28/06/2025
Ich grüße dich von ganzem Herzen.
Melde mich bei dir. Nach langer langer Zeit meines Schweigens.
Von Abzocke betroffen zu sein: das macht was mit einem. Das machte was mit mir. Es berührte Schichten auf übergriffige Weise, die ich voll Vertrauen zeigte. Anvertraute. Vertrauen wurde enttäuscht. Denn Erwartung und Hoffnung wurde aufgebaut und systematisch enttäuscht.
Ich machte einen großen Fehler. Den größten Fehler meines Lebens.
Bezahlte teuer für ihn. Sehr teuer.
Wer von zu viel Schein geblendet ist, dessen Blick ist getrübt. Mein Blick war getrübt. Schock. Trauma. Überkübelung mit Pseudowissen. Unprofessionalität. Lähmung. Prokrastination. Überforderung durch unprofessionelles und abzockerisches Coaching.
Geblendet durch hochglanzpolierte Worte, durch Algorythmen, durch unzulässige Hypnosen.
Und ich bin drauf rein gefallen.
Das macht was mit einem.
Nichts Gutes.
Nichts Angenehmes.
Es blockiert.
Ein unschönes Thema. Mit dem eigenen Fehler allein gelassen zu sein. Scham. Schuld. Selbstvorwürfe. Spott und Heme: wie konnte ich so blöd sein? Wie konnte mir so was passieren?
Mein Irrtum? Hätte ich ihn vermeiden können? Ja. Wenn es Warnzeichrn gegeben hätte. Für mich. Klare Ansagen. Ein eindeutiges: Nein. Mach das bloß nicht! Du verbrennst dein Geld-deine Zeit-dein Leben. Und ich habe es verbrannt. Bin fast ausgebrannt. Durch falsches, unprofessionelles Coaching. Deshalb entschließe ich mich, mich ein zu reihen in die Reihe von vielen, die me too sagen. Die sich trauen. Zu sich und ihren dunklen Erlebnissen zu stehen. Nicht, um einzelne schwarze Schafe zu ächten. Sondern um darüber zu sprechen, was einem passiert ist. Was es mit einem gemacht hat. Um es zu überwinden. Hinter sich zu lassen. Und um andere zu warnen.
Wer andere abzockt und bewusst oder fahrlässig durch mangelhafte Qualität schädigt: Es fällt auf einen zurück. Das ist das Gesetz der Resonanz.
Ich bin da für die vielen Geschädigten. Um ihnen ihren Teil näher zu bringen. Womit sie in Resonanz gegangen sind. Denn das ist effektiver Schutz. Zu verstehen, weshalb etwas oder jemand für einen so unwiderstehlich anziehend wird.
Es geht um Information. Und um Aufarbeitung. Und darum, das Belastende endlich von sich abzuschütteln. Davon frei und unbeschwert zu sein und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Gerade dann wenn die Verzweiflung groß ist: nicht jedem Versprechen zu glauben. Sich nicht vom Hochglanz täuschen zu lassen.
Den großen Schatten zu erkennen und zu prüfen, bevor man seine Geldbörse öffnet und Geld und Lebenszeit und Lebensenergie vergeudet.
Ich werde in dieses Thema nicht viel Energie geben. Denn Energie nährt das Problem oder die Lösung.
Ich habe meine Lektionen gelernt.
Ich konzentriere mich auf mein Anliegen, für das ich online antrete.
Menschen auf ihrem Herzensweg zu begleiten. In ihren belastenden Beziehungsthemen.
Ich gebe meine Energie, wenn ich spüre, da ist jemand, der sich selbst verstehen will. Warum man vielleicht immer und immer wieder Coachings bucht und hofft und hofft und hofft, dass damit die gewünschte Veränderung nun endlich geschieht. Warum man immer wieder rein fällt auf diese Masche. Von Männern. Von Frauen. Die einem das Geld aus der Tasche ziehen. Skrupellos. Herzlos. Und einem dann doch nicht liefern, was sie versprechen. Das Coaching Thema ist leider nicht nur ein skandalöses snzuprangerndes öffentliches, oft rechtswidriges, gar strafbares.
Es ist immer auch höchst persönliches Lebensthema. Und hier bin ich mit meiner Kunst richtig. Am richtigen Ort.
Ich gebe meine Energie. Ein bisschen davon. Denn ich will meinen Teil dazu beitragen, aufzuklären. Zu warnen. Die Hand nicht auf die Herdplatte zu legen. Oder auch zu verstehen, warum man es getan hat.
Zu verstehen, warum es einen gleichwohl reizt, genau dies gleichwohl wiedertun zu wollen, auch wenn einem irgendwo tief verborgen schon dämmert, dass es weh tun und nicht glücklich machen wird.
Was es mit einem selber zu tun hat.
Und wie man sich schützt. Immun wird. Lernt, die Spreu vom Weiten zu trennen.
Das ist keine Stippvisite. Das ist Bereitschaft genauer hin zu schauen. Sich aus einander zu setzen. Mit sich. Dem konkreten Problem. Dem Angebot auf das man bereits rein gefallen ist oder vielleicht noch rein fallen könnte.
Es gibt sie. Die sehr guten hoch qualifizierten Angebote.
Die Kundin ist Königin. Der Kunde ist König. Der Coach nichts von beidem. Sondern DienstleisterIn.
Kunden haben das Sagen und die Macht. Nicht umgekehrt.
Der Kunde entscheidet, ob und was er zu welchem Preis kauft.
Und er hat das Recht, Fehler zu machen.
Das Recht, im Dunklen zu tappen und das Recht, das Licht an zu knipsen.
Ich kann und will niemanden vor Fehlentscheidungen bewahren. Doch kann ich helfen, individuelle und allgemeine Entscheidungskriterien heraus zu arbeiten, die dabei helfen, eine gesunde und sicherer Entscheidung zu treffen.