30/01/2023
Es war ein tolles Coaching mit dir, liebe Katharina Rütters 🍀😄
Vielen Dank für deine Worte 🐴
🛑STOP! Das ist kein privates Foto🛑
Sondern meine wertvolle Erfahrung aus einem pferdegestützten Coaching. (Achtung: Tiefgang- 2 spannende Minuten Lesezeit)
Im letzten Jahr habe ich mich dazu entschlossen, ein pferdegestütztes Coaching auszuprobieren. Nicht nur, weil ich Pferde mag, sondern weil ich mithilfe einer neuen Coachingmethode neue Erkenntnisse für mich haben wollte (auch Coaches nehmen Coaching in Anspruch 🙂
👉🏻Mein Thema für das Coaching:
"ich möchte andere Menschen stehen lassen können"
Zwei kleine Shetlandponys standen auf der Wiese und ich durfte mir zu Beginn eins für mein Coaching aussuchen. Also nahm ich das dicke kleine weiße Pony- es wirkte für mich kernig und stabil.
Die Beraterin sagte mir, dass ich einfach mal loslaufen soll. Beim Anlaufen bemerkte ich einen leichten Widerstand beim tierischen Coachingpartner, zog es aber weiter mit. Dies wiederholte sich ca 10 Minuten, bis (ich inzwischen die gesamte Wiese mit Pony erkundet hatte) und das Pony mir durch "buckeln" und "stehenbleiben" sowie "Ohren anlegen" zu verstehen gab, dass es keine Lust mehr hat.
In dem Moment hätte ich das Coaching am liebsten abgebrochen. Meine Beraterin merkte meinen Unmut und sagte: "Was hast Du gerade für ein Gefühl?" Ich überlegte und sagte: "Dass ich das Pony mitziehen möchte, es aber nicht will und ich es irgendwie überzeugen muss". Sie fragte: "Was ist Dein Thema?"
"Dass ich Personen da stehen lassen muss, wo sie sind- und ihre Entscheidung akzeptieren muss"
Daraufhin entfernte ich den Strick vom Pony, sah ihm an, wie froh es war und ging auf Aufforderung der Beraterin zum brauen Pony. Dieses kam mir bereits entgegen und ich befestigte den Strick am Halfter. Wie auf Knopfdruck lief es flott los und zog mich mit.
In diesem Moment realisierte es das dicke weiße Pony und rannte wiehernd hinter uns beiden her.
Das, was jetzt wie ein Märchen klingt, hat sich wirklich so abgespielt. Folgende Dinge sind mir dabei klargeworden (ob von den Ponys so gewollt oder nicht)
1. ich darf Menschen stehen lassen, wo sie sind (weißes Pony)
2. offensichtlich gibt es immer Menschen, die von Anfang an Lust haben, mit meinem Tempo mitzugehen (braunes Pony)
3. ich muss im Vorfeld eindeutig für mich definieren, wie jemand zu sein hat, der mit mir mitgehen darf (das konnte ich offensichtlich auch nicht erkennen und hab mir einfach das weiße Pony geschnappt)
Danke SellyFry Coaching für diese Erfahrung.
Ich kann diese Methode mit den einfühlsamen Pferden sehr empfehlen und freue mich, diese Erkenntnis auf mein Leben noch stärker zu übertragen ♥️
Zur Info:
Coachingdauer insgesamt: 1 Stunde / keine Pferdeerfahrung im Vorfeld erforderlich | bei den Ponys handelte es sich im sozialisierte, aber ungerittene Tiere