Drang, es perfekt machen zu müssen? Was sagt dieser Anteil, wenn Du ihn fragst, wie es ihm geht und was er braucht? Verändern sich die Gefühle, zeigen sich weitere, die diesem Schutzmechanismus zugrunde liegen? Bedanke Dich bei Deiner Coping-Strategie, dass sie Dich so lange sicher gehalten und signalisiere ihr, dass die bedrohliche Situation vorüber ist und Du, als Erwachsene(r), allmählich das Steuer übernimmst.

Wie alles im Leben sind auch unsere Coping-Strategien nicht linear, nicht rein kognitiv verstehbar und vielschichtig.

„Trauma is probably the most avoided, ignored, belittled, denied, misunderstood and untreated cause of human suffering“,...
19/12/2024

„Trauma is probably the most avoided, ignored, belittled, denied, misunderstood and untreated cause of human suffering“, sagt der bekannte Biophysiker und Psychologe Peter Levine.

Auch wenn es augenscheinlich erstmal schwer ist, meine ich, dass wir (noch) nicht oft genug über Trauma sprechen können.

„Noch“ bis wir erkennen, wie wir uns Bindung und Beziehung verletzen, von früh auf, und sehen, wie wir auf welche oft subtile Weise unsere eigenen nicht verheilten Wunden als Päckchen weitergeben.

„Noch“ bis wir erkennen, dass nicht adressierte innere Wunden in den großen Themen unserer Zeit resultieren: Isolation, Spaltung, Depression, Abhängigkeiten und ultimativ Krieg.

„Noch“ bis uns klar ist, dass die unguten Erfahrungen, die uns prägten, nicht unser Schicksal sind, sondern schlicht Verletzungen, die darauf warten, geheilt zu werden.

„Noch“ bis wir wissen, dass unsere inhärenten menschlichen Qualitäten an Mitgefühl, Liebe, Verbindung, Kreativität, Kollaboration, Freude darunter leiden, dass wir uns selbst nicht ernst nehmen und wertschätzen, indem was wir erfahren, gefühlt, gebraucht haben.

Ich werde oft gefragt, wie sich Trauma im Alltag ausdrückt. Zunächst einmal: was wir heute noch bemerken, sind Überleben...
17/12/2024

Ich werde oft gefragt, wie sich Trauma im Alltag ausdrückt.

Zunächst einmal: was wir heute noch bemerken, sind Überlebensmechanismen oder auch Coping-Strategien, die uns davor bewahren wollen mit der traumatischen Erfahrung in Kontakt zu bekommen.

Die schützen uns bis weit ins Erwachsenenalter davor, mit Gefühlen und Erinnerungen in Kontakt zu kommen, die uns in frühen Jahren verletzt haben.

Das Problem ist jedoch, dass sie uns im gleichen Maße in der Vergangenheit festhalten und daran hindern, unsere individuelle Kraft und Potenzial zu entfalten.

Am deutlichsten wird das an einer ganz gängigen Herausforderung, die fälschlicherweise für normal gehalten wird: unserer Unfähigkeit im gegenwärtigen Moment zu verweilen.

In Gedanken meist in der Zukunft, emotional aber oft aus vergangenen und oft unbewussten Erfahrungen agierend. Und dabei total an der Realität, die da ist, wie sie ist, vorbeilebend.

Schau doch selbst einmal: was hindert Dich daran für einen längeren Zeitraum in der Gegenwart zu verweilen? Was denkst Du? Was fühlst Du? Woraus verweisen Deine Gedanken und Deine Gefühle? Was kannst Du nicht loslassen, dass Dich immer wieder an andere gedankliche und emotionale Orte zieht?

Am Wichtigsten: aus der Spirale kannst Du Dich befreien, wenn Du (bzw. die Anteile in Dir, die noch festhängen) allmählich erkennst, dass Du im Hier & Jetzt so erwachsen bist, dass Du mit alten Gefühlen und vergangenen Erfahrungen umgehen kannst. Dass Du Dich durch over-performance, people pleasing & Co. nicht mehr schützen musst.

Dabei helfe ich Dir gerne durch die Tools, die mir zur Verfügung stehen: ein klärendes Gespräch nach Compassionate Inquiry, Achtsamkeitsübungen auf Grundlage meiner Vipassana Meditations-Ausbildung und die Arbeit mit inneren Anteilen nach IoPT.

Du hast es verdient, Dich im Hier und Jetzt zu leben & zu lieben!

Für ein Kennenlerngespräch melde Dich gerne unter dem Link in meinem Profil oder per PM.

Für mich gerade eine grundlegende „Entwicklungs-Frage“: weg von Gedanken der Angst, des Mangels und der Wachsamkeit, die...
02/12/2024

Für mich gerade eine grundlegende „Entwicklungs-Frage“: weg von Gedanken der Angst, des Mangels und der Wachsamkeit, die mich letztlich im inneren und äußeren Kampf festhalten. Hin zu: was macht eine Einzigartigkeit aus? Welche Qualitäten trage ich in mir, von denen die Welt (mein Umfeld, meine Beziehungen, die Menschen, denen ich begegne) profitieren kann?

Wir alle tragen diesen einzigartigen und vielschichtigen Mix an Talenten, Interessen und Qualitäten in uns, die die Welt braucht.

Genau deshalb ist jede(r) von uns, so wie wir sind, auf dieser Welt.

Ich hoffe, dass auch Dich dieser Gedanken- und Einstellungs-shift.

Hab einen wunderbar entspannten & gemütlichen Dezember 🕯️✨☕️🎄

Adresse

Königstein Im Taunus
61462

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