01/12/2020
Heute vergleichen wir zwei verschiedene Varianten des Investierens.
Die Variante ist die einmalige Einzahlung einer Sparsumme, die in Wertpapiere, Fonds oder ETFs angelegt wird.
Die andere Variante ist die Sparplan-Variante. Eine Sparsumme monatlich oder quartalsweise eingezahlt.
Diese Varianten werden häufiger miteinander verglichen. Welche Variante ist nun die bessere?
Auf dem Papier ist es die Variante der einmaligen Einzahlung. Den in den meisten Fällen, hätte man in der Vergangenheit mit dieser Variante mehr Gewinn gemacht. Allerdings lässt sich im Vorhinein schwer prognostizieren, ob man wirklich grade zu einem günstigen Zeitpunkt einkauft.
Den es besteht das Risiko und vor allem die Angst beim Anleger, dass er zu einem Zeitpunkt einkauft, indem die Kurse besonders hoch stehen.
Um Anlegern diese Angst zu nehmen, raten viele Experten zur Sparplan-Variante und führen als Argument den Cost-Average Effect auf.
Psychologisch bietet diese Variante einige Vorteile, die wir im Post benannt haben. Rational betrachtet, soll diese Variante (in der Vergangenheit) meistens jedoch nicht die rentabelere gewesen.
In der Wirtschaftswissenschaft gilt die Cost-Average Variante im Vergleich zur sofortigen Vollinvestition seit 1979 als die schlechtere. (Quelle: Larry Swedroe: Dollar cost averaging. The only guide your'll ever need for the right financial plan (2010), Anhang B.)
Allerdings haben die meisten Privatanleger keine große Summe zur Verfügung, die sie anlegen wollen.
Zum Aufbau von Vermögen ist das regelmäßige besparen von Fonds- oder ETF-Sparplänen häufig die einzige sinnvolle Alternative.