11/10/2012
Herzlich willkommen auf unserer Informationsseite.
Wir haben uns zur Aufgabe gemacht Kinder zu begleiten, zu unterstützen und die Entwicklung individuell zu fördern.
Unsere Motivation für diese Tätigkeit ist einfach Freude an den Erziehungsaufgaben und am Leben mit Kindern.
Wir möchten auf längere Zeit diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen und nehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil.
Tagespflege als Betreuungsangebot
Rechtliche Grundlagen
Die rechtliche Grundlage für Kinderbetreuung in der Tagespflege ist der ' 23 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz).
Die Tagespflege stellt eine nicht-institutionelle,
familiäre Betreuung und Förderung
von Kindern dar.
Entsprechend der vom Jugendamt erteilten Pflegeerlaubnis werden bei uns maximal 9 Kinder im Alter von 0-3 Jahren betreut.
Um die wichtigsten Aspekte für die Betreuung des Kindes zu berücksichtigen,
wird ein Betreuungsvertrag zwischen uns und den Personensorgeberechtigten abgeschlossen.
Aufgaben und Alltag
Wir betreuen, pflegen, versorgen und fördern die Kinder in angemieteten Räumen.
Dadurch erfolgt keine Familienintegration und die Förderung ist wegen der kleinen Gruppensituation sehr individuell.
Die Bedürfnisse des einzelnen Kindes finden somit mehr Berücksichtigung.
Das Kennenlernen
Die Kontaktphase gilt dem Kennenlernen zwischen Tagesmutter, Eltern und Kind. Bei diesem Gespräch möchten wir etwas über die Persönlichkeit und den Entwicklungsstand des zukünftigen Kindes erfahren.
Die Eingewöhnungsphase gestalten wir individuell etwa 4 Wochen.
Um das Kind in seiner Entwicklung zu fördern, ist eine behutsame und schrittweise Eingewöhnung in Anwesenheit einer Bezugsperson nötig.
Dadurch kann ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden.
Nach ein paar Tagen starten wir dann die ersten Trennungsversuche.
Auch die Ablösungszeit ist wichtig, wenn das Kind die Tagespflege wieder verlässt. Die Gründe des Weggangs werden altersgemäß erklärt.
Der Abschied wird durch ein nettes Abschiedsfest begleitet.
Die Erziehung in der Tagespflege
Unser Leitbild ist die absolut gewaltfreie Erziehung,
ohne körperliche Bestrafung, seelischen
Verletzungen und anderen entwürdigenden
Maßnahmen.
Das wichtigste ist für uns eine gute Beziehung aufzubauen und zu bewahren.
Einfühlung und Verständnis
- bei Angst trösten wir
-wir versuchen Gefühle und Signale zu verstehen
und bieten mitfühlende Hilfsbereitschaft an
Respekt
-wir respektieren Grenzen und Gefühle der Kinder
-wir vergleichen die Kinder nicht miteinander, sie
werden in ihrer Unterschiedlichkeit wahr-
genommen
Mut machen
-wir machen den Kindern Mut, dann können sie
innerlich wachsen und sich weiterentwickeln
-wir erkennen die Anstrengungen, Vorzüge und
Stärken der Kinder an
-wir trauen den Kindern etwas zu und fördern die
Eigenständigkeit, ohne alles zu erlauben
Positives in den Blick nehmen
- wir nehmen die positiven Seiten des Kindes
wahr
- arbeiten mit den Stärken des Kindes
- halten Lob und Anerkennung großzügig bereit
Kommunikation
- wir hören zu, damit wir die Kinder verstehen
- im Gespräch halten wir Blickkontakt und lächeln
die Kinder an
Körperkontakt
-gibt Schutz und Geborgenheit, wenn die Kinder
es möchten
Die Kommunikation zwischen Eltern und Tagesmutter
Das Kind bewegt sich quasi in 2 Familien.
Das Bindeglied sind wir, die Tagesmütter.
Das bedeutet, eine Erziehungsgemeinschaft zu bilden, in der die Wünsche der Eltern mit unseren Vorstellungen und Machbarkeiten abgeglichen werden müssen. Hierbei steht immer das Wohl des Kindes im Vordergrund.
Wichtig ist der ständige Austausch zwischen den Eltern und uns. Beim Bringen und Abholen des Kindes nehmen wir uns täglich Zeit für kurze Gespräche.
In regelmäßigen Abständen finden Elternabende in gemütlicher Atmosphäre statt. Eltern haben dann die Möglichkeit, sich auch untereinander aus zu-
tauschen.
Wenn den Eltern und uns etwas widerstrebt, sollten beide Seiten über diese "Stolpersteine" sprechen. Auftretende kleine Probleme können so nicht zum Konflikt auswachsen.
Solche Gespräche sind wichtig und nicht auf zu-
schieben.
Selbstverständlich wird von uns und den Eltern vereinbart, über alle Angelegenheiten, die den persönlichen Lebensbereich betreffen, Still-
schweigen zu bewahren.
Dies gilt auch für die Zeit nach Beendigung des Betreuungsverhältnisses.
Wir kooperieren auch mit anderen Tagesmüttern. Einmal im Monat treffen wir uns mit den Kindern zum Austausch und Spielen.