20/12/2023
SCHAU MAL IN DEN RÜCKSPIEGEL. HALTE INNE. CIAO 2023.
Ja, ich weiß, es sind im Moment hektische Tage, anstrengende Zeiten. Aber hast du schon mal darüber nachgedacht, was du dieses Jahr so alles geschafft hast, was dir gelungen ist? Nimm dir die Zeit zu reflektieren, vielleicht passt es zwischen den Jahren und mache eine kleine Retrospektive. Und so geht's ...
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Hast du schon mal von einer Neujahrs-Retrospektive gehört? Nein, es geht hier nicht um trockene Jahresrückblicke oder Vorsätze, die schon im Februar vergessen sind. Eine Neujahrs-Retrospektive ist ein geniales Tool aus der agilen Welt, das dir hilft, das vergangene Jahr wirklich sinnvoll zu reflektieren und das neue Jahr mit klaren Zielen und frischer Motivation zu starten.
Was ist eine Neujahrs-Retrospektive?
Stell dir eine Neujahrs-Retrospektive wie eine Zeitreise vor. Du schaust zurück auf das, was war – die Höhen, die Tiefen, die Lernmomente. Aber statt nur in Erinnerungen zu schwelgen, nutzt du diese Reflexion, um dein nächstes Jahr richtig anzupacken. Es geht um ehrliche Selbstreflexion und das Setzen von realistischen, aber herausfordernden Zielen.
Der Nutzen einer Neujahrs-Retrospektive
Warum solltest du dir die Zeit für solch eine Retrospektive nehmen? Ganz einfach: Sie gibt dir Klarheit. Du erkennst, was gut gelaufen ist und was besser sein könnte. Das ist Gold wert, denn so kannst du zielgerichtet Entscheidungen für das nächste Jahr treffen. Und das Beste? Diese Methode funktioniert sowohl für dich persönlich als auch für dein Team.
Durchführung einer Neujahrs-Retrospektive
Check-in
Beginne die Retrospektive mit einem spielerischen Check-in, um die Beteiligung zu fördern. Du könntest etwa ein „Stimmungsradar“ verwenden, bei dem jeder seine aktuelle Stimmung auf einer Skala von 1 bis 10 angibt und kurz erklärt. Dies fördert die aktive Teilnahme und sorgt dafür, dass sich alle im Team von Anfang an einbringen.
Bei der Durchführung einer Neujahrs-Retrospektive kannst du unter anderem folgende Methoden einsetzen, um eine effektive Reflexion zu ermöglichen. Zum Beispiel:
„Was lief gut?“-Retrospektive
Frag das Team: Was ist gut gelaufen? Was ist nicht so gut gelaufen? Wie können wir uns verbessern?
Dies fördert eine positive Grundstimmung und hilft dabei, sowohl Erfolge als auch Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.
„Keep Stop Start“-Retrospektive
Fragen wie: Was sollten wir beibehalten (Keep)? Womit sollten wir aufhören (Stop)? Was sollten wir anfangen zu tun (Start)?
Dies hilft, klare Aktionsschritte zu definieren und die Teamdynamik zu verbessern.
Ziele setzen und umsetzen
Jetzt zu den Zielen: Statt vager Vorsätze wie „wir wollen besser werden“, setzt euch spezifische, messbare Ziele. Zum Beispiel: „Ich möchte nächstes Jahr meine Zeit in den Medien um 20 % reduzieren und diese Zeit für meine Familie und Freunde nutzen - oder für mich selbst“. Dann plane konkrete Schritte, wie du dieses Ziel erreichen kannst. Regelmäßige Check-ins helfen dir dabei, den Fortschritt zu überwachen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.
Eine Neujahrs-Retrospektive ist also mehr als nur ein Rückblick.
Es ist ein Sprungbrett für alles, was kommt. Nimm dir die Zeit, reflektiere, lerne und setze dir Ziele, die dich wirklich weiterbringen.
Also, worauf wartest du? Starte durch mit deiner Neujahrs-Retrospektive und mach das neue Jahr 2024 zu deinem Jahr!
Frohe Weihnachten!