27/08/2026
Mit 55 zu alt für die Führung!
Es soll sich etwas ändern und bleiben beim Alten.
Die Veränderungen sind zäh wie eine moorige Masse.
Warum - weil die Führung normative Persönlichkeiten sind, die an den Werten von Gestern hängt.
Gro0e Unternehmen kaufen StartUps, um diesem Problem entgegenzuwirken.
(Greven (2023): StartUps können radikale Innovationsfähigkeit fördern)
Aber es ginge auch anders.
Die "Alten" sind nicht schlecht - nur nicht gut positioniert.
Als Grundlage bedarf es der Einsicht, dass der normale Lebensstil normativ ist.
Normativ bedeutet hier - zu wissen was richtig ist, weil es in der Vergangenheit so richtig war
Die meisten Menschen verteidigen die Werte der Vergangenheit - mit dem Alter zunehmend.
Bei 55 jährigen oder älteren ist die prägende Vergangenheit allerdings schon 30 und mehr Jahre her.
Also machen sie das, was damals der "heiße Scheiß" war oder sie wenigstens meinten, dass es das sei.
Ob es sich in der aktuellen Situation noch richtig ist, rückt dabei unbewusst in den Hintergrund.
Jetzt gibt es zwei Wege aus diesem Dilemma.
1. Senior-Experten-Modell, ein Generationswechsel auf Raten.
Die FK zieht sich aus dem operativen Geschäft schrittweise zurück und gibt Verantwortung sowie Entscheidungsmacht ab.
Natürlich geht das nicht so einfach. Eine Begleitung ist angesagt.
Es ist ein Umbruch im eigenen Wertesystem und eine kommunikative Herausforderung.
Dieser Prozess wird nur erfolgreich sein, wenn das ordentlich begleitet wird.
Macht und Verantwortung abgeben ist eine Herausforderung.
2. Upgrade der Persönlichkeit um die Informationsorienterte Persönlichkeit.
Filmisch würde das jetzt heissen - zurück in die Zukunft.
Es geht darum bestehende Werte - der normativen Persönlichkeit - zu hinterfragen.
Das was vor 40 Jahren richtig war, ist 40 Jahre alt.
Ist das was wir jetzt machen einfach nur "Alter Wein in neuen Schläuchen" oder macht ist es sinnhaft für die Zukunft.
Fallen die Entscheidungen informationsbasiert und nicht Wertefilter bereinigt ?
Wer etwas ändern will oder muss - sollte das Potenzial wecken, dass das auch wirklich schafft.
Zwei Lösungen - einen Mentor, der die Erfahrungen der Vergangenheit an die Zukunft übergibt.
Oder eine Führung, die sich in die Reflexion seiner Werte aktiv angeht
Reminder dazu:
Im zweiten Weltkrieg haben Französische Generäle aus dem ersten Weltkrieg das Sagen gehabt und die Mittel präferiert, die damals geholfen hätten.
Das Ergebnis ist bekannt.
Peter Rohde - be free to be - enter the Field of Empower