18/06/2026
Kurzzeitentwurf SoSe 26 - Goldene Zeit
betreut von: LA Franz Betz
Im Kurzzeitentwurf „Goldene Zeit“ wird ein ehemaliger Schalterraum einer Bank neu genutzt. Geplant ist die Integration eines Cafés, eines Coworking-Spaces sowie eines Ausstellungsbereichs für Malerei und Skulptur. Ergänzend sind gelegentliche Konzerte und Lesungen vorgesehen.
Ein prägnantes räumliches Element bildet der Tresorraum mit seinem halbrunden Eingang. Recherchen zum Thema Gold sowie der gezielte Fokus auf die Beleuchtung – vertieft durch eine Exkursion zur Light + Building – haben die Konzepte inhaltlich weiter vertieft.
18/06/2026
Kurzzeitentwurf SoSe 26 - Goldene Zeit
1-5 Alina Meyer
Goldene Zeit – Wenn Wert Atmosphäre wird - greift die Geschichte eines ehemaligen Bankraums auf, und interpretiert den Begriff von Wert neu. Während früher materieller Wert im Tresor geschützt wurde, entsteht Wert heute durch Begegnung, Konzentration und gemeinsame Zeit. Gold erscheint hier daher nicht als Material, sondern als seltenes atmosphärisches Ereignis, welches besondere Momente im Raum hervorhebt und in Szene setzt. Durch Licht, Materialdetails und unterschiedliche Raumstimmungen werden Café, Co-Working, Ausstellung und Eventbereich miteinander verbunden.
6-9 Antonia Flechtner
Goldmarie - Konzept
Inspiriert durch das Märchen Frau Holle baut der Entwurf Goldmarie auf der Spannung zwischen Pech und Gold auf. Dabei prägt das Schwarz des Pechs den Raum und Gold wird als Akzent und Highlight verwendet. Im Märchen wird die hilfsbereite Tochter unter einem Torbogen für ihre harte Arbeit mit einem Goldregen belohnt, weswegen sie von dort an nur noch Goldmarie genannt wird. Dieser magische Moment wird im Cafébereich aufgegriffen und durch von der Decke herabhängende Leuchten dargestellt, die den Raum abends in ein Goldenes Licht tauchen.
18/06/2026
Kurzzeitentwurf SoSe 26 - Goldene Zeit
1-4 Zoe Jule Schrader
Flexibel, dynamisch, golden – all das ist AUro
Das Café vereint Gastronomie, Coworking und Kultur. Sitzbereiche, Arbeitszonen, eine Bühne und Ausstellungen schaffen einen lebendigen Raum.
Eine dunkle Grundstimmung wird durch mintgrüne Akzente, helle Akustikvorhänge und goldene Aluminiumketten die Tiefe und Struktur geben ergänzt.
Flexible Möblierung mit kombinierbaren Tischen, leichten Stühlen und mobilen Raumtrennern, sowie ein durchdachtes Lichtkonzept ermöglichen eine wandelbare Atmosphäre.
5-9 Jamilla Hamisi
Das Projekt transformiert einen ehemaligen Banktresor in eine Listening Bar und einen kulturellen Treffpunkt. Im Mittelpunkt stehen Musik, Resonanz und Atmosphäre. Durch die Verbindung von Klang, Licht und Material entsteht ein immersiver Raum, dessen Gestaltung von Frequenzen und Schwingungen inspiriert ist. Der Ort dient dem bewussten Hören, sozialen Begegnungen und kulturellem Austausch.
05/05/2026
KochKontor – Read, Eat and Meet
Im Rahmen dieses Entwurfsprojekts entwerfen die Studierenden der Innenarchitektur ein neues Raumkonzept für das „KochKontor“ in Hamburg. Ausgangspunkt ist die Modernisierung und Sanierung des bestehenden Ladens, der Kochbuchhandel, Gastronomie und Kochschule miteinander verbindet. Ziel ist es, einen Ort zu entwickeln, an dem Lesen, Kochen und Essen räumlich wie atmosphärisch zu einem ganzheitlichen Erlebnis verschmelzen.
Ausgehend von einer Analyse der 107 Quadratmeter großen Splitlevel-Fläche entwickeln die Studierenden individuelle Konzepte für die funktionale Gliederung und gestalterische Ausformulierung. Dabei setzen sie sich mit der Frage auseinander, wie Buchhandel, Mittagstisch und Kochkurse sinnvoll zoniert, flexibel genutzt und räumlich miteinander verknüpft werden können. Neben funktionalen Anforderungen stehen die Ausbildung einer klaren Identität, die Gestaltung einer einladenden Atmosphäre sowie Überlegungen zu Materialität, Licht, Möblierung und Fassadengestaltung im Fokus.
Daraus entwickeln sich Konzepte, die die Besonderheiten des KochKontors aufgreifen, seine Qualitäten weiterentwickeln und in eine zukunftsfähige gestalterische Vision übersetzen.
Betreut durch: V-Prof.in Melanie Stahmer
05/05/2026
KochKontor – Read, Eat and Meet
2-6 KOKO
Entwurf von Maria Eylenstein
KOKO folgt dem Prinzip „Less is more“. Der Entwurf arbeitet mit gezielter Reduktion und präzisiert den bestehenden Raum, statt ihn grundlegend zu verändern. Kochen, Lesen und Begegnung rücken in den Mittelpunkt. Buchhandel, Gastronomie und Kochschule werden räumlich verbunden und flexibel nutzbar gemacht.
Eine filigrane Fensterfront öffnet den Raum zum Stadtraum, bringt Tageslicht hinein und macht das Angebot von außen sichtbar. Sitzfenster bilden eine Schwelle zwischen Innen und Außen.
7-12 KochKontor: spice&stories „Wo Kochkunst und Buchleidenschaft aufeinandertreffen“
Entwurf von Imke Stubben
KochKontor spice&stories lebt vom ganzheitlichen Konzept, welches sich bis in die Innenarchitektur durchzieht. Im Fokus stehen dabei Kochbücher und das gemeinschaftliche Essen, wodurch Austausch, Begegnung und Vielfalt eine zentrale Rolle einnehmen.
spice… steht hier ganz klar in erster Linie für das Essen an sich (engl. spice = Gewürz). Jedoch auch für die englische Redewendung „spice it up!”, womit gemeint ist, dass etwas verändert/verbessert bzw. „herausgeputzt” wird. Ich bin in diesem Entwurf minimalinvasiv vorgegangen, um so die einfache Umsetzbarkeit zu garantieren. Die Nutzung der Räumlichkeiten wird optimiert und das bestehende Gestaltungskonzept fortgeführt.
stories… bezieht sich nicht nur auf die Kochbücher, in denen häufig die Entstehung und Herkunft von Rezepten thematisiert werden, sondern ebenso auf die Geschichten, die beim gemeinsamen Essen, oder während der Kochkurse entstehen und erzählt werden. Die Atmosphäre bleibt dabei dynamisch und durch den kontinuierlichen Dialog gewinnt sie stetig an Qualität.
05/05/2026
KochKontor – Read, Eat and Meet
1-7 Kochkontor- RAW
Entwurf von Jette Hoffmann und Mavie Klußmann
RAW versteht Kochen als konzentrierte, handwerkliche Arbeit.
Die Atmosphäre ist ruhig, authentisch und geprägt von der Geschichte des Karoviertels als Arbeiterquartier und Schlachthof. Rohheit, Materialität und Handwerk bleiben sichtbar. Nichts wird inszeniert, sondern respektvoll in die Gegenwart übersetzt. Gemeinschaft bildet dabei das zentrale Prinzip.
Die Gestaltung orientiert sich an Großküche und Fleischverarbeitung. Gebürsteter Edelstahl, klare Arbeitsflächen und Lichtreflexe. Im Kontrast dazu steht dunkles Holz, das Wärme, Tiefe und Beständigkeit schafft. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen industrieller Strenge und der Behaglichkeit traditioneller Materialien.
RAW verbindet Raum, Arbeit und Gemeinschaft. Das Kochkontor wird zum zeitgenössischen Ausdruck einer Arbeiterkultur, in der Arbeit, Nahrung, Austausch und Miteinander selbstverständlich zusammengehören.
8-12 KOCHKONTOR Read Eat Meet
Entwurf von Merle Herrmann
Der Entwurf des Restaurants und Kochkursstudios basiert auf dem Prinzip der Transparenz und des visuellen Erlebnisses. Die Architektur nutzt bewusst Einblicke und Ausblicke, um Vertrauen, Inspiration und Wohlbefinden zu fördern. Sorgfältig angelegte Sichtachsen verbinden Schaufenster, Küche, Verkaufs- und Gastraum zu einem zusammenhängenden räumlichen Gefüge. Sie eröffnen Einblicke in die Arbeits- und Kochprozesse und machen diese so zum Teil des Raumerlebnisses.
17/04/2026
„RAUM & RESONANZ - INNENARCHITEKTUR FÜR GESELLSCHAFTLICHE SANIERUNG“
Wir gratulation unseren Absolvent:innen zum Bachelor der Innenarchitektur und wünschen euch viel Erfolg auf eurem weiteren Weg!
fakultät3 InteriorArchitecture
17/04/2026
„RAUM & RESONANZ - INNENARCHITEKTUR FÜR GESELLSCHAFTLICHE SANIERUNG“
Haggerston Baths - Wellness & Cultural Food Hall von María Fernanda Rubín de Celis Suárez
Im Rahmen dieses Bachelor‑Projekts wird das Leitmotiv „Respectful Modernity: Bridging
Past and Collective Future“ verfolgt und das gesamte Gebäude revitalisiert, nicht nur
einzelne Räume. Der Entwurf teilt das Areal in zwei komplementäre Nutzungsbereiche:
Wellness‑Center – fördert Burn‑out‑Prävention und psychisches Wohlbefinden.
Cultural Food Hall – bietet bezahlbare Gastronomie und kulturelle Veranstaltungen,
um soziale Barrieren abzubauen.
Patio Vivo El Patio Vivo – Ein dritter Ort als sozialer Schwellenraum zwischen Dorf und Stadt von Sarah Berk
Der Entwurf versteht den dritten Ort als offenen, niedrigschwelligen Sozialraum, der sich durch Aneignung und Alltag entwickelt. Der architektonische Fokus liegt auf Offenheit, Flexibilität und Blickbeziehungen als räumliche Mittel zur Förderung von Begegnung.
fakultät3 InteriorArchitecture
17/04/2026
„RAUM & RESONANZ - INNENARCHITEKTUR FÜR GESELLSCHAFTLICHE SANIERUNG“
Auf der Suche nach dem Kind in uns von Laila Malin Koslowski
Da Kindheit maßgeblich durch äußere Strukturen geprägt ist, lassen sich ihre Potenziale auch für
Erwachsene reaktivieren. Ein Gemeindehaus der 1930er-Jahre in Hannover legt hierfür seine
epochentypische Strenge ab und ermöglicht einen Moduswechsel auf zwei Ebenen: sozial und räumlich.
Alte Schule- Neues Leben -Ein Ort der Bildung und Freizeit für Kinder und Jugendliche von Nicole Leis
Der Entwurf versteht Räume als „dritte Pädagogen“, die Sicherheit, Freiheit und Anregung zugleich vermitteln. Dabei wird nicht neu gebaut, sondern
bestehender Raum weitergedacht. Bestehende Strukturen werden weitgehend erhalten und
in eine zukunftsfähige Typologie überführt, die außerschulische Bildung, Freizeit und soziale
Interaktion miteinander verbindet. Das Projekt versteht außerschulische Bildung als
eigenständigen öffentlichen Auftrag und schafft eine räumliche Grundlage jenseits des
klassischen Schulrahmens.
Casa Continua - Ein Retreat- und Seminarhaus von und für Barberino Tavarnelle von Marie-Christin Drößler
Casa Continua zeigt exemplarisch, wie ländlicher Bestand durch behutsame Transformation, gemeinschaftliche Nutzung und lokale Vernetzung neu aktiviert werden kann und formuliert damit einen
möglichen Umgang mit ländlichem Raum zwischen Kontinuität und zeitgemäßer Entwicklung.
fakultät3 InteriorArchitecture
28/03/2026
KINDER- UND NEUROORTHOPÄDIE ANNASTIFT – Bedürfnisorientierte Neugestaltung Station 2
Der Fachbereich für Kinder- und Neuroorthopädie des Annastifts in Hannover zählt zu den größten in Norddeutschland und behandelt ein breites Spektrum an Krankheitsbildern. Die Station 2 mit ihren 11 Zweibettzimmern entspricht nicht mehr den heutigen Standards einer Kinderstation und bedarf einer grundlegenden Umgestaltung. Da hier Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren betreut werden, steht die Entwicklung einer Umgebung im Fokus, die Sicherheit, Vertrautheit und emotionale Stabilität in belastenden Situationen vermittelt.
Ziel der Entwurfsaufgabe war es, Ziel war es, Konzepte für eine kindgerechte und förderliche Umgebung zu entwickeln, die Heilungs- und Arbeitsprozesse unterstützt und zugleich die Bedürfnisse von Mitarbeitenden und Eltern berücksichtigt. Auf Grundlage einer strukturellen Gesamtplanung wurden einzelne Bereiche wie Patientenzimmer, Stationszimmer und Spiel- und Aufenthaltsräume detailliert entworfen.
Betreut von: Prof.in Suzanne Koechert und Prof.in Tatjana Sabljo, Tutorinnen: Lilli Alberti und Nele Wiedemann