08/05/2025
Über 12 Jahre habe ich unternehmerisch falsch kalkuliert – und es hat meinen Kunden geschadet. Hier ist warum: 2022 las ich ein Buch von .
Darin stand sinngemäß: „Charge more so you can deliver more.“
Doch ich hing in einem System fest, in dem ich meinen eigenen Wert nicht selbst definieren konnte. Es war sogar schlimmer.
Wenn du den dreifachen Preis für eine Dienstleistung verlangst, kannst du auch dreifachen Wert liefern:
– weniger Kunden
– mehr Zeit pro Person
– bezahlbare, gute Mitarbeiter
– bessere Ergebnisse
– ernsthaftere Kunden
In der Finanzbranche auf Provisionsbasis sind die Werte aber oft gedeckelt.
Nehmen wir 50 Promille an – ich habe jahrelang für nur 14 Promille gearbeitet.
Das Ergebnis:
– Ich brauchte ständig neue Kunden
– War komplett abhängig von Empfehlungen
– Verbrachte 70 % meiner Zeit mit Akquise
– Konnte mir keine Mitarbeiter leisten
Und das, obwohl der Kunde den vollen Preis bezahlt hat – aber bei mir kam nur 1/3 an. Heute weiß ich:
Nicht der Preis war das Problem – sondern das System, in dem ich ihn nicht selbst bestimmen konnte.
Wie siehst du das?
Wo liegt für dich ein fairer Sweet Spot zwischen Preis und Leistung bei Dienstleistungen?
Noch ein Hinweis: gerechtfertigt ist so eine Teilung oder Abgabe wenn der, der mitverdient beispielsweise einen Teil der Arbeit übernimmt: wie den Service oder die Akquise (als Beispiel im Vertrieb)