HypnoSystem Coach Peter Rohde

HypnoSystem Coach Peter Rohde

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KiSSys HypnoSystem Empower - damit Träume fliegen lernen

19/06/2026

Ist Stress und Wut beherrschbar ?

Bringt Atmung wirklich immer Entlastung ?

Spoiler - JA ! … aber nur wenn man es geübt hat.

Unser Gehirn ist immer damit beschäftigt, die Zukunft vorherzusagen.
Man kennt es, dass der Zahnarzt Angst macht - obwohl man noch gar nicht da ist.

So wird immer eine mögliche Zukunft sich "ausgedacht" aus der Erfahrung der Vergangenheit.
Menschen mit Ängsten kennen das nur zu gut.

Wie man aber auch erkennen kann, gibt es zwei wichtige Zeiträume für das Unterbewusstsein.
Die Vergangenheit und die Zukunft - die Gegenwart ist häufig nicht richtig präsent.

Die Gefühle der Gegenwart sind häufig nur ein Ergebnis aus der Fantasie des Gehirns.
Was bedeutet die Situation und welche Erfahrung habe ich darüber.

Daraus ergeben sich die Gefühle in der Situation in der Gegenwart.
Zum Beispiel Betroffenheit, Stress, Wut oder Freude.

Beispiele:
Sie oder er hat mich angelächelt und somit wird meine Zukunft rosig - dann freue ich mich jetzt.
Der Blitzer am Straßenrand hat zugeschlagen, das hat zwar momentan keine Wirkung, aber das Ärgern beginnt jetzt schon.
Jemand macht etwas "falsch" und man fühlt sich missachtet.

Das Ärgergefühl würden wir gerne grundsätzlich los werden.

Die gezielte kontrollierte Atmung ist ein Mittel zur Lösung des Gefühls.
1. der Fokus wird nach innen gelenkt
2. man produziert ein sicheres Ereignis
3. die Emotionen können abfließen

Mit der gezielten Atmung lösen wir das Gehirn bzw die Gefühle von dem ursprünglich ärgerlichen Ereignis ab und bringen es in einen beruhigten Zustand.
In der Hypnose ist es ein probates Mittel, um den Aufmerksamkeitsfokus nach innen zu leiten und die Vorhersehbarkeit zu beeinflussen.

Die Atmung können wir kontrollieren und spüren.
Das Bewusstsein erkennt einen kontrollierten Zustand mit einer nachvollziehbaren Perspektive

Der Satz - du atmest ein und kannst spüren wie der Brustkorb sich weitet - stimmt einfach und man kennt es.
Das gibt dem Unterbewussten ein sicheres Gefühl.

Es ist ein probates Mittel für die Fokussierung und Entspannung.
1. von einem äußeren Ereignis weg
2. in ein kalkulierbares inneres Ereignis

Da das Gehirn nicht multitaskingfähig ist und Emotionen schnell verfliegen, wenn sie keine weitere Beachtung finden, führt die kontrollierte Atmung in einen Ruhezustand.
Das ärgerliche Ereignis ist nicht weg, aber die Emotionen bekommen nicht so viel Raum, dass sie sich ausdehnen können.

Allerdings muss man dieses Vorgehen trainieren - so sehr, dass man es automatisiert abrufen kann.

Es hilft ungemein sich dafür eine Brücke zu bauen:
Ich habe Stress/Wut - das will ich nicht - ich Atme jetzt direkt in den Bauchnabel (Beispiel)

Viel Spaß beim Ausprobieren !

Hast du das schon mal probiert und gute Erfahrungen gemacht ?

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18/06/2026

Funktioniert KI als Coach ?

Mein Ergebnis - JA und NEIN.

Ich habe viele Stunden selbst mit KI als Reflektions-Tool verbracht.
Die Ergebnisse variierten stark zwischen gut bis schlecht.

Gut waren die Zusammenfassungen über meine Informationen und Vorgehensweisen.
Sehr schlecht wurde es dann, wenn die KI nicht mehr offen agiert hat, wie es für ein Brainstorming notwendig ist.

Aus dieser Erfahrung haben sich ein paar Erkenntnisse rausgebildet,
die man bei der Nutzung von KI als Coach als gegeben hinnehmen muss.
1. Die KI übernimmt keine Verantwortung.
Bei einem menschlichen Coach ist es anders. Der Coach übernimmt die Verantwortung für den Prozess.
Genau deshalb sitzt da ja auch der Klient. Er will auf neue Wege kommen, während er über seine Situation berichtet.

Der Coach erhebt Hypothesen - worum es gehen könnte - und stellt darauf hin einen Fragenkatalog zusammen.
Er verwirft Hypothesen und stellt neue auf, wenn sie nicht mehr tragfähig sind.

Das kann eine KI nicht. Es wirkt manchmal so, aber bei genauer Betrachtung folgt sie immer einem statistischen Wert.
Damit bleibt die Verantwortung für den Prozess beim Benutzer der KI.
Er muss entscheiden, ob die Inhalte auch mal anders gesehen werden sollen.
Als KI-Nutzer muss man sich so immer bewusst sein, dass Perspektivwechsel nur durch einen selbst stattfinden.

2. Eine KI hat eine Grundausrichtung in ihren Antworten
Die KI-Antworten spiegeln eine Art Standardanbindung.
Die Antworten sind freundlich, zeigen eine Kontroverse und geben am Schluss die Infos, wie man weiter vorgehen kann.

Als reflektierter Benutzer kann man sich gut daraus Inspirationen holen, aber es ist immer auf dem eigenen Gedankengut aufgebaut.

Ein menschlicher Coach erweitert den Raum der Möglichkeit über sein Verhalten.
Er muss Situationen , Schweigen und im Kreis drehen aushalten.
Er muss fähig sein, einen Punkt wiederkehrend aus neuen Perspektiven zu betrachten.

Natürlich hat auch hier der Mensch seine Muster.
Aber je erfahrener und stabiler ein Coach ist, desto mehr wird er Varianten in den Prozess einbringen können.

Mein Resümee:
Man kann KI als Coach nutzen, wenn man sich über die Begrenztheit klar ist und selbst den Prozess klar im Auge behält.
Die Antworten der KI als mögliche Denkansätze nutzt und nicht als Wahrheit.
Es ist ein schnell verfügbares und preiswertes Gut.

Wer allerdings die finanziellen Möglichkeiten hat, sollte sich einen guten Coach wählen.
Er geht mit der Persönlichkeit mit und schafft über verschiedene Hypothesen weitreichende Möglichkeiten.
Der Coach kann so einen Mehrwert schaffen, den die KI ohne eigene kreative Hypothesen nie erzeugen kann.

Ich bin gespannt, ob du es genauso - ähnlich oder anders siehst.

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17/06/2026

Warum manche Menschen immer wieder denselben Beziehungstyp wählen.

Nicht jeder hat ein Problem mit seiner Partnerwahl.
Auch wenn die Partnerschaft nicht immer klappt.
Das Verliebtheitshormon verschwindet ja nach 6 bis 12 Monaten und da entscheidet sich dann auch, was passt und akzeptiert wird.

Wenn allerdings immer wieder die gleichen Problem-Muster auftauchen.
Man selbst und der Andere sich "typisch" verhält.

Die Beziehung daran kriselt und abstürzt, ist es gut dieses Muster mal zu lösen.

Von alleine löst das Muster sich nicht.
Das Selbstverständnis bei der Partnerwahl steuert automatisch auf den Problemfall hin.

Auch wenn man sich bewusst bestimmte Hürden als Verhinderungsideen aufgebaut hat.
Wie zum Beispiel - ich prüfe, ob das Gegenüber ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt.

Der rosarote Filter macht blind.
Schlimmer wird es mit dem Filter noch, wenn man 2 mal rechtzeitig den Absprung gefunden hat.
Die Aufmerksamkeit wird weniger, weil man glaubt die Hürde genommen zu haben.

Aber der Wille bekommt auf Dauer keine Macht über das Gefühl - auch wenn es einen ins Chaos stürzt.

Die fehlerhafte Auswahl liegt viel tiefer im Unbewussten.
Es sind Glaubenssätze darüber wann man liebenswert ist.

Und wenn - im Glaubenssatz - die Aufopferung als wichtiges Argument steht, dann sucht man unbewusst nach der Möglichkeit sich aufzuopfern.
Es gibt viele andere unbewusste Glaubenssätze, die zu einem ähnlichen Ergebnis führen können.

Dieses Phänomen kann man nicht mit dem Kopf ganz erfassen und lösen.
Es sind sehr alte Muster aus der Kindheit, die zum Tragen kommen.

Man kann sagen, das eigene Selbstverständnis über den "richtigen" Partner wählt automatisch das Problem aus.
Auflösen kann man dieses gefühlt natürliche automatische Vorgehen nur über hypnosystemische Ablösung.

Der Glaubenssatz muss klar sein und kann dann über ein hypnotisches Vorgehen seine Energie verlieren.

Das Unterbewusste muss glauben, dass das alte Muster keine Bedeutung mehr haben soll.
Das Muster hat seine Bedeutung verloren und ist überflüssig geworden.

Andere Partnertypen bekommen mit ein Mal eine Chance.

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12/06/2026

Eines lese ich immer wieder - mir hat es nichts gebracht.
Ich habe dafür x-Tausend Euro ausgegeben.

Warum ist es dazu gekommen ?

Viele Angebote werden als Coaching verkauft, obwohl es sich überwiegend um die Vermittlung eines festen Konzeptes handelt.
Da kann ich das mit dem Geld verstehen.
Man hat an ein Konzept geglaubt und hat sich einfach bei der Auswahl täuschen lassen.

Mit einem Sparring wäre das wahrscheinlich auch nicht passiert, aber es war eben auch kein Coaching.

Bei einem echten individuellen Coaching und Sparring, sieht es doch ganz anders aus.
Da geht es um eine individuelle Konzeption, einen persönlichen Weg.

Das kann man doch nachhaltig gut steuern.

Mit einer einfachen Lösung kann kein Desaster entstehen.
Mit Coaching-Meilensteinen, an denen eine Reflexion stattfindet.

Immer mal wieder mit Fragen wie ...
bringt das was - spüre ich einen Gewinn - hat der Gewinn etwas mit meiner Zielsetzung zu tun?

Frage an den Coach - wie geht es weiter - was für Hypothesen verfolgst du Coach?

Passt es nicht - braucht es eine Kurskorrektur zum nächsten Meilenstein oder Ausstieg
Gute Coachings erkennt man nicht am Preis.
Gute Coachings erkennt man daran, dass regelmäßig überprüft wird, ob man dem Ziel tatsächlich näher kommt.

Nicht der perfekte Plan entscheidet über den Erfolg, sondern die Fähigkeit zur Kurskorrektur.

… und prüfst du das Vorgehen ?

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11/06/2026

Nutzt du deine Möglichkeiten

oder begrenzt du dich ständig selbst.

Lebst du dein Leben mit deinen Zielen und Wünschen?

oder denkst du ...
… das macht man nicht - das ist unfair - dann bin ich Egoist
mit dem klassischen Schuldbewusstsein.

Oder das nehme ich später in Angriff - jetzt passt es so nicht …
… das Ausweichen über die Prokrastination

welche Art gelebt wird - Prokrastination oder Perfektionismus - ist egal.
Das Ergebnis ist immer dasselbe - man bleibt in dem Bereich, den man scheinbar unter Kontrolle hat.

Wenn alles zusammenpasst - dann werde ich … Nein, wirst du sehr wahrscheinlich nicht.

Das Abenteuer der Selbstentdeckung bleibt auf der Strecke - das neugierige innere Kind wird vertröstet.
Die Möglichkeiten warten aber nicht bis zum perfekten Zeitpunkt. Sie sind da und weg.

Mit 30 oder 40 denkt man häufig noch nicht so weit und glaubt an die Fügung.
Aber genau da wird das Korsett der Zukunft gespannt - und die Grenzen der Möglichkeiten betoniert.

Mit 50 oder 60 Jahren ändert sich bei manchen der Blick - weil man dann erkennt, die Zeit geht zu Ende.
Sie haben Angst vor dem Moment, in dem sie feststellen, dass sie es nie wirklich versucht haben.

Manche trösten sich mit - wenn ich in Rente bin. Aber was dann noch geht, weißt du nicht.

Seine Möglichkeiten zu nutzen ist ein Risiko - aber immer in die Lebensversicherung einzubezahlen, macht einfach nicht glücklich

Vielleicht ist das größte Risiko nicht das Scheitern.
Sondern sich nie richtig auf den Weg zu machen.

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10/06/2026

Bewertungs-Detox

Wie viel Likes hast du schon verteilt und wie viel negative "Energie" geatmet?

Das Leben ist schwierig, der Arbeitsmarkt undurchschaubar, der Wohnungsmarkt eine Katastrophe.
Der Chef kann nicht kommunizieren und die Politik versagt.

Alles Bewertungen und zumeist auch noch negative.
Die positiven Ereignisse müssen schon extrem sein, damit sie durchkommen.

Eher sind es Heilsversprechen, die als positive Nachricht einen Durchbruch erlangen.
Grundsätzlich überwiegt das Problem.

In meinen Seminaren und auch Coachings treffe ich auf ähnliche Phänomene wie auch in LinkedIn oder Facebook.
Frust und Trauer gepaart mit absolutistischen Meinungen darüber, wer das Problem auslöst.

Es bilden sich Cluster der negativen Erfahrungen

Die reine Realitätsbetrachtung fühlt sich in dem Umfeld schon an wie Verrat.

Die Realität, das was wirklich ist, geht verloren in der Bewertung.
Der Bewertungssog wirkt wie ein Gift, dass nur noch Schwarz oder Weiss zulässt.

Eine Bewertungsdiät kann das Detoxing verbessern.
In der fernöstlichen Philosophie ist es die wertungslose Beobachtung.

Diese Haltung - nicht sofort zu bewerten - fühlt sich unnatürlich und schwierig an.
Der natürliche Reflex, etwas in eine Schublade zu stecken, muss gefühlt unterdrückt werden.

Es kann sein, dass man damit gleichgültig wirkt und scheinbar wenig authentisch.

Aber es ist die Chance, aus der Bewertungsspirale auszusteigen.
Es gibt weniger Gut und Böse - weniger Schuldige - dafür mehr klare Sicht.

Es gibt einfach mehr Tatsachen, mehr Gefühl für die Realität.
Die Verursacher - Menschen, Situationen und Handlungsweisen - werden sichtbarer.

Nicht als Schuldige - man selbst nicht und auch nicht die Anderen - sondern nur als Problemträger.
Damit bekommt man eine Grundlage wirklich etwas zu lösen und so aus der Hilflosigkeit des Schmerzes auszusteigen.

Sich der Realität zu stellen, schafft Ordnung für ein gutes, erfolgreiches, entspanntes Leben.

Das Resümee gilt natürlich auch für diesen Artikel und du kannst dir Zeit nehmen und den Artikel erst mal speichern.
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Was ist deine Meinung zu einer Bewertungsdiät - gerade im Social Media?
Sind soziale Medien mit ihren Bewertungen toxisch?

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08/06/2026

Du wirst plötzlich Millionär und es verändert nichts.

Ja, du hast jetzt die Freiheiten, die du dir vielleicht gewünscht hast.
Du bist befreit von der Last der Rechnungen und kannst dich der Lust des Lebens erfreuen.

Trotzdem hast du nach 6 Monaten gefühlt den gleichen Status wie vor der Million.

Warum?
Weil plötzlicher Reichtum wie eine Reise ist - die Seele folgt - langsam.
Der Kontostand ändert sich, das Selbstbild bleibt.

Das heißt, alles was vorher relevant war, ist es hinterher immer noch.

Deine Muster verschwinden nicht, nur weil du Porschefahrer geworden bist.

Wenn du das verinnerlichst, wird auch klar, dass Zufriedenheit immer erreichbar ist.
Mehr oder weniger unabhängig vom Kontostand.

Oder eben auch andersherum, die Unzufriedenheit verschwindet nicht mit dem besseren Kontostand.
Wer Mangel denkt, wird auch im Überfluss Mangel erleben.

Bleibt der Mensch gleich, verändert die Million nichts wirklich am Leben.

Erst wenn du in deinem System aufräumst, deine Lebensidee hinterlegst wird das Potenzial geboren.
Das Potenzial, tatsächlich das machen zu können, was dir wichtig ist.

Dein System zeigt, was dein Leben ausmacht.
Was daraus machst, entscheidest du.

Du sagst was in deinem Leben weiter Bestand haben soll und was gehen kann.

In der Konsequenz ist das Lebensgestaltung auf allen Ebenen.
Denn alleine durch die Auflösung von systemischen Abhängigkeiten verändern sich Liebesbeziehungen wie auch berufliche Entwicklungen.

Zufriedenheit entsteht nicht zufällig.
Sie entsteht dort, wo du beginnst, deine Muster zu verstehen und bewusst zu entscheiden, was in ihrem Leben Raum bekommen soll.

Willst du mehr zu systemischen Zusammenhängen wissen - schreib mich gerne an.

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06/06/2026

Antifragilität - Entwicklung ist Reibung

Stabilität ist das Fundament, dass wir uns wünschen.
Die Lebensversicherung, der sichere Job, die funktionierende Beziehung alles stabil und so soll es auch sein.

Wenn aus dem "soll sein" ein "muss sein" wird, dann wird aus der Stabilität schnell Fragilität.
Es entsteht das Kontrollbedürfnis oder die Aufmerksam für jede Veränderung, die bedrohlich werden kann.

Die alte Welt hat uns gelehrt, auf Robustheit und Vorhersehbarkeit zu setzen.

Nur wenn sich die Umwelt stärker verändert als früher, verlieren Strategien an Wirksamkeit, die auf dauerhafte Stabilität und Vorhersagbarkeit ausgelegt sind.
Dann wird Anpassungsfähigkeit wertvoller.

Antifragilität ist die Kunst, Unsicherheit in Entwicklung zu verwandeln.
Also von einer Stabilität in eine neue zu wechseln.

Die Reibung wird als Entwicklungspotenzial anerkannt wird.

In einer Welt der Ordnung und Normen haben robuste und fragile Systeme ihre Hochphase gehabt.
Die Zeit hat aber das System gewandelt.
Die Welt - die Arbeitswelt wie auch die persönliche Welt - verliert Ordnung und Normen.

Das Erleben wird immer fragiler.
An der Stelle wird die Antifragilität der Rettungsring und Erfolgsgenerator.

Wenn das Problem als Reibung zur Entwicklung wahrgenommen werden kann, dann entsteht eine andere Art der Sicherheit.
Der Fehler oder der Niedergang sind dann nur Elemente, die den Anfang einer neuen Ära beschreiben.

Der Konflikt in der Partnerschaft muss nicht bedrohlich sein, sondern ein Weg zu einer neuen Art in der Partnerschaft.
Das nicht wahrgenommen werden mit seiner Leistungsfähigkeit, ist dann einfach nur ein Merker für eine neue Sichtbarkeit.

In einer Metapher zusammengefasst:
- das Festhalten an einer Situation macht nur Sinn, wenn Entwicklung keine Option sein soll.

(Dieses ist eine Hommage an die Antifragilität - leicht abgewandelt und ausgerichtet auf Reibung)

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05/06/2026

Zwischen guter Absicht und Sofa liegen oft nur drei Minuten

Kennst du das auch ?
Eigentlich wollte ich nur kurz etwas aus dem Wohnzimmer holen.

Auf dem Weg dorthin fiel mein Blick aufs Sofa.

„Zwei Minuten entspannen schadet ja nicht.“

Zwei Minuten später hatte ich das Handy in der Hand.
Fünf Minuten später schaute ich ein Video.

Zwanzig Minuten später fragte ich mich, warum ich eigentlich ins Wohnzimmer gegangen war.

Das Verrückte ist:
Die meisten Vorhaben scheitern nicht an mangelndem Wissen, fehlender Motivation oder einem schlechten Plan.

Manchmal steht einfach nur ein Sofa im Weg.
Und manchmal gewinnt es.

Bis morgen. Dann versuchen wir es wieder.

Nimm's leicht – Probleme gibt es genug.

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05/06/2026

Magst Du Konflikte
- NEIN -
niemand mag Konflikte ...

und doch haben sie was, auch wenn man es ihnen auf den ersten Blick nicht ansieht.

Sie geben Einblicke in die Psyche - die eigene wie auch die des Kontrahenten.

- Wo sind die empfindlichen Stellen.
- Welche Angriffs- oder Rückzugsmuster tauchen auf.
- Wer braucht Anerkennung und ist vielleicht gefangen in seinem Bedürfnis nach Autonomie oder Zugehörigkeit.

Was daraus entstehen kann, ist Verstehen und Verständnis.
Man muss dafür allerdings auch Abstand nehmen von dem Gedanken des Recht habens.

Verlässt man diese Konfliktebene, kann jeder Konflikt lösbar werden.
Das bedeutet nicht, alles wird gut - aber man kann eine fundierte Entscheidung treffen, wie es weiter gehen soll.

In jedem Konflikt besteht die Chance etwas Neues zu erlernen.
Etwas über sich selbst.

- Was macht mich unsicher
- um was muss ich kämpfen
- was halte ich für selbstverständlich

Konsequent gedacht heisst das - wo holt mich die Vergangenheit ein - mit alten Glaubensätzen.
Damit entsteht die Chance, sie zu verifizieren und ggf loszulassen.

Denn wenn sie keinen Sinn mehr machen, keinen Vorteil mehr bringen kann man sie auch loslassen.

So kann man Konflikte nutzen, um alte Glaubenssätze loszulassen und das Selbstvertrauen zu stärken.

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