27/11/2015
Am Samstag, den 27.2.16, findet unter dem Motto "Zur Situation und Zukunft der (Zupf-)Musik" eine Podiumsdiskussion u.a. mit folgenden geladenen Gästen statt:
Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse (Komponist und Geschäftsführender Direktor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal),
Prof. Alfred Eickholt (Professor für Gitarre und Didaktik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal und Präsident der Europäischen Gitarrenlehrervereinigung Deutschland EGTA D),
Reinhard Knoll (Präsident des Landesmusikrates NRW),
Prof. em. Marga Wilden-Hüsgen (emeritierte Professorin für Mandoline an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal sowie Landesmusikleitung des Bundes deutscher Zupfmusiker (BDZ) NRW),
Eva Dämmer (Leiterin der Musikschule Hilden und Mitglied des Verbands deutscher Musikschulen (VdM)),
Fabian Hinsche (Konzertgitarrist und Kulturwissenschaftler),
Kristina Lisner (Mandolinistin und Studentin)
Moderator des Abends wird Matthias Fromageot sein (Musikpädagoge und stellvertretender Leiter der Musikschule Leverkusen).
Der Gitarrist und Komponist Jörn Michael Borner wird den Ausklang des Abends musikalisch untermalen.
Dabei befasst sich die Runde u.a. mit folgenden Fragen:
Deutschland gilt als Land mit einer großen musikalischen Tradition. Bach, Beethoven, oder Brahms, Hindemith oder Henze, die Liste großer deutscher Komponisten ist lang. Die Dichte an Orchestern ist einzigartig und mit den Berliner Philharmonikern ist eines der Spitzenorchester der Welt in Deutschland beheimatet. Es scheint keinen Grund zur Klage zu geben. Oder etwas doch? Ist die „klassische“ Musik überhaupt noch aktuell? Hat sie in Zeiten von Popmusik und Finanzknappheit Zukunft? Welche beruflichen Perspektiven hat man als Musiker nach dem Studium tatsächlich und lässt sich vom Beruf des Komponisten eigentlich leben? Wie steht es in Zeiten des längeren Nachmittagsunterrichts mit dem musikalischen Nachwuchs und wie reagieren Verlage auf die zunehmende Digitalisierung?