Olaf Schwantes - Beziehungscoach

Olaf Schwantes - Beziehungscoach

Teilen

Mich interessiert weniger die schnelle Lösung. Sondern der Zustand, aus dem heraus entschieden wird. Nicht als Methode, sondern als Haltung.

Ich begleite Einzelpersonen und Paare in Phasen,
in denen Klarheit fehlt oder Entscheidungen anstehen –
im privaten wie im beruflichen Kontext. Ich begleite Einzelpersonen und Paare in Phasen, in denen Klarheit fehlt, Nähe verloren ging oder Entscheidungen anstehen – im privaten wie im beruflichen Kontext. Dabei verbinde ich strukturelles Denken mit emotionaler Tiefe. Manche nennen das Coaching. Ich nenne es Boxenstopp.

07/06/2026

Selbstwirksamkeit klingt erst mal nach Fachbuch.

Im Alltag sieht sie meist viel unspektakulärer aus.

Du sagst in einem Gespräch: „Ich brauche einen Moment“, statt sofort zu reagieren. Du sprichst ein Nein aus, obwohl dein innerer Harmoniebeauftragter schon hektisch mit den Armen wedelt. Du merkst im Meeting, dass du wieder allem zustimmen willst, und hältst kurz inne.

Das ist kein großer Durchbruch mit Musik. Aber es ist ein Anfang.

In Beziehungskrisen und beruflichen Entscheidungen geht es oft nicht darum, noch mehr zu wissen. Viele wissen längst, was sie „eigentlich“ tun müssten. Genau das macht es ja so unangenehm.

Der Kopf ist oft schon drei Schritte weiter. Der Körper hängt noch im alten Alarmprogramm. Und aus dem Mund kommt wieder etwas, das die Situation nicht wirklich klarer macht.

Selbstwirksamkeit entsteht, wenn du erlebst: Ich kann einen Moment anders handeln.

Nicht perfekt. Nicht endgültig. Aber anders.

Und manchmal ist genau das der Anfang: kein neues Leben, kein großer Durchbruch. Nur ein nächster Schritt, der nicht wieder aus dem alten Muster kommt.

03/05/2026

Zweifel sind oft leise. Sie kommen nicht immer mit großem Drama, sondern sitzen manchmal einfach mit am Frühstückstisch, während ihr beide nebeneinanderher funktioniert.

Viele versuchen diese Gefühle wegzudrücken. Andere drehen sich in endlosen Gesprächen im Kreisverkehr. Wieder andere suchen Rat bei Freund:innen und sind danach kurz beruhigt, aber nicht wirklich klarer.

Im Coaching steht hinter diesen Zweifeln fast immer die große Frage: Bleiben oder Gehen?

An diesem Punkt braucht es keinen künstlichen Hoffnungsschub und keine schlauen Ratschläge von außen. Es braucht ehrliche Sortierung, klare Worte und einen nächsten machbaren Schritt.

Wenn du an diesem Wendepunkt stehst, lass uns im Vorgespräch gemeinsam hinschauen.

Wenn du lieber erst einmal für dich sortieren möchtest, was in dir eigentlich los ist, ist dieses Video ein guter Startpunkt:

„Soll ich mich trennen? Umgang mit Zweifel und Ängsten“
➡️ https://youtu.be/_35pfjxs4VQ

26/04/2026

Warum reden wir eigentlich erst dann, wenn es schon brennt? Im Berufsleben finden wir Reviews, Retrospektiven oder Jour fixe völlig normal, um Projekte auf Kurs zu halten. In Beziehungen hoffen viele dagegen erstaunlich lange, dass sich Spannungen irgendwie von selbst auflösen.

Tun sie aber selten.

Alles, was nicht angesprochen wird, verschwindet nicht einfach, sondern setzt sich fest: im Tonfall, im verspannten Nacken und irgendwann in diesem merkwürdigen Abstand am Küchentisch.

Ich bin deshalb ein großer Fan vom regelmäßigen Boxenstopp. Ein schlichter, bewusster Moment, in dem zwei Menschen kurz anhalten, bevor die Situation eskaliert. Es geht darum, ohne Bewertung oder Verteidigungsmodus ehrlich hinzuschauen: Was lief zuletzt eigentlich gut zwischen euch? Wo habt ihr euch verloren? Und was braucht es jetzt gerade wirklich?

Solche kurzen Momente sind vielleicht nicht spektakulär. Aber meistens sind sie wirksamer als das hundertste Streitgespräch zwischen Tür und Angel.

Passend dazu liefert mein Artikel in der „Praxis Kommunikation“ Wege, wie du in der Kommunikation wegkommst von hölzerner Methodik und näher an echte Herzenssprache rückst.

Wenn dich das interessiert, kannst du den Artikel hier direkt lesen:
➡️https://s3.amazonaws.com/kajabi-storefronts-production/file-uploads/sites/2147515923/downloads/cb41fa1-26af-465-04a2-c6a1d2d1a8_0126_Olaf_Schwantes_Von_der_Fremdsprache_zur_Herzenssprache.pdf

12/04/2026

Du kannst alle vier Schritte der GFK kennen – und im Streit trotzdem scheitern. Nicht, weil du versagt hast.

Sondern weil gute Kommunikation unter Stress schnell zur Fremdsprache wird.

Viele lernen GFK als Methode:
Beobachtung. Gefühl. Bedürfnis. Bitte.

Klingt klar.
Ist es in der Theorie auch.

Nur hilft dir die schönste Methode wenig, wenn innerlich längst Schuld, Scham, Angst oder Stress am Steuer sitzen.

Dann redet nicht dein Herz.
Dann redet dein Schutzprogramm.

Genau deshalb wirken Gespräche manchmal eher hölzern als verbindend.
Eher korrekt als echt.

Was dann oft mehr hilft als Kommunikations-Perfektion:
- ehrlich benennen, was du fühlst
- spüren, was du gerade brauchst
- merken, wann eine Pause klüger ist als ein weiterer Satz

Weniger Technik.
Mehr Ehrlichkeit.
Mehr Verbindung.

Mehr dazu schreibe ich in meinem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Praxis Kommunikation: „Warum GFK oft scheitert – und wie sie wirklich wirkt.“

Den Artikel kannst du dir direkt hier herunterladen:https://s3.amazonaws.com/kajabi-storefronts-production/file-uploads/sites/2147515923/downloads/cb41fa1-26af-465-04a2-c6a1d2d1a8_0126_Olaf_Schwantes_Von_der_Fremdsprache_zur_Herzenssprache.pdf

29/03/2026

Diese drei Schritte können dir helfen, um aus der "Bleiben oder Gehen"-Lähmung rauszukommen:

1️⃣ Sprache ändern: Ersetze "Ich kann nicht" durch "Ich will aktuell nicht, weil..." . Das gibt dir deine Macht zurück.

2️⃣ Optionen sehen: Es gibt nie nur A (Bleiben) oder B (Gehen). Finde Option C, D und E.

3️⃣ Mini-Schritt machen: Mach die 10-Minuten-Übung: "Wo stehe ich in 1 Jahr, wenn sich nichts ändert?" Das schafft sofort Antrieb.

Ausführlich erklärt im Blogartikel:
👉 https://www.olaf-schwantes.com/blog/bleiben-oder-gehen-3-schritte

22/03/2026

"Ich kann nicht gehen." - diese Aussage höre ich oft und das Problem: Sie schwächt dich, weil sie dich eher im Opfer-Modus und in deiner Schockstarre festhält.

Fast immer ist es doch
"Ich will aktuell nicht gehen, weil...
.. ich Angst vor X habe.”
.. ich Y noch nicht aufgeben will.”

Das ist der Unterschied zwischen Ohnmacht und deiner Handlungsfähigkeit.

Dieser Sprach-Shift ist Schritt 1 von 3, um aus der Lähmung rauszukommen. Alle 3 Schritte gibt's im neuen Blogartikel.

👉 https://www.olaf-schwantes.com/blog/bleiben-oder-gehen-3-schritte

15/03/2026

Ob in der Beziehung oder im Job – dieses Gefühl der "Schockstarre", wenn wir feststecken, ist zermürbend. Man dreht sich im Kreis, fühlt sich gelähmt und ohnmächtig.

In meinem Blogartikel "Bleiben oder Gehen? 3 Schritte aus der Lähmung" zeige ich dir 3 simple, aber kraftvolle Schritte, wie du diese Lähmung durchbrichst und deine volle Handlungsfähigkeit zurückgewinnst.

👉 https://www.olaf-schwantes.com/blog/bleiben-oder-gehen-3-schritte

15/04/2025

Manchmal zählt das, was du nicht tust.

Oft denken wir, dass wir mehr tun müssen, um unsere Beziehung oder unser Leben zu verbessern. Doch manchmal liegt die echte Veränderung im Loslassen.

❌ Die Vorwürfe, die du nicht aussprichst.

❌ Die Erwartungen, die du nicht ungeprüft übernimmst.

❌ Die Diskussionen, die du nicht eskalieren lässt.

❌ Die Kompromisse, die du nicht aus Resignation eingehst.

❌ Die Nähe, die du nicht ständig aufschiebst.

Zwei Fragen für dich:

1) Gibt es etwas in deiner Beziehung (oder deinem Dating-Leben), das du besser loslassen solltest?

2) Was hält dich bisher davon ab?

Eine kleine Challenge für die Woche:

Lass eine Sache los, die euch als Paar (oder dich als Single) immer wieder blockiert. Schreib mir in den Kommentaren, was sich dadurch verändert hat.

👉🏻 Teile deine Gedanken – ich bin gespannt auf deine Sichtweise!

01/04/2025

Liebe ist… aber reicht das wirklich?

Früher dachte ich: Liebe ist einfach.

Wenn zwei sich wirklich lieben, dann läuft es doch von selbst, oder?

Aber nach meiner ersten Beziehung und Ehe, die nach 17 Jahren auseinander ging, habe ich gelernt: Genau diese Haltung kann dazu führen, dass man sich verliert. Und das oft, bevor man es überhaupt merkt.

Auch in späteren Beziehungen gab es immer wieder diesen Punkt: Der Alltag rückt in den Fokus, jeder beschäftigt sich mit seinen eigenen Themen – und irgendwann bleibt die Verbindung auf der Strecke.

👉🏻 Was wäre, wenn es nicht darum geht, immer mehr zu tun, sondern bewusster zu handeln?**

Eine Frage für dich:

Wann habt ihr euch das letzte Mal bewusst Zeit genommen – nicht für Organisatorisches, sondern wirklich für euch?

Denn Liebe wächst nicht von allein – aber sie braucht auch keine riesigen Gesten. Es sind die kleinen, regelmäßigen Dinge, die wirklich zählen.

Was denkst du? Wann hast du zuletzt bewusst etwas für deine Beziehung getan?

Schreib es in die Kommentare – ich bin gespannt auf deine Gedanken!

24/03/2025

„Bist du sauer?“ – klingt harmlos. Ist es aber selten.

Denn diese Frage drängt Gefühle in eine Schublade:

→ Ja? → Warum?! → Streit.
→ Nein? → Fühlt sich wie gelogen an.

Was hilft stattdessen?

👉 Offene, empathische Fragen.
👉 Und der Mut, nicht sofort zu werten – sondern zu verstehen.

Ich durfte meine Gedanken dazu im Artikel bei Brigitte Online teilen.
📎 Den Link findest du in meiner Bio.

Wollen Sie Ihr Schule/Universität zum Top-Schule/Universität in Hanover machen?

Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Lage

Telefon

Adresse


Hanover
30159