Ludwig-Geißler-Schule Hanau

Ludwig-Geißler-Schule Hanau

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Die Ludwig-Geißler-Schule Hanau ist eine berufsbildende Schule und ein gewerblich-technisches Kompetenzzentrum der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises.

An der 1872 gegründeten Schule besteht ein vielfältiges Bildungsangebot.

02/06/2026

Projektpräsentationen der FOS 12 an der Ludwig-Geißler-Schule Hanau

Rund 90 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule, FOS 12, der Ludwig-Geißler-Schule haben am vergangenen Donnerstag in der Aula eindrucksvoll gezeigt, wie praxisnah, kreativ und zukunftsorientiert technische Bildung heute sein kann. In etwa 30 Projekten präsentierten sie Lösungen, die von smarter Alltagsunterstützung bis zu anspruchsvoller Umwelt und Analysetechnik reichen.

Die Bandbreite der Projekte war groß und spiegelte die Vielfalt der technischen Schwerpunkte der Schule wider. Zu den präsentierten Arbeiten gehörten unter anderem eine elektronische Einparkhilfe, ein sensorgestütztes Assistenzsystem für Parkhäuser, eine automatische Bewässerungsanlage, eine smarte Steuerung für Balkonblumenkästen sowie ein sich selbst orientierendes Solarmodul, das energieeffizient zur optimalen Sonnennutzung beiträgt.

Die Chemiefraktion präsentierte ihre Ergebnisse aus einer Analyse von Meerwasser-proben und der Untersuchung von Mikroplastik, basierend auf Proben einer Exkursion nach Dänemark. Die Gruppe der Maschinenbauer stellte ihre Optimierung eines Getriebes vor, eine technische Weiterentwicklung eines mechanischen Systems. Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunkt Informationstechnik präsentierten eine Waffel Bestell App für den beliebten Waffelverkauf an der LGS und eine Tischtennisturnier App für schulinterne Wettbewerbe.

Die Abteilungsleiterin der Fachoberschule, Andrea Buttler, zeigte sich beeindruckt von der fachlichen Tiefe und der professionellen Präsentation der Projekte. Viele Arbeiten hätten, so der Tenor, das Potenzial, in realen Anwendungsszenarien weiterentwickelt zu werden – ein starkes Zeichen für die Qualität der technischen Ausbildung an der Ludwig-Geißler-Schule.

Mit den Projektpräsentationen endet für die FOS 12 ein intensives Schuljahr, das von Experimentierfreude, technischem Anspruch und Teamgeist geprägt war. Die Ergebnisse zeigen: Die Schülerinnen und Schüler sind bestens vorbereitet auf Ausbildung, Studium und die Herausforderungen einer zunehmend technologischen Arbeitswelt.

Photos from Ludwig-Geißler-Schule Hanau's post 29/05/2026

Studierende der Ludwig-Geißler-Schule erleben Innovation
Was gestern noch nach Science-Fiction klang, wurde nun beim Besuch verschiedener Fachmessen für angehende Technikerinnen und Techniker zur greifbaren Realität.

Studierende mit Schwerpunkt Maschinenbau tauchten beim Besuch der Hannover Messe zwischen hochmodernen Messeständen und beeindruckenden Live-Demonstrationen tief in die Welt von Morgen ein. Ein zentrales Thema der Messe war die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Intelligente Systeme analysieren Daten in Echtzeit, optimieren Produktionsprozesse und treffen eigenständig Entscheidungen. Besonders eindrucksvoll war zu sehen, wie KI bereits heute in der Industrie eingesetzt wird, nicht als Zukunftsvision, sondern als fester Bestandteil moderner Fertigung.

Ein weiteres Highlight bildeten Roboter, die längst nicht mehr nur einfache Aufgaben übernehmen. An mehreren Ständen wurden humanoide Maschinen präsentiert, die direkt am Fließband arbeiten – Seite an Seite mit dem Menschen. Präzise, effizient und ausdauernd zeigen sie, wie sich Arbeitswelten verändern. Dabei wurde auch deutlich: Der Mensch bleibt unverzichtbar, insbesondere bei Steuerung, Kontrolle und kreativen Prozessen. Für Staunen sorgten auch futuristische Flugtaxis, die als mögliche Lösung für urbane Verkehrsprobleme vorgestellt wurden. Autonom gesteuert und elektrisch betrieben könnten sie schon bald den Personentransport revolutionieren.

Studierende der Fachrichtung Elektrotechnik wiederum hatten beim Besuch der Frankfurter Messe Light + Building Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Gebäudetechnik. Insbesondere Informationen zu modernen Elektroinstallationen sowie zu Blitz- und Überspannungsschutz bzw. Brandschutz sowie innovativen Konzepten der Elektromobilität stießen bei den angehenden Technikern auf großes Interesse.

Neben technologischen Highlights stand für die angehenden Staatlich geprüften Technikerinnen und Techniker auf beiden Messen auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt. An zahlreichen Ständen kamen sie mit Fachleuten ins Gespräch und erhielten spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Viele Unternehmen präsentierten nicht nur ihre Innovationen, sondern auch konkrete Karrierewege, eine wertvolle Orientierung für den weiteren Werdegang der jungen Menschen. Basis für die zukünftige Karriere ist dabei die umfassende und hochwertige Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker (Bachelor Professional) an der Ludwig-Geißler-Schule.

Photos from Ludwig-Geißler-Schule Hanau's post 11/05/2026

Schulsanitätsdienst der Ludwig-Geißler-Schule besucht die RETTmobil 2026

Auch in diesem Jahr besuchte der Schulsanitätsdienst der Ludwig-Geißler-Schule die RETTmobil in Fulda. Die RETTmobil gilt als internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität und ist seit vielen Jahren ein bedeutender Treffpunkt für Hilfsorganisationen, Rettungsdienste und Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen.

Seit der ersten Messe im Jahr 2001 hat sich die RETTmobil kontinuierlich weiterentwickelt. Heute zählt sie zu den wichtigsten Fachmessen im Bereich Rettungswesen und Mobilität. Auch die Messe selbst hat sich verändert: Inzwischen sind zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus den sozialen Medien vor Ort. Besonders gefreut hat sich das Schulsanitätsteam der Ludwig-Geißler-Schule über das Treffen mit Robert Contantin, einem Notfallsanitäter aus Fulda, der auf Social Media aktiv ist und auf Instagram unter „robmedic_official“ rund 269.000 Follower erreicht. Natürlich durfte auch ein gemeinsames Foto nicht fehlen. Robert Contantin vermittelt Themen aus dem Rettungswesen mit viel Humor und Engagement. Dabei liegt ihm besonders am Herzen, junge Menschen für den Schulsanitätsdienst und einen möglichen Einstieg in das Sanitäts- und Rettungswesen zu begeistern.

Der Schulsanitätsdienst der Ludwig-Geißler-Schule ist den Maltesern angeschlossen. Als Anerkennung für ihr Engagement werden die Schülerinnen und Schüler jedes Jahr von den Maltesern zur RETTmobil eingeladen. Bereits im Eingangsbereich wurden sie von Frau Brigitta Brähler-Fischer, Referentin für den Schulsanitätsdienst, herzlich empfangen. Sie versorgte die Gruppe mit Lunchpaketen und stellte das Tagesprogramm vor.

Begleitet wurde die Gruppe von Jens Schimmel, Leiter des Schulsanitätsteams der Ludwig-Geißler-Schule. Durch seine langjährige Erfahrung konnte er den Schülerinnen und Schülern viele hilfreiche Tipps für den Messetag geben und ihnen spannende Einblicke in die Welt des Rettungsdienstes vermitteln. Der Besuch der RETTmobil war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis und bot viele interessante Eindrücke rund um das moderne Rettungswesen.

24/04/2026

Girls’Day & Boys’Day 2026 an der Ludwig-Geißler-Schule Hanau:
90 Jugendliche entdecken Technik, Naturwissenschaften und IT
Ein Tag, der Horizonte erweitert

Die LGS öffnete am 23. April wieder ihre Türen für insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des bundesweiten Girls’Day und erstmals auch des Boys’Day spannende Einblicke in technische, naturwissenschaftliche und informationstechnische Berufsfelder erhielten. Organisiert wurde der Aktionstag unter anderem von Natalie Erk und Martin Schweitzer, die gemeinsam mit zahlreichen weiteren Lehrkräften ein vielfältiges Workshop Programm auf die Beine stellten.
Der Tag begann um 8.00 Uhr im Konferenzraum mit einer Begrüßung durch die Abteilungsleiterin Naturwissenschaften, Andrea Buttler, und ihre Kollegin Natalie Erk. Anschließend folgte ein Rundgang durch die Schule, bei dem die Jugendlichen erste Eindrücke von den modernen Laboren, Werkstätten und Fachräumen der LGS sammeln konnten. Ein gemeinsames Gruppenfoto markierte den offiziellen Auftakt.
Ab 9.00 Uhr starteten die Teilnehmenden in sechs parallel laufenden Workshops, die von engagierten Lehrkräften betreut wurden, darunter Biologietechnik. Hier konnten die Teilnehmenden eigene DNA isolieren, während andere in der Chemietechnik „auf Abwegen zur Chemie“ kamen. In der Abteilung Informationstechnik unternahmen Interessierte erste Schritte in die Welt der Programmierung. Dass 0 und 1 die Welt regieren, erfuhr die Gruppe in der Abteilung Elektrotechnik, während in der Abteilung Metalltechnik – „Schmuckstücke konstruiert und hergestellt wurden. In der Abteilung Holztechnik wurden Handyverstärker gebaut und die
Physikinteressierten unter den Girls und Boys führten auf der Dachterrasse der Schule „Experimente mit der Sonne“ durch und konnten mit dem Teleskop die Venus beobachten.
Mit dem kombinierten Girls’Day und Boys’Day setzt die Ludwig Geißler Schule ein starkes Zeichen für Chancengleichheit, Berufsorientierung und Neugier auf Zukunftstechnologien. „Die Jugendlichen erhielten praxisnahe Einblicke in Berufsfelder, die sie im regulären Schulalltag oft nicht kennenlernen und konnten eigene Talente entdecken“, weiß Andrea Buttler, Abteilungsleiterin Naturwissenschaften.

20/04/2026

Christin Pleitner von der Ludwig-Geißler-Schule Hanau erhält den Preis für Berufsschullehrkräfte 2025

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) im Verband der Chemischen Industrie e.V. hat gemeinsam mit dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) den diesjährigen Preis für Berufsschullehrkräfte vergeben. Die Auszeichnung würdigt Lehrkräfte der Naturwissenschaften, die mit innovativen Konzepten die Ausbildung in chemiespezifischen Berufen stärken und für junge Menschen attraktiv gestalten.

Den mit 2.500 Euro dotierten Preis 2025 erhält Christin Pleitner, Chemielehrerin an der LGS in Hanau. Sie überzeugte die Jury mit der Entwicklung einer Unterrichtsreihe, die praxisnahe Lernsituationen mit der gezielten Nutzung digitaler Tools verbindet. Ihr Konzept ermöglicht es Auszubildenden, reale Arbeitsprozesse aus dem Laboralltag zu simulieren, zu dokumentieren und auszuwerten – ein Ansatz, der sowohl fachliche Kompetenzen als auch digitale Handlungssicherheit stärkt.

Die Ludwig-Geißler-Schule verfügt über eine hervorragend ausgestattete Laborlandschaft, die es ermöglicht, anspruchsvolle Experimente unter realitätsnahen Bedingungen durchzuführen. Diese technische Infrastruktur bildet die Basis für Pleitners Unterrichtsreihe, in der moderne Analytik, digitale Messwerterfassung und kollaborative Auswertungsformate miteinander verzahnt werden. Die Schule zeigt damit, wie zeitgemäße berufliche Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich aussehen kann.

Mit der Auszeichnung wird ein Projekt gewürdigt, das exemplarisch zeigt, wie innovative Didaktik und moderne Ausstattung zusammenwirken, um die Attraktivität chemischer Ausbildungsberufe zu steigern. Die Verbindung von Praxisnähe, Digitalisierung und fachlicher Tiefe stärkt die Ausbildungsqualität und unterstützt Betriebe dabei, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Andrea Buttler, Abteilungsleiterin Naturwissenschaften an der LGS, gratuliert Christin Pleitner herzlich zu dieser besonderen Anerkennung und sieht die Auszeichnung als Ansporn, den eingeschlagenen Weg einer modernen, zukunftsorientierten naturwissenschaftlichen Bildung weiterzugehen.

01/04/2026

Gemeinsam im Gespräch: Innenminister Poseck zu Besuch beim Hessischen Sonderlehrgang

Nach einer gemeinsamen Begehung des Wohnheims in Hasselroth stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen berichteten die Studierenden von ihren individuellen Bildungswegen, ihren Erfahrungen in Deutschland sowie ihren Zukunftsplänen nach dem Abitur an der Ludwig-Geißler-Schule. Innenminister Poseck zeigte großes Interesse an den Lebensgeschichten der Teilnehmenden und nahm sich Zeit, um zuzuhören, nachzufragen und auf persönliche Anliegen einzugehen. Auch Wünsche und Anregungen der Studierenden wurden offen angesprochen und von den Gästen aufmerksam aufgenommen.

Mit viel Engagement und spürbarer Freude präsentierten die Studierenden ausgewählte Musikstücke aus ihren jeweiligen Heimatländern. Die Darbietungen sorgten für eine bewegende und zugleich festliche Atmosphäre und machten die kulturelle Vielfalt der Gruppe eindrucksvoll erlebbar. Die politischen Gäste zeigten sich sichtlich beeindruckt – Innenminister Roman Poseck zückte sogar spontan sein Handy, um die besonderen Momente festzuhalten.

Mit seinem einzigartigen Konzept ist der Hessische Sonderlehrgang an der Ludwig-Geißler-Schule deutschlandweit einzigartig: Er verbindet Unterricht, Unterbringung, Verpflegung und sozialpädagogische Betreuung zu einem ganzheitlichen Bildungsangebot.

Der Besuch der politischen Vertreter unterstreicht die Bedeutung dieses Bildungsganges und würdigt das Engagement der Studierenden sowie der beteiligten Institutionen. Gleichzeitig bot er eine wertvolle Gelegenheit zum Dialog und zur weiteren Stärkung dieser erfolgreichen Bildungskooperation.

Der Hessische Sonderlehrgang blickt auf eine lange Tradition zurück: Seit 1992 besteht eine enge Kooperation zwischen der Ludwig-Geißler-Schule, dem Regierungspräsidium Darmstadt, dem Hessischen Innenministerium, sowie dem Garantiefonds-Hochschule. Ursprünglich wurde der Lehrgang für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler ins Leben gerufen, seit dem Jahr 2010 steht das Angebot auch Migrantinnen und Migranten offen. Die Studierenden des Lehrgangs haben in ihren Herkunftsländern bereits eine Hochschulzugangsberechtigung erworben, die in Deutschland jedoch nicht automatisch anerkannt wird. Der Sonderlehrgang ermöglicht es ihnen, die notwendigen Qualifikationen zu erwerben, um ein Studium in Deutschland aufnehmen zu können.

01/04/2026

5 Jahre digitaler Schulsanitätsdienst

Vor rund fünf Jahren wurde an der Ludwig-Geißler-Schule ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung und Effizienz unternommen: Die Einführung einer Alarmierungs-App für den Schulsanitätsdienst. „Seitdem unterstützt das System die schnelle und gezielte Hilfeleistung im Schulalltag.“, so Jens Schimmel, der den Schulsanitätsdienst an der Schule leitet.

Mithilfe der App „Multibel“ erhält der Schulsanitätsdienst im Einsatzfall einen Alarm direkt auf das Handy. Neben einer Textnachricht wird auch eine Sprachnachricht übermittelt, sodass die wichtigsten Informationen zum Vorfall sowie der genaue Einsatzort unmittelbar und klar kommuniziert werden. Dies ermöglicht ein besonders schnelles und koordiniertes Handeln.

Für die Alarmierung steht im Sekretariat ein eigens eingerichtetes Tablet zur Verfügung. Die Bedienung dieses Systems wird zu Beginn jedes Schuljahres im Rahmen der Erste-Hilfe-Kurse auch den Lehrkräften vermittelt. Dadurch sind sowohl das Sekretariat als auch Lehrkräfte und speziell qualifizierte Mitglieder des Schulsanitätsdienstes in der Lage, im Notfall schnell einen Alarm auszulösen.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich das System im Schulalltag bestens bewährt. Jens Schimmel, Leiter des Schulsanitätsdienstes und Koordinator für Schule und Gesundheit, hat im Vorfeld verschiedene Alarmierungs-Apps getestet. „Multibel“ überzeugt dabei insbesondere durch seine einfache Handhabung sowie die Möglichkeit, Sprachnachrichten zu versenden und so alle wichtigen Eckdaten eines Einsatzes schnell und verständlich zu übermitteln.

Der digitale Schulsanitätsdienst ist damit ein gelungenes Beispiel dafür, wie moderne Technik sinnvoll in den Schulalltag integriert werden kann, um Sicherheit und Versorgung zu verbessern.

Photos from Ludwig-Geißler-Schule Hanau's post 04/03/2026

Ein besonderer Unterrichtstag an der Ludwig-Geißler-Schule mit Besuch im English Theatre Frankfurt

Ein Unterricht, der in Erinnerung bleibt: An der Ludwig-Geißler-Schule erlebten die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (FOS) und des InteA-Kurses vergangenen Mittwoch einen Unterrichtstag, der weit über den klassischen Schulalltag hinausging. Im Anschluss an einen gemeinsamen Projekttag in der Schule begab sich die Lerngruppe zusammen mit ihrer Englischlehrerin Yvonne Rinaudo auf eine kulturelle und sprachliche Entdeckungsreise ins English Theatre Frankfurt.
Auf dem Spielplan stand das amerikanische Comedy-Musical Something Rotten! Das Stück wirft einen humorvollen Blick auf das Theaterleben der Renaissance. Die Handlung spielt im London des Jahres 1595 und nimmt mit viel Witz und Ironie das Werk sowie die Berühmtheit von William Shakespeare unter die Lupe. Zahlreiche musikalische Einlagen und liebevolle Anspielungen auf die Theaterwelt sorgen dabei für beste Unterhaltung.
Bekannt ist das English Theatre Frankfurt insbesondere für seine aufwendig inszenierten Musicalproduktionen. Eindrucksvolle Bühnenbilder, detailreiche Kostüme und starke gesangliche Leistungen machten den Theaterbesuch zu einem besonderen Erlebnis – nicht nur kulturell, sondern auch sprachlich.
Mit vorbereitendem Arbeitsmaterial stimmte sich die Lerngruppe bereits im Unterricht auf das Musical ein. Dadurch konnten Inhalte, Sprache und zentrale Themen bereits im Vorfeld erarbeitet und vertieft werden.
Das English Theatre Frankfurt erweist sich damit einmal mehr als vielseitiger Erlebnis- und Lernort, an dem englische Sprache lebendig wird. Für die FOS- und InteA-Schülerinnen und -Schüler stellte dieser Tag eine gelungene Verbindung von Bildung, Kultur und gelebter Sprachpraxis dar – ein Unterrichtserlebnis, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

27/02/2026

Ludwig-Geißler-Schule beim Regionalentscheid „Jugend forscht“
Tag der Berufe am 13. März

Am Samstag, 21. Februar, fand bei Heraeus der diesjährige Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost des bundesweiten Nachwuchsforschungswettbewerbs „Jugend forscht“ statt. Die Firmenkantine verwandelte sich dabei in einen lebendigen Ausstellungsraum, in dem 47 Projekte von insgesamt 80 Jungforschenden der Jury präsentiert wurden – so viele wie nie zuvor. Auch dieses Jahr nahm die Ludwig-Geißler-Schule, LGS, wieder daran teil. Gleich mit vier Projekten war die Schule diesmal vertreten und konnte beeindruckende Erfolge erzielen.
So erreichten die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Bisma Sajid, Noel Julian Hildebrand und Lars Weingerber mit ihrem Projekt „Gesundheitsfreund-liches Hygiene-Gel für Frauen“, das von Christin Pleitner betreut wurde, in der Kategorie Biologie den 2. Platz. Das Forscherteam entwickelte eine Damenbinde, die Frauen während ihrer Periode Schutz und Komfort bietet, ohne Hautreizungen zu verursachen. Die vorgestellte Lösung ist ein natürliches und biologisch abbaubares Hydrogel aus Natriumalginat und Calcium, das Flüssigkeit aufnehmen könne, ohne schädliche Chemikalien zu enthalten.
Einen guten dritten Platz in Physik erreichten die angehenden Chemisch-technischen Assistenten Luis Bien, Leon Klug mit ihrem Projekt „In Curies Fußstapfen: Piezo-elemente“. Sie untersuchten, ob piezoelektrische Elemente als Energiewandler zur Umwandlung mechanischer Energie in elektrische Energie geeignet sind - und damit als nachhaltige Energiequelle genutzt werden können. Betreut wurden sie von den Lehr-kräften Nicole Nitschke, Joachim Lotz, Marcel Eppert in Kooperation mit KaTHINKas MINT von der Kathinka-Platzhoff-Stiftung.
Zwei weitere CTAs an der LGS, Jasmin Wörner, Noah Gögen, landeten mit ihrem Projekt der „Extraktion und Analyse von Giftpflanzen“ im Fach Chemie, das von Dr. Lawrence Lang begleitet wurde, ebenfalls auf einem guten dritten Platz. Die beiden Jungforsch-enden wandelten auf den Spuren von Sherlock Holmes und untersuchten, ob die Vorbilder der pflanzlichen Gifte aus den Krimiromanen von Arthur Conan Doyle der Realität entsprechen und fanden heraus, dass der Autor durchaus medizinisches Fachwissen in seine Romane einfließen ließ, auch wenn die genaue Dosierung aus wissenschaftlicher Sicht offenbleibt.
Mio Scheck und Philipp Hartmann, zwei Schüler des Beruflichen Gymnasiums, waren beim Regionalwettbewerb angetreten, um ihr Projekt im Fach Biologie „Von der Küche zum Bioreaktor“ zu präsentieren. Sie untersuchten, ob sich handelsübliche Küchen-geräte als Grundlage für einen Bioreaktor nutzen lassen. Ziel ist die Entwicklung eines kostengünstigen und sicheren Reaktoraufsatzes, der als Syntheseort für die Herstellung von Biomolekülen dienen kann.
„Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen und ihrem Engagement“, sagte Martin Lindenau Schulleiter an der LGS im Anschluss an die Veranstaltung und wies noch darauf hin, dass am 13. März, von 10 bis 14 Uhr, an der Ludwig-Geißler-Schule der „Tag der Berufe“ stattfindet. Schülerinnen und Schüler sowie Eltern erhalten dann Einblicke in Ausbildungswege, berufliche Perspektiven und die vielfältigen Fachbereiche der Schule, „die übrigens auch schon Bundessieger bei „Jugend forscht“ hervorgebracht haben“, fügte Andrea Buttler Abteilungsleiterin Naturwissenschaften hinzu.

Photos from Ludwig-Geißler-Schule Hanau's post 19/02/2026

„Mach MINT!“ – Experimentiertage an der LGS begeistern Nachwuchs

Es knallte, blitzte und programmierte – und mittendrin: neugierige Schülerinnen und Schüler, die Naturwissenschaft und Technik hautnah erlebten. Unter dem Motto „Experimentiertage – deine Zukunft“ öffnete die Ludwig-Geißler-Schule am 10. und 11. Februar 2026 ihre Labore, Werkstätten und Computerräume. Gemeinsam mit der Kathinka-Platzhoff-Stiftung (KaTHINKAs MINT) wurde ein vielseitiges Programm mit echten Mitmachangeboten organisiert.
An zwei Vormittagen verwandelte sich die Schule in ein offenes Forschungslabor. Statt klassischem Unterricht erwarteten die Teilnehmenden praxisorientierte Workshops, in denen sie experimentieren, tüfteln, programmieren und eigene Lösungen entwickeln konnten.
Der erste Tag stand im Zeichen von Chemietechnik und Elektrotechnik. Im Bereich Elektrotechnik arbeiteten die Jugendlichen unter anderem im Themenfeld Digitaltechnik und Arduino-Programmierung. Sie programmierten einfache Schaltungen, testeten digitale Logik und erhielten Einblicke in die Steuerung technischer Systeme. „Ich hätte nicht gedacht, dass man mit ein paar Zeilen Code schon eine Schaltung steuern kann“, berichtete eine teilnehmende Schülerin begeistert.
Am zweiten Experimentiertag rückten Biologietechnik und Informatik in den Fokus. Im IT-Bereich wurden ganz konkrete Fragestellungen behandelt: Wie installiere ich meine eigene Cloud? Wie finde ich den Einstieg ins Programmieren? Die Schülerinnen und Schüler lernten grundlegende Konzepte kennen, richteten Systeme ein und programmierten erste eigene Anwendungen. Dabei stand nicht nur das technische Ergebnis, sondern vor allem das Verständnis für digitale Strukturen im Mittelpunkt.
Ziel der Experimentiertag ist es, Hemmschwellen gegenüber MINT-Fächern abzubauen und zu zeigen, wie vielseitig technische und naturwissenschaftliche Berufe heute sind. „Wir möchten junge Menschen ermutigen, selbst auszuprobieren und eigene Lösungen zu entwickeln. Technik wird erst dann greifbar, wenn man sie selbst gestaltet“, erklärte Schulleiter Martin Lindenau.
Neben dem praktischen Experimentieren informierte die Ludwig-Geißler-Schule auch über ihre Bildungswege: Vom Fachabitur (FOS) bis hin zum allgemeinen Abitur im beruflichen Gymnasium verbindet die LGS praxisnahe Ausbildung mit hochwertigen schulischen Abschlüssen und eröffnet vielfältige Perspektiven in Studium und Beruf.
Die positive Resonanz zeigte deutlich: Wer MINT nicht nur hören, sondern erleben möchte, findet an der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau ideale Voraussetzungen.
Oder, wie es auf dem Flyer heißt: „Mach MINT!“

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