Physio Meets Science

Physio Meets Science Physio meets Science ist eine Plattform für Therapeut*innen mit Interesse an Evidence Based Medicine Vw, PT), Max Herbst (Msc, PT) und Frank Diemer (Msc, PT).

Physio meets Science ist eine Online-Plattform, die Ihnen die aktuellsten, relevanten Forschungsergebnisse aus Physiotherapie, Trainings- und Sportwissenschaften, regelmäßig übersichtlich und zugänglich präsentiert. Wir begrüßen fachlichen und auch energischen Diskurs auf unseren Seiten. Allerdings werden persönliche Angriffe auf Nutzer der Seite nicht toleriert und führen zur Verwarnung oder Sperrung der Nutzungsrechte. Bitte beachten sie, dass Physio Meets Science ein Projekt von regulär arbeitenden Physiotherapeuten ist, welche die Inhalte neben der regulären Arbeitszeit generieren. Die Plattform wird von Therapeuten aus Heidelberg betrieben. Jochen Zebisch (MA Reha, Lehrbeauftragter Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg), Tobias Horel (Bsc SpoWi), Tobias Saueressig (Dipl.

Nicht jeder Nackenschmerz ist "unspezifisch". 🔍Bei über 50 % der Patienten in Schmerzkliniken sind die zervikalen Facett...
06/10/2026

Nicht jeder Nackenschmerz ist "unspezifisch". 🔍

Bei über 50 % der Patienten in Schmerzkliniken sind die zervikalen Facettengelenke der eigentliche Treiber. CT und MRT helfen hier kaum weiter. Der Goldstandard zur Diagnose: Medial-Branch-Blocks mit einer Schmerzreduktion von mindestens 50 %.

Erst konservativ, dann invasiv. Bewegungstherapie bleibt die Erstlinie.

Den vollständigen Beitrag findest du in der PMS App. Link in der Bio. 👆

"Wir müssen mal ein MRT machen." Ein Satz, den viele Patienten kennen und den viele Therapeuten kritisch sehen sollten. ...
05/10/2026

"Wir müssen mal ein MRT machen." Ein Satz, den viele Patienten kennen und den viele Therapeuten kritisch sehen sollten. 👇

Die meisten muskuloskelettalen Beschwerden lassen sich nicht auf einen klaren Gewebeschaden zurückführen. Bandscheibenvorfälle, Gelenkveränderungen, Teilrisse: Die Bilder wirken eindeutig, erklären den Schmerz aber häufig nicht. Weil Schmerz mehr ist als ein Befund.

Dazu kommt: Viele auffällige Befunde im MRT sind Teil normaler Alterungsprozesse. Sie finden sich auch bei Menschen, die gar keine Beschwerden haben. Sichtbar bedeutet eben nicht automatisch ursächlich.

Das heißt nicht, dass Bildgebung grundsätzlich falsch ist. Nach einem Unfall oder bei Verdacht auf ernste Pathologien ist sie klar indiziert. Die Frage ist: Wann liefert sie wirklich einen Beitrag zur Diagnostik?

Was das für die Praxis bedeutet, Slide für Slide. 👆

👉 Mehr evidenzbasiertes Wissen: Link in der Bio

Fehlhaltung ist nicht dein Problem. 👇Zumindest sagen das die Daten. Für Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden gibt es...
04/10/2026

Fehlhaltung ist nicht dein Problem. 👇

Zumindest sagen das die Daten. Für Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden gibt es keinen klaren Zusammenhang zwischen einer bestimmten Körperposition und Schmerzen. Eine eindeutig "schlechte" Haltung existiert wissenschaftlich nicht.

Genau solche Fragen beantwortet Buddy, unser KI-Assistent in der PMS-App, in unter 8 Sekunden. Auf Basis von 2.700+ kuratierten, redaktionell geprüften Artikeln. Keine erfundenen Studien. Keine Blackbox.

Was Buddy anders macht:
✔️ Antworten mit Quellen, nicht aus dem Nichts
✔️ Auf den therapeutischen Kontext zugeschnitten
✔️ Ordnet die Evidenzlage ein, statt sie zu glätten

Buddy ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine klinische Entscheidung. Patientendaten gehören nicht in die Eingabe.

So kommst du an Buddy:
🏥 Praxen: Testet Buddy kostenlos im Team - meldet euch per Mail an [email protected]

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Just published 💥Foot orthoses and insoles are the mainstay of conservative treatment for flexible flatfoot, but what do ...
04/10/2026

Just published 💥

Foot orthoses and insoles are the mainstay of conservative
treatment for flexible flatfoot, but what do we really know about their effectiveness?

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42816924/

📘 References

Buldt, A. K., Levinger, P., Murley, G. S., Menz, H. B., Nester, C. J., & Landorf, K. B. (2015). Foot posture is associated with kinematics of the foot during gait: A comparison of normal, planus and cavus feet. Gait & Posture, 42(1), 42–48. https://doi.org/10.1016/j.gaitpost.2015.03.004

Choi, T., Lee, S., Choi, W., & Heo, S. (2026). Effects of orthotic interventions on pain, balance, and plantar pressure in flexible flatfoot: A systematic review. Journal of Foot and Ankle Research, 19(4), e70218. https://doi.org/10.1002/jfa2.70218

Elsayed, W., Alotaibi, S., Shaheen, A., Farouk, M., & Farrag, A. (2023). The combined effect of short foot exercises and orthosis in symptomatic flexible flatfoot: A randomized controlled trial. European Journal of Physical and Rehabilitation Medicine, 59(3), 396–405. https://doi.org/10.23736/S1973-9087.23.07846-2

Flores, D. V., Mejía Gómez, C., Fernández Hernando, M., Davis, M. A., & Pathria, M. N. (2019). Adult acquired flatfoot deformity: Anatomy, biomechanics, staging, and imaging findings. RadioGraphics, 39(5), 1437–1460. https://doi.org/10.1148/rg.2019190046

Khodaei, B., Saeedi, H., Jalali, M., Farzadi, M., & Norouzi, E. (2017). Comparison of plantar pressure distribution in CAD-CAM and prefabricated foot orthoses in patients with flexible flatfeet. Foot, 33, 76–80. https://doi.org/10.1016/j.foot.2017.07.002

Saeedi, H., Aboutorabi, A., & Arazpour, M. (2024). An evaluation of a bespoke modified UCBL foot orthosis on subjects with flat foot using kinetic measurements and user comfort scores: A randomized controlled trial. Foot, 60, 102127. https://doi.org/10.1016/j.foot.2024.102127

Salinas-Torres, V. M., Salinas-Torres, R. A., Carranza-García, L. E., Herrera-Orozco, J., & Tristán-Rodríguez, J. L. (2023). Prevalence and clinical factors associated with pes planus among children and adults: A population-based synthesis and systematic review. Journal of Foot and Ankle Surgery, 62(5), 899–903. https://doi.org/10.1053/j.jfas.2023.05.007

Taspinar, O., Kabayel, D. D., Ozdemir, F., et al. (2017). Comparing the efficacy of exercise, internal and external shoe modification in pes planus: A clinical and pedobarographic study. Journal of Back and Musculoskeletal Rehabilitation, 30(2), 255–263. https://doi.org/10.3233/BMR-150399

Yalfani, A., Ahmadi, M., Asgarpoor, A., & Haji Ahmadi, A. (2023). Effect of foot orthoses on dynamic balance in taekwondo athletes with flexible flatfoot: A randomized controlled trial. Foot, 56, 102042. https://doi.org/10.1016/j.foot.2023.102042

Yurt, Y., Şener, G., & Yakut, Y. (2019). The effect of different foot orthoses on pain and health-related quality of life in painful flexible flat foot: A randomized controlled trial. European Journal of Physical and Rehabilitation Medicine, 55(1), 95–102. https://doi.org/10.23736/S1973-9087.18.05108-0

Schlaf ist bei MSK-Schmerz kein Nebenschauplatz - und drei weitere neue Artikel. 📚Diese Woche neu in der Wissensdatenban...
04/10/2026

Schlaf ist bei MSK-Schmerz kein Nebenschauplatz - und drei weitere neue Artikel. 📚

Diese Woche neu in der Wissensdatenbank und damit auch neu in Buddys Wissen:

🔹 Schlafstörungen und MSK-Schmerz von Eileen Siekmeier: Gestörter Schlaf kann Schmerzen verstärken - und Schlafprobleme bleiben auch nach Abklingen der Beschwerden klinisch relevant. Wie Screening, CBT-I-Elemente und Verhaltensänderung praktisch in die Therapie integriert werden können.

🔹 Zehn Minuten Core-Stabilisations-Training bei chronischen unspezifischen Rückenschmerzen: In einer randomisierten Cross-over-Studie führte ein 10-minütiges Programm zu lokaler Schmerzlinderung an der LWS - aber: Je stärker die Schmerzkatastrophisierung, desto geringer der Effekt. Was das für die Einordnung von Core-Übungen bedeutet.

🔹 Leitlinien-Umsetzung bei unteren Rückenschmerzen im deutschen Gesundheitswesen von Tobias Saueressig: Mittlere Leitlinienadhärenz von 57,8 % bei 658 Gesundheitsdienstleistenden. Axiale Spondyloarthritis wurde häufig nicht erkannt, MRT bei lumbaler Radikulopathie häufig unnötig empfohlen. Wo Über- und Unterversorgung entstehen - und warum Triage ein zentraler Hebel ist.

🔹 Präzise Terminologie für Belastungsvorgaben nach Verletzungen und Operationen: „Teilbelastung", „PWB" oder „Belastung nach Verträglichkeit" sind im Alltag oft erstaunlich unklar. Ein Konsensverfahren der British Orthopaedic Association schlägt drei klar definierte Begriffe vor - und zeigt, warum Prozentangaben und Kilogrammgrenzen in der Praxis oft weniger sinnvoll sind als gedacht.

👉 Alle vier Artikel liest du mit Premium, oder du fragst Buddy direkt danach. app.physiomeets.science, Link in Bio.

Just published 💥𝗪𝗮𝗹𝗸𝗶𝗻𝗴 𝗳𝗼𝗿 𝗖𝗵𝗿𝗼𝗻𝗶𝗰 𝗣𝗮𝗶𝗻: 𝗪𝗵𝘆 𝗜𝘁 𝗠𝗮𝘁𝘁𝗲𝗿𝘀, 𝗪𝗵𝗮𝘁 𝗪𝗲 𝗞𝗻𝗼𝘄 𝗮𝗻𝗱 𝗛𝗼𝘄 𝘁𝗼 𝗚𝗲𝘁 𝗦𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗱: 𝗔 𝗣𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗣𝗮𝗽𝗲𝗿 𝗙𝗿𝗼𝗺 𝘁𝗵𝗲...
03/10/2026

Just published 💥

𝗪𝗮𝗹𝗸𝗶𝗻𝗴 𝗳𝗼𝗿 𝗖𝗵𝗿𝗼𝗻𝗶𝗰 𝗣𝗮𝗶𝗻: 𝗪𝗵𝘆 𝗜𝘁 𝗠𝗮𝘁𝘁𝗲𝗿𝘀, 𝗪𝗵𝗮𝘁 𝗪𝗲 𝗞𝗻𝗼𝘄 𝗮𝗻𝗱 𝗛𝗼𝘄 𝘁𝗼 𝗚𝗲𝘁 𝗦𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗱: 𝗔 𝗣𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗣𝗮𝗽𝗲𝗿 𝗙𝗿𝗼𝗺 𝘁𝗵𝗲 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗲𝗮𝗻 𝗣𝗮𝗶𝗻 𝗙𝗲𝗱𝗲𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 (𝗘𝗙𝗜𝗖) ‘𝗢𝗻 𝗧𝗵𝗲 𝗠𝗼𝘃𝗲’ 𝗧𝗮𝘀𝗸 𝗙𝗼𝗿𝗰𝗲

Physical activity is a cornerstone of chronic pain management. However, translating general recommendations into practical, clinically meaningful guidance for people living with chronic pain and their healthcare providers remains challenging. Walking represents a promising modality because it is accessible, adaptable, low-cost and easily integrated into daily life.

A brand-new position paper by Verbrugghe and colleagues (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ejp.70398) synthesises evidence on walking as a therapeutic modality for people living with chronic pain, identifies key knowledge gaps and provides a guiding message for healthcare professionals to support clinical communication and patient self-management.

📘 References

Kongsvold, A., Flaaten, M., Skarpsno, E. S., et al. (2025). Contribution of Walking, Running and Cycling to Moderate-to-Vigorous and Total Physical Activity in Adolescents and Adults Across and Within Seasons: Cross-Sectional Data From the Norwegian HUNT Study. BMJ Open Sport & Exercise Medicine, 11(4), e002394.

World Health Organization. (2022). Walking and Cycling: Latest Evidence to Support Policy-Making and Practice. World Health Organization.

O'Connor, S. R., Tully, M. A., Ryan, B., et al. (2015). Walking Exercise for Chronic Musculoskeletal Pain: Systematic Review and Meta-Analysis. Archives of Physical Medicine and Rehabilitation, 96(4), 724–734.e723.

Ding, D., Nguyen, B., Nau, T., et al. (2025). Daily Steps and Health Outcomes in Adults: A Systematic Review and Dose-Response Meta-Analysis. The Lancet Public Health, 10( 8), e668–e681.

Paluch, A. E., Bajpai, S., Bassett, D. R., et al. (2022). Daily Steps and All-Cause Mortality: A Meta-Analysis of 15 International Cohorts. The Lancet Public Health, 7(3), e219–e228.

Stens, N. A., Bakker, E. A., Mañas, A., et al. (2023). Relationship of Daily Step Counts to All-Cause Mortality and Cardiovascular Events. Journal of the American College of Cardiology, 82(15), 1483–1494.

Núñez-Cortés, R., Suso-Martí, L., Salazar-Méndez, J., et al. (2026). How Much Walking Is Enough for Chronic Low Back Pain? A Systematic Review and Dose–Response Meta-Analysis. PM&R.

Voinier, D., & White, D. K. (2024). Walking, Running, and Recreational Sports for Knee Osteoarthritis: An Overview of the Evidence. European Journal of Rheumatology, 11(Suppl. 1), S21–S31.

Lo, G. H., Vinod, S., Richard, M. J., et al. (2022). Association Between Walking for Exercise and Symptomatic and Structural Progression in Individuals With Knee Osteoarthritis: Data From the Osteoarthritis Initiative Cohort. Arthritis & Rheumatology, 74(10), 1660–1667.

Heapy, A. A., Tankha, H., Higgins, D. M., et al. (2021). Incorporating Walking Into Cognitive Behavioral Therapy for Chronic Pain: Safety and Effectiveness of a Personalized Walking Intervention. Journal of Behavioral Medicine, 44(2), 260–269.

Vorderer Knieschmerz: 🤖 Frag Buddy!Patellofemoral oder doch was anderes? Buddy erklärt, welche Befunde bei vorderem Knie...
01/10/2026

Vorderer Knieschmerz: 🤖 Frag Buddy!

Patellofemoral oder doch was anderes? Buddy erklärt, welche Befunde bei vorderem Knieschmerz eher für ein PFSS sprechen - und wann du lieber nochmal genauer hinschauen solltest. 🔍

Für die Praxis heißt das:
🔹 Retropatellarer oder peripatellarer Schmerz bei kniebelastenden Aktivitäten
🔹 Schleichender Beginn, kein klares Trauma
🔹 Schmerzreproduktion bei einbeiniger Kniebeuge oder Step-down-Test
🔹 Kraftdefizite Quadrizeps/Glutaeen und dynamischer Valgus als unterstützende Befunde
🔹 Differentialdiagnosen (Patellatendinopathie, Plica, Hoffa, Gonarthrose) aktiv ausschließen

🚨 Buddy ist unser KI-Assistent auf app.physiomeets.science - entwickelt für den klinischen Physio-Alltag.
✔️ Antworten mit Quellen aus der Wissensdatenbank
✔️ Auf den therapeutischen Kontext zugeschnitten
✔️ Ordnet die Evidenzlage ein - nicht nur Fakten, sondern klinische Einordnung

Wichtig: Buddy ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine klinische Entscheidung.

So kommst du an Buddy:
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30/09/2026

Schlafstörungen und MSK-Schmerz -
Die Rolle der Physiotherapie 😴💊

Gestörter Schlaf und Schmerzerleben stehen in einem bidirektionalen Verhältnis. Ein gestörter Schlaf führt zu einer gesteigerten Schmerzwahrnehmung, gleichzeitig beeinträchtigen anhaltende Schmerzen die Schlafqualität sowie die Schlafdauer.

Obwohl der Zusammenhang zwischen Schmerz und Schlaf bekannt ist, werden Schlafprobleme bei muskuloskelettalen (MSK) Schmerzen häufig nicht adäquat adressiert.

Dabei treten schlafbezogene Störungen und schmerzhafte MSK-Erkrankungen häufig koexistent auf. Betroffene von MSK-Schmerz zeigen in Untersuchungen häufiger schlafbezogene Störungen als die Vergleichspopulation.

PhysiotherapeutInnen sind in ihrer täglichen Arbeit mit akuten und chronischen MSK-SchmerzpatientInnen gut positioniert, um die Schnittstelle zwischen Schlaf- und Schmerzproblemen zu adressieren.

Zwar ist vielen TherapeutInnen der Einfluss von Schlaf auf die Schmerzwahrnehmung bewusst, der Großteil der TherapeutInnen hat laut eigener Aussage in Aus- und Weiterbildung jedoch kein entsprechendes Wissen erworben, um den Schlaf in der Therapie aufzugreifen.

💪 Therapie

In Bezug auf Schlafstörungen hat sich kognitive Verhaltenstherapie (CBT-I) als Erstlinientherapie bewährt. Auch wenn diese Therapie spezialisiertes Fachpersonal erfordert, lassen sich einzelne Elemente in die physiotherapeutische Behandlung von MSK-Schmerz integrieren:

👉 Reduktion des schlafbezogenen Erregungsniveaus vor dem Einschlafen

👉 Stabilisierung des Schlaf-Wach-Rhythmus

👉 Erhöhung des Schlafdrucks

👉 Schlafhygiene

Fazit

Schmerzen und Schlaf beeinflussen sich gegenseitig. Schlafmangel kann zu einer erhöhten Schmerzwahrnehmung, emotionalen Dysregulationen sowie zu einer verzögerten Heilung führen. PhysiotherapeutInnen sollten daher Schlafprobleme als Schmerztreiber im Zusammenhang mit MSK-Schmerz berücksichtigen.

PMS hat sich in vielen Artikeln mit dem Thema Schlaf und Schmerz auseinander gesetzt. Mehr dazu in unserer Bibliothek!

Jetzt den ganzen Artikel (mit Quellen) auf physiomeets.science lesen! 🥳💪

🔥Zehn Minuten Core-Stabilisations-Training bei chronischen unspezifischen Rückenschmerzen 🤔Eine aktuelle randomisierte k...
29/09/2026

🔥Zehn Minuten Core-Stabilisations-Training bei chronischen unspezifischen Rückenschmerzen 🤔

Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Cross-over-Studie (Tomschi et al. 2025) hat genau das untersucht: 30 PatientInnen mit chronischen unspezifischen Rückenschmerzen absolvierten 10 Minuten Core-Training (Unterarmstütz, Seitstütz, statische Swimmers, Brücke) verglichen mit 10 Minuten ruhigem Sitzen.

Was passierte:
🔹 Die Druckschmerzschwelle an der LWS stieg nach dem Training signifikant an
🔹 Nach der Kontrollsitzung (Sitzen) keine relevante Veränderung
🔹 Der Effekt blieb lokal - an entfernten Messorten (Stirn, Daumen) kein signifikanter Unterschied
🔹 Je stärker die Schmerzkatastrophisierung, desto geringer die hypoalgetische Reaktion

Das Praxis-Signal ist klar: Es braucht keine lange Session und kein Equipment, um bei chronischen Rückenschmerzen akut etwas zu bewirken. Gleichzeitig sollte der Effekt nicht überschätzt werden - er ist lokal, nicht systemisch, und psychosoziale Faktoren modulieren ihn deutlich.

Den vollständigen Beitrag mit allen Quellen findest du in der PMS WebApp → Link in Bio 📲

💬 Setzt du Core-Training gezielt zur Schmerzmodulation ein? Schreib's in die Kommentare 👇

Echte Physiotherapie macht nicht abhängig. 💡Viele PatientInnen kommen mit einer klaren Erwartung: behandeln lassen, repa...
28/09/2026

Echte Physiotherapie macht nicht abhängig. 💡

Viele PatientInnen kommen mit einer klaren Erwartung: behandeln lassen, repariert werden, wieder funktionieren. Verständlich - dieses Bild wird medial täglich reproduziert.

🚨Das Problem: Es greift zu kurz.

Was moderne, evidenzbasierte Physiotherapie wirklich auszeichnet:

→ Nicht Strukturen reparieren, sondern Menschen befähigen - mit Strategien, die im echten Alltag funktionieren.

→ Nicht Körperteile behandeln, sondern Menschen in ihrem Lebenskontext - körperliche Funktion, Gedanken und Verhalten gehören zusammen.

→ Nicht passiv versorgen, sondern aktiv begleiten - Eigenverantwortung und Handlungskompetenz sind das Ziel, nicht die Abhängigkeit von der nächsten Behandlung.

→ Technik ist Werkzeug - MT oder KGG sind Mittel zum Zweck, nicht der Kern. Gute Therapie erkennt zuerst das eigentliche Problem und wählt dann passende Mittel aus.

Das klingt einfach. Ist es aber nicht - weil es ein anderes Rollenverständnis braucht als das, womit viele von uns ausgebildet wurden.

💬 Wie erklärst du deinen PatientInnen diesen Unterschied im ersten Gespräch? Schreib's in die Kommentare.

Adresse

Johannes Reidel Straße 19
Heidelberg
69181

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