11/10/2026
🍄 𝗔𝘂𝗳 𝗪𝗮𝗹𝗱𝘀𝗽𝗮𝘇𝗶𝗲𝗿𝗴𝗮𝗻𝗴 – 𝗪𝗮𝘀 𝗣𝗶𝗹𝘇𝘀𝗽𝗼𝗿𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗿𝗮𝘁𝗲𝗻!
Wer einmal anfängt, sich mit Pilzen zu beschäftigen, merkt schnell, wie spannend und komplex die Welt der Mykologie ist!
Welche Bäume und Zeigerpflanzen wachsen in der Nähe? Welche Rolle spielen Pilze im Ökosystem Wald? Und wie hängt das alles zusammen? Nicht umsonst wird das unterirdische Pilzgeflecht gerne als „Internet des Waldes“ bezeichnet.
Auch bei der Pilzbestimmung lohnt sich ein genauer Blick. Hutform, Fruchtschicht, Stiel, Velum und viele weitere Merkmale helfen dabei, die Arten zu unterscheiden.
🔎 Ein besonders spannendes Merkmal: die Sporenpulverfarbe!
Gerade bei Lamellenpilzen kann sie entscheidende Hinweise liefern. Weiß, cremefarben, rosa, braun oder nahezu schwarz – die Unterschiede sind teilweise erheblich, am Pilz selbst aber nicht immer sofort erkennbar.
Deshalb haben wir bei unserem Waldspaziergang zwei Sporenpulverabdrücke angefertigt. Dafür werden die Pilzhüte mit den Lamellen nach unten auf eine Unterlage gelegt. Nach einigen Stunden zeigt sich im Idealfall ein feiner Abdruck, der sogar die Anordnung der Lamellen erkennen lässt.
Bei unseren Bestimmungsversuchen verschiedener Kremplinge und anderer Lamellenpilze kam noch eine interessante Frage auf: Wie hilfreich sind eigentlich Fotos im Vergleich zu wissenschaftlichen Zeichnungen?
📖 Was bevorzugt ihr in euren Pilzbestimmungsbüchern – Fotos oder Zeichnungen? Welche Merkmale nutzt ihr immer wieder gern und sicher?