21/07/2026
Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Filip Slaveski heute am 21. Juli 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.
Filip Slaveski ist Osteuropahistoriker und Dozent für sowjetische, russische und osteuropäische Geschichte an der Australian National University in Canberra. Zuvor lehrte er an der University of Melbourne und der La Trobe University. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte der Sowjetunion, Russlands, der Ukraine und Moldaus sowie auf den Folgen von Massengewalt, Nahrungsmittelkrisen und kriegsbedingten Zerstörungen.
In seinem 2015 erschienenen Werk „Remaking Ukraine after WWII. The Clash of Central and Local Soviet Power 1944–1953“ untersucht er den Wiederaufbau der Sowjetukraine nach dem Zweiten Weltkrieg und analysiert die Macht- und Ressourcenkonflikte zwischen lokalen und zentralen Eliten, die die Versorgung der Bevölkerung und den Wiederaufbau des Landes beeinflussten.
Für sein aktuelles Forschungsprojekt „Rebuilding Ukraine: From its War-Torn Past to its War-Torn Present“ erhielt er ein ARC Future Fellowship des Australian Research Council. Das Projekt verbindet historische Perspektiven auf die ukrainische Vergangenheit mit Fragen des gegenwärtigen und zukünftigen Wiederaufbaus des Landes.
Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!
14/07/2026
Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Simone Derix am Donnerstag, den 16. Juli 2026, um 17 Uhr im Hörsaal 04 der Neuen Universität.
Der Vortrag ist Teil der Heidelberger Vorträge zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe unseres Lehrstuhls mit den Professuren für Neuere Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Zeitgeschichte.
Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!
06/07/2026
Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Nathalie Moine am 07. Juli 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.
Nathalie Moine ist Osteuropahistorikerin und spezialisiert auf die Geschichte der Sowjetunion. Seit 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre Marc Bloch in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Dokumentation des Holocausts auf sowjetischem Gebiet, den Besatzungserfahrungen und nationaler Identitäten in der Ukraine und Belarus sowie der Sozial- und Umweltgeschichte der Sowjetunion.
In ihrer 2000 verteidigten Dissertation „Bolschewistische Macht angesichts der kleinen städtischen Bevölkerung: soziale Spaltungen, Identitätszuweisung und Akkulturation in Moskau in den 1930er Jahren“ untersucht sie die Bemühungen der sowjetischen Führung, Moskau zu einer „proletarischen Stadt“ umzugestalten, und analysiert die damit verbundenen administrativen Umbrüche und Machtverhältnisse.
Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!
02/07/2026
Wir möchten auf das European Liberal Arts Network (ELAN) hinweisen. Das Austauschprogramm ermöglicht Studierenden der 13 Partneruniversitäten einen Studienaufenthalt von einem oder zwei Semestern innerhalb des Netzwerks. Besonders möchten wir auf die Möglichkeit eines Studienaufenthalts an der Tallinn University hinweisen.
ELAN verbindet einen interdisziplinären Liberal-Arts-Ansatz mit fachlicher Vertiefung und fördert zugleich die eigenständige wissenschaftliche Arbeit der Teilnehmenden. Darüber hinaus werden die Studierenden dabei unterstützt, individuelle Forschungsprojekte im Rahmen ihres Auslandsaufenthalts zu entwickeln und umzusetzen.
Bewerbungsfrist ist der 15.01. jeden Jahres. Weitere Informationen zum Programm und zu den Bewerbungsmöglichkeiten finden Sie hier:
ELAN - Institut für Europäische Kunstgeschichte
The European Liberal Arts Network (ELAN) is an exchange program that allows mobilities for one or two semesters to students within the network of its 13 partner
01/07/2026
Wir möchten auf die Online-Veranstaltung „Ein unbekannter Prozess: Der Koblenzer Kriegsverbrecherprozess (1962–1963) und die Aufarbeitung von NS-Verbrechen in Ost und West" hinweisen.
Alle wichtigen Informationen zur Veranstaltung finden Sie im angehängten Flyer.
Die Anmeldung zu der Veranstaltung erfolgt über den folgenden Link: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_Z92-mKS0S-KldOkvpmtsEQ
30/06/2026
Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Birgit Aschmann am Mittwoch, den 01. Juli 2026, um 18 Uhr c.t. im Hörsaal des Historischen Seminars.
Der Vortrag ist Teil der Heidelberger Vorträge zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe unseres Lehrstuhls mit den Professuren für Neuere Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Zeitgeschichte.
Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!
29/06/2026
Wir möchten auf den Workshop „Internal Enemies and the State in the Interwar Period" hinweisen.
Alle wichtigen Informationen zur Veranstaltung finden Sie im angehängten Flyer.
Die Bewerbungsfrist ist der 07.07.2026.
24/06/2026
Wir möchten auf den Workshop „Angehörige der deutschen Minderheiten im besetzten Osteuropa und ihre Beteiligung an NS-Verbrechen: Täterschaft und juristische Aufarbeitung" hinweisen; die Veranstaltung findet vom 9. bis 11. Dezember 2026 am Nordost-Institut in Lüneburg, Deutschland statt und wird gemeinsam vom Nordost-Institut (IKGN e.V.) und der Forschungsstelle für Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland der Universität Heidelberg veranstaltet.
Der Workshop nimmt eine bislang weniger erforschte Perspektive auf die Geschichte der deutschen Minderheiten in Osteuropa in den Blick. Im Zentrum stehen ihre teils aktive Kollaboration mit dem NS-Regime, ihre Beteiligung an nationalsozialistischen Massenverbrechen sowie die deutsche, sowjetische und westdeutsche bzw. osteuropäische Nachkriegsjustiz.
Ziel des Workshops ist es, ein Zwischenfazit der Forschungsarbeit der letzten Jahre an der Schnittstelle zwischen Holocaust-Forschung, der Geschichte der deutschen Minderheiten in Ostmitteleuropa und der Nachkriegsjustiz zu ziehen. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl neue Erkenntnisse zu Kollaborationsgruppen als auch eine systematische und vergleichende Einordnung dessen, was zu diesem Themenfeld bereits bekannt ist. Zugleich sollen regionale und überregionale Handlungskontexte, biografische Hintergründe, Geschlechterrollen, Fragen von agency sowie der methodische Umgang mit Quellen der Nachkriegsjustiz vergleichend diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen die besetzten Gebiete der Sowjetunion und Polens; zugleich ermöglichen Südosteuropa und das Baltikum wichtige vergleichende Perspektiven. Darüber hinaus sollen neue Fallstudien vorgestellt werden, die den bisherigen Forschungsstand erweitern.
Die Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Veranstalter übernehmen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten. Die Bewerbungsfrist ist der 15.07.2026. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.hsozkult.de/event/id/event-162962
22/06/2026
Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Jeffrey Veidlinger am 23. Juni 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.
Jeffrey Veidlinger ist Professor für Geschichte und jüdische Studien an der University of Michigan sowie Vorsitzender des Raoul-Wallenberg-Instituts. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere auf der Geschichte der Juden in Osteuropa, vor allem in der Ukraine und in Russland, sowie auf der Geschichte des Holocaust.
Er wurde in seiner Forschung unter anderem vom Social Sciences and Humanities Research Council in Kanada und vom National Endowment for the Humanities in den USA gefördert und ist Vizepräsident der American Academy for Jewish Research. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen „Jewish Public Culture in the Late Russian Empire”, „In the Shadow of the Shtetl: Small Town Jewish Life in Soviet Ukraine” und „The Moscow State Yiddish Theater: Jewish Culture on the Soviet Stage”, die mehrfach ausgezeichnet wurden.
In seinem jüngsten Buch „In the Midst of Civilized Europe. The Pogroms of 1918-1921 and the Onset of the Holocaust“ untersucht er die lange verdrängte Geschichte der Pogrome an der jüdischen Bevölkerung in Polen und der Ukraine nach der Russischen Revolution. Auf Grundlage neu ausgewerteter Archivquellen fragt er danach, wie antisemitische Gewalt gesellschaftlich akzeptabel werden konnte und inwiefern diese Gewaltwelle den Weg für den Holocaust bereitete.
Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!
15/06/2026
Wir möchten auf das Weiterbildungsseminar „Besatzung – Terror – Widerstand“ hinweisen; die Veranstaltung findet vom 31. August bis 4. September 2026 in Warschau in Präsenz statt und wird vom Pilecki-Institut Berlin gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet. Das Seminar richtet sich insbesondere an Lehrkräfte aus Deutschland sowie an haupt- und freiberufliche Mitarbeitende der außerschulischen Bildungsarbeit.
Im Mittelpunkt stehen der Warschauer Aufstand, die deutsche Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg, polnischer Widerstand sowie Fragen der Erinnerungskultur. In Workshops, Seminaren und Exkursionen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an historischen Orten mit den Ereignissen auseinanderzusetzen und Methoden sowie Materialien für Schule und Bildungsarbeit kennenzulernen. Die Veranstaltung findet in deutscher und polnischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.
Die Veranstalter übernehmen die An- und Abreise zwischen Berlin und Warschau, die Unterkunft im Hotel mit Frühstück, die Programmkosten sowie teilweise Verpflegung. Das Seminar findet in deutscher und polnischer Sprache mit Simultanübersetzung in die jeweils andere Sprache statt.
Die Anmeldefrist endet am 26.06.2026; Rückmeldungen zur Teilnahme erfolgen bis zum 10.07.2026. Weitere Informationen finden Sie hier:
Besatzung – Terror – Widerstand
Weiterbildungsseminar „Besatzung – Terror – Widerstand“ für Lehrkräfte über den Warschauer Aufstand vom 31. August bis 4. September 2026 in Warschau.