Innenarchitektur Hochschule Hannover

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Studiengang Innenarchitektur Hochschule Hannover InnenArchitektur studieren heißt, die Wechselwirkung von Mensch und Raum verstehen zu lernen.

Mit der räumlich eingesetzten Wirkung von Proportion, Farbe, Licht, Material, Geruch und Klang, aber auch mit dem Wissen um die Nutzung des Raumes entstehen Atmosphären, die der Funktion entsprechen und den Menschen mit all seinen Sinnen und Bedürfnissen aufnehmen. Dabei geht es um die Konzeption, Gestaltung und Konstruktion von Räumen und Einrichtungen für

• Handel, Gastronomie, Hotelgewerbe
• B

13/08/2026

„Warum Raum für das, was fehlt? Weil Bedürfnisse Platz brauchen.“

Innenarchitektur gestaltet nicht nur Räume – sie gestaltet das Zusammenleben. In diesem Bachelorsemester setzen sich die Studierenden mit gesellschaftlichen Themen und Bedürfnissen auseinander, die oft übersehen werden. Sie entwickeln räumliche Konzepte, die Sichtbarkeit schaffen, Teilhabe ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen.
So wird Innenarchitektur zu einem Werkzeug für eine inklusive, zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft.


Photos from Innenarchitektur Hochschule Hannover's post 13/08/2026

1 - 5 Maria Eylenstein - 170km - Architektur entlang des Rennsteigs
Schiefer, Holz und unberührte Natur

In ihrer Bachelorarbeit entwickelt Maria Eylenstein ein ganzheitliches Konzept zur Stärkung des Rennsteigs im Thüringer Wald. Entlang des 170 Kilometer langen Fernwanderwegs entstehen Weghäuser und Wegstationen, die auf die Bedürfnisse von Wandernden, Radfahrenden und Laufenden eingehen.
Durch die Verwendung regionaler Materialien wie Schiefer und Holz sowie eine reduzierte Formensprache fügen sich die Baukörper harmonisch in die Landschaft ein. So entstehen Orte der Ruhe, die das Naturerlebnis intensivieren und zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen touristischen Entwicklung und zur Stärkung der regionalen Identität leisten.

6 - 10 Jolin Masche - Re[Woll]ution | Eine forschende Arbeit mit Blick auf die Potenziale von Schurwolle in der kreislauffähigen Innenarchitektur

Der Rohstoff Schurwolle ist kreislauffähig und verbindet zahlreiche nachhaltige, raumgesunde und raumakustische Eigenschaften. Dennoch gilt sie in Europa vielerorts als Abfallprodukt. Die forschende Arbeit Re[Woll]ution entwickelt im experimentellen Prozess Antworten auf die Frage nach neuen Anwendungsmöglichkeiten für Schurwolle in der kreislauffähigen Innenarchitektur und lässt sie in Form von Prototypen erlebbar werden.
Betreut durch Prof. André Nakonz

11 - 15 Lilli Alberti und Nele Wiedemann - Heimathafen – Gemeinsam alt werden in einem denkmalgeschützten Pastorat

Das Konzept nutzt ein späthistoristisches, denkmalgeschütztes Doppelpastorat von 1888 in Hamburg um. Es entsteht eine barrierefreie Hausgemeinschaft für SeniorInnen. Flexible Grundrisse ermöglichen ein Verbleiben im Haus selbst bei Pflegebedürftigkeit. Ergänzend dazu stärken integrierte Apartments für Zwischenmieten ein generationenübergreifendes Wohnen im Haus. Eine nordische Farbwelt unterstützt das intuitive Orientierungssystem, das besonders Menschen mit Demenz Sicherheit bietet. Ergänzt wird die zukunftsfähige Umnutzung durch eine denkmalgerechte energetische Sanierung.
Betreut durch Prof. Bernd Rokahr

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1 - 5 Annabell Hennemann - WERK DREI – Das Uniongelände Lippstadt neu gedacht

Das WERK DREI liefert ein Konzept zur Umnutzung des ehemaligen Uniongeländes in Lippstadt. Die historischen Industriehallen werden zu einem Dritten Ort transformiert, welcher Arbeiten, Lernen, Kreativität und Begegnung miteinander verbindet. Statt kompletter Abriss steht der respektvolle Umgang mit dem Bestand im Vordergrund. Offene Werkstätten, Coworking, Bildungsangebote, Gastronomie, Veranstaltungsflächen, eine Bibliothek, eine Kita, ein Yoga- + Pilatesstudio sowie offene Lern-, Arbeits- und Aufenthaltsflächen schaffen einen niedrigschwelligen Ort für alle Generationen.
Betreut von Prof. Bernd Rokahr

6 - 10 Tessa Marie Pavikevik und Sophie Zajons - Lichtblick - Ein Frauenhaus zwischen Schutz und Selbstbestimmung

Ausgangspunkt der Bachelorarbeit ist der Mangel an Frauenhausplätzen in Deutschland bei gleichzeitig zunehmendem Leerstand kirchlicher Gebäude.
Ein Konzept aus Gemeinschaft und Rückzug bildet die Grundlage des Entwurfs. Die Idee der Spiegelung schafft Orientierung und setzt sich auch im Grundriss fort: Geschützte Innenhöfe, eine zentrale Wohnküche als gemeinschaftlicher Mittelpunkt sowie private Zimmer mit vorgelagerten Nischen schaffen differenzierte Raumqualitäten.
Betreut durch Prof.in Anke Bertram

11 - 15 Victoria Demuth - Netzwerk - Inklusiv Wohnen. Quartier stärken.

Das Netzwerk entwickelte sich aus einer partizipativen Arbeit zusammen mit Menschen mit Beeinträchtigungen und beschäftigt sich mit der Frage, wie inklusives Wohnen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zeitgemäß, aber auch zukunftsorientiert geplant.
Im Mittelpunkt steht die Umnutzung eines Gemeindehauses in Ahlem (Hannover). Neben barrierefreien Wohnungen für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen entstehen gemeinschaftliche Orte wie ein Quartierswohnzimmer mit Café, ein Meet & Makerspace sowie flexibel nutzbare Aufenthalts- und Ausstellungsflächen.
 Betreut durch Prof.in Suzanne Koechert

13/07/2026

Wir gratulieren den Absolventinnen des Studiengangs Innenarchitektur der Hochschule Hannover, die vom BDIA Bremen/ Niedersachsen für ihre Abschlussarbeiten ausgezeichnet wurden!
 
bdia „ausgezeichnet“
Ajsha Müller - “MM1 -! Micro Modular 1”
Betreut von Prof. André Nakonz
 
bdia „ausgezeichnet“
Annabell Herrmann - „WERK • DREI“
Betreut von Bernd Rokahr
 
bdia „anerkannt!“
Linda Siemer – „Station 29 – Trauer Raum geben“
Betreut von Prof.in Anke Bertram
 
bdia „anerkannt!“
Merle Herrmann - „Räume, die verbinden – Integratives Wohnen in der Südstadt“
Betreut von Prof.in Anke Bertram
 
Jury: Arno Derks, Kristina Kasubke und Carsten Meyer.
Hannover

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Der Landesverband Bremen / Niedersachsen des Bundes Deutscher Innenarchitekten (bdia) hat am 30. Juli 2026 den „bdia ausgezeichnet!“ verliehen. Dabei wurden herausragende Abschlussarbeiten gewürdigt. Insgesamt vergab die Jury zwei Auszeichnungen sowie zwei Anerkennungen an die Absolventinnen der Innenarchitektur. Die Jury bestand aus Arno Derks, Kristina Kasubke und Carsten Meyer.

SoSe26
Von den Bachelorthesen des Sommersemester 2026 wurde unsere Absolventin Annabell Herrmann (Foto) für ihre Thesis „WERK • DREI“, die von Prof. Bernd Rokahr betreut wurde, geehrt. Die Arbeit zeigt die Revitalisierung eines ehemaligen Industrieareals in einen niedrigschwellig zugänglichen 3. Ort mit vielfältigen Nutzungsangeboten. Ausgehend von einer intensiven Recherche und Auseinandersetzung mit dem historischen Bestand, wird ein stimmiges Nutzungs- und Gestaltungskonzept entwickelt und bis zu Details der Instandsetzung ausgearbeitet. Die Preisträgerin zeigt eine große Begeisterung an der Aufgabe, auch die Dokumentation kommt in erfrischender Weise daher. Das Gesamtergebnis überzeugt durch seine realistische Umsetzbarkeit.

WiSe 25/26
Die Absolventin des Wintersemesters 2025/26 Ajsha Müller erhält den Preis „bdia ausgezeichnet!“ für ihre Bachelorthesis mit dem Titel “MM1 - Micro Modular 1”. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. André Nakonz. Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem relevanten Thema des Wohnraummangels in Großstädten auseinander und zeigt in exemplarischer Weise alle Kriterien des nachhaltigen, zirkulären Bauens. Vom Erweiterungsgebäude bis zur modularen Inneneinrichtung wurde konsequent auf die Auswahl nachwachsender Baustoffe und die künftige Rückbaubarkeit und Weiterverwendung geachtet.

Photos from Innenarchitektur Hochschule Hannover's post 13/07/2026

Der Landesverband Bremen / Niedersachsen des Bundes Deutscher Innenarchitekten (bdia) hat am 30. Juli 2026 den „bdia ausgezeichnet!“ verliehen. Dabei wurden herausragende Abschlussarbeiten gewürdigt. Insgesamt vergab die Jury zwei Auszeichnungen sowie zwei Anerkennungen an die Absolventinnen der Innenarchitektur. Die Jury bestand aus Arno Derks, Kristina Kasubke und Carsten Meyer.

SoSe26
Eine Anerkennung wurde an Merle Herrmann (Foto) für ihren Entwurf „Räume, die verbinden – Integratives Wohnen in der Südstadt“ ausgesprochen. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof.in Anke Bertram. Die Arbeit zeigt ein integratives Wohnprojekt aus studentischen Wohngruppen und betreuten Wohngruppen für junge Menschen mit geistiger Behinderung. Die Preisträgerin befasst sich intensiv mit den inklusiven Wohnformen für junge Menschen mit verschiedenen geistigen Behinderungen. Als Ansatz für ein partizipatorisches Entwurfskonzept wurde ein Workshop mit den künftigen Nutzer:innen veranstaltet. Die Ergebnisse des Workshops flossen in ein überzeugendes Gestaltungskonzept ein.

WiSe 25/26
Eine Anerkennung wurde an Linda Siemer für ihren Entwurf „Station 29 – Trauer Raum geben“ ausgesprochen. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof.in Anke Bertram. Die Arbeit befasst sich mit einem ernsten und häufig verdrängten Problem junger trauernder Menschen – allerdings nicht nur junger Menschen und darüber hinaus möglicherweise nicht nur für trauernde Menschen… In diesem offenen Sinne wird im Entwurf ein gelungener Ort entwickelt, der für vielfältige Nutzergruppen ein Hinführen, Orientieren und (Wieder-)ankommen in unserem oftmals wechselhaften, aber auch facettenreichen Leben unterstützt.

11/07/2026

Herzlichen Glückwunsch an unsere Absolventinnen und Absolventen des Sommersemesters 2026!
 
Wir gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur herzlich zum erfolgreichen Studienabschluss. Danke für eure Ideen, euer Engagement und eure Leidenschaft. Für euren weiteren beruflichen und kreativen Weg wünschen wir euch viele spannende Herausforderungen und inspirierende Projekte.

Photos from Innenarchitektur Hochschule Hannover's post 11/07/2026

Herzlichen Glückwunsch an unsere Absolventinnen und Absolventen des Sommersemesters 2026!
 
Wir gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur herzlich zum erfolgreichen Studienabschluss. Danke für eure Ideen, euer Engagement und eure Leidenschaft. Für euren weiteren beruflichen und kreativen Weg wünschen wir euch viele spannende Herausforderungen und inspirierende Projekte.

18/06/2026

Kurzzeitentwurf SoSe 26 - Goldene Zeit
betreut von: LA Franz Betz

Im Kurzzeitentwurf „Goldene Zeit“ wird ein ehemaliger Schalterraum einer Bank neu genutzt. Geplant ist die Integration eines Cafés, eines Coworking-Spaces sowie eines Ausstellungsbereichs für Malerei und Skulptur. Ergänzend sind gelegentliche Konzerte und Lesungen vorgesehen.
 
Ein prägnantes räumliches Element bildet der Tresorraum mit seinem halbrunden Eingang. Recherchen zum Thema Gold sowie der gezielte Fokus auf die Beleuchtung – vertieft durch eine Exkursion zur Light + Building – haben die Konzepte inhaltlich weiter vertieft.

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Expo Plaza 2
Hanover
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