11/03/2012
Funktionswandel des betrieblichen Ausbilders!
Mit der Ausbildung unserer Lehrlinge im klassischen dualen Ausbildungssystem stehen wir in einem Wandel. Einerseits finden wir die „Azubis“ mit den Vorkenntnissen die wir für die berufliche Ausbildung benötigen immer weniger. Zum anderen suchen die Mitarbeiter Nachfolger mit Fachqualifikation. Gründe hierfür sind schon viel diskutiert und liegen letztlich auch offen im Gespräch.
Wesentlich ist für ein ausbildendes Unternehmen, dass ein Wechsel des Blickwinkels zu vollziehen ist. Schöne Statistiken, die uns einlullen in Baden Württemberg sei eine weitaus bessere Ausgangssituation, weil weniger arbeitslose Jugendlichen bzw. junge Erwachsene helfen nicht weiter. Nach wie vor sind unsere BVB, BVJ, ESF und andere Parkplätze des Jugendfrustes zahlreich bestückt. Die letztlich sogenannten unversorgten Jungen Leute (ohne adäquaten Ausbildungsplatz) stehen Schlange. Ein Praktikum jagt das nächste, eine berufsvorbereitende Werkstadt ergänzt freizeitpädagogische Maßnahmen.
Angeblich, und das ist sicherlich zum Teil auch so, haben viele nicht die notwendige Ausbildungsreife erreicht. Was das auch immer heißen mag. Ja, häufig ist die schulische Leistung miserabel. Doch auch das hat seine Gründe, die wir im Alltag zwar am Stammtisch beklagen können. Doch der betriebliche Alltag fordert unser Tun. Das heißt wir müssen einen Weg zur Konstruktivität und zur Verbesserung der eigenen betrieblichen Situation nehmen. Die Vertiefung eines berufspädagogischen Ansatzes finden. Dieser Weg sollte uns in der Lage setzen, die sich immer weiter öffnende Schere zwischen den steigenden Ansprüchen an das Wissen und Können
der zukünftigen Fachkräfte und den persönlichen Lernvoraussetzungen der Ausbildungsbewerber durch bessere, d.h. pädagogisch professionellere Ausbildung zu bewältigen. So Weit – so gut!
Der Weg heißt z.B. Weiterbildung und Perspektivwechsel von Seiten der Ausbilder! Der langjährige Ausbilder, heute u.a. BVB und ARGE Lehrer, Heinz Schmid-Palzer, sieht in seinen um diese Themen und die der Personalentwicklungsorientierung ergänzten Ausbilder Eignungslehrgängen zu mindestens eine Schlüssel zum Erfolg. Die tac Services bietet den nächsten Lehrgang ab 13. April in 6 Modulen von zwei Tagen an.